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Thema: Fragebogen für meine Facharbeit zur Krankenschwester

  1. #1
    amelieB ist offline Stranger

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    Standard Fragebogen für meine Facharbeit

    Hallo ich habe einen Fragebogen erstellt aufgrund einer Facharbeit, die als Inhalt meiner Ausbildung als Gesunheits- und Krankenpflegerin geschrieben werden muss. Ich habe mir das Thema Stressbewältigung stationör/ zu Hause ausgesucht. ich wäre sehr froh, wenn ich einige Antworten bekommen würde.



    1. Gab es nach der Geburt Ihres Kindes Stresssituationen die im Krankenhaus aufgetreten sind?

    -Wenn ja, wie ist es zu dieser Situation gekommen?
    -Wie hat sie sich geäußert?

    2.Wie hat das Pflegepersonal auf die Situation reagiert?

    -Konnte das Pflegepersonal Inen zum Thema Stressverringerung Informatinen/Maßnamen nahebringen/anbieten?
    -Gab es Angebote auf der Station, die Sie für sich nutzen konnten/die angeboten wurden? Z.B. Autogenes Training, Meditationen, beruhigende Tees,Rückzugsräume?

    3. Gab es Wünsche von Ihnen, die Sie in dieser Stressituation, an das Pflegepersonal hatten?

    -Konnten diese Wünsche umgesetzt werden, vom Personal/Räumlichkeiten?

    4. Erhielten Sie bei der Entlassung aus dem Krankenhaus ein Informationsblatt über Stressvermeidung/-verringerung oder weiteren Maßnahmen, die Sie für sich nutzen konnten, von der Station?

    -Wie war das Infoblatt strukturiert/aufgebaut? Informationen?
    -Waren sie hilfreich für den Alltag zu Hause?
    -Hat Ihnen was bei dem Infoblatt gefehlt, was wichtig gewesen wäre?
    -Gibt es Verbesserungsvorschläge? (Was muss umbedingt in ein Infoblatt)



    Ich bedanke mich schoneinmal im Vorraus bei Ihnen!

    Lieben Gruß Amelie Buchta
    Geändert von amelieB (10.03.2007 um 20:16 Uhr)

  2. #2
    Avatar von lenerl
    lenerl ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Fragebogen für meine Facharbeit zur Krankenschwester

    1. Gab es nach der Geburt Ihres Kindes die im Krankenhaus aufgetreten sind?

    -Wenn ja, wie ist es zu dieser Situation gekommen? (ich konnte nicht schlafen, weil es zu laut war, war mit anderer mutter im zimmer, hatte keine privatsphäre dadurch, fühlte mich unwohl; habe über die weihnachtsfeiertage entbunden, dadurch auch wenig personal da)
    -Wie hat sie sich geäußert? (nur müdigkeit)

    2.Wie hat das Pflegepersonal auf die Situation reagiert?

    -Konnte das Pflegepersonal Inen zum Thema Stressverringerung Informatinen/Maßnamen nahebringen/anbieten? (boten an mein kind mit ins kinderzimmer vorzunehmen, habe ich abgelehnt)
    -Gab es Angebote auf der Station, die Sie für sich nutzen konnten/die angeboten wurden? Z.B. Autogenes Training, Meditationen, beruhigende Tees,Rückzugsräume? (nein, nichts von alledem)

    3. Gab es Wünsche von Ihnen, die Sie in dieser Stressituation, an das Pflegepersonal hatten? (hätte mir mehr zeit gewünscht, konnte allerdings auch verstehen, dass sie keine zeit hatten; hätte mir mehr tipps bzw. mehr anleitung in bezug aufs stillen gewünscht)

    -Konnten diese Wünsche umgesetzt werden, vom Personal/Räumlichkeiten? (nein)

    4. Erhielten Sie bei der Entlassung aus dem Krankenhaus ein Informationsblatt über Stressvermeidung/-verringerung oder weiteren Maßnahmen, die Sie für sich nutzen konnten, von der Station?(nein)

    -Wie war das Infoblatt strukturiert/aufgebaut? Informationen?
    -Waren sie hilfreich für den Alltag zu Hause?
    -Hat Ihnen was bei dem Infoblatt gefehlt, was wichtig gewesen wäre?
    -Gibt es Verbesserungsvorschläge? (Was muss umbedingt in ein Infoblatt)

  3. #3
    Naddel228 Gast

    Standard Re: Fragebogen für meine Facharbeit

    Hallo!!!

    In welchem Bundesland machst du die Ausbildung....

    Ich bin im 3. Ausbildungsjahr (würde jetzt eigentlich bald mein Examen machen, durch die Elternzeit verschiebt sich das), aber eine Facharbeit muss ich nicht schreiben...
    Gott sei DAnk!

    Achso, mache die Ausbildung in Niedersachsen

  4. #4
    amelieB ist offline Stranger

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    Standard Re: Fragebogen für meine Facharbeit

    Hey mache die ausbildung in münster und wir müssen die facharbeit für die ausbildung machen. wäre schön, wenn du den fragebogen ausfüllen würdest. das hilft mir sehr!

  5. #5
    sako73 ist offline Poweruser

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    Standard Re: Fragebogen für meine Facharbeit

    Hallo Amelie!

    Zu 1.) Bei Paula und mir hat es zu Beginn mit dem Stillen so gar nicht geklappt. Sie hatte einen Neugeborenenikterus und war somit viel zu schwach zum Stillen. Aber ich wollte unbedingt stillen. Also sollte ich erst mal fleißig abpumpem, was aber überhaupt nicht funktioniert hat. Und somit hatte ich dann einen megaheftigen Milcheinschuß mit Milchstau ... Abpumpen ging nicht und Paula konnte nicht trinken! Für mich war das Stress pur und ich war ständig kurz vor einem Heulkrampf!
    Dann war ich zu Beginn noch in einem 2-Bett-Zimmer mit einer sehr netten Zimmernachbarin, die aber leider permanent Besuch von ihrer italienischen Großfamilie hatte...

    Zu 2.) Ich wurde dann nach 2 Tagen in eine Einzelzimmer verlegt, was mir schon sehr geholfen hatte (konnte aber auch einfach nur daran gelegne haben, dass ich selbst Krankenschwester in dem KKH bin...) Endlich hatte ich etwas mehr Ruhe. Als Paula dann die Phototherapie machen mußte, hatten mir die Nachtschwestern angeboten, Paula zu sich zu nehmen, damit ich besser schlafen konnte ... wollte ich aber nicht.
    Dann habe ich sehr Hilfe hinsichtlich des Stillens erhalten.
    Ansonsten gab es auf der Station keine weiteren Angebote.

    Zu 3.) Ich denke jetzt im Nachhinein, dass so etwas wie Autogenes Training oder Meditation bestimmt eine gute Sache gewesen wäre. Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich dass in der Situation genutzt hätte...

    Zu 4.) So ein Infoblatt gab es nicht.

    Alles Gute weiterhin für Deine Ausbildung!

    LG, Sandra

  6. #6
    novemberkatze ist offline hat keine Umlaute

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    Standard Re: Fragebogen für meine Facharbeit

    1. Gab es nach der Geburt Ihres Kindes Stresssituationen die im Krankenhaus aufgetreten sind?

    Mein Sohn wurde mit einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte geboren. Das bedeutete zum einen viel Stress und Unruhe durch diverse Untersuchungen in den ersten Tagen, zum anderen konnte ich nicht stillen und habe statt dessen abgepumpt. Außerdem hat er sich anfangs mit dem Trinken sehr schwer getan.

    2.Wie hat das Pflegepersonal auf die Situation reagiert?

    Die Schwestern haben sich viel Zeit für uns genommen und mir viele Tipps zum Abpumpen und Füttern gegeben. Sie hatten auch immer ein paar nette Worte und haben mich psychisch sehr gut unterstützt.
    Spezielle Informationen zur Stressbewältigung gab es nicht, aber mir hat die ruhige und nette Atmosphäre ausgereicht.
    Einen Rückzugsraum gab es in Form eines sehr ruhigen Stillraumes, der nur für die Mütter zugänglich war. Diverse Tees waren auch vorhanden.

    3. Gab es Wünsche von Ihnen, die Sie in dieser Stressituation, an das Pflegepersonal hatten?

    Vor allem Hilfe bei der Ernährung des Kindes und Anregung der Milchproduktion war mir wichtig, die habe ich auch bekommen (s.o.).

    4. Erhielten Sie bei der Entlassung aus dem Krankenhaus ein Informationsblatt über Stressvermeidung/-verringerung oder weiteren Maßnahmen, die Sie für sich nutzen konnten, von der Station?

    Soweit ich mich erinnern kann, habe ich kein Info-Blatt bekommen.

    Lg und alles Gute für deine Facharbeit

    Katrin

  7. #7
    Avatar von Irrlicht
    Irrlicht ist offline Poweruser

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    Standard Re: Fragebogen für meine Facharbeit

    Hallo Amelie!!

    Gott sei Dank mußte ich auch keine solche Arbeit abgeben! Das ist nicht so meine Stärke!!
    Aber ich beantworte Deine Fragen gerne:
    1) Erik mußte nach der Entbindung 8 Tage stationär bleiben und ich mit ihm (wegen bei mir seit 12 Jahren festgestellter Hypertonie und in der SS festgestellter Hashimoto Thyreoditis. Zudem bekam Erik eine Neugeboreneninfektion und bekam 7 Tage i.v. AB). Ich wollte stillen und die Stresssituation enstand aus mehreren Faktoren: räumliche Trennung zu meinem Sohn, wärend neben mir eine Frau MIT ihrem Kind lag. Das Personal hat sich kaum ummich gekümmert, dabei ist das stillen als Erstmama gar nicht so einfach, auch wenn man selbst Kinderkrankenschwester ist, aber es eben noch nie praktisch ausgeführt hat. Und noch dazu wenn das Kind einen Flur entfernt ist. Und insgesamt hat sich wohl auch der Hormonumschwung bemerkbar gemacht.
    Ich habe viel geweint und mich unglücklich gefühlt.
    2) Ich habe mit dem Pflegepersonal kaum gesprochen, außer sachliche Dinge "Der Milcheinschuß kommt nicht in Gang, meinen sie es wäre sinnvoll abzupumpen"....(sowas) Niemand kam um zu fragen ob ich klar komme, weder in der Kinderklinik noch auf der Wöchnerinnenstation. Und ich selbst hätte das nicht angesprochen.
    Sowas hätte ich mir sehr gewünscht: Autogenes Training, beruhigende Tees,.... das klingt schön, aber irgendwie nicht real!
    3) Wünshce hätte ich gehabt, aber geäußert habe ich sie nicht. Ich hätte mir gewünscht, das man mich mehr anleitet und begleitet (Vielleicht lag es daran, das mein Beruf bekannt war, aber ich habe das später öfter gehört von anderen Müttern). Man hat mir beim ersten Mal geholfen anzulegen, danach nie wieder gefragt ob es klappt, ob ich Probleme habe.... ich habe selbst nach einer Salbe gegen das Wundsein gefragt, habe nach dem Abpumpen gefragt,......Am Meisten hätte ich mir wohl auch anteilnahme gewünscht, das mal eine Schwester gefragt hätte "Wie geht es ihnen? ...Wie geht es ihrem Kind??" Und dabei nicht nur wissen wollte, ob der Dammschnitt gut heilt.

    4) Infoblatt gab es keines.
    Hilfreich war meine Nachsorgehebamme und die Tatsache endlich zu Hause zu sein!

  8. #8
    AstridB ist offline old hand

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    Standard Re: Fragebogen für meine Facharbeit

    Zitat Zitat von amelieB Beitrag anzeigen
    Hallo ich habe einen Fragebogen erstellt aufgrund einer Facharbeit, die als Inhalt meiner Ausbildung als Gesunheits- und Krankenpflegerin geschrieben werden muss. Ich habe mir das Thema Stressbewältigung stationör/ zu Hause ausgesucht. ich wäre sehr froh, wenn ich nige Antworten bekommen würde.



    1. Gab es nach der Geburt Ihres Kindes Stresssituationen die im Krankenhaus aufgetreten sind?

    zwei gleich: die erste war direkt nach der entbindung im zimmer neben dem kreißsaal. ich hatte einen kaiserschnitt unter pda, und hatte schmerzmittel bekommen. als die aufhörten zu wirken, habe ich nach einem aufstocken gebeten. als die hebamme kam, fiel mir ein, dass ich tramadol nicht vertrage, und ich habe gefragt, was ich an schmerzmitteln bekäme. sie wollte mir das nicht sagen, und auf mein beharren fragte sie ganz herablassend, ob ich mich denn überhaupt damit auskennen würde. also habe ich gesagt, dass ich krankenschwester bin, und dass ich tramal nicht vertrage. woraufhin sie die augen rollte und mich anmeckerte, wieso ich das nicht gleich gesagt hätte. und überhaupt, stillen wollen und schmerzmittel einfordern, das hätte sie schon gerne. unter aller kanone.
    und das mit dem anlegen und stillen hat überhaupt nicht geklappt! ich hätte jemanden gebraucht, der nicht einfach das kind an die brust rammt, sondern der mir langsam und mehrfach erklärt, wie das genau geht, und der sich ganz auf mich einstellt - ist natürlich illusorisch auf einer normalen krankenhausstation, das weiß ich auch. jedenfalls hatte ich bei entlassung aus dem krankenhaus wunde und blutige brustwarzen. meine nachsorgehebamme (die mich auch entbunden hat,weil sie im kh eine beleghebamme war) hat mich fürs stillen noch "gerettet", ich war bei der heimkehr kurz davor, gleich wieder abzustillen!

    -Wenn ja, wie ist es zu dieser Situation gekommen?
    -Wie hat sie sich geäußert?

    2.Wie hat das Pflegepersonal auf die Situation reagiert?
    ganz unterschiedlich. die einen haben vorträge gehalten, die anderen haben mich mal gedrückt. letzteres hat deutlich besser geholfen :-)
    -Konnte das Pflegepersonal Inen zum Thema Stressverringerung Informatinen/Maßnamen nahebringen/anbieten?
    nein.


    -Gab es Angebote auf der Station, die Sie für sich nutzen konnten/die angeboten wurden? Z.B. Autogenes Training, Meditationen, beruhigende Tees,Rückzugsräume?
    es gab das stillzimmer, was ich ganz angenehm fand, weil es da nie voll war.

    3. Gab es Wünsche von Ihnen, die Sie in dieser Stressituation, an das Pflegepersonal hatten?
    mehr zeit und mehr einzelzimmer. obwohl meine zimmernachbarin ausgesprochen nett und angenehm war.

    -Konnten diese Wünsche umgesetzt werden, vom Personal/Räumlichkeiten?
    nein, die besetzung war eben die gleiche wie immer, und die zimmer waren halt besetzt, mehr gabs nicht. ein familienzimmer wäre schön gewesen. aber die drei, die es auf der station gab, waren halt belegt.

    4. Erhielten Sie bei der Entlassung aus dem Krankenhaus ein Informationsblatt über Stressvermeidung/-verringerung oder weiteren Maßnahmen, die Sie für sich nutzen konnten, von der Station?
    nein.

    -Wie war das Infoblatt strukturiert/aufgebaut? Informationen?
    -Waren sie hilfreich für den Alltag zu Hause?
    -Hat Ihnen was bei dem Infoblatt gefehlt, was wichtig gewesen wäre?
    -Gibt es Verbesserungsvorschläge? (Was muss umbedingt in ein Infoblatt)



    Ich bedanke mich schoneinmal im Vorraus bei Ihnen!

    Lieben Gruß Amelie Buchta
    hoffe, es hilft!

  9. #9
    Nic_i ist offline Veteran

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    Standard Re: Fragebogen für meine Facharbeit

    Zitat Zitat von amelieB Beitrag anzeigen
    1. Gab es nach der Geburt Ihres Kindes Stresssituationen die im Krankenhaus aufgetreten sind?

    -Wenn ja, wie ist es zu dieser Situation gekommen?
    -Wie hat sie sich geäußert?

    Caroline hatte erst irgendein Problem mit dem Blutzucker, dann Neugeborenengelbsucht und bei der U2 wurde ein Herzgeräusch festgestellt. Ich war völlig verängstigt, die Hormone taten ihr übriges und schon klappte es mit dem Stillen nicht. Jede Krankenschwester hat mir dann was anderes dazu erzählt, wie ich das jetzt zu machen habe. Dadurch ist Streß entstanden, und zwar ganz massiv.
    Am schlimmsten war der Moment, als eine Krankenschwester meiner Maus einfach ein Fläschchen gegeben hat, weil sie der Meinung war, das müsse jetzt so sein.

    Zitat Zitat von amelieB Beitrag anzeigen
    2.Wie hat das Pflegepersonal auf die Situation reagiert?

    Gar nicht - ich habe mir selbst geholfen in dem ich Caro immer wieder angelegt habe, zu Hause hat mir dann meine Hebamme geholfen.

    Zitat Zitat von amelieB Beitrag anzeigen
    -Konnte das Pflegepersonal Inen zum Thema Stressverringerung Informatinen/Maßnamen nahebringen/anbieten?

    Nein.

    Zitat Zitat von amelieB Beitrag anzeigen
    -Gab es Angebote auf der Station, die Sie für sich nutzen konnten/die angeboten wurden? Z.B. Autogenes Training, Meditationen, beruhigende Tees,Rückzugsräume?
    Als Rückzugsraum kam nur das Stillzimmer in Frage, das lag aber so, das man jedes Geräusch von draußen mitbekam, also eher ungünstig.

    Zitat Zitat von amelieB Beitrag anzeigen
    3. Gab es Wünsche von Ihnen, die Sie in dieser Stressituation, an das Pflegepersonal hatten?
    [QUOTE=amelieB;2385473]
    Eine wirklich erfahrene Stillberaterin, die auf meine Ängste eingegangen wäre, das wäre toll gewesen.
    Und weniger Chaos im allgemeinen, eine klare Linie im Krankenhausalltag.

    Zitat Zitat von amelieB Beitrag anzeigen
    -Konnten diese Wünsche umgesetzt werden, vom Personal/Räumlichkeiten?

    Nein.

    Zitat Zitat von amelieB Beitrag anzeigen
    4. Erhielten Sie bei der Entlassung aus dem Krankenhaus ein Informationsblatt über Stressvermeidung/-verringerung oder weiteren Maßnahmen, die Sie für sich nutzen konnten, von der Station?
    Nein, es gab nur ein allgemein gehaltenes Blatt zum Stillen, das habe ich mir aber selbst besorgt.
    Viele Grüße
    Nici

  10. #10
    Avatar von Wolke9
    Wolke9 ist offline Poweruser

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    Standard Re: Fragebogen für meine Facharbeit zur Krankenschwester

    1. Gab es nach der Geburt Ihres Kindes Stresssituationen die im Krankenhaus aufgetreten sind?

    -Wenn ja, wie ist es zu dieser Situation gekommen?

    Emilia hatte starke Neugeborenengelbsucht und aufgrund von Flüssigkeitsmangel einen kritisch erhöhten Hämatokritwert, weshalb sie derart müde war, dass sie die Augen kaum aufbekam.

    -Wie hat sie sich geäußert?

    uns wurde gesagt, wenn es nicht schnell besser wird, muss sie auf die Neugeborenen-Intensiv, ich hätte zuwenig Milch (war noch nicht eingeschossen) man müsse sofort zufüttern, und ich solle abpumpen. ich war eh durch die Entbindung gestresst, und mit der Situation total überfordert, hab geweint vor lauter Stress und Sorgen.

    2.Wie hat das Pflegepersonal auf die Situation reagiert?
    Jeder war engagiert, aber leider hat jeder was anderes dazu gesagt, wie schlimm es ist, und was zu tun ist. Mehrfach wurde ihr ungefragt Wasser oder Pre gefüttert, um den Flüssigkeitsmangel zu bessern.

    -Konnte das Pflegepersonal Inen zum Thema Stressverringerung Informatinen/Maßnamen nahebringen/anbieten?

    Die Infos zum Problem waren nie vollständig, wir mussten rumrennen und einen Arzt auftreiben, der uns mal erklärte, was das alles genau bedeutet und wie schlimm es ist.

    -Gab es Angebote auf der Station, die Sie für sich nutzen konnten/die angeboten wurden? Z.B. Autogenes Training, Meditationen, beruhigende Tees,Rückzugsräume?

    Die Zimmernachbarin war zwar nett aber wir hätten dringend einen Rückzugsraum gebraucht, und haben uns letztlich in eine zugige Flurecke verzogen. Sonst auch keine weiteren Angebote.

    3. Gab es Wünsche von Ihnen, die Sie in dieser Stressituation, an das Pflegepersonal hatten?

    Genauere Auskünfte zum med. Problem, einen Arzt, der genau sagt, was Sache ist, und einen Rückzugsraum.

    -Konnten diese Wünsche umgesetzt werden, vom Personal/Räumlichkeiten?

    Nein

    4. Erhielten Sie bei der Entlassung aus dem Krankenhaus ein Informationsblatt über Stressvermeidung/-verringerung oder weiteren Maßnahmen, die Sie für sich nutzen konnten, von der Station?

    Nein
    Viele Eltern sagen, sie hätten in Bezug auf Erziehungsschwierigkeiten "alles versucht", aber leider ohne Erfolg. Sie übersehen im Allgemeinen die Möglichkeit, dass sie sich selbst auch wandeln können. Rudolf Dreikurs

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