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Thema: Stillen im Bett als Ende von Schlafritual ungünstig?

  1. #1
    katlrom ist offline Stranger

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    Standard Stillen im Bett als Ende von Schlafritual ungünstig?

    Hallo,
    ich habe eine Frage zum "Lieblingsthema Schlafen"- Achtung "lang":
    unsere 3,5 Monate alte Tochter kommt nachts seit einiger Zeit wieder alle 2-3 Stunden. Ich bin gerade am Überlegen, ob ich mein Einschlafritual etwas abändern sollte, weil mir durch den Kopf geht, dass Babys "abspeichern", wie ihre Situation vor dem Einschlafen war (war ich auf Mamas Arm, gab es die Brust etc.)- und ich versuchen möchte, das unsere Maus nachts etwas länger am Stück schläft.
    Zum Ritual: ich stille die Kleine auf einer Seite, wickle sie, zieh ihr den Schlafi und Schlafsack und und mit einem Schlaflied trage ich sie unser Schlafzimmer, wo sie die zweite Brust kriegt. Manchmal weint sie, wenn wir ins Schlafzimmer gehen, beruhigt sich aber immer sofort an der Brust und schläft alleine ein.
    Jetzt bin ich total im Zwiespalt, ob ich das liebgewonnene und funktionierende Ritual abändere -auch weil es irgendwann keine Brust mehr gibt und es dann vielleicht noch schwieriger ist, das Ritual zu ändern.
    Oder ist das alles zu verkopft und theoretisch und es richtet sich von alleine, bzw. mit Zufüttern etc. ändert sich einiges und sollte evtl. erst dann umgestellt werden.
    Freue mich über eure Erfahrungswerte. Vielen Dan,
    Katlrom

  2. #2
    Luthienne ist offline die Optimistische

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    Standard Re: Stillen im Bett als Ende von Schlafritual ungünstig?

    Wir machen das auch so ähnlich wie du, wobei bei uns der Papa die letzte Wickelung und das Umziehen übernimmt. Da ich nach der 2. Brust im Bett immer noch mal schaue, ob sie ein Bäuerchen macht, ist sie mindestens halb wach, wenn ich sie dann ins Babybay lege, oft erzählt sie auch noch vor sich hin und schläft irgendwann ein.
    Lange Rede, kurzer Sinn, vielleicht kannst du sie auch durch ein Bäuerchen wieder etwas erwecken und dann erst rüberlegen? Dann dürftest du das Problem nicht mehr haben, oder?

  3. #3
    babmuz ist offline journey (wo)man

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    Standard Re: Stillen im Bett als Ende von Schlafritual ungünstig?

    Wir haben das auch ähnlich gemacht. Allerdings hatte ich unsere Kleine vorher umgezogen und dann gestillt. Sie ist dabei auch oft eingeschlafen oder ich musste sie danach kurz wiegen.
    Inzwischen ist sie 8 Monate alt und sie bekommt abends ihren Brei. Danach wird umgezogen und dann ab ins Bett (muss sie aber immer noch in meinen Armen wiegen, sonst schläft sie nicht ein).

    Also wegen dem Stillen und Einschlafen würd ich mir keinen Kopf machen, das regelt sich alles....
    Braucht halt seine Zeit.

  4. #4
    dorfbaby ist offline old hand

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    Standard Re: Stillen im Bett als Ende von Schlafritual ungünstig?

    Wir stillen auch noch zum Einschlafen.

    Ich halte das auch nicht für problematisch. Wenn die Kleinen soweit sind, gibt sich das von allein. Greta will auch nicht immer Einschlafstillen. Manchmal quatscht sie auch noch vor sich hin und schläft so ein.

    Im Übrigen zieht (theoretisch) auch das Argument "Dann kann ich ja nie weggehen!" nicht - falls dir das wichtig ist.
    Ich kenne mehrere (!) Kinder, die Einschlafstillen wenn die Mama da ist, aber genau wissen wenn sie eben nicht da ist und dann geht es auch anders...

    Allerdings hab ich das selbst noch nicht probiert - wir gehen (bisher) nirgends hin wohin wir die Kleine nicht mitnehmen können...
    Grüße von Diana mit G. (*2008)

  5. #5
    anuli Gast

    Standard Re: Stillen im Bett als Ende von Schlafritual ungünstig?

    wir stillen ganz am ende des rituals.
    dann leg ich die kleine weg.
    da ist sie aber noch munter (sie schläft so gut wie nie beim stillen ein. zumindest nicht richtig fest )
    oft weint sie dann beim ablegen kurz, aber das ist im normalfall maximal ne minute und sie beruhigt sich wieder, wenn ich ihr beruhigend ins ohr zische (sch-sch-sch) und ihr dazu leicht auf den oberkörper klopfe...
    wenn sie nicht mehr schreit, sing ich ein schlaflied und geh dann weg.
    manchmal schläft sie schon beim lied ein, manchmal ist sie noch munter, wenn ich weg gehe. die dritte strophe sing ich übrigens beim weggehen, damit sie auch im halbschlaf mitkriegt/hört, dass ich weggehe.

    ich würde dir von gefühl her auch raten, zu versuchen, das einschlafstillen abzugewöhnen.
    meine tochter reagiert auch irritiert, wenn sie woanders einschläft, als aufwacht oder sich sonstwas geändert hat (z.b. der spielbogen über ihr plötzlich weg ist)

    neulich ist sie eingeschlafen, während sie mich direkt angeschaut hat beim singen. kurze zeit später hat sie wohl die äuglein doch noch mal auf gemacht und ich war für sie wohl zu plötzlich weg. (war aber noch im zimmer) da fing sie an zu weinen und ich musste noch mal hin, sie beruhigen...

    PS: als wir mit ca. 10 wochen ihre schlafenszeit vorverlegt haben, so dass ich nicht gemeinsam mit ihr ins bett gegangen bin, hat sie 3, 4 abende gebraucht, ehe das klappte. sie schrie halt arg beim weglegen. hat sich richtig in rage geschrien.
    2 abende musste schließlich der fön zum "runterholen" herhalten, dann wurde es einfacher, sie zu beruhigen und nun ist es echt nur noch max. ne minute gemecker, ehe sie sich damit abgefunden hat, dass ich sie abgelegt habe. :)
    manchmal schimpft sie auch gar nicht.
    Geändert von anuli (03.04.2009 um 19:32 Uhr)

  6. #6
    Avatar von opalinchen
    opalinchen ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Stillen im Bett als Ende von Schlafritual ungünstig?

    Mal ne blöde frage: weißt du, warum Babys nachts aufwachen? Das der schlafrhythmus von Babys ein ganz anderer ist, und sich erst entwickeln muss? Dass Hunger in der Nacht KEIN schlechtes Zeichen ist, sondern tatsache gut, vor allem und besonders bei Stillkindern?

    Ich kann nämlich dem Gedanken "einschlafstillen und nachts alle 2-3h 'kommen'" nicht ganz folgen. Das eine hat mit dem andren nix zu tun.

    >> Meine Tochte hat mit 2 Monaten einen kompletten Monat durchgeschlafen (und is auch alleine eingeschlafen!). Momentan stillt sie ab 24:00 alle 2h, 'muss' abends ca. 1/2 bis 1h in den Schlaf begleitet werden, weil das momentan net alleine geht. Es ändert sich, und zwar immer und immer und immer wieder.

    Feste Schlafzeiten entwickeln Babys nich zwangsläufig im ersten Jahr..


    Falls du Bücher magst: Sibylle Lüpolds "Ich will bei euch schlafen" hab ich grad erst gelesen, erklärt schön kurz und deutlich, warum Babys aufwachen, und warums gut is.
    LG Sabrina mit Fröschlein (*11/2008) und Stiernacken (*08/2011)

    Und wenn ich auch wanderte im finsteren Tal der Ahnungslosen...Ich bin für artgerechte Babyhaltung!



    Bilder+Texte sind meine und als solche mein Eigentum. Eventuelle Veröffentlichungen bedürfen meiner Einwilligung!

  7. #7
    Avatar von zicke_deluxe
    zicke_deluxe ist offline Queen of Flaschen-Demenz

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    Standard Re: Stillen im Bett als Ende von Schlafritual ungünstig?

    Ich halte es für Unsinn, dass Babys beim aufwachen die selbe Situation wie beim einschlafen erwarten.

    Babys sind ja auch schon eingeschlafen und aufgewacht, als es noch keine lichtdichten Rollos gab.

    Wenn Kinder im Sommer einschlafen, ist es ja auch noch hell, Vögel zwitschern, Autos fahren, Mama und Papa reden usw.

    Meine Tochter ist 4 Monate beim stillen eingeschlafen, dann musste ich leider abstillen. Sie schläft aber noch immer ein.

    Bei meinem Sohn war es zwar komlizierter, aber der schlief schon immer schlecht und schläft heute auch ohne Brust ein.

    Ich bin mir ganz sicher, wenn Deine Tochter das erste Mal bei ihrem Freund übernachten wird, musst Du nicht mitkommen, um sie dort in den Schlaf zu stillen!
    Liebe Grüße
    Nadja (zickig und pööööse )






    für meine zauberhafte Bino Hexerl2

  8. #8
    Seidenschal ist offline journey (wo)man

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    Standard Re: Stillen im Bett als Ende von Schlafritual ungünstig?

    Hallo,

    ich halt's immer so: Wenn's passt, einfach lassen. Falls es nicht mehr passt, dann kannst du dir immer noch überlegen, wie du's ändern möchtest. Warum mehr Stress machen, wie nötig?

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