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  1. #1
    kassandra79 ist offline newbie
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    Standard Kind zu Bett bringen - Rituale

    Hallo!
    Mich interessiert, wir ihr Eure Babys / Kinder ins Bett bringt. Welche Rituale bei Euch funktionieren, ob es schwierig ist, wie ihr es schafft, dass sie einschlafen, und wie der Weg dorthin war...

  2. #2
    kassandra79 ist offline newbie
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    Standard Re: Kind zu Bett bringen - Rituale

    Und ich fange gleich mal an...

    Mein Sohn ist fast sechs Monate alt und mittlerweile schläft er spätestens um 20.00 Uhr in seinem Bett im Kinderzimmer.
    Da er seit einer Woche abends Brei bekommt, sieht unser Ritual so aus:
    Um 18.30 Uhr gibts den Brei, danach ziehen wir ihn aus und er kann auf seiner Spieldecke spielen. Danach wieder in sein Zimmer (nur gedämpftes Licht), es gibt eine Bein-Massage mit Lavendel, danach Schlafanzug / Schlafsack anziehen.

    Da er sich von Anfang an nicht einfach so eingeschlafen ist und wir ihn also nicht wach ins Bett legen konnten, nehmen wir ihn auf den Arm, setzen uns auf so einen Gymnastik-Ball und hüpfen munter drauf los.
    Mittlerweile geht es ganz schnell - nach wenigen Minuten ist er eingeschlafen, so dass wir ihn ins Bett legen können. Und dann schläft er.

    Manchmal macht es mich echt wahnsinnig, dass es nicht anders geht, aber Schreien lassen kommt für uns NICHT in Frage.
    Mann hat abends mehr Geduld als ich und seit einigen Tagen "übt" er mit unserem Sohn das Wach-ins-Bett-legen-und-schlafen. HAt schon zweimal geklappt - OHNE Schreien!
    Wir hoffen, das ert sich langsam und auf diese sanfte Methode daran gewöhnen lässt!

  3. #3
    Gast

    Standard Re: Kind zu Bett bringen - Rituale

    Mit 6 Monaten habe ich noch einschlafgestillt. Ich glaube, da lagen sie auch noch im Babybay da schliefen sie dann halt.
    Später habe ich sie dann ggf. im Arm gehalten und ins Bett gelegt oder sie schliefen im Elternbett oder in ihrem Bett und ich habe sie noch bekuschelt. Es gab und gibt jedenfalls immer Körperkontakt, bis sie einschlafen. Ein "Ritual" gibt es hier nicht, das ändert sich oft. Vorlesen ist gesetzt, aber sonst?
    Nicht mal der Einschlafort ist gleich. Ich bin kein Anhänger starrer Muster bzw. der Meinung, dass eine gewisse Flexibilität da nicht schadet.
    Geändert von Pippilotta_Viktualia (14.01.2011 um 09:02 Uhr)

  4. #4
    Bibbi_LE ist offline total happy mit Krümel
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    Standard Re: Kind zu Bett bringen - Rituale

    Mein Kleiner ist nun 7 Monate. Er bekommt seit einer Woche abends gegen 18.30 Uhr seinen Brei. Danach darf er noch ein Weilchen spielen. Gegen halb acht beginnen wir, ihn auszuziehen und bettfertig zu machen. Dabei haben wir gedämpftes Licht und eine Spieluhr läuft dabei, die ein paar Bilder an die Decke projeziert. Das findet er total toll. Dann wird der Papa gerufen und es wird noch einen Augenblick gekuschelt, bevor es in den Pucksack geht. Wenn er möchte, stille ich ihn nochmal, ansonsten wird er in sein Bett in seinem Zimmer gelegt. Er kann ohne weitere Hilfe einachlafen. Nur seinen Schnuller braucht er, sonst nichts. War aber ein langer Weg, bis er da konnte.

  5. #5
    Avatar von opalinchen
    opalinchen ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Kind zu Bett bringen - Rituale

    Solange wir uns daran geklammert hatten, dass unserer einschlafschreienden Tochter doch ein Ritual helfen müsste... wars total furchtbar.

    Irgendwann haben wir (da war sie so 8, 9 Monate?) das komplett dran gegeben.

    Es gibt einen abendlichen Ablauf mit Abendessen, umziehen, wickeln, waschen, Zähne putzen usw. Dann spielt sie, vermeldet entweder selbst das sie ins Bett will oder kuschelt sich auf meinen Schoß zum einschlafstillen.

    Ort und Zeit sind damit variabel, und ich verbringe nicht länger Stunden im Schlafzimmer und versuche das Kind *genau dort* zum schalfen zu bringen.

    Für uns war das die stressfreieste Variante, und ich hoffe doch stark das auch K2 damit zurecht kommen wird.
    LG Sabrina mit Fröschlein (*11/2008) und Stiernacken (*08/2011)

    Und wenn ich auch wanderte im finsteren Tal der Ahnungslosen...Ich bin für artgerechte Babyhaltung!



    Bilder+Texte sind meine und als solche mein Eigentum. Eventuelle Veröffentlichungen bedürfen meiner Einwilligung!

  6. #6
    Avatar von opalinchen
    opalinchen ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Kind zu Bett bringen - Rituale

    Zitat Zitat von kassandra79 Beitrag anzeigen
    Und ich fange gleich mal an...

    Mein Sohn ist fast sechs Monate alt und mittlerweile schläft er spätestens um 20.00 Uhr in seinem Bett im Kinderzimmer.
    Da er seit einer Woche abends Brei bekommt, sieht unser Ritual so aus:
    Um 18.30 Uhr gibts den Brei, danach ziehen wir ihn aus und er kann auf seiner Spieldecke spielen. Danach wieder in sein Zimmer (nur gedämpftes Licht), es gibt eine Bein-Massage mit Lavendel, danach Schlafanzug / Schlafsack anziehen.

    Da er sich von Anfang an nicht einfach so eingeschlafen ist und wir ihn also nicht wach ins Bett legen konnten, nehmen wir ihn auf den Arm, setzen uns auf so einen Gymnastik-Ball und hüpfen munter drauf los.
    Mittlerweile geht es ganz schnell - nach wenigen Minuten ist er eingeschlafen, so dass wir ihn ins Bett legen können. Und dann schläft er.

    Manchmal macht es mich echt wahnsinnig, dass es nicht anders geht, aber Schreien lassen kommt für uns NICHT in Frage.
    Mann hat abends mehr Geduld als ich und seit einigen Tagen "übt" er mit unserem Sohn das Wach-ins-Bett-legen-und-schlafen. HAt schon zweimal geklappt - OHNE Schreien!
    Wir hoffen, das ert sich langsam und auf diese sanfte Methode daran gewöhnen lässt!
    Was genau stört dich jetzt an eurer methode? Das euer kind nicht lehrbuchmäßig alleine einschlafen kann oder das du abends in dieses Ritual eingebunden bist, das einen bestimmten Ablauf und eine gewisse Zeit benötigt?

    Wenn euch das selbst so wichtig ist, ist es ja gut das dein mann das nun "übt", ich versteh aber nicht was am alleine einschlafen so wichtig sein kann, dass es "geübt" werden muss.

    Völlig unabhängig davon, ob mit oder ohne schreien lassen, stellt sich das irgendwann von selbst ein. Denke ich.
    LG Sabrina mit Fröschlein (*11/2008) und Stiernacken (*08/2011)

    Und wenn ich auch wanderte im finsteren Tal der Ahnungslosen...Ich bin für artgerechte Babyhaltung!



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  7. #7
    Gast

    Standard Re: Kind zu Bett bringen - Rituale

    -zusammen 'Abendessen' (er isst vom Tisch ein wenig mit)

    -wickeln

    -Pyjama anziehen

    -1 h spielen meistens mit Papa

    -Einschlafstillen oder kuscheln oder auf den Oberschenkeln wiegen

  8. #8
    kassandra79 ist offline newbie
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    Standard Re: Kind zu Bett bringen - Rituale

    Zitat Zitat von opalinchen Beitrag anzeigen
    Was genau stört dich jetzt an eurer methode? Das euer kind nicht lehrbuchmäßig alleine einschlafen kann oder das du abends in dieses Ritual eingebunden bist, das einen bestimmten Ablauf und eine gewisse Zeit benötigt?

    Wenn euch das selbst so wichtig ist, ist es ja gut das dein mann das nun "übt", ich versteh aber nicht was am alleine einschlafen so wichtig sein kann, dass es "geübt" werden muss.

    Völlig unabhängig davon, ob mit oder ohne schreien lassen, stellt sich das irgendwann von selbst ein. Denke ich.
    Tja, warum? Das weiß ich auch nicht genau. Ehrlich. Es gibt einfach Tage, da beneide ich alle Mütter, die mir erzählen, das sie ihr Kind ins Bett legen und schwupps schläft es. Aber warum ich sie beneide weiß ich auch nicht.
    Ich weiß, dass wir es ja noch gut haben - er schläft ein und es geht schnell und ohne weinen.

    Es geht auf keinen Fall darum, dass es Zeit in Anspruch nimmt. Quatsch - ist ja mein Job. Hab ja extra Elternzeit genommen, damit ich Zeit für mein Kind hab.

    Vielleicht ist es so, dass ich manchmal denke, dass ich einen Fehler gemacht haben, das ich unseren Sohn an diese Methode gewöhnt habe. Manchmal zweifle ich wohl an mir, das ich es nicht anders hinbekomme.
    Und wenn ich meine Gedanken so durchlese, denke ich wieder: Warum hab ich überhaupt ein Problem damit?

  9. #9
    kassandra79 ist offline newbie
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    Standard Re: Kind zu Bett bringen - Rituale

    Zitat Zitat von Bibbi_LE Beitrag anzeigen
    Mein Kleiner ist nun 7 Monate. Er bekommt seit einer Woche abends gegen 18.30 Uhr seinen Brei. Danach darf er noch ein Weilchen spielen. Gegen halb acht beginnen wir, ihn auszuziehen und bettfertig zu machen. Dabei haben wir gedämpftes Licht und eine Spieluhr läuft dabei, die ein paar Bilder an die Decke projeziert. Das findet er total toll. Dann wird der Papa gerufen und es wird noch einen Augenblick gekuschelt, bevor es in den Pucksack geht. Wenn er möchte, stille ich ihn nochmal, ansonsten wird er in sein Bett in seinem Zimmer gelegt. Er kann ohne weitere Hilfe einachlafen. Nur seinen Schnuller braucht er, sonst nichts. War aber ein langer Weg, bis er da konnte.
    Es war ein langer Weg...
    Was habt Ihr denn unternommen?

  10. #10
    Avatar von opalinchen
    opalinchen ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Kind zu Bett bringen - Rituale

    Zitat Zitat von kassandra79 Beitrag anzeigen
    Tja, warum? Das weiß ich auch nicht genau. Ehrlich. Es gibt einfach Tage, da beneide ich alle Mütter, die mir erzählen, das sie ihr Kind ins Bett legen und schwupps schläft es. Aber warum ich sie beneide weiß ich auch nicht.
    Ich weiß, dass wir es ja noch gut haben - er schläft ein und es geht schnell und ohne weinen.

    Es geht auf keinen Fall darum, dass es Zeit in Anspruch nimmt. Quatsch - ist ja mein Job. Hab ja extra Elternzeit genommen, damit ich Zeit für mein Kind hab.

    Vielleicht ist es so, dass ich manchmal denke, dass ich einen Fehler gemacht haben, das ich unseren Sohn an diese Methode gewöhnt habe. Manchmal zweifle ich wohl an mir, das ich es nicht anders hinbekomme.
    Und wenn ich meine Gedanken so durchlese, denke ich wieder: Warum hab ich überhaupt ein Problem damit?
    Deswegen hab ich gefragt

    Ich hab auch immer wieder Phasen, wo ich mir ein unkompliziertes Kind wünsche. Hab ich aber nicht. Dafür hab ich aber auch ein sehr neugieriges und kuschelbedürftiges Kind. NIE WIEDER wird sie mich so sehr brauchen wie in den ersten Jahren. Und was ich mir immer wieder gesagt habe: ICH entscheide, dass ich ihr die benötigte Hilfestellung zum einschlafen gebe.

    Ich bin weder unter zugzwang noch habe ich sie in irgendeiner Form "verwöhnt" - ich gehe auf ihre Bedürfnisse ein. Im ersten Lebensjahr vollständig, und seit da je nach Situation und ihrem Verständnis immer weniger. Weil jetzt nicht mehr alles ein so großes Bedürfnis ist, wie noch als Neugeborenes.

    Im Stillforum kommt immer mal wieder die meldung einer Mutter, die ihr Kind jahrelang einschlafgestillt hat - und auf einmal geht das kind selbst ins Bett. Sagt tschüss, legt sich hin und schläft. Weil das Bedürfnis nach Nähe erfüllt ist, und das Kind deswegen in der Situation keine Unterstützung mehr benötigt.

    Das geht natürlich nur, wie die Eltern bei der Einschlafbegleitung nciht an ihre eigenen Grenzen stoßen. Bei 2h auf dem Ball hopsen würde ich eine Unzufriedenheit bei dir sofort sehen und mir wäre klar, dass da was geändert werden muss langfristig.

    vielleicht passt ihr euer Ritual irgendwann an und setzt euch nur noch dazu, oder haltet Händchen, oder legt euch neben das Kinderbett usw. Ballhopsen nervt irgendwann, und dann findet sich was andres..
    LG Sabrina mit Fröschlein (*11/2008) und Stiernacken (*08/2011)

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