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  1. #11
    Avatar von shioril
    shioril ist offline träumende Sturmjägerin
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    Standard Re: Ein leidiges Thema... Das Impfen!

    Das Problem bei Informationen zu Impfungen ist, dass Du gds. im Internet oder anderen Medien (Bücher, Fernsehen etc.) Berichte zu Impfschäden finden wirst und Berichte von Impfgegnern. Warum?

    Weil Impfschäden Kummer bereiten und man sich den auch von der Seele reden sollte. Allerdings nutzen das viele andere auch, vor Impfungen zu warnen.

    Kein Mensch schreibt was oder berichtet darüber, dass sein Kind geimpft wurde und alles gut vertragen hat. Deswegen wirst Du immer nur die negativen Berichte finden und selten mal was Gutes.

    Falls jetzt manche andere meinen, aufs Dach springen zu wollen: Ich verstehe auch die, deren Kinder Impfschäden haben. Das ist schlimm und wenn man nichts mehr dagegen unternehmen kann, ist das wirklich tragisch, aber prozentual gesehen, sind Impfschäden deutlich geringer als Schäden, die durch selbige Krankheiten geschehen.

    Das mit dem richtigen Alter ist schwierig. Kinder vertragen ab diesem Zeitpunkt die Impfung durchaus, sonst würde die Stiko das nicht empfehlen.

    Aber jede Mutter kennt ihr Kind am besten. Wenn Du ein Kind hast, das ggf zartbesaitet ist und schnell krank wird, würde ich die Impfung eher zu einem späteren Zeitpunkt wählen. Da spielt dann auch die Umwelt eine Rolle, wann genau (Impfung der Eltern/Verwandten, geht das Kind in die Krippe oder eine Krabbelgruppe, wo Ansteckung erfolgen kann usw.).

    Ich habe Sohnemann die 6-fach-Impfung empfehlungsgemäß durchmachen lassen und er hatte weder Fieber noch sonstige Beschwerden. Er war hundemüde an dem Tag, aber auch, weil er zum Arzt musste und die Impfung nun auch nicht ohne Schmerzen war und alles viel zu viel. Aber am nächsten Tag war wieder Sonnenschein. :liebe:
    shioril
    mit Duracell-Hase 2010
    und Maus 2014

  2. #12
    Avatar von rosenma
    rosenma ist gerade online Legende
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    Standard Re: Ein leidiges Thema... Das Impfen!

    Deine Antwort zeugt leider von nicht viel Sachkenntnis.

    Wenn es gehen würde wäre eine 3-fach impfung so wie in meinen Kindertagen ( Tetanus, Diphterie und Polio) absolut ausreichend. Aber leider gibts die ja nicht mehr!

    In deinen Kindertagen war die 3fach Impfung Tetanus, Diphtherie und Keuchhusten und selbstverständlich gibt es die auch heute noch (z.B. Infanrix). Zusätzlich bist du wahrscheinlich gegen Polio als Schluckimpfung geimpft.

    Pneumokokken und Rota kann man laut meiner Ärztin getrost weglassen denn es gibt so viele Bakterien die Lungenentzündungen oder im Fall von Rota schwere Durchfälle auslösen können... wenn man gegen alle impfen würden, würde man nie fertig!

    Deine Ärztin wird wohl gern verklagt. Pneumokokken sind die häufigsten Auslöser von Lungenentzündung im Kindesalter, klar gibt es andere Erreger, aber die sind seltener. Rotaviren rufen häufig heftiger Durchfälle hervor, da wird ein Kind auch mal schnell stationär behandlungspflichtig.

    man hört im Bekanntenkreis davon und sieht die Auswirkungen. Wir haben einen Fall im Bekanntenkreis, das Mädchen hatte nach der Impfung keinen Saugreflex mehr und besucht jetzt die Sonderschule. 2. Man liest im Internet und da brauche ich keinen Hirte, wer immer das auch sein soll. In der Packungsbeilage des Impfstoffes finden sich die gruseligsten Nebenwirkungen... das reicht auch schon!


    Du hast tatsächlich im Bekanntenkreis einen anerkannten und entschädigten Impfschaden?
    Wage ich fast zu bezweifeln.
    Und im Internet findet man nicht wirklich realistische Einschätzungen.
    Und die Packungsbeilage dient in erster Linie haftungsrechtlichen Zwecken, man muss die Häufigkeiten die darin aufgelistet sind, auch richtig verstehen.


    Insbesondere gegen die Krankheiten, die in der 6fach Impfung enthalten sind, gibt es KEINEN Nestschutz. In der 3. Welt impft man z.B. sofort nach der Geburt gegen Tetanus, da dort allein schon die Sterblichkeit durch Nabelschnurtetanus hoch ist.
    Aber du hast natürlich recht, es ist deine Entscheidung, was du mit deinem Kind machst. Dein Kind muss dann ggf. die Krankheit durchmachen und mit den Folgen sein Leben lang klarkommen.
    Ich empfehle als Gedankenexperiment immer die Vorstellung mit seinem Kind nach Indien zu reisen und dann nochmals über die Notwendigkeit von Impfungen nachzudenken. Wer sich in diesem Fall für Impfungen entscheidet, ist ein Schmarotzer, der sich auf der Herdenimmunität anderer ausruht. Wer dann nicht impfen würde, dem ist nicht zu helfen.

    LG


    Time ist the fire in which we burn.

  3. #13
    dipsy233 ist offline enthusiast
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    Standard Re: Ein leidiges Thema... Das Impfen!

    Wir haben mit er 3 fach Impfung plus Pneumokokken angefangen.

  4. #14
    Gast

    Standard Re: Ein leidiges Thema... Das Impfen!

    Zitat Zitat von Tigerblume Beitrag anzeigen
    Nichts für ungut Lillimo, aber Dein aktuelles Wissen und Deine Informationsquellen halte ich für massiv verbesserungswürdig.
    Du, kein Problem, wer hat dich denn unabhängig und ausführlich über den Nutzen und die möglichen Risiken von Impfungen aufgeklärt?
    Im Internet wirst Du immer all das finden, was Du suchst, egal wonach Du suchst.

    Beipackzettel sind keine Vorhersage von Auswirkungen eines Medikamentes, sondern decken in erster Linie haftungsrechtliche Aspekte ab. Es geht darum auch zu verstehen, was da steht und einschätzen zu können, wie häufig dramatische Folgen sind.Natürlich gibt es bei Impfungen teilweise schwerwiegende Nebenwirkungen. Das abzustreiten ist genauso wie alle Impfungen grundsätzlich abzulehnen. Nebenwirkungen stehen nicht zum "Spaß" und zur bloßen Absicherung in Beipackzetteln

    Fakt ist, dass das Risiko von einer Impfung Schaden zu erleiden weitaus geringer ist, als von der Erkrankung, vor der die Impfung schützen soll. Und ich weiss dass es reichlich Impfgegner gibt die anderes behaupten. Nur leider argumentieren diese nicht mit sachlichen Fakten sondern mit an den Haaren herbeigezogenem Unfug.Das ist eben leider nicht immer so. Beispiel Windpocken: Die sind richtig gefährlich wenn man sie im Erwachsenenalter bekommt, als Kinderkrankheit ist sie vergleichsweise harmlos... Warum impft man hier? Wegen komplikationen? Ich glaube fast jeder hatte von uns Windpocken... Warum also dagegen Impfen? Zum Thema geringes Risiko beim Impfen. Sorry, es gibt doch kaum Studien zu Impfungen... und das ist Fakt. Es werden Impfungen auf den Markt geschmissen und dann an Menschen "getestet" . Siehe die frühere Keuchhusten Impfung oder die frühere 6-fach Impfung die wegen Nebenwirkungen wieder vom Markt genommen wurden.. Wie kann bitte sowas passieren wenn zuvor ausreichend geforscht wurde???

    Ja, es gibt auch andere Viren als Rota, die Brechdurchfall verursachen. Aber es gibt nur gegen Rota eine Impfung - was soll also dieser Vergleich? Und weil es auch andere Bakterien gibt die Lungenentzündungen verursachen soll auf die Pneumokokkenimpfung verzichtet werden? Aus dem Mund einer Kinderärztin finde ich so eine Aussage völlig indiskutabel. Das ist ja wie wenn ich sage weil ich auch vom Blitz getroffen werden kann und daran sterben kann, schnalle ich mich beim Autofahren nicht mehr an.
    Sorry, dein Vergleich hinkt... Anschnallen hat soweit ich weiss keine möglichen Nebenwirkungen. Meine Kinderärztin ist studierter Arzt mit Doktortitel, der nicht bei Ebay ersteigert wurde... Ich denke sie weiss von was sie redet. Sie sagt sie kann meine Bedenken verstehen... Gerade bei Impfungen die noch nicht so lang auf dem Markt sind ist sie auch vorsichtig... der 5-fach Impfstoff ist am verträglichsten und vergleichsweise erprobt. Man kann sich auch gegen alles und jedes Impfen. Dann wird man nie fertig. Und man sollte denke ich auch den Nutzen und das Risiko abwägen. Vor allem bei Impfungen mit einer sehr hohen Versagerquote.
    Meine Tochter ist nach Stiko zuzüglich Rota geimpft.
    Ich werde mein Kind auf jeden Fall impfen... aber wegen dem zeitpunkt und den umfang der Impfungen bin ich mir noch unschlüssig. Ich habe ja noch zeit bis dienstag in mich zu gehen... Und ganz ehrlich... gegen was bist denn du alles selber als Mutter geimpft.. Bist du auch gegen Tetanus, Diphterie, Polio, Keuchhusten , Hib, Hepatitis B, Hepatitis A, Masern, Mumps Röteln, Windpocken, Hirnhautdingsbums, Grippe und Rota geimpft? Die ganzen typischen Kinderkrankheiten treten nämlich inzwischen immer häufiger auch bei Erwachsenen auf und das wird dann richtig ungemütlich.

    Jeder muss einfach in diesem Fall sein eigene entscheidung treffen. ich denke jede mutter will nur das beste für ihr kind!

  5. #15
    Avatar von Tigerblume
    Tigerblume ist gerade online Legende
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    Standard Re: Ein leidiges Thema... Das Impfen!

    Zitat Zitat von Lillimo Beitrag anzeigen
    gegen was bist denn du alles selber als Mutter geimpft.. Bist du auch gegen Tetanus, Diphterie, Polio, Keuchhusten , Hib, Hepatitis B, Hepatitis A, Masern, Mumps Röteln, Windpocken, Hirnhautdingsbums, Grippe und Rota geimpft?
    Ja - ausser gegen Windpocken, weil ich die als Kind hatte. Damals stand noch keine Impfung zur Verfügung. Gegen Rota nicht, weil es eine Impfung für Säuglinge ist und gegen HIB nicht, weil ich zu dem Zeitpunkt als die Impfung auf den Markt kam kein Kleinkind mehr war.

    Ich denke alles was sachlich wichtig ist, wurde bereits geschrieben. Ob Du diese Meinung nun teilst oder nicht, bleibt selbstverständlich Dir überlassen. Deinem Kind kann ich nur eine richtige Entscheidung Deinerseits wünschen oder dass es von Krankheiten möglichst verschont bleibt, es hat selbst nämlich nicht die Möglichkeit, sich dagegen zu schützen.

  6. #16
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    Standard Re: Ein leidiges Thema... Das Impfen!

    Was oder wer wird denn schon als Impfschaden anerkannt? Gibt doch keiner zu. Sonst würden sich weniger Leute impfen lassen, was widerum finanzielle Einbuße bedeuten würde.
    Klar werden die Impfungen von den meisten vertragen, aber eben nicht von ALLEN. Und das sollte man schon nicht immer so unter den Tisch kehren. Und dann immer dieses Getue, als würde man ohne Impfung nicht überleben.....

    By the way, meine Kinder sind geimpft.

    Zitat Zitat von rosenma Beitrag anzeigen
    Deine Antwort zeugt leider von nicht viel Sachkenntnis.

    Wenn es gehen würde wäre eine 3-fach impfung so wie in meinen Kindertagen ( Tetanus, Diphterie und Polio) absolut ausreichend. Aber leider gibts die ja nicht mehr!

    In deinen Kindertagen war die 3fach Impfung Tetanus, Diphtherie und Keuchhusten und selbstverständlich gibt es die auch heute noch (z.B. Infanrix). Zusätzlich bist du wahrscheinlich gegen Polio als Schluckimpfung geimpft.

    Pneumokokken und Rota kann man laut meiner Ärztin getrost weglassen denn es gibt so viele Bakterien die Lungenentzündungen oder im Fall von Rota schwere Durchfälle auslösen können... wenn man gegen alle impfen würden, würde man nie fertig!

    Deine Ärztin wird wohl gern verklagt. Pneumokokken sind die häufigsten Auslöser von Lungenentzündung im Kindesalter, klar gibt es andere Erreger, aber die sind seltener. Rotaviren rufen häufig heftiger Durchfälle hervor, da wird ein Kind auch mal schnell stationär behandlungspflichtig.

    man hört im Bekanntenkreis davon und sieht die Auswirkungen. Wir haben einen Fall im Bekanntenkreis, das Mädchen hatte nach der Impfung keinen Saugreflex mehr und besucht jetzt die Sonderschule. 2. Man liest im Internet und da brauche ich keinen Hirte, wer immer das auch sein soll. In der Packungsbeilage des Impfstoffes finden sich die gruseligsten Nebenwirkungen... das reicht auch schon!


    Du hast tatsächlich im Bekanntenkreis einen anerkannten und entschädigten Impfschaden?
    Wage ich fast zu bezweifeln.
    Und im Internet findet man nicht wirklich realistische Einschätzungen.
    Und die Packungsbeilage dient in erster Linie haftungsrechtlichen Zwecken, man muss die Häufigkeiten die darin aufgelistet sind, auch richtig verstehen.


    Insbesondere gegen die Krankheiten, die in der 6fach Impfung enthalten sind, gibt es KEINEN Nestschutz. In der 3. Welt impft man z.B. sofort nach der Geburt gegen Tetanus, da dort allein schon die Sterblichkeit durch Nabelschnurtetanus hoch ist.
    Aber du hast natürlich recht, es ist deine Entscheidung, was du mit deinem Kind machst. Dein Kind muss dann ggf. die Krankheit durchmachen und mit den Folgen sein Leben lang klarkommen.
    Ich empfehle als Gedankenexperiment immer die Vorstellung mit seinem Kind nach Indien zu reisen und dann nochmals über die Notwendigkeit von Impfungen nachzudenken. Wer sich in diesem Fall für Impfungen entscheidet, ist ein Schmarotzer, der sich auf der Herdenimmunität anderer ausruht. Wer dann nicht impfen würde, dem ist nicht zu helfen.

    LG
    Möhrito 4/07 und Albondiguita Knerbel 11/10

    Meine Irgendwaslette :D ist maesra - und ich die ihre. Und meine Madreletta ist sie auch. http://www.smileygarden.de/smilie/Hu...epfend_003.gif

  7. #17
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    Standard Re: Ein leidiges Thema... Das Impfen!

    Wir haben mit sieben Monaten die Sechsfach+Pneumokokken machen lassen. In den ersten sechs Lebensmonaten erschien mir das einfach nicht notwendig, und im Alter von sieben Monaten hatte ich das Gefühl, das sie robust genug war, das gut wegzustecken. Hat sie auch. Wenn du also vom Gefühl her lieber noch ein wenig warten möchtest, dann tu das. Völlig in Ordnung.
    Möhrito 4/07 und Albondiguita Knerbel 11/10

    Meine Irgendwaslette :D ist maesra - und ich die ihre. Und meine Madreletta ist sie auch. http://www.smileygarden.de/smilie/Hu...epfend_003.gif

  8. #18
    Gast

    Standard Re: Ein leidiges Thema... Das Impfen!

    Zitat Zitat von rosenma Beitrag anzeigen
    Deine Antwort zeugt leider von nicht viel Sachkenntnis. Scheinbar bist du mir weit voraus. Na dann herzlichen Glückwunsch!

    Wenn es gehen würde wäre eine 3-fach impfung so wie in meinen Kindertagen ( Tetanus, Diphterie und Polio) absolut ausreichend. Aber leider gibts die ja nicht mehr! In deinen Kindertagen war die 3fach Impfung Tetanus, Diphtherie und Keuchhusten und selbstverständlich gibt es die auch heute noch (z.B. Infanrix). Zusätzlich bist du wahrscheinlich gegen Polio als Schluckimpfung geimpft.
    Schön das du denkst es besser zu wissen. Ich wurde nicht dreifach geimpft sondern nur gegen Tetanus und Diphterie und diese Impfung gibt es heute nicht mehr auf dem Markt. Und ja, ich hatte eine Polio Schluckimpfung. Danke übrigens für den Ball. Die Polio-Schluckimpfung war ja auch ne üble sache... da die Kinder teilweise durch die Impfung ansteckend wurden. Das ist eine Tatsache.


    Pneumokokken und Rota kann man laut meiner Ärztin getrost weglassen denn es gibt so viele Bakterien die Lungenentzündungen oder im Fall von Rota schwere Durchfälle auslösen können... wenn man gegen alle impfen würden, würde man nie fertig!

    Deine Ärztin wird wohl gern verklagt. Pneumokokken sind die häufigsten Auslöser von Lungenentzündung im Kindesalter, klar gibt es andere Erreger, aber die sind seltener. Rotaviren rufen häufig heftiger Durchfälle hervor, da wird ein Kind auch mal schnell stationär behandlungspflichtig.

    Immunität Da ein Grossteil der Erreger-Untergruppen im Impfstoff fehlt (bei Kindern bis zum dritten Lebensjahr), ist die Wirkung der Impfung fraglich. Zudem zeigte sich, dass die im Impfstoff nicht enthaltene Serotypen als ursächliche Erreger stark zunahmen (ESKOLA, J. N. English Journal of Medicine. 2001; 344: 403-9). In dieser finnischen Studie zur Mittelohrentzündung konnte zwar das Risiko einer durch Pneumokokken hervorgerufenen Otitis um ein Drittel gesenkt werden, die Gesamthäufigkeit der Mittelohrentzündungen blieb jedoch gleich:

    In eine randomisierte, kontrollierte Doppelblindstudie wurden 1662 Kinder, bei denen die Eltern mit den empfohlenen Impfungen einverstanden waren, eingeschlossen.
    Gleichzeitig mit der Diphterie/Tetanus/Pertussis Impfung wurde den Kindern nach 2, 4 und 6 Monaten sowie zusätzlich nach 12 Monaten ein heptavalenter, kapsulärer Polysacharid-Pneumokokken-Konjugat-impfstoff (Interventionsgruppe) oder eine Hepatitis B Impfung (Kontrollgruppe) injiziert.
    Utersucht wurde das Auftreten von akuten Otitiden (kulturell bestätigt) und Nebenwirkungen innerhalb von 2 Jahren nach Impfung.
    Resultate: Innerhalb von 2 Jahren traten insgesamt 2596 Fälle von kulturell bestätigter Otitis mediaOtitis media (Mittelohrentzündung): Es handelt sich um eine Entzündung der Schleimhaut des Mittelohrs. Die Entzündung entwickelt sich oft aufsteigend (durch die Eustachische Röhre)aus einer Erkältung oder Infektionskrankheit, vornehmlich bei Kindern.Durch das Anschwellen der Schleimhaut in der Eustachischen Röhre können sich Bakterien im Innenohr stark vermehren und haben nicht die Möglichkeit abzufliessen. Symptome: Schmerzen Fieber Hörstörungen durch Druckerhöhung Häufig kommt es durch die Eiteransammlung zum Durchbruch des Trommelfells. Dies verheilt aber in der Regel komplikationslos aus. Durch Antibiotikagabe kommt es häufig zu wiederholten Mittelohrentzündungen, da diese nicht mehr richtig ausheilen können .So ist es nicht selten, dass Kinder mehrer Entzündungen jährlich haben. ALs Komplikation kann auch eine Mastoiditis auftreten Therapie: Mittelohrentzündungen sollten gut ausheilen, damit es nicht zu einer chronischen Otitis kommt. Eine naturheilkundliche Behandlung ist deshalb zu empfehlen. Bei Kleinkindern steht hier an erster Stelle die Behandlung mit dem homöopathischen Konstitutionsmittel. Zusätzlich kann man frische Zwiebelsäckchen anwenden. auf.
    Die Rate der insgesamt aufgetretenen akuten Otitiden in der Interventionsgruppe konnte gegenüber der Kontrollgruppe um 6% gesenkt werden. Die Rate der durch Pneumokokken verursachten Otitiden reduzierte sich um 34%, die der durch die im Impstoff enthaltenen Serotypen verursachten Mittelohrentzündungen sogar um 57%.
    Es kam jedoch in der Interventionsgruppe zu einer Erhöhung von 33% der Otitiden, welche durch im Impfstoff nicht berücksichtigte Serotypen ausgelöst wurden.
    Lokale Nebenwirkungen traten in der Interventionsgruppe häufiger auf als bei der Kontrollgruppe. Die Differenz bei den ernsthaften Nebenwirkungen war nicht signifikant.
    Betrachtete man die Anzahl der Hospitalisationen aufgrund systemischer Infekte von Kindern nach Pneumokokkenimpfung fanden sich in der Interventionsgruppe 4 gegenüber 13 in der Kontrollgruppe (statistisch signifikant).

    Konklusion der Autoren: Die untersuchte Impfung gegen Pneumokokken ist sicher und effektiv in der Behandlung der Otitiden, welche durch die in der Impfung enthaltenen Serotypen verursacht werden.

    Kommentar
    Es stellt sich die Frage, welchen Stellenwert die Konklusion der Autoren hat. Die deutliche Reduktion der durch die spezifischen Serotypen verursachten Otitiden muss durch eine Vermehrung durch andere-Serotypen verursachte Otitiden eingekauft werden.
    Die Reduktion sämtlicher Fälle von Otitis media um 6% ist ein Wert, der bei den vorliegenden Daten statistisch nicht signifikant ist.

    Hingegen besteht eine Signifikanz in der Reduktion der Hospitalisationen wegen systemischen Infektionen. Wenn man die absoluten Zahlen jedoch betrachtet, ergibt dies 9 verhütete Fälle auf 1662 Kinder.




    In den USA sank zwar zwischen 2000 und 2002, also nach Einführung der Pneumokokken-Impfung die Hospitalisationsrate durch Pneumokokken-verursachte Erkrankungen um 50 %, ernsthafte Erkrankungen wie MeningitisEine Meningitis, auch Entzündung der Gehirnhäute, kommt generell in zwei Formen vor: 1.Viral verursacht, diese wird auch lymphozytäre Meningitis genannt häufigsten Erreger : RNA-Viren: Poliomyelitis, Coxsackie, ECHO, FSME, Influenza, Mumps, Masern, HIV DNA-Viren: Adeno, Herpes simplex, Varizella, CMV, EBV 2.durch Bakterien verursacht häufigste Erreger bei Kindern: Meningokokken, Hämophilus influenzae häufigste Erreger bei Erwachsenen: Pneumokokken, Meningokokken, Hämophilus influenzae, Listerien, Staphylokokken Mycobacterium tuberculosis Eine Meningitis kann auch als unspezifische Reaktion auf bestimmte Impfstoffe (FSME, Meningokokken) auftreten. Symptome : Unspezifische Prodromalstadien dann heftigste Kopfschmerzen NackensteifigkeitFieberoft mit Bewußtseinstrübung,Lichtscheu,Übelkeit und Erbrechen, Lasegue,Kernig,Brudzinski positiv Diagnose: Klinik,Liquorpunktion Therapie:Bakteriell: Gabe von Antibiotika. Unbehandelt Letalität 50% Viral: Bettruhe,keine spezifische Therapie oder Sepsis durch nicht im Impfstoff berücksichtige Pneumokokken stiegen jedoch um 50% an ("serotype replacement") und finden sich auch inzwischen auch gehäuft in Nasen- oder Rachenabstrichen geimpfter Kinder.
    Darüber hinaus werden Ohrinfektionen durch andere Erreger als Pneumokokken häufiger (mit teilweise größerem antibiotischen Resistenzspektrum).(Childhood vaccine saves lives, but may lead to other infections - The Boston Globe Bogaert D, Veenhoven RH, Sluijter M, Wannet WJ, Rijkers GT, Mitchell TJ, Clarke SC, Goessens WH, Schilder AG, Sanders EA, de Groot R, Hermans Molecular epidemiology of pneumococcal colonization in response to pneumococcal conjugate vaccination in children with recurrent acute otitis media.PW.J Clin Microbiol. 2005 Jan;43(1):74-83.)

    Durch die Pneumokkenimpfung (als auch die Hib-Impfung ) kommt es nicht nur zu einer Verschiebung der Serotypen der Pneumokokken im Nasen-Rachen-Raum, sondern es kommt generell zu einer Veränderung der Mundflora und pathogene(krankmachende) Keime können sich besser ansiedeln. So führt die Pneumokokken-Impfung zum Beispiel zu einem Anstieg von pathogenen Staphylokokkus aureus Erregern. (Regev-Yochay G, Dagan R, Raz M, Carmeli Y, Shainberg B, Derazne E, Rahav G, Rubinstein E.Association between carriage of Streptococcus pneumoniae and Staphylococcus aureus in Children.JAMA 2004 Aug 11;292(6):716-20./Elena S. Lysenko, Adam J. Ratner, Aaron L. Nelson, Jeffrey N. Weiser,The Role of Innate Immune Responses in the Outcome of Interspecies Competition for Colonization of Mucosal SurfacesPLoS Pathogens September 2005; Vol. 1 (1): e1 0009)

    Die Uniklinik Barcelona untersuchte die Veränderungen der invasiven Pneumokokkenerkrankungen nach der Einführung der Pneumokokken-Impfung Prevenar und zwar zwischen 1997-2001 und 2002-2006. Nach der Einführung der Pneumokokkenimpfung ist die Rate invasiver Pneumokokkenerkrankungen signifikant angestiegen - verursacht vor allem durch verschiedene im Impfstoff nicht enthaltene Typen (1, 6A, 5, 19A).(sogenanntes Serotypen-Replacement- siehe oben). Der Anstieg betrug bei unter 2jährigen 58% und bei 2-4jährigen 135%. Bei Kindern unter 5 Jahren waren die durch Pneumokokken verursachte klinischen Pneumonien und/oder Empyeme sogar um 320% häufiger. (Carmen Munoz-Almagro, Iolanda Jordan, Amadeo Gene, Cristina Latorre, Juan J. Garcia-Garcia,and Roman Pallares: Emergence of Invasive Pneumococcal Disease Caused by Nonvaccine Serotypes in the Era of 7-Valent Conjugate Vaccine,CID 2008:46 (15 January)



    In Frankreich und in Portugal, wo die Pneumokokkenimpfungen schon länger angewandt werden, kam es zu einer signifikanten Zunahme von Pneumokokkenerkrankungen mit Serotypen, die nicht im Impfstoff erhalten waren. Damit wurde der Nutzen der Impfung ganz oder teilweise wieder wettgemacht (ArzneitelegrammDas arznei-telegramm ist ein pharmaunabhängiger Informationsdienst für Ärzte, Apotheker und andere Heilberufe. Eine monatlich erscheinende Ausgabe unterrichtet neutral und unabhängig über Nutzen und Risiken von Arzneimitteln. arznei-telegramm 2009; 40: 27-9)



    Nebenwirkungen, Impfkomplikationen und Impfschäden der Pneumokokken ImpfungDie am häufigsten berichteten unerwünschten Nebenwirkungen waren Reaktionen an der Einstichstelle, Fieber (>= 38°C), Reizbarkeit, Müdigkeit, unruhiger Schlaf, Appetitlosigkeit, Erbrechen, Diarrhoe und Ausschlag oder Nesselsucht Die Nesselsucht , auch Urticaria genannt, handelt es sich um einen Hautausschlag, bei dem es zur Bildung von Quaddeln kommt. Die Urticaria betrifft immer nur die Oberhaut.Ursachen können eine Allergie sein, aber die Quaddeln können auch durch physikalische Reize entstehen. Ursachen: allergische Urticaria: - Pollen, Staub, Medikamente, Nahrungsmittel, Insektenstiche physikalische Urticaria: - Sonnenlicht, Wärme, Kälte, Druck und Reibung von Kleidung Symptome: Quaddeln, leicht erhaben, rot oder weiss gefärbt, linsen bis handtellergross heftiger Juckreiz Quincke-Ödem: es Stellt eine Sonderform der Urticaria dar. Hier kommt es zu einer Schwellung der Subcutis. Die Schwellungen sind oft sehr groß. Die Haut über dem Ödem ist gerötet und die Haut ist meist prall gespannt. In einigen Fällen verursachen sie auch Schmerzen. Das Quincke-Ödem juckt in der Regel nicht. Meistens sind das Gesicht und die Genitalregion betroffen. Insbesondere kommt es oft zu starken Schwellungen der Lippen und Augenlider. Die Gesichter der Betroffenen können regelrecht entstellt aussehen. Bilden sich starke Schwellungen im Bereich des Kehlkopfes, besteht Erstickungsgefahr. Normalerweise bildet sich das Quincke-Ödem innerhalb von ein bis drei Tagen zurück. . Kinder, die zeitgleich kombinierte Vakzine gegen Diphtherie, Pertussis und Tetanus erhalten, leiden häufiger unter Fieber.

    Fachinformation zu Pneumovax Fachinformation zu Prevenar

    In klinischen Studien wurde am häufigsten
    (Y1/10) über folgende Nebenwirkungen berichtet:
    Fieber (Q38,8 tC) sowie lokale Reaktionen
    an der Injektionsstelle wie Schmerzen,
    ErythemErythem, auch Erythema, ( griechisch. ἐρύθημα (erýthema) „Röte“, „Entzündung“) ist ein medizinischer Ausdruck für eine entzündungsbedingte Hautrötung infolge Mehrdurchblutung durch Gefäßerweiterung. , Wärmegefühl, Schwellung und
    lokale Verhärtung.
    Folgende Nebenwirkungen wurden darüber
    hinaus in klinischen Studien und bei der
    breiten Anwendung des Impfstoffes beobachtet:
    Allgemeinsymptome
    AsthenieUnter Asthenie (vom griechischen asthéneia) versteht man Schwäche oder Kraftlosigkeit. Meist ist sie ein Begleitsymptom bei anderen Erkrankungen, wie Infektionen oder eine Nebenwirkung von Medikamenten.
    Fieber (Y38,8 tC)
    Unwohlsein
    Hämatologisches/lymphatisches System
    LymphadenitisLymphadenitis is an inflammation of a lymph node(Inflammation of lymph channels is called lymphangitis).
    ThrombozytopenieThrombozytopenie (kurz: Thrombopenie) bezeichnet einen Mangel an Thrombozyten (Blutplättchen) im Blut. Der Mensch verfügt normalerweise über ca. 150 000 - 380 000 Thrombozyten pro µl Blut, wird dieser Wert unterschritten, spricht man von einer Thrombozytopenie. bei Patienten mit stabilisierter
    idiopathischer thrombozytopenischer
    PurpuraPurpura (from the Latin, purpura, meaning "purple") is the appearance of red or purple discolorations on the skin that do not blanch on applying pressure. They are caused by bleeding underneath the skin. Purpura measure 0.3-1 cm.
    Hämolytische Anämie Von einer Anämie spricht man, wenn die Hämoglobinkonzentration in den roten Blutkörperchen unter eine gewisse Grenze absinkt, oder die Erythrozytenzahl abnimmt. Untenstehende Tabelle gibt Grenzwerte an, ab denen man von einer Anämie spricht. Grenzwerte Frauen Männer Hämoglobin <12,0g/dl <13,5g/dl Erythrozyten <3,9Mio/mcl <4,3Mio/mcl Hämatokrit <37% <40% Die Ursachen der Anämie sind vielfältig. Deshalb teilt man die Anämien in verschieden Formen ein: Formen Ätiologie Aplastische Anämie Vit. B12/Folsäure Mangelanämie Eisenmangelanämie Renale Anämie Bildungsstörung:Störungen bei der Bildung des Hämoglobins, der DNS oder Störung der erythropoetischen Stammzelle Hämolytische Anämien Gesteigerter Erythrozytenabbau:Durch Störungen der Erythrozyten selber oder extraerythrozytäre Faktoren(Medikamente, Gifte, Infekte...) Blutungsanämien Erythrozytenverlust:Blutungen(innerlich und äusserlich) Hyperspleniesyndrom Verteilungsstörung: Sammlung des Blutes in der Milz bei Patienten, die bereits
    früher hämolytische Erkrankungen hatten
    Überempfindlichkeitsreaktionen
    Anaphylaktoide ReaktionenDie Anaphylaxie (griechisch αναφυλαξία, allergische Reaktion) ist eine akute und pathologische Reaktionsweise des Immunsystems auf chemische Reize und betrifft den gesamten Organismus. Das Bild anaphylaktischer Reaktionen reicht von leichten Hautreaktionen, über Störungen von Organfunktionen, bis zum anaphylaktischen Schock.Symptome: Allgemeinsymptome wie Schwindel, Kopfschmerz Hautreaktionen wie Juckreiz, Urtikaria, Flush Mit zunehmender Schwere kommt es zu einem Blutdruckabfall und Tachykardie(Pulsanstieg), oft begleitet von Übelkeit und Erbrechen, später kann es zu einem Krampf der Bronchien (Brochpospasmus) und ausgeprägtem Schock kommen. Es besteht Gefahr von Atem-und Kreislaufstillstand (Anaphylaktischer Schock)
    SerumkrankheitEs handelt sich um eine akute Immunkomplexkrankheit, die durch eine Überempfindlichkeitsreaktion vom Arthus-Typ (Typ III der Allergie) v. a. gegenüber artfremden (Serum-)Proteinen, Arzneimitteln, Impfungen u. a. antigenen Stoffen verursacht wird. Die Serumkrankheit tritt meist zwischen dem 6. und 12. Tag nach erstmaliger oder auch wiederholter parenteraler Zufuhr insbesonders hoher Antigendosen auf. Symptome: Fieber, Lymphknotenschwellung, Rötung, Ödem, Juckreiz u. evtl. Arthus-Reaktion, Vaskulitis, Arthritis, Glomerulonephritis, Polyserositis, durch Histaminfreisetzung aus Mastzellen generalisierte Urtikaria
    Muskel- und Skelettsystem
    ArthralgienUnter einer Arthralgie (griech. Arthro für „Gelenk“, -algie für „Schmerz“) versteht man Gelenkschmerzen unterschiedlichster Pathogenese. Diese Schmerzen können z. B. bei einer Arthritis auftreten, aber auch bei Traumata wie Prellungen oder Verrenkungen oder bei verschiedenen Allgemeinerkrankungen wie der Gicht, Grippe, Windpocken, Masern oder Röteln.
    Arthritis Unter Arthritis versteht man eine entzündliche Gelenkerkrankungen. Die Ursachen sind äusserst vielfältig und machen eine Behandlung oft schwierig. Ursachen: Infektiöse Arthritis durch Bakterien oder Viren nach einer Infektion , jedoch ohne Erregernachweis Rheuma Arthritis bei Bindegewebserkrankungen durch Allergien durch Medikamente, Impfungenbei Stoffwechselstörungen durch Blutgerinnungsstörungen nach Unfällen bei Neuropathien Hier sind bei weitem noch nicht alle Ursachen für eine Gelenkentzündung aufgezählt. Man sieht aber, dass eine Arthritis die unterschiedlichsten Ursachen haben kann, welche dann auch wesentlich die Therapie beeinflussen. Symptome: Schwellung Schmerzen Überwärmung Rötung sind die typischen Symptome. Diese treten im allgemeinen bei jeder Entzündung im Körper auf. Bei einem chronischen Verlauf kann es später sogar zu Zerstörungen, Fehlstellungen der Gelenke kommen. Therapie: Wichtig ist eine Behandlung der Grundkrankheit, da die Arthritis meist Folge eines schon bestehenden Problems ist. Die alleinige Behandlung der Arthritis führt hier nicht zum Ziel, da die Ursache nicht angegangen wird. Besonders gut hat sich hier die Homöopathie bewährt, da diese den Menschen im Ganzen behandelt und nicht einzelne Symptome therapiert. Unterstützend wirken ferner Enzymtherapie zur Dämpfung der Entzündung und verschiedene Wasseranwendungen (Balneotherapie)
    MyalgienMyalgien sind der medizinische Fachbegriff für Muskelschmerzen.
    Nervensystem
    Kopfschmerzen
    ParästhesienEine Parästhesie (griechisch παραίσθηση, paraisthese, „die Fehlwahrnehmung“) ist eine Sensibilitätsstörung der Nerven. Diese kann sich als Kribbeln in den Fingern, als elektrisierende Missempfindung oder als schmerzhaft brennendes Gefühl äußern.
    Radikuloneuropathien
    Guillain-Barre-Syndrom
    Haut
    Ausschlag
    Urtikaria Bei der auch Nesselsucht oder Quaddelsucht genannten Urtikaria handelt es sich um eine Bildung von stark juckenden Quaddeln, die bis zu handtellergross werden können. Sie entstehen durch Histaminfreisetzung aus Mastzellen, die zu einem Ödem in der haut führt. Ursache kann ein physikalischer Reiz(Licht, Kälte. Wärme, Druck) sein, eine allergische Reaktion vom IgE Typ oder eine Reaktion auf bestimmte Chemikalien oder Medikamente. Die Ödeme können sehr grosse Ausmasse annehmen, was zu einem hypovolämischen Schock führen kann. Dauer der allergisch bedingten Urtikaria ist meist nur wenige Tage. Hält die Urtikaria länger als 6 Wochen an, spricht man von chronischer Urtikaria. Deren Ursachen sind meist physikalisch oder Reaktionen auf Arzneimittel. Störungen des Blut- und Lymphsystems:
    Sehr selten: in der Region der Injektionsstelle
    lokalisierte LymphadenopathieLymphadenopathie ist die krankhafte Schwellung von Lymphknoten. .
    Störungen des Nervensystems:
    Selten: Krampfanfälle, einschließlich Fieberkrämpfen.
    Gastrointestinale Störungen:
    Sehr häufig: verminderter Appetit, Erbrechen,
    DurchfallVon Durchfall spricht man, wenn der Patient folgende 3 Symptome hat: Mehr als 3 Darmentleerungen am Tag Das Stuhlvolumen ist erhöht der Stuhl ist ungeformt und breiartig Die Ursachen können sein: Bakterien(Salmonellen, Shigellen) Viren Parasiten(Amöben)Medikamente, hier vor allem Antibiotika Bei längerandauerndem Durchfall:chronische Darmerkrankung(Morbus Crohn, Reizdarm, Colitis ulcerosa) Allergien (z.B. Gluten) Dauert der Durchfall länger als 3 Tage(bei Kleinkindern und Säuglingenbereits früher) , sollte man unbedingt einen Arzt oder Heilpraktiker aufsuchen. Bei Kleinkindern und Säuglingen .
    Störungen der Haut und des Unterhautgewebes:
    Gelegentlich: Ausschlag/Urtikaria.
    Sehr selten: ErythemaErythema is redness of the skin caused by capillary congestion. multiforme.
    Allgemeine Nebenwirkungen und Reaktionen
    an der Injektionsstelle:
    Sehr häufig: Reaktionen an der Injektionsstelle
    (z. B. Erythem, Verhärtung/Schwellung,
    Schmerz/Druckempfindlichkeit); Fieber
    W38 tC, Reizbarkeit, Schläfrigkeit, unruhiger
    Schlaf.
    Häufig: Schwellung/Verhärtung und Erythem
    Y2,4 cm an der Injektionsstelle, Druckempfindlichkeit,
    die die Bewegung stört, Fieber
    Y39 tC.
    Selten: Hypotonisch-hyporesponsive Episoden,
    Überempfindlichkeitsreaktionen an
    der Injektionsstelle (z. B. Dermatitis, PruritusJuckreiz oder auch Pruritus der Haut kann eine Vielzahl an Ursachen haben. Die wichtigsten sind: Medikamentenallergie Hauterkrankungen Darmparasiten Gallenstauung primäre biläre Zirrhose Hepatitis Maligne Lymphome Niereninsuffizienz Polycythämiea vera rubra Im Alter durch trockene Haut psychisch bedingt Eine Abklärung der Ursache ist auf jeden Fall notwendig. ,
    Urtikaria).
    Störungen des Immunsystems:
    Selten: Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich
    Gesichtsödem, angioneurotisches
    ÖdemBei Ödemen handelt es sich um eine Ansammlung von Flüssigkeit im interstitiellen Raum. Die Ursachen sind ganz unterschiedlich. Nicht alle Ödeme sind pathologisch, sie treten nach längerem Sitzen oder Stehen auch bei Gesunden auf. Ursachen: Herzinsuffizienz(dadurch erhöhter hydrostatischer Druck in den Kapillaren) Thrombose Eiweissmangel durch Nierenerkrankung(nephrotisches Syndrom), Leberzirrhose oder veringerte Zufuhr gesteigerte Durchlässigkeit der Kapillare(Glomerulonephritis) und bei Allergien Verminderte Lymphdrainage Die Ödeme bei Herzinsuffizienz findet man an schwerkraftabhängigen Körperteilen, wie etwa den Knöcheln. Bei Nierenerkrankungen sind die Ödeme an den Lidern zu finden. , Atemnot, BronchospasmusBronchospasmus bezeichnet das Verkrampfen der Muskeln, die die Atemwege umspannen. Hierbei verengt sich durch die Verkrampfung der bronchienumspannenden Muskulatur der Durchmesser der Atemwege und erzeugt eine Erhöhung des Atemwiderstandes (Obstruktion). ,
    anaphylaktischer/anaphylaktoider Reaktionen
    einschließlich SchockBeim Schock handelt es sich um eine Verminderung der Mikrozirkulation mit Unterversorgung des Gewebes mit Sauerstoff und damit verbundenen Störungen des Gewebes. Der Schock kann durch mehrere Faktoren ausgelöst werden, weswegen man den Schock in mehrere Untergruppen einteilt.Verminderung der zirkulierenden Blutmenge, sogenannter hypovolämischer Schock. Dies kann durch Blutverluste, Erbrechen und Durchfall bedingt sein. Pumpversagen des Herzens, sogenannter kardiogener Schock Septischer Schock Anaphylaktischer Schock Was passiert beim Schock genau? Zu Beginn besteht ein Blutdruckabfall, der zur Ausschüttung von Adrenalin und Noradrenalin führt, welches Die Herzfrequenz erhöht und die Arteriolen enger gestellt. Damit wird versucht, den Kreislauf aufrechtzuerhalten, indem das Blut aus der Peripherie (Arme und Beine) zu zentralen Organen und dem Gehirn befördert wird. Durch die verminderte Durchblutung in der Peripherie kommt es zu einer Ansammlung von Stoffwechselprodukten, die zu einem Verlust von intravasaler Flüssigkeit führt und damit den Volumenmangel verstärkt. Durch die Konstriktion kommt es ferner zu Mikrothromben in den Gefässen. Beim Schock können auch andere Organe, wie Niere, Herz, Lunge betroffen sein, wo es zu schwerwiegenden Folgen kommen kann. Symptome: Hypovolämischer Schock: Puls ist höher als Blutdruck Haut zunächst blass und feucht-kühl, flache schnelle Atmung, Bewustseinsstörung mit weiten Pupillen, Oligurie bzw. Anurie Kardiogener Schock: Atemnot Venenstauung; sieht man gut an den Halsvenen oder den Venen am Zungengrund Anaphylaktischer Schock: Allgemeinsymptome wie Schwindel, Kopfschmerz Hautreaktionen wie Juckreiz, Urtikaria, Flush Mit zunehmender Schwere kommt es zu einem Blutdruckabfall und Tachykardie(Pulsanstieg), oft begleitet von Übelkeit und Erbrechen später kann es zu einem Krampf der Bronchien (Brochpospasmus) und ausgeprägtem Schock kommen. Es besteht Gefahr von Atem-und Kreislaufstillstand. Septischer Schock: Meist Fieber, verbunden mit Unruhe Beschleunigte Atmung Da der septische Schock meist bei einer Erkrankung gramnegativer Bakterien auftritt, beobachtet man eventuel auch Hautreaktionen, wie Pusteln , Blasen Therapie: Als Allgemeinmassnahmen sind die Atemwege freizuhalten, die Person zudecken, ausser beim Kardiogenen Schock(hier sitzende Lagerung) Flachlagerung mit ev. Hochlagerung der Beine. Ausser beim kardiogenen Schock wird beim Schock zusätzlich isotonische Kochsalzlösung zur Volumensubstitution gegeben.

    Zum Thema Rota kann ich dir gerne auch noch etwas zukommen lassen.



    man hört im Bekanntenkreis davon und sieht die Auswirkungen. Wir haben einen Fall im Bekanntenkreis, das Mädchen hatte nach der Impfung keinen Saugreflex mehr und besucht jetzt die Sonderschule. 2. Man liest im Internet und da brauche ich keinen Hirte, wer immer das auch sein soll. In der Packungsbeilage des Impfstoffes finden sich die gruseligsten Nebenwirkungen... das reicht auch schon!


    Du hast tatsächlich im Bekanntenkreis einen anerkannten und entschädigten Impfschaden?
    Wage ich fast zu bezweifeln.
    Und im Internet findet man nicht wirklich realistische Einschätzungen.
    Und die Packungsbeilage dient in erster Linie haftungsrechtlichen Zwecken, man muss die Häufigkeiten die darin aufgelistet sind, auch richtig verstehen. Na, dann bezweifele es. Bei dem Mädchen hat durch zufall direkt nach der Impfung der Saugreflex aufgehört etc und ist seit dem retardiert. Und Nebenwirkungen in Packungsbeilagen sind auch frei erfunden.... genau... zur absicherung. Ich bin kein Impfgegner, aber kritsch.


    Insbesondere gegen die Krankheiten, die in der 6fach Impfung enthalten sind, gibt es KEINEN Nestschutz. In der 3. Welt impft man z.B. sofort nach der Geburt gegen Tetanus, da dort allein schon die Sterblichkeit durch Nabelschnurtetanus hoch ist. Weisst du auch warum? Weil oft Lehm und Erde auf den Bauchnabel aufgetagen wird. Also ich glaube in Deutschland macht das kaum jemand, oder?
    Aber du hast natürlich recht, es ist deine Entscheidung, was du mit deinem Kind machst. Dein Kind muss dann ggf. die Krankheit durchmachen und mit den Folgen sein Leben lang klarkommen.
    Ich empfehle als Gedankenexperiment immer die Vorstellung mit seinem Kind nach Indien zu reisen und dann nochmals über die Notwendigkeit von Impfungen nachzudenken. Wer sich in diesem Fall für Impfungen entscheidet, ist ein Schmarotzer, der sich auf der Herdenimmunität anderer ausruht. Wer dann nicht impfen würde, dem ist nicht zu helfen. Ich schreibs gerne nochmal.. ich lasse mein kind auf jeden fall impfen, ich weiss aber noch nicht wann und in welchem Umfang!

    LG
    Es gibt nicht nur alles impfen oder nichts!

  9. #19
    Gast

    Standard Re: Ein leidiges Thema... Das Impfen!

    Zitat Zitat von Himbeerfrosch Beitrag anzeigen
    Was oder wer wird denn schon als Impfschaden anerkannt? Gibt doch keiner zu. Sonst würden sich weniger Leute impfen lassen, was widerum finanzielle Einbuße bedeuten würde.
    Klar werden die Impfungen von den meisten vertragen, aber eben nicht von ALLEN. Und das sollte man schon nicht immer so unter den Tisch kehren. Und dann immer dieses Getue, als würde man ohne Impfung nicht überleben.....

    By the way, meine Kinder sind geimpft.Wir haben mit sieben Monaten die Sechsfach+Pneumokokken machen lassen. In den ersten sechs Lebensmonaten erschien mir das einfach nicht notwendig, und im Alter von sieben Monaten hatte ich das Gefühl, das sie robust genug war, das gut wegzustecken. Hat sie auch. Wenn du also vom Gefühl her lieber noch ein wenig warten möchtest, dann tu das. Völlig in Ordnung.
    Danke für deine Antwort.

  10. #20
    platypussy ist offline Lactivist
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    Standard Re: Ein leidiges Thema... Das Impfen!

    Zitat Zitat von Lillimo Beitrag anzeigen
    Danke für deine Antwort. Für mich steht nicht zur Debatte ob ich Impfe oder nicht, sondern nur was und wann. Ich kenne ein Mädchen mit einem impfschaden.... und da macht man sich vielleicht einfach mehr gedanken...
    ich kenne eine frau mit kinderlaehmung. da macht man sich vll einfach _andere_ gedanken.

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