Ergebnis 1 bis 4 von 4
  1. #1
    Avatar von Vitamin
    Vitamin ist offline Legende
    Registriert seit
    01.03.2005
    Beiträge
    29.085

    Standard Mutter GKV, Kind PKV - wer kennt sich aus?

    Hi!

    Ich frag hier heute mal für meine Freundin in die Runde

    Sie ist ganz normal gesetzlich pflichtversichert, ihr Kind (auch nach der Scheidung vom Vater) über den Vater in der privaten Krankenversicherung.

    Nun würde sie gerne ne MuKiKur beantragen, scheint alles komplizierter zu sein als erhofft, und die Kraft reicht eigentlich nicht für Antrags-Streß.

    Gibts hier den ultimativen Tipp?
    Geht das überhaupt?

    Ich hoffe auf Euer Fachwissen :)
    Viele Grüße!

    Vitamin mit Floh (10/05) und Rennschnecke (05/09) und Wundertüte (02/13)

    http://lpmf.lilypie.com/Nmujp2.png

  2. #2
    Avatar von Prestige2008
    Prestige2008 ist offline Pooh-Bah
    Registriert seit
    08.07.2008
    Beiträge
    2.310

    Standard Re: Mutter GKV, Kind PKV - wer kennt sich aus?

    Zitat Zitat von Vitamin Beitrag anzeigen
    Hi!

    Ich frag hier heute mal für meine Freundin in die Runde

    Sie ist ganz normal gesetzlich pflichtversichert, ihr Kind (auch nach der Scheidung vom Vater) über den Vater in der privaten Krankenversicherung.

    Nun würde sie gerne ne MuKiKur beantragen, scheint alles komplizierter zu sein als erhofft, und die Kraft reicht eigentlich nicht für Antrags-Streß.

    Gibts hier den ultimativen Tipp?
    Geht das überhaupt?

    Ich hoffe auf Euer Fachwissen :)
    Huhu,

    m.Erfahrung nach geht:
    1. Beantragung Reiner Kinderreha über die BfA durch den Kinderarzt - Kind wird behandelt (vorausgesetzt natürlich es liegt eine Erkrankung vor) Mutter ist Begleitperson. Der Nachteil aus meiner Sicht für Deine Freundin ist, dass sie wenig Betreuungszeiten in der Kita hätte... Ergo selbst u.U. nicht zur Ruhe kommt. Kosten keine.

    2. Sie könnte über Ihren Arzt eine Reha ueber die BfA beantragen. Kosten für Sie 10 Euro am Tag glaube ich. Und man bekommt aehnlich wie Krankengeld (ab 6 Wo.) Lohnersatzleistungen. In der Regel gibt es von der BfA kein Angebot bezuegl. mitreisender Kinder. Aber es gaebe die Möglichkeit eine Haushaltshilfe zu beantragen oder eine ergänzende Kinderbetreuung als Kosten der Bfa. Vorteil: Deine Freundin käme zur Ruhe und könnte sich aufladen... Vorausgesetzt sind natürlich Beschwerden, welche u.U. durch einen Gutachter der BfA noch einmal gecheckt wuerden.

    3. Mutter-Kind-Kur
    Diese Variante gibt es in der Konstelation für deine Freundin nicht. Sie könnte für sich eine Mutterkur beantragen und das mitreisende Kind ohne Behandlung versuchen durchzubekommen... I.d.R. Wird die GKV den Antrag an die BfA weiterleiten... Dann Reha ohne Kind.

    Sie könnte zum Bsp. über das Müttergenesungswerk versuchen nur eine Kur für sich zu erhalten und die dann über die GKV ... Dann hätte das Kind keine Anwendungen aber sie... Kenn ich nur einen Fall, wo das mal geklappt hätte. Die Anwendungen fürs Kind könnte man dann über den Kinderarzt verordnen lassen... Und über Rechnung bei der PKV einreichen.

    Das große Problem ist, dass die PKV keine Kuren im Leistungskatalog hat, so dass man bei einer Kindkur immer die Anreise und Unterkunft selbst zu Zahlen hat... Anwendungen über Verordungen des Kinderarzt würden zurückerstattet durch die PKV - mehr aber nicht. nur damit wäre deiner Freundin ja am wenigsten geholfen.

    LG

  3. #3
    WATERPROOF ist offline Renitent.
    Registriert seit
    27.08.2009
    Beiträge
    9.849

    Standard Re: Mutter GKV, Kind PKV - wer kennt sich aus?

    Null Problem.

    Ich habe die selbe Konstellation: Mama GKV und Kinder privat.

    Ich war schon 2x auf Mutter Kind Kur, die Kinder waren jeweils als Begleitkinder dabei. Meine KK hat ohne Probleme alles (auch für die Kinder) gezahlt.

    Ist jeweils ohne Widerspruch oder so gleich durch gegangen.

  4. #4
    akachan ist offline Stranger
    Registriert seit
    24.07.2007
    Beiträge
    7

    Standard Re: Mutter GKV, Kind PKV - wer kennt sich aus?

    Ich war im vergangenen Jahr mit meinen zwei PKV-versicherten Kinder zur Mutter-Kind-Kur. Beantragt über meine GKV, unverzüglich binnen weniger als einer Woche genehmigt mit dem Nachwuchs als Begleitkindern.
    Ratschlag meines Arztes: die Kinder nicht als behandlungsbedürftig im Antrag vermerken, da ansonsten sich GKV u. PKV abstimmen müssten / wollten, wer welche Kosten übernimmt. Ist "nur" die Mutter behandlungsbedürftig und es gibt keine andere Alternative zur Versorgung der Kinder (z.B. weil der Vater Vollzeit berufstätig ist), so sind die Kinder als Begleitkinder zwingend dabei.
    Meine Kinder sind während der Kur auch erkrankt, und bekamen kostenlos Medikamente vom Kurhaus zur Verfügung gestellt (war allerdings auch nichts Ernstes; auch keine ärztliche Untersuchung / Behandlung notwendig).
    akachan

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •