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Thema: WIDERSPRUCH => "Ablehnung meiner Mutter-Kind-Kur"

  1. #11
    Juliamama Gast

    Standard Re: WIDERSPRUCH => "Ablehnung meiner Mutter-Kind-Kur"

    Na, aber dann kann ja jeden Tag was kommen! *weiterfestedaumendrück*
    Das klappt bestimmt, mach Dir keine Sorgen! :)

  2. #12

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    Standard Re: WIDERSPRUCH => "Ablehnung meiner Mutter-Kind-Kur"

    Hallo!

    Die KK hat sich heute telefonisch gemeldet. Widerspruch ist Ende Juni eingegangen. Die Sachbearbeiterin versucht schon seit 1 Woche einen Termin beim MDK zu vereinbaren. Sie hat irgendetwas von Postrückständen gefaselt. Sie meldet sich dann wieder bei mir wegen Terminvereinbarung.

    Gruß, M&M.

  3. #13
    Juliamama Gast

    Standard Re: WIDERSPRUCH => "Ablehnung meiner Mutter-Kind-Kur"

    Na, aber dann tut sich doch jetzt bestimmt langsam was.
    Bin ja mal gespannt!

  4. #14

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    Standard Re: WIDERSPRUCH => "Ablehnung meiner Mutter-Kind-Kur"

    Das ist schonmal mehr als irgendein ein blöder Standardbrief....
    Bin mal gespannt.....

  5. #15
    Avatar von karli
    karli ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: WIDERSPRUCH => "Ablehnung meiner Mutter-Kind-Kur"

    Wenn alles klappt, fahre ich nach Bad Windsheim vom 11.9. bis 2.10. Habe gestern den Antrag abgegeben.....
    Es grüßt Karli
    mit Wednesday Butterfly

  6. #16
    Avatar von Elbschwester
    Elbschwester ist offline Stranger

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    Standard Re: WIDERSPRUCH => "Ablehnung meiner Mutter-Kind-Kur"

    Liebe Septembermami,

    ich habe keine Ahnung, ob du diese Antwort noch je lesen wirst, dennoch möchte ich dir für diesen tollen Beitrag und klasse Vorlage zum Thema Wiederspruch danken!!!!!!!!
    Ich hoffe doch stark, dass du die Kur dann doch letztendlich bewilligt bekommen hast!?

    Ich habe deine Vorlage genommen um auch meine Wiederspruch zu schreiben, teils ganze Absätze, oder Texte mit eigens erforschten § und Erleuterungen.
    Es hat mich mehrere Stunden gekostet und es kamen auch so einige Seiten dabei raus.

    Schlußendlich, nach viel Kampf und wenig Mutmacherei seitens der Krankenkasse wurde sie dann doch bewilligt!
    Nächsten Di. geht es los.

    Ich werde auch meinen Wiederspruch hier Einstellen, damit viele andere Muttis & Vattis den Mut & Zuspruch finden, sich auf keinem Fall abbügeln zu lassen!

    (Achso, bei mir war es warscheinlich auch sehr schwer, weil ich unsere Kur schon nach zwei Jahren wieder beantragt hatte. Dennoch, bei den Diagnosen und Attesten wäre ich bis vor's Gericht gegangen! Gott sei Danke, haben sie es dann aber doch als wichtig ersehen!)

    Also an ALLE.....nur MUT!!!!


    LG, Elbschwester

  7. #17
    mutterkindkur ist offline newbie

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    Standard Re: WIDERSPRUCH => "Ablehnung meiner Mutter-Kind-Kur"

    Bundesweite kostenlose Hilfe bekommt man auch bei der Mütterkurhilfe.
    Also für alle die einen Kurantrag gestellt haben und eine Ablehnung bekommen haben oder einen Mutter Kind Kurantrag stellen wollen.
    Es ist einer der wenigen Beratungsstellen die sogar den Widerspruch für euch schreiben.

    Mutter Vater Kind Kur Klinik Beratung Mütterkurhilfe

    Geht da gerne mal auf das Gästebuch da könnt ihr euch selbst davon überzeugen das Sie gut sind


    Zitat Zitat von Septembermami2005 Beitrag anzeigen
    Hallo, MKK-Mamis und die, die es noch werden wollen!

    Anbei mein WIDERSPRUCH => "Ablehnung meiner Mutter-Kind-Kur". Wie versprochen werde ich das Schreiben hier veröffentlichen. Ich möchte damit jeder Mutter Mut machen jeder Ablehnung zu widersprechen. Und vielleicht kann ich Euch damit auch weiterhelfen.
    Ich hoffe nun, dass meine Kur doch noch genehmigt wird.

    Gruß, Moni.

    *******************************************

    WIDERSPRUCH
    „Ablehnung meines Antrages auf eine Mutter-Kind-Kur“
    Ihr Zeichen:
    Versicherten-Nummer:
    Mitaufnahme der Tochter

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Ihren Standardbrief vom 12.06.2007 habe ich erhalten.

    Gegen Ihre Entscheidung lege ich fristgerecht Widerspruch gem. §§ 78 ff. des Sozialgesetzbuches ein.

    Desweiteren fordere ich Sie umgehend auf, mir das Gutachten des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) schriftlich zukommen zu lassen.

    Aus Ihrem Standardbrief geht nicht hervor, in welcher Form Sie meine Vorrausetzungen für eine Kur geprüft haben und welche Punkte meines Antrages auf eine Mutter-Kind-Kur nicht den Vorrausetzungen für eine stationäre Reha-Maßnahme entsprechen. Sie nennen lediglich ein Beispiel mit der Abkürzung „u.a.“ in Ihrem Textbaustein. Dieses Beispiel trifft allerdings in meinem Fall nicht zu. Dies werden Sie sicherlich bei einer genauen Prüfung meines Kurantrages feststellen. Auch ist dieses Kriterium gem. Gesundheitsreform 2007 seit dem 01.04.2007 für Mutter-Kind-Kuren nicht mehr zutreffend.

    Ferner musste ich feststellen, dass die zeitliche Bearbeitung sehr schnell erfolgte,
    eine gründliche Prüfung jedoch zweifelhaft erscheint, da Sie unter anderem weder aussagekräftige Patientenakten eingesehen haben noch Kontakt mit den im Antrag genannten Fachärzten aufnahmen. Auch kam es im Rahmen Ihrer Prüfung zu keiner persönlichen Begegnung zwischen Patientin und MDK.

    Wie Sie bei einer genauen Durchsicht meiner Antragsunterlagen feststellen können, habe ich schon zahlreiche ärztlich verordnete Maßnahmen in Anspruch genommen. Darüber hinaus habe ich auch zahlreiche Maßnahmen in Eigeninitiative unternommen. Sicherlich können Sie nachvollziehen, dass man diesen Zeit- (Therapiezeiten, Wartezeiten, Sprechstunde beim Arzt, Fahrtzeiten, usw.) und Kostenaufwand (u.a. Zuzahlungen und komplette Bezahlung aus eigener Tasche – z.B. kostet eine Stunde Dorntherapie ca. 100 € - dies als Mutter in Elternzeit) sowie ständige Organisation der Kinderbetreuung für die Zeit der Termine über einen Zeitraum von 21 Monaten nur auf sich nimmt, wenn man unter den entsprechenden Beschwerden leidet.

    Sicherlich können Sie auch nachvollziehen, dass diese ständigen ambulanten Arzt- und Therapietermine (wo es noch nicht sicher ist, wie lange das noch gehen wird bzw. ob es irgendwann doch noch einen erfolgreichen Abschluß geben wird) sowie ständige Organisation der Kinderbetreuung in den ersten Lebensmonaten/-jahren eines Kindes sicherlich nicht gerade förderliche für eine gute Mutter-Kind-Beziehung sind. In erster Linie war die Elternzeit dafür gedacht, dass ich für meine Tochter da sein kann. Die Kinderbetreuung wird zur Zeit vorrangig noch von Familienmitgliedern übernommen. Allerdings kam es hier schon zu Problemen, da die Termine dann auch mit Kollegen und Vorgesetzten abgestimmt werden müssen. Mein Ehemann bspw. hat kürzlich erst diesbezüglich Ärger mit seinem Arbeitgeber bekommen. Hierdurch entstehen existenzielle Ängste. Dies sorgt auch für Spannungen innerhalb der Familie – das ist für mich nicht gut, für meinen Mann nicht gut – und erst recht nicht gut für unsere gemeinsame Tochter.

    Gerne können Sie mir (weitere bzw. alle) kassenpflichtige Behandlungen, die meinen Indikationen entsprechen und an meinem Wohnort durchführbar sind, nennen. Bitte beachten Sie in diesem Fall auch die Kontraindikationen bei von-Willebrand-Patienten sowie bei Patienten mit Neigungen zu Medikamentenunverträglichkeitsreaktionen. Für eventuelle Rückfragen stehen Ihnen hierzu sicherlich die Gerinnungsspezialisten der Uniklinik Frankfurt am Main bzw. jedes Hämophilienzentrum zur Verfügung.
    Aber bitte nennen Sie mir auch für die Zeit der ambulanten Behandlungen Möglichkeiten der weiteren Kinderbetreuung (am Wohnort) für ein Kleinkind.

    Aufgrund der Indikationen und familiären Situation käme für mich und meine Tochter soweit ich mich informiert habe (u.a. Internet und Prospekte) evtl. als Kurklinik das Gesundheitszentrum „An der Höhle“ Eberstadt, Höhlenweg 8, 74722 Buchen im Odenwald in Frage. Die angebotenen Therapien entsprechen meinen Indikationen. Die Klinik bietet eine optimale Kinderbetreuung auch für Kleinkinder (bis zu 62 Stunden in der Woche) an. Die Klinik empfiehlt Familien mit Kleinkindern ausserhalb der Ferien (z.B. September) in Kur zu gehen. In der Klinik werden u.a. auch Patientinnen behandelt, die bei der GEK versichert sind. Ferner ist es empfehlenswert, dass für den Notfall, der hoffentlich nicht eintritt, ein Krankenhaus mit Hämophilienambulanz (hier: Heidelberg) in erreichbarer Nähe ist, da Mutter und Tochter an einem mittelschweren von-Willebrand-Syndrom (genetische Blutgerinnungsstörung mit Neigungen zu verstärkten Blutungen) leiden.
    Für die Nennungen weiterer Alternativen einer Kurklinik Ihrerseits, die genau diesen Anforderungen entsprechen, wäre ich dankbar.
    Einen stressfreien Aufenthalt in einer Kurklinik sowie ein kompetentes, kooperatives und kinderfreundliches Personal zur optimalen Genesung setze ich verständlicherweise voraus.

    Der Kurantrag liegt Ihnen bereits vor. Sicherlich können Sie weitere Auskünfte von meinen behandelten Ärzten erhalten und auch Einsicht in die entsprechenden Patientenakten nehmen. Selbstverständlich können Sie mich zur weiteren Prüfung zu einem Termin beim MDK laden. Bitte schlagen Sie mir in diesem Fall einen Termin schriftlich vor und stimmen diesen dann mit mir (wegen einer evtl. benötigten Kinderbetreuung, evtl. anderen Arztterminen bzw. evtl. Schlafens- und Essenszeiten meiner Tochter) ab.

    Im Übrigen steht in der letzten GEK - Elterninfo zur Vorsorgeuntersuchung U7 (Ende Mai 2007) ein Bericht über Müttergenesungskuren. Zitat: „… um eine Krankheit zu erkennen, ihre Verschlimmerung zu verhindern oder sie zu heilen ...“ Ferner schreiben Sie in fetter und roter Schrift: „Ihre GEK unterstützt eine Mutter-Kind-Kur.“.

    Der Kurantrag vom 30.05.2007 bleibt im vollen Umfang bestehen.


    Mit freundlichen Grüßen

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