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Thema: Wie schreibt man einen Widerspruch?

  1. #1
    Avatar von solymar
    solymar ist offline Member

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    Unglücklich Wie schreibt man einen Widerspruch?

    Hallo,
    ich bin total verzweifelt, weil sie mir die Kinderkur abgelehnt haben. die einzige begründung war das man eine ambulante maßnahme am wohnort in anspruch nehmen soll!! es gibt aber gar keine, hat mir die krankenkasse auch bestätigt aber im selben atemzug das sie mir nicht helfen könnten. ich sollte einen widerspruch beim rentenversicherungsträger einreichen. jetzt sitz ich hier und zermarter mir den kopf wie ich den schreiben soll? Kann mir vielleicht einer einen rat geben, weil ich weiss da echt nicht mehr weiter.

    liebe grüße

  2. #2
    janasophie ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Wie schreibt man einen Widerspruch?

    Hmm, ich habe in unserem Wiederspruch alles aufgeführt wieso die Maßnahmen vor Ort nicht ausreichen (laut. Ablehnung hätten die Maßnahmen vor Ort ausgereicht). Wurden bei meinem Mann und mir jeweils 1 Seite voll. Scheint gereicht zu haben. Vielleicht holst du dir einfach Hilfe beim Arzt oder der AWO?

  3. #3
    Colle_81 ist offline old hand

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    Standard Re: Wie schreibt man einen Widerspruch?

    guck mal bei www.mutterkind-kurportal.de

    Da sind ne menge Tipps bei
    Liebe Grüße

    Nicole

    Eltern werden ist wie, wenn der Blitz einschlägt und alles flimmert und glimmert in der Seele wie Lametta!:liebe:

  4. #4

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    Standard Re: Wie schreibt man einen Widerspruch?

    Hallo Solymar!

    Tut mir sehr leid für Dich. Aber ich musste das auch durchmachen mit diesem Ablehnungsschreiben, Widerspruch, usw. - 2 Monate ging das hin und her.
    Aber ich denke die KK's und MDK's lehnen immer erstmal ab.

    Du kannst Dich zum einen auch mal beim Müttergenesungswerk, Promutterkind oder Caritas, usw. erkundigen.

    Anbei ein Ausschnitt aus meinem Widerspruchsschreiben - vielleicht hast Du ja Verwendung. Gerne kannst Du mich auch über PN anmailen.

    TEXT:

    WIDERSPRUCH
    „Ablehnung meines Antrages auf eine Mutter-Kind-Kur“

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Ihren Standardbrief vom XXXXX habe ich erhalten.

    Gegen Ihre Entscheidung lege ich fristgerecht Widerspruch gem. §§ 78 ff. des Sozialgesetzbuches ein.

    Desweiteren fordere ich Sie umgehend auf, mir das Gutachten des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) schriftlich zukommen zu lassen.

    Aus Ihrem Standardbrief geht nicht hervor, in welcher Form Sie meine Vorrausetzungen für eine Kur geprüft haben und welche Punkte meines Antrages auf eine Mutter-Kind-Kur nicht den Vorrausetzungen für eine stationäre Reha-Maßnahme entsprechen. Sie nennen lediglich ein Beispiel mit der Abkürzung „u.a.“ in Ihrem Textbaustein. Dieses Beispiel trifft allerdings in meinem Fall nicht zu. Dies werden Sie sicherlich bei einer genauen Prüfung meines Kurantrages feststellen. Auch ist dieses Kriterium gem. Gesundheitsreform 2007 seit dem 01.04.2007 für Mutter-Kind-Kuren nicht mehr zutreffend.

    Ferner musste ich feststellen, dass die zeitliche Bearbeitung sehr schnell erfolgte,
    eine gründliche Prüfung jedoch zweifelhaft erscheint, da Sie unter anderem weder aussagekräftige Patientenakten eingesehen haben noch Kontakt mit den im Antrag genannten Fachärzten aufnahmen. Auch kam es im Rahmen Ihrer Prüfung zu keiner persönlichen Begegnung zwischen Patientin und MDK.

    Wie Sie bei einer genauen Durchsicht meiner Antragsunterlagen feststellen können, habe ich schon zahlreiche ärztlich verordnete Maßnahmen in Anspruch genommen. Darüber hinaus habe ich auch zahlreiche Maßnahmen in Eigeninitiative unternommen. Sicherlich können Sie nachvollziehen, dass man diesen Zeit- (Therapiezeiten, Wartezeiten, Sprechstunde beim Arzt, Fahrtzeiten, usw.) und Kostenaufwand (u.a. Zuzahlungen und komplette Bezahlung aus eigener Tasche – z.B. XXXXXXX - dies als Mutter in Elternzeit) sowie ständige Organisation der Kinderbetreuung für die Zeit der Termine über einen Zeitraum von 21 Monaten nur auf sich nimmt, wenn man unter den entsprechenden Beschwerden leidet.

    Sicherlich können Sie auch nachvollziehen, dass diese ständigen ambulanten Arzt- und Therapietermine (wo es noch nicht sicher ist, wie lange das noch gehen wird bzw. ob es irgendwann doch noch einen erfolgreichen Abschluß geben wird) sowie ständige Organisation der Kinderbetreuung in den ersten Lebensmonaten/-jahren eines Kindes sicherlich nicht gerade förderliche für eine gute Mutter-Kind-Beziehung sind. In erster Linie war die Elternzeit dafür gedacht, dass ich für meine Tochter da sein kann. Die Kinderbetreuung wird zur Zeit vorrangig noch von Familienmitgliedern übernommen. Allerdings kam es hier schon zu Problemen, da die Termine dann auch mit Kollegen und Vorgesetzten abgestimmt werden müssen. Mein Ehemann bspw. hat kürzlich erst diesbezüglich Ärger mit seinem Arbeitgeber bekommen. Hierdurch entstehen existenzielle Ängste. Dies sorgt auch für Spannungen innerhalb der Familie – das ist für mich nicht gut, für meinen Mann nicht gut – und erst recht nicht gut für unsere gemeinsame Tochter.

    Gerne können Sie mir (weitere bzw. alle) kassenpflichtige Behandlungen, die meinen Indikationen entsprechen und an meinem Wohnort durchführbar sind, nennen. Bitte beachten Sie in diesem Fall auch die Kontraindikationen XXXXX (für bestimmte Krankheitsbilder). Für eventuelle Rückfragen stehen Ihnen hierzu sicherlich XXXXXXX (Ärzte nennen).
    Aber bitte nennen Sie mir auch für die Zeit der ambulanten Behandlungen Möglichkeiten der weiteren Kinderbetreuung (am Wohnort) für ein Kleinkind.

    Aufgrund der Indikationen und familiären Situation käme für mich und meine Tochter soweit ich mich informiert habe (u.a. Internet und Prospekte) evtl. als Kurklinik das Gesundheitszentrum „An der Höhle“ Eberstadt, Höhlenweg 8, 74722 Buchen im Odenwald in Frage. Die angebotenen Therapien entsprechen meinen Indikationen. Die Klinik bietet eine optimale Kinderbetreuung auch für Kleinkinder (bis zu 62 Stunden in der Woche) an. XXXXXX

    Der Kurantrag liegt Ihnen bereits vor. Sicherlich können Sie weitere Auskünfte von meinen behandelten Ärzten erhalten und auch Einsicht in die entsprechenden Patientenakten nehmen. Selbstverständlich können Sie mich zur weiteren Prüfung zu einem Termin beim MDK laden. Bitte schlagen Sie mir in diesem Fall einen Termin schriftlich vor und stimmen diesen dann mit mir (wegen einer evtl. benötigten Kinderbetreuung, evtl. anderen Arztterminen bzw. evtl. Schlafens- und Essenszeiten meiner Tochter) ab.

    Im Übrigen steht in der letzten GEK - Elterninfo zur Vorsorgeuntersuchung U7 (Ende Mai 2007) ein Bericht über Müttergenesungskuren. Zitat: „… um eine Krankheit zu erkennen, ihre Verschlimmerung zu verhindern oder sie zu heilen ...“ Ferner schreiben Sie in fetter und roter Schrift: „Ihre GEK unterstützt eine Mutter-Kind-Kur.“.

    Der Kurantrag vom 30.05.2007 bleibt im vollen Umfang bestehen.

    ALLES GUTE!!!!

    Monika und Maria 08.09.2005

  5. #5
    Lafilu ist offline addict

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    Standard Re: Wie schreibt man einen Widerspruch?

    Hallo, habe die anderen nicht gelesen, also sorry, falls doppelte Info.
    Hatte auch gerade eine Ablehnung, habe ein freundliches aber klares Widerspruchschreiben verfasst und warte jetzt. Sende es dir auf Wunsch. Es gibt in jeder Stadt Beratungsstellen, wo man sich auch helfen lassen kann. Die Adresse dafür habe ich nicht mehr, findest du bestimmt über google bzw. hier, wenn du in den äölteren Mails schaust.

  6. #6
    Avatar von solymar
    solymar ist offline Member

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    Standard Re: Wie schreibt man einen Widerspruch?

    Hallo an alle,

    vielen vielen Dank für Eure Hilfe. Ich habe jetzt einen Widerspruch erstellt und hole heute nachmittag den Bericht des Arztes ab. Drückt mir die Daumen.


  7. #7
    Avatar von gaby28
    gaby28 ist offline addict

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    Standard Re: Wie schreibt man einen Widerspruch?

    Hallo, wir haben auch eine Kinderkur abgelehnt bekommen - aus dem gleichen Grund wie bei Dir. Haben dann einen schlichten Widerspruch eingereicht, dass wir und auch der Kinderarzt die Sache anders sehen, haben noch mal ein paar Gründe aufgezählt und reingeschrieben, dass mit dem Kinderarzt gerne Rücksprache gehalten werden kann. Nun haben wir nach Wochen endlich Antwort bekommen, wir müssen innerhalb von zwei Wochen etliche Fragen vom Kinderarzt beantworten lassen, gleich schon mit dem Hinweis, dass die Kur abgelehnt wird, wenn die Fragen nicht positv beantwortet werden können. Nun überlegen wir uns, ob wir den KA wirklich noch mit der Beantwortung belasten sollen, denn nicht alle Fragen können positiv beantwortet werden. Ich werde jetzt eine Mutter-Kind-Kur beantragen und da muss der KA sicherlich auch wieder Fragen beantworten.
    http://b2.lilypie.com/VLkBp2/.gif


    Liebe Grüße Gaby mit Tim (03.06) und den Zwillis Lina & Phil, geb. am 09.09.08

  8. #8
    Avatar von solymar
    solymar ist offline Member

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    Standard Re: Wie schreibt man einen Widerspruch?

    Zitat Zitat von gaby28 Beitrag anzeigen
    Hallo, wir haben auch eine Kinderkur abgelehnt bekommen - aus dem gleichen Grund wie bei Dir. Haben dann einen schlichten Widerspruch eingereicht, dass wir und auch der Kinderarzt die Sache anders sehen, haben noch mal ein paar Gründe aufgezählt und reingeschrieben, dass mit dem Kinderarzt gerne Rücksprache gehalten werden kann. Nun haben wir nach Wochen endlich Antwort bekommen, wir müssen innerhalb von zwei Wochen etliche Fragen vom Kinderarzt beantworten lassen, gleich schon mit dem Hinweis, dass die Kur abgelehnt wird, wenn die Fragen nicht positv beantwortet werden können. Nun überlegen wir uns, ob wir den KA wirklich noch mit der Beantwortung belasten sollen, denn nicht alle Fragen können positiv beantwortet werden. Ich werde jetzt eine Mutter-Kind-Kur beantragen und da muss der KA sicherlich auch wieder Fragen beantworten.

    Hallo,

    der Kinderarzt hat mir einen neuen ausführlichen Bericht erstellt. Er war auch sehr aufgebracht über die Ablehnung. Ich hoffe, dass dieser Widerspruch was bringt, denn ich werde nicht aufgeben. Die Mu-Ki-Kur für mich haben sie ja auch abgelehnt, mit blöden Gründen.

    Ich drück Dir auf jedem Fall alle Daumen!!


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