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Thema: Beamte und Eigenbeteiligung?

  1. #1
    MZWurzen ist offline Stranger

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    Böse Beamte und Eigenbeteiligung?

    Ich bin Beamte und zu 70 % über die Beihilfe sowie zu 30 % privat versichert. Mit meinen 3 Kindern möchte ich gern zur Mutter-Kind-Kur fahren.
    Wer hat schon an einer Mutter-Kind-Kur teilgenommen und kann über seine Erfahrungen berichten, mit welcher Eigenbeteiligung ich rechnen muss?
    Ich bin für jeden Hinweis sehr dankbar, da ich keinerlei Vorstellungen habe.

  2. #2
    zsabine ist offline Stranger

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    Standard Re: Beamte und Eigenbeteiligung?

    mir geht es ähnlich. bin total verwirrt und hoffe auf irgendwelche infos.

    die privaten werden wohl den meisten ärger machen, da sie entweder nur einen tagessatz (und auch nur für den Reha patienten) erstatten, oder gar nix.

    das ganze x21 wird ein rel.hoher betrag.

    ich suche auch noch verzweifelt nach einer empfehlung für ein haus an der nordsee....

  3. #3
    Cuddle ist offline newbie

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    Standard Re: Beamte und Eigenbeteiligung?

    bin auch beamtin, allerdings 50/50. Wäre schön, wenn jmd. berichten könnte, welche Erfahrungen gemacht wurden. Meine Tochter ist seit Jahren im Winter dauererkältet, ist hier eine Kur angezeigt ? Ihr merkt, ich bin absoluter Kur-Neuling...

  4. #4
    rafima Gast

    Standard Re: Beamte und Eigenbeteiligung?

    Hallo Ihr,
    bin auch Beamtin, und habe gerade mein amtsärztliches Attest bekommen.
    Bei uns ist es so: ich soll die Kur bekommen, und mein kleiner Sohn (20 Monate) begleitet mich. Leider ist mein Sohn nicht kurbedürtig, und ausserdem gesetzlich versichert.
    Die AOK zahlt für ihn leider nichts, da ich ja krank bin, und nicht dort versichert. Die private wird für mich zahlen in Höhe von 30 Eur pro Tag.
    Für meinen Sohn nicht, da er dort ja nicht versichert ist. Die Beihilfe hat mir zugesichert, dass sie einen Teil für meinen Sohn zahlen, ich weiß nur noch nicht wieviel( ob in Höhe von 50 % (wie Mutter) oder gar mehr 80% (regulärer Satz für Kind)). Hab heute das Attest über die Dienststelle, die mir auch den Urlaub gewähren muß, an die Beihilfe weitergeleitet. Von dort werde ich dann wohl weiter hören, wieviel sie zahlen.
    Ich rechne derzeit mit einem Anteil für meinen Sohn bis zu ca. 700 Eur!!! die TAgessätze in den Klinik liegen so zwischen 60-90 Eur pro Tag bei pauschaler Abrechnung.
    Bin total frustriert. Wollte es schon stecken, aber ich bekomme ja auch Sonderurlaub.
    Und die Kur wäre schon sehr wichtig für mich.

    Nicht aufgeben, ist wirklich ein riesen Hickhack.
    Bei Fragen, könnt Ihr gerne eine PN schicken.

  5. #5
    loser Gast

    Standard Re: Beamte und Eigenbeteiligung?

    Hallo,
    ich bin auch Beamtin und war zweimal zur Kur mit meinen Kindern. Damals hiess das noch Sanatoriumaufenthalt. War wohl ganz wichtig damit die Beihilfe zahlt. Die PKV hat immer gut dazugezahlt. Ob es am Tarif liegt weiss ich nicht. Wir (die Kinder sind auch privat versichert) haben eine Krankenhaustaggeldvers. und den BE_Tarif.

    Unser Doc (ist allg. Arzt und Kinderarzt) hat für jeden extra eine Kur beantragt. Die Kleine hatte Problem mit der Haut, was die Amtsärztin sofort überzeugt hat. Die Große mussten wir etwas "krank"machen, aber sie hatte Probleme mit den Atemwegen, Bronchitis usw. Gleichzeitig hat der Doc eine enge Mutter-Kind-Bindung bescheinigt, so dass ein trennung für drei Wochen für die Große nicht zuzumuten war.
    Dann ging das ganze zur Beihilfe und zur PKV. Dann mussten wir zur Amtsärztin (wennihr für den Besuch Ratschläge barucht, schreibt es im Forum). Die Amtsärztin hat den Kurbedarf bestätigt. ich bekam den bescheid und musste mich um einen Platz in der vorgeschriebenen Einrichtung selbst bemühen. Hat aber super geklappt.
    Rein finanziell war es plus/minus NULL. Zumindest ungefähr.

  6. #6
    tiwike ist offline newbie

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    Böse Re: Beamte und Mutter-Kind-Kur, eine neverending story!

    Hallo Ihr Lieben!
    Jawoll, da ist es wieder, mein Lieblingsthema! Zur Erklärung: Ich bin auch Beamtin (50:50), von Anfang an allein erziehend, nach 6 Monaten wieder berufstätig und habe ein mehrere Monate im Jahr krankes Kind, das wegen seiner HNO-Erkrankungen mit 4 1/2 Jahren bereits 2 OP´S hinter sich hat. Ich selber bin durch eine Neurodermitis, krankheitsbedingte Glatzköpfigkeit und zwei Hirn-OP´s gesundheitlich vorbelastet. Anfragen bei meiner PKV ergaben, dass ich ausschließlich eine ambulante Mutter-Kind-Kur machen kann (und wer betreut das Kind, während ich therapiert werde? Wer kocht? Wer putzt? Wann kann ICH mich da erholen und Abstand gewinnen?). Ich bin mittlerweile derart verzweifelt, dass ich mich an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages gewandt habe, weil ich einfach nur gleichgestellt sein möchte mit den gesetzlich Versicherten, die mittlerweile einen gesetzlich festgelegten Anspruch auf eine "normale" Eltern-Kind-Kur haben, denn ich kann mir als allein Erziehende (die nie Sozialhilfe oder Hartz-IV-Leistungen in Anspruch genommen hat, weil sie nicht von dem Geld anderer leben möchte) den Zuzahlungsbetrag nicht leisten. Ich fände es schön, hier Mitstreiter zu finden, die mir beistehen in meinem Bestreben, erst einmal ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass Beamte die gleichen Ansprüche haben sollten, wie sie jeder andere als selbstverständlich empfindet. Mittlerweile erwäge ich eine Musterklage, weil ich es einfach unglaublich finde, dass die Bundesrepublik Deutschland jedermann Rechte zuspricht, die gleichen Rechte aber seinen eigenen Bediensteten im Rahmen seiner Alimentationspflicht nicht gewähren kann.

    Macht hier wer mit oder hat hierzu hier noch jemand eine Meinung????:confused:

    LG
    Bettina

  7. #7
    Tijana ist offline 20.000 Beiträge gekappt

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    Standard Re: Beamte und Mutter-Kind-Kur, eine neverending story!

    Zitat Zitat von tiwike Beitrag anzeigen
    Hallo Ihr Lieben!
    Jawoll, da ist es wieder, mein Lieblingsthema! Zur Erklärung: Ich bin auch Beamtin (50:50), von Anfang an allein erziehend, nach 6 Monaten wieder berufstätig und habe ein mehrere Monate im Jahr krankes Kind, das wegen seiner HNO-Erkrankungen mit 4 1/2 Jahren bereits 2 OP´S hinter sich hat. Ich selber bin durch eine Neurodermitis, krankheitsbedingte Glatzköpfigkeit und zwei Hirn-OP´s gesundheitlich vorbelastet. Anfragen bei meiner PKV ergaben, dass ich ausschließlich eine ambulante Mutter-Kind-Kur machen kann (und wer betreut das Kind, während ich therapiert werde? Wer kocht? Wer putzt? Wann kann ICH mich da erholen und Abstand gewinnen?). Ich bin mittlerweile derart verzweifelt, dass ich mich an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages gewandt habe, weil ich einfach nur gleichgestellt sein möchte mit den gesetzlich Versicherten, die mittlerweile einen gesetzlich festgelegten Anspruch auf eine "normale" Eltern-Kind-Kur haben, denn ich kann mir als allein Erziehende (die nie Sozialhilfe oder Hartz-IV-Leistungen in Anspruch genommen hat, weil sie nicht von dem Geld anderer leben möchte) den Zuzahlungsbetrag nicht leisten. Ich fände es schön, hier Mitstreiter zu finden, die mir beistehen in meinem Bestreben, erst einmal ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass Beamte die gleichen Ansprüche haben sollten, wie sie jeder andere als selbstverständlich empfindet. Mittlerweile erwäge ich eine Musterklage, weil ich es einfach unglaublich finde, dass die Bundesrepublik Deutschland jedermann Rechte zuspricht, die gleichen Rechte aber seinen eigenen Bediensteten im Rahmen seiner Alimentationspflicht nicht gewähren kann.

    Macht hier wer mit oder hat hierzu hier noch jemand eine Meinung????:confused:

    LG
    Bettina
    Nur mal eine Frage, damit ich es besser verstehe:

    Hätte nicht bei Vertragsabschluss die Möglichkeit bestanden das mit in die PKV aufzunehmen? Man kann doch bestimmte Sachen zusätzlich mit reinnehmen bzw. ausschließen. Es hat halt "nur" Auswirkungen auf die monatlichen Beiträge.
    GRUSS Tijana

  8. #8
    tiwike ist offline newbie

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    Standard Re: Beamte und Mutter-Kind-Kur, eine neverending story!

    Zitat Zitat von Tijana Beitrag anzeigen
    Nur mal eine Frage, damit ich es besser verstehe:

    Hätte nicht bei Vertragsabschluss die Möglichkeit bestanden das mit in die PKV aufzunehmen? Man kann doch bestimmte Sachen zusätzlich mit reinnehmen bzw. ausschließen. Es hat halt "nur" Auswirkungen auf die monatlichen Beiträge.

    Hallo Tijana,
    Ich muss Dir beipflichten: Die Möglichkeit hätte zumindest in Teilbereichen eventuell bestanden. Direkt nach meinem Schulabgang war ich mir jedoch nicht darüber im Klaren, dass derartige Sachverhalte einmal Teil meines Lebens sein könnten und ich hiergegen versichert sein sollte... Ich gestehe: Das war ein Fehler, jedoch wusste und ahnte ich es derzeit nicht besser.
    Ich wäre bereit, für die von mir benötigten Leistungen auch die entsprechenden Beiträge zu leisten, bekomme jedoch unisono von meiner PKV ein "ist nicht versicherbar" um die Ohren gehauen. Und dann frage ich mich: Wie kann es sein, dass gesetzliche Standards eingeführt werden (im Jahr 2007), die einen Anspruch für jeden gesetzlich Versicherten begründen, nicht jedoch für die eigenen Bediensteten??? Wie kann es sein, dass Hilfe zur Weiterführung des Haushalts zwar Hartz-IV-Empfängern, die nicht arbeiten gehen, zusteht, nicht aber den im Staatsdienst stehenden Beamtinnen? Warum muss ich mein krankes Kind morgens um 6.00 Uhr wecken und zu einer Tagesmutter bringen, während andere allein Erziehende zu den eigenen Pflegetagen (bei mir sind es 4/Jahr) noch die Tage des anderen Elternteils mit in Anspruch nehmen können?
    Und vor allem: Warum soll ich mich auf meine eigenen Kosten gegen etwas versichern (das wie bereits erwähnt "nicht versicherbar" ist), wenn andere diesen Anspruch gesetzlich und kostenlos haben????

  9. #9
    loser Gast

    Standard Re: Beamte und Mutter-Kind-Kur, eine neverending story!

    klingt hart, GsD habe ich solche Probleme nicht.

    Ich kann auch 10 Tage bei meinen krnakne Kindern zu Hause bleiben. Mein Dienstherr (ein schönes Wort) hat die Beamten den Angestellten "gleich gestellt".

    Auch mit der Bewilligung meiner Kuren hatte ich nie Probleme. Ich und meine Kinder haben den Beihilfeergänzungstarif abgeschlossen, vielleicht liegt es daran. Meine PKV wollte immer nur den Bewilligungsbescheid der Beihilfe, aus dem hervorgehen musste, dass die Kur beihilfefähig ist. Dann haben sie ihren Anteil von 30 bzw. 20 % gezahlt.

    Erkrankungen, die im Versicheurngsverlauf "entstanden" sind, sind auch mit versichert. Die kleine hatte eine Atemantriebsstörung, was auch durch die PKV getragen wurde.

  10. #10
    Tijana ist offline 20.000 Beiträge gekappt

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    Standard Re: Beamte und Mutter-Kind-Kur, eine neverending story!

    Zitat Zitat von tiwike Beitrag anzeigen
    Hallo Tijana,
    Ich muss Dir beipflichten: Die Möglichkeit hätte zumindest in Teilbereichen eventuell bestanden. Direkt nach meinem Schulabgang war ich mir jedoch nicht darüber im Klaren, dass derartige Sachverhalte einmal Teil meines Lebens sein könnten und ich hiergegen versichert sein sollte... Ich gestehe: Das war ein Fehler, jedoch wusste und ahnte ich es derzeit nicht besser.
    Ich wäre bereit, für die von mir benötigten Leistungen auch die entsprechenden Beiträge zu leisten, bekomme jedoch unisono von meiner PKV ein "ist nicht versicherbar" um die Ohren gehauen. Und dann frage ich mich: Wie kann es sein, dass gesetzliche Standards eingeführt werden (im Jahr 2007), die einen Anspruch für jeden gesetzlich Versicherten begründen, nicht jedoch für die eigenen Bediensteten??? Wie kann es sein, dass Hilfe zur Weiterführung des Haushalts zwar Hartz-IV-Empfängern, die nicht arbeiten gehen, zusteht, nicht aber den im Staatsdienst stehenden Beamtinnen? Warum muss ich mein krankes Kind morgens um 6.00 Uhr wecken und zu einer Tagesmutter bringen, während andere allein Erziehende zu den eigenen Pflegetagen (bei mir sind es 4/Jahr) noch die Tage des anderen Elternteils mit in Anspruch nehmen können?
    Und vor allem: Warum soll ich mich auf meine eigenen Kosten gegen etwas versichern (das wie bereits erwähnt "nicht versicherbar" ist), wenn andere diesen Anspruch gesetzlich und kostenlos haben????
    Ganz so ist es aber nicht. Auch wer in der gesetzlichen Krankenkasse ist, bezahlt Beiträge. Das ist bei HartzIV zwar nicht so. Aber wer arbeitet zahlt halt auch ein. Und vieles wird auch da nicht mehr übernommen. Wer dann mehr will als das, was versichert ist, muss entweder selbst drauflegen oder eine Zusatzversicherung abschließen (Was dann auch wieder nicht heißt, dass man sie bekommt. Ich und mein Kind haben z. B. auch chronische Krankheiten und werden deswegen auch nicht genommen).




    Meine Frage ist auch nicht als Vorwurf gemeint. Viele denken halt nicht soweit, wenn sie die PKV abschließen und denken, dass sie bestimmte Sachen nicht brauchen oder wissen garnicht, dass es da etwas gibt, was sie besser mit reinnehmen.





    Das mit den Krankheitstagen ist auch so unterschiedlich. Auch wenn du bei der gesetzlichen Kasse bist.
    Einige AG stellen z. B. die AN bei vollen Bezügen für die 10 Tage frei. Mein AG bezahlt nichts, ich muss gleich das über die Krankenkasse in Anspruch nehmen und bekomme nur einen Teil meines Gehaltes für die Zeit.
    GRUSS Tijana

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