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Thema: Erfahrungsberichte verschiedener Kliniken

  1. #61
    Lyndi ist offline Stranger
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    08.10.2011
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    Standard Re: Erfahrungsberichte verschiedener Kliniken

    Hallo,
    ich habe dieses Forum gefunden und möchte auch meinen Erfahrungsbericht schreiben.

    Ich war 2004 in der Mutter-Kind-Kur St. Willehad, Bootsweg 12, Wangerooge.

    Die Insel selbst hat mir sehr gut gefallen und hab mich soweit ganz gut gefühlt.

    Das Wetter war zwar nicht so optimal, aber dafür kann ja niemand etwas.

    Leider (ich habe Asthma) ging es mir nicht so gut..hab mir eine ziemliche Erkältung eingefangen u. war eine Woche sehr angeschlagen u. konnte nichts wirklich genießen (Wetter, Spazieren gehen, Strand, usw.)

    Medizinisch wurde ich ausreichend und gut versorgt (Massagen, Bäder, Lichttherapie usw.) und auch die Hausärztin war sehr nett.

    Das Essen war ok...oft sehr, sehr lecker.
    Natürlich mag man nicht alles. Muss ja auch nicht sein. Man wurde gut satt und man bekam viel Salat, Obst und gute Sachen zu essen.

    Das Haus war sehr sauber u. immer aufgeräumt...sehr gemütlich und fein!

    Geburtstagskinder wurden morgens, beim Frühstück, erst mal besungen.

    Mein Kind, damals 5 J. ging in den hauseigenen Kindergarten und hat sich sehr wohl gefühlt.
    Die Angebote für die Kids, verschiedener Altersstufen, waren wirklich gut...ausserdem gab es ja noch die Spaziergänge und buddeln am Strand, Eis essen gehen, Kinobesuch usw., so das mein sohn sehr ausgelastet war.
    Beschwert hat er sich nie, außer dass sein Papi ihm fehlte :-)

    Ich habe mich allerdings, in der kur und Kurhaus, sehr unwohl gefühlt, zwischen den anderen Müttern und kam mit einigen Personal (Hausmutter und dem Herrn Psychologen) nicht gut zurecht.

    Hinterher habe ich gedacht: ob Du Dir sowas nochmal antun willst !?
    Ich habe bis heute noch keine Kur mehr eingereicht...mmmhh!

    Hausmutter hatte ihre Lieblinge unter den Frauen und da wurde den Müttern auch fleißig geholfen bestimmte "Bastelknoten" und ähnliches zu erlernen.
    Als ich fragte, bekam ich die Antwort:
    ,,Ach, wozu soll ich ihnen das zeigen, nach der Kur machen sie es ja dann nie wieder!"
    :-(

    Vom Psychologen bekam ich, aufgrund meiner Familienverhältnisse gesagt:
    ,,Daran sind sie selbst Schuld...trennen Sie sich von ihrem Mann und gut ist. Suchen Sie sich eben nen neuen Mann!"
    ...als ob damit mir geholfen war und ob das so einfach wäre im Leben!
    Ich hatte nicht den eindruck, als ob er meine Probleme verstanden hat...sich in mich hineinversetzen konnte.

    Die Mütter untereinander:
    och, wurde da gezickt was das Zeig hält. 30 weiber untereinander. Wenn Blicke töten könnten...aber mit Worten kann man ja auch gut verletzen.
    Die Eine hatte ein schönes T-Shirt an...zu schön für die anderen Mütter...die andere Mutter zog sich 3 mal am Tag um (was solls, ihr Ding). Es wurde gelästert u gezickt, über alles.
    Kindererziehung:,,Guck mal das arme Kind...bla, bla, bla!"..über die Waschmaschinenbenutzung usw.

    ...und vor allen über die "Klassenunterschiede!
    Die einen waren Privatpatienten oder mit guten Einkommen und die anderen (wie ich) bezogen damals Sozialhilfe.
    Wir waren Schmarotzer!
    ,,Ja, ja..brauchen nix zu bezahlen...der Staat zahlt ja!"
    Ja, auch wir Sozialhilfebezieher können sehr krank sein und brauchen ne Kur!
    Wir wurden auch an den Tischen getrennt.
    Und bloß sich nicht miteinander abgeben...könnte ja den Privatpatienten im Image schaden.

    Ich hatte persönlich z.Zt. sehr viel Probleme mit meiner Familie.
    Dumm nur, dass ich mich manchen Mütter anvertraut habe...dachte, ich könnte mich mal aussprechen.
    Das Resultat: Ich wurde beschimpft, gemobbt und ins Abseits gestellt...als asozial hingestellt (ich bekam damals Hilfe vom Jugendamt in der Kindererziehung, weil mein Ex-Mann mich in der ehe u nach der Trennung geschlagen, terrorisiert u. mir das leben schwer gemacht hat. Mein Sohn -Erstgeborener, aus dieser Ehe-hat damals sehr darunter gelitten u ich auch. Zum Schutz meines Sohnes musste das Jugendamt einschreiten (Kontaktverbot zum Vater) und mit meinem jüngeren Sohn (vom neuen Mann) bin ich zur Kur gefahren und mein Erstgeborener aus dieser Ehe, war z.Zt. in einer anderen Klinik zur Therapie....also nicht bei dieser Kur dabei.
    Also war ich ne rabenmutter, die ihr eines Kind vernachlässigte u. asozial war.
    Geschieden und neuen Mann und so viel Probleme...uuuuiiii, ich bin schlecht! :-(

    Während der 3 Wochen Kur, war ich deswegen immer alleine unterwegs mit meinem Sohn, während sich die anderen Mütter in kleinen Gruppen fortbewegten auf der Insel und auch im kurhaus ständig zusammen gluckten z.B. in der Teeküche.
    Kam ich dazu:,,Hier ist geschlossene Gesellschaft!"

    Natürlich ahb ich das meinen Betreuern (Psychologin, Erzieherin, Meditatorin) erzählt, aber keiner machte was, dass ich mich besser fühlte.

    Ich war oft alleine im Zimmer u hab gelesen, wenn mein Kind in der Betrreuung war u. ich keine Anwendungen hatte....oder ging alleine spazieren.
    Als die 3 Wochen rum waren, war ich heilfroh, obwohl ich die Insel selbst sehr genossen habe.
    Ich ahbe mich auf zu hause richtig gefreut und schon in der letzten Woche der Kur meine Koffer wieder eingepackt und nur das Nötigste draussen gelassen.

    Vielleicht würde die nächste Kur besser ausfallen, aber irgendwie traue ich mich nicht nach den Erfahrungen.
    Ich würde bestimmt eine bekommen (wegen Asthma u. Hauterkrankungen, Rheuma) aber ich fahre lieber mit meinem jetzigen Mann eine Woche an den See, als nochmal so ein gezicke und gemobbe mitzumachen.
    Aber ich habe auch was daraus gelernt:
    nicht zuviel privates erzählen u lieber schweigen oder Notlügen verwenden...die meisten fahren zwar krank zur Kur, aber ihren Charakter nehmen sie ja auch mit in die Kur.

    Da war es doch eine Mutter-Kind-Kur...also ein Frauenhaus und da kamen einige Mütter auf die Idee ihre Männer abend mitzuschleppen (sind den Frauen nachgefahren zur Kur) und dann geht man abens im kurzen nachthemd in die Teeküche u da steht ein halb nackter Mann drin...nanu!!!
    Haben aus der Mutter-Kind-Kur ein Familienurlaub gemacht...auf Kosten der Krankenkasse (Abendbrot vom Buffet mitgenommen für den Ehemann).

    Gab reichlich Streß mit den anderen Emanzen-Müttern, die nie mehr einen Mann brauchen in ihrem Leben und dann mit Eiern geworfen haben. LOL
    ...und Streß mit den anderen Kindern, die geweint haben, weil der eine Papi gekommen ist auf die Insel und der eigene Papi nicht :-(
    Was man damit den Kindern antut!!!

    Geärgert habe ich mich auch darüber, dass viel auf Kosten der Krankenkasse eine Kur bekommen, hinfahren und nicht eine einzige verschriebene Anwendung gemacht haben und abends in der Disco der Insel waren...
    diese Mütter haben anderen, wirklich erholungsbedürftigen u. kranken Müttern mit ihren Kindern den Platz weg genommen.
    Pfui !
    Aber ich wurde beschimpft von denen (wie beschrieben).

    Tja, mehr kann ich nicht schreiben.
    Will natürlich niemanden seine Kur vermiesen...wäre ungerecht.
    Denke, jeder muss seine eigenen Erfahrungen selber machen.

    liebe Grüße von Lyndi

  2. #62
    Xeniana ist offline Stranger
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    Standard Re: Erfahrungsberichte verschiedener Kliniken

    Mutter Kind Kur Tag-Tag 15-Event des Tages-töpfern und anderes Hostmami's Blog


    Ich bin gerade mitten in einer Mutter kind kur und blogge darüber.

    Xeniana

  3. #63
    2jungenmama ist offline Member
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    Standard Re: Erfahrungsberichte verschiedener Kliniken

    Hi,

    ich war mit meinen drei Jungs(9,7 und 4) in bad Sooden-Allendorf zur Mutter-Kind-Kur für 3 Wochen.
    Wir fanden es toll! Betreuung der Kinder war top,sie haben viel mit ihnen gemacht.
    ich hatte Anwendungen,Sport und auch Gespräche und war begeistert.Es hätte noch länger sein dürfen ;-)
    2 von dreien hatten Durchfall an 2 Tagen ,aber sonst waren wir alle fit und munter.

    GLG
    Patricia
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  4. #64
    williams ist offline Stranger
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    Lächeln Erfahrungsbericht zur DRK Klinik Norderney

    Hallo Zusammen!
    Nächste Woche, 10.07., fahre ich mit meinen beiden Kindern (5 u.7 J.) in die DRK Klinik nach Norderney. Gibt es Erfahrungen von jemanden? Wie war die Kinderbetreuung? Wie sind die Zimmer mit zwei Kindern?
    Danke und viele Grüße v. Patricia

  5. #65
    Gast

    Standard Re: Erfahrungsberichte verschiedener Kliniken

    Friesenhörn-Nordsee-Klinik 23.02.-16.03.2011


    Anschrift:
    Friesenhörn-Nordsee-Kliniken GmbH
    Mutter & Kind-Klinik Horumersiel
    Möwenstr. 170ff.
    Telefon (04426) 944-0
    Telefax (04426) 944-101

    134 Appaartements mit Wohn- und separatem Schlafraum für ein bis 6 Kind/er in dezentral angeordneten Gebäuden.




    Lage:
    Direkt am Nordseedeich, zwischen Horumersiel und Schillig. Kein Sandstrand


    Ankunft:
    Da wir in der ruhigen Wintersaison und dann auch noch zwei Wochen nach dem eigentlichen Kurgang ankamen (weil Dangast wegen Baumaßnahmen geschlossen war) , wurden meine zwei Söhne und ich Von einem netten Taxifahren am Bahnhof in Sande abgeholt.
    Er brachte und direkt zur Patientenbegleitung, wo wir sehr freundlich von Rebecca empfangen wurden. Rebecca brachte uns zu unserem Appartement (Möweneck 2, 372). Auf dem Weg dorthin bekamen wir noch die einzelnen Gebäude erklärt, die Waschküche, Ärztehaus und Ernährungsberatung gezeigt.
    Im Appartement bekamen wir dann noch eine kurze Einweisung zu den Essenszeiten, weiteren Tagesablauf (es waren bereits 16.00Uhr) und bekamen noch den Lotsen erklärt.
    Da unsere Koffer noch nicht da waren, haben wir uns die Stunde bis zum Abendessen ein wenig umgesehen und uns mit der Familie, die bei uns im Flur gegenüber wohnte bekannt gemacht.
    Im Speisesaal wurden wir nicht wie versprochen begrüßt und an den Tisch geführt. Den durften wir uns selber suchen. Mit uns am Tisch saß eine Mutti mit ihrem 4jähigem Sohn. War zu fünft ein bischen eng an dem Tisch, doch als wir am nächsten Tag um einen kleinen Beitisch baten, wurde unser Wunsch umgehend erfüllt.
    Zum Glück waren nach dem Abendessen endlich unsere Koffer im Appartement. (Hermes liefert wohl immer etwas später am Tag) Also auspacken und schlafen gehen.
    Somit hatten wir erst am nächsten Tag unsere Eingangsgespräche und Untersuchungen. Im späten Vormittag konnte ich die Kinder dann zum ersten Mal in die Kinderoase bringen, damit sie sich auch dort einleben konnten. Petra und Heidi waren dort sehr freundlich und hilfsbereit und haben uns direkt alles erklärt und gezeigt.



    Appartement:
    Unser Appartement war sehr schön und sehr groß. Wegen der Rolando-Epilepsie hatte ich vorab um zwei getrennte Kinderzimmer und um einen Kühlschrank wegen der Notfallmedizin gebeten.
    Das Kinderzimmer vom Großen hatte ein Hochbett, ein Gitterbett und einen Schrank. Trotzdem war noch reichlich Platz zum Spielen. Das Zimmer vom Kleinen hatte ein Einzelbett und einen Schrank in der Wand und war einiges kleiner, aber o.k..
    Das Badezimmer war klein und zweckmäßig mit Dusche, WC und Waschbecken.
    Der große Wohschlafraum lag im Erdgeschoss, mit großer gschützter Terrasse. Wir hatten eine kleine Küchenzeile, einen Eßtisch mit 3 Stühlen, Gardarobe, großem Kuschelsofa (zwei Wolldecken), Wohnzimmertisch, kleines Regal mit Fernseher, Stehlampe und mein Bett mit kleiner Wandlampe.
    Wirklich absolut zum Wohlfühlen!


    Klinik allgemein:
    Die Klinik an sich hat 134 Appartements und besteht aus mehreren Gebäuden. Man kommt an im Haus Strandburg. Dort ist unten die Patientenbegleitung, Verwaltung, Speisesaal und Küche. Auf der ersten Etage ist der Psychosoziale Dienst, die Schule und Appartements. Ganz oben sind Therapieräume (Leuchtturm) und weitere Appartements.
    Haus Düne beherbergt die Arztpraxis und Vortragsräume.
    Im Haus Meeresbrise sind die Kinderbetreuung (Kraken-, Pinguin-, Seepferdchen-, Seeteufel-, Strandpiraten- und Wikingergruppe), Physiotherapie, Schwimmbad, Sauna, Gymnastikhalle.
    Haus Möweneck hat unten die Ernährungsberatung und die Lehrküche. Sonst Appartements.
    Haus Deichblick und Wattenmeer sind reine Appartementhäuser.
    In der Mitte von allem ist der Klabautermann, die Cafeteria.
    Ein bischen Außerhalb des Geländes sind noch Haus Seewind ( Appartements, Speisesaal, Kreativraum, Kinderbetreunung, Sauna und Solarium) und noch weiter Außerhalb der Friesenhof (Appartemens, Speisesaal, Kinderbetreuung und Solarium). Kann ich aber nichts zu sagen, da sich dort zu meiner Kurzeit eigentlich fast nichts abspielte und ich nicht dort war.



    Kinderbetreuung:
    Meine Jungs waren beide die ersten zwei Wochen bei Heidi und Petra in der Gruppe der Strandpiraten. Jeden Tag wurden tolle Sachen gewerkelt, gemalt oder gebastelt (Memoboard, Lesezeichen, Schlüsselanhänger, Notitzbuch, etc) und es gab einmal in der Woche ein Mutter-Kind-Angebot, wo man mit den Kinder gemeinsam was basteln konnte.
    Einen Tag haben die Strandpiraten einen Ausflug zur Bullermeck-Spielescheune gemacht und zweimal hatten sie einen Strandausflug. Einen Morgen gab es Frühstück in der Kinderoase und einmal Mittagsessen. (Paralell wurden auch wir Muttis kulinarisch verwöhnt) Als die Großen durften sie alleine auf die Spielplätze. Auch mal ein Stündchen Nintendo DS spielen. Sie waren dort sehr glücklich und konnten es mittags nicht erwarten, bis die Stunde Pause um war, und sie wieder in die Betreuung durften.
    Die letzte Woche ghörten sie zur Seepferdchengruppe. Es kamen mehr Schulkinder an und diese Räume waren halt größer.

    Schule hatten meine Jungs in den 3 Wochen nur an insgesamt 5 Tagen. Morgens 2 Schulstunden und nachmittags nochmal 2 Schulstunden. Betreut wurden sie in einer kleinen Gruppe (ca.6 bis 8 Kinder) von zwei Betreuern.
    Sie haben aber das Pensum, das ihnen von der Heimatschule mitgegeben wurde gechafft.

    Anwendungen:
    Meine Jungs waren beides Therapiekinder. Sie hatten beide Bewegungsförderung (turnen mit Maike) und Ergotherapie. Bei der Ergotherapie wurden sie von Christine betreut. Der Große hatte das Thema "Stark sein" und der Kleine machte mit ihr Autogenes Training. Meine Kinder liebten sie und es machte ihnen auch sehr viel Spaß!

    Ich bekam Walken, Yoga, Wirbelsäulenfunktionstraining, Osteopathie, Einzelgepräch und diverse Vorträge verordnet. Nach dem ärztlichen Zwischengespräch gekam ich noch Wasserbewegung dazu, weil mir ich noch ein wenig was machen wollte.
    Bei Wind und Wetter Walken mit Martina. Hat super viel Spaß gemacht! Jeder in seinem eigenem Tempo. Die vorderen sammeln die hinteren wie die Hütehunde immer wieder ein.
    Yoga mit Tanja im Leuchtturm hat einfach nur unwahrscheinlich gut getan. Jeder soweit wie er kann. Viel Entspannung zwischen den einzelnen Anspannunsphasen. Geeignet für Anfäger und Fortgeschrittene.
    Wirbelsäulenfunktionstraining bei Holger... Es gab immer was zu lachen. Es war körperlich schon recht anstrengend, aber durch die lockere Art von Holger gab es immer was zu lachen. (z.B. wenn wir dir die Dominiosteine von unseren Pezzibällen purzelten) Ich habe dort viel gelernt und übe zu Hause (noch) fleißig weiter)
    Osteopathie... was is´n das?! Kann man schlecht beschreiben, muß man erlebt haben! Holger fragt erstmal nur, schaut dann anschließend, fühlt und drückt schonmal und dann geht´s los. Er löst körperliche Blockaden. Mal fast ohne Berührung, mal durch massieren, mal durch einrenken.(Vorsicht, auja, er betreibt auch Chiropraxis!) Seit meiner ersten Sitzung habe ich keine Kopfschmerzen mehr. Mein Rücken fühlt sich an wie neu geboren. Aber man muß das halt auch alles zulassen können und sich absolut dabei entspannen.
    Die Vorträge mit Frau Janßen muß man gehört haben. Die gehen sowas von unter die Haut. Sie trifft den Nagel so perfekt auf den Kopf, das es schon fast unheimlich ist. (Bitte Tempos mitnehmen, sie setzt dabei psychisch so einiges in Bewegung)
    Wasserbewegung auch mit Martina. Puuh, wie anstrengend! Macht aber sehr viel Spaß! Sie scheucht einen ganz schön durch´s Wasser. Dazu schön laut Musik an. Hinterher weiß man, was man getan hat.

    Also, ich habe meine Anwendungen alle sehr genossen, hart mitgearbeitet und mir hat es auch sehr viel gebracht. War perfekt auf mich zugeschnitten.


    Sonstiges:
    Ein bischen Schade bei meinem Kurgang (wir waren 4 Muttis) war, das wir ja außerhalb des eigenlichen 3 Wochenplans waren, was man immer wieder an Kleinigkeiten gemerkt hat.
    Z.B. war normalerweise Mittwochs immer länger Betreuung und quasi Mütter-Ausflugstag. Wir hatten da nur einmal von, weil der andere Mittwoch An-und Abreisetag des eigentlichen Kurgangs war. Sämtliche Pläne (Essen, Kinderbetreuung, Freizeit) warenn auf die eigentlichen 3 Wochen ausgerichtet. Man fühlte sich dadurch manchmal ein bischen fehl am Platz.

    Schlusswort:
    Ich könnte trotzdem noch stundenlang von dieser Kur schwärmen. Sie hat den Kindern und vorallem mir sehr gut getan! Ich kann Friesenhörn wirklich nur empfehlen. Wobei ich persönlich immer nur im Winter dorthin fahren würde; ich möchte die Klinik nicht erleben, wenn alles voll ist...
    Wer Fragen hat, kann sich super gerne an mich wenden. Es gibt noch so viel zu erzählen... Ich hoffe, ich habe nichts wichtiges vergessen...
    Doch, hab` ich: Mein Großer ist so ein Kind : kenn ich nicht, probier ich nicht! Eigentlich hatte ich gehofft, das man in der Kur da ein wenig drauf eingeht. Ich war deswegen auch in der Ernährungsberatung. Er hat wirklich 3x am Tag trockene Brötchen gegessen... (Es herrscht dort Nutellaverbot) Frau Janßen versprach sogar, sich einzuschalten, und Hilfe in die Wege zu leiten. -Doch nichts geschah.. Nutella durfte nicht gekauft werden, Lehrküche, Ernährungsberatung ließ uns im Stich.
    War trotzdem eine schöne Kur und er hat sogar als einziger von uns dreien zugenommen!!!


    Ach so, ich sollte vielleicht noch erwähnen, das wir insgesamt immer so um die 30 Muttis und 40-50 Kiddies waren.

    Auch möchte ich noch erzählen, das ich mit den Terminen meiner Jungs keinen Streß hatte. Die habe ich in einer Liste bei der Kinderbetreuung eingetragen und von dort wurden die Kinder dann überall hin pünktlich geschickt.
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  6. #66
    NeueFamilie11 ist offline enthusiast
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    Standard Re: Erfahrungsberichte verschiedener Kliniken

    Hallo,
    ich war vom 20.11.13 bis 11.12.13 auf Rügen/Sellin in einer Mutter-Kind-Klinik.
    Anreise:
    10 Std. Fahrt war anstrengend, aber schön, da ich eine andere Mutter getroffen habe, die nach Glowe Rügen wollte.
    Schnelle Abfertigung bei der Ankunft in der Klinik um 18.15 Uhr, da das Restaurant um 19 Uhr schliessen wollte, mussten wir schnell unsere Sachen in die Zimmer bringen und schnell noch essen, kalt, leider!

    Die nächsten Tage waren schön, wurden gut aufgenommen, von der Betreuung der Kinder bis zu den ersten Terminen an den ersten Tagen.
    In den ersten Tagen gingen wir nachmittags den Ort erkunden und entdeckten einen süssen Ort, mit Spielplatz, Edika-Markt, schönen Häusern, Sparkasse, schönen Strand, schöne Selliner-Brücke.

    Die nächsten Tage vergingen wie im Flug, ich war bei einer Gruppe, die über Trennung, Scheidung und Neubeginn sprechen wollte, und ich hatte eine tolle Gruppe.
    Die Kinder fühlten sich in ihren Gruppen auch sehr wohl und nach 3 Wochen wollten sie nicht mehr weg. Sie gingen 3 mal die Woche kneipen, es gefiel ihnen gut, wie den Müttern.

    Ich habe die Kur für sehr gut empfunden und habe mir Ziele gesetzt die ich durchsetzten werde.
    Also in 4 Jahren wieder, dann an der Nordsee oder in Glowe/Rügen!!!

  7. #67
    HeikeGe ist offline Stranger
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    Standard Re: Erfahrungsberichte verschiedener Kliniken

    Hallo,ich fahre Ende Januar zur gleichen Klinik und freue mich eigentlich sehr den Winter an der Nordsee zu erleben.Hast du noch ein paar Tips für mich zwecks Kleidung.Würde auch gerne zu dem Osteopathen gehen.Muss ich da eine bestimmte Diagnose nennen? Grüße Heike

  8. #68
    pavelina ist offline Stranger
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    Standard Re: Erfahrungsberichte verschiedener Kliniken

    Hallo,
    war schon mal jemand im Haus Feldberg im Schwarzwald?? oder fährt vielleicht noch jamand dort hin??
    Wir fahren am "0.05.014 dort hin.

  9. #69
    Schnubbel-Mom ist offline Stranger
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    Standard Re: Erfahrungsberichte verschiedener Kliniken

    Hallo, Wir waren Mai 2006- Juni 2009 und November 2013 - Dezember 2013 in Mutter-Kind-Kur in der Ostseeklinik Boltenhagen.

    Uns hat es dort beide male sehr gut gefallen und würden in 4 Jahren gerne nochmal hin fahren.
    Meine Erfahrung hatte sich damals mit meinen Sohn sowohl dieses Mal mit anderen Personen dort gezeigt,
    dass es mit Kindern bis 3 Jahre kaum Erholung bringen kann.

    Die Kinder sind dann meist noch sehr Mama bezogen, oft krank usw. Mein Sohn wurde in der Zeit 7 und das Alter
    war einfach zu Perfekt.Er konnte wege alleine gehen, therapien alleine machen usw. SUPER.

    Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

  10. #70
    mutterkindkur ist offline newbie
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    Standard Re: Erfahrungsberichte verschiedener Kliniken

    Ich kenne 30 Kliniken persönlich und dieser Querschnitt unterschiedlicher Kliniken, läßt mich zu der Aufassung kommen, dass es auch manchmal bei negativen Dingen an dem liegt wie man mit einer Kur umgeht, oder wie man sich vorbereitet!
    Vorbereitung ist sehr wichtig denn 3 Wochen gehen schnell um.
    Bei Amazon gibt es einen neutralen Ratgeber den alle Mamis gut nutzen können um alle Fragen beantwortet zu bekommen und sich auch auf den Kurablauf sehr gut einstellen können. Nicht alles ist super , es ist ja auch eine Kur ;-)
    Bei Amazon der Titel: Mein Kurbuch
    Den Ratgeber kann man auch als Erinnerungsalbum nutzen. Fotos einkleben erlernte Dingen notieren und sogar die Adressen der anderen Mamis eintragen. Ich lege es euch wirklich ans Herz denn so eine Kur ist schnell vorbei und es wäre schade wenn ihr euch erst dort damit auseinandersetzt was den Ablauf und die Unterbringung angelangt!

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