Seite 2 von 2 ErsteErste 12
Ergebnis 11 bis 13 von 13

Thema: Postnatale Depression, "normale" Depression oder einfach nur geschafft?

  1. #11
    s.eggenreich Gast

    Standard Re: Postnatale Depression, "normale" Depression oder einfach nur geschafft?

    Johanniskrautextrakte sind nur mit Vorsicht anzuwenden. Der Wirkstoff führt zu einer starken Steigerung der Lichtempfindlichkeit der Haut und Pigmentflecken (die nicht mehr verschwinden) und Sonnenbrände stehen an der Tagesordnung. Einnahme daher maximal im Winter oder wenn man tagsüber nur in geschlossenen Räumen ist, empfehlenswert!
    LG

  2. #12

    User Info Menu

    Standard Re: Postnatale Depression, "normale" Depression oder einfach nur geschafft?

    Hallo!!!
    Dein beitrag steht ja nuun schon einige Zeit im Forum, und ich weiß nicht, wie aktuell er noch ist. Bin aber gerade erst darauf gestossen und wollte es mir dennoch nicht nehmen lassen, etwas dazu zu sagen.
    Wenn Du Dir und Deinem Kind etwas gutes tun willst, dann überleg keinen Tag länger, ob Du Hilfe brauchst oder nicht, sondern geh irgendwohin, wo man Dir Hilfe geben kann. Die Leute dort werden entscheiden, ob Du Hilfe brauchst oder nicht. Heimschicken können sie Dich immer noch. Warte nicht auf einen Termin. Wende Dich an eine psychiatrische Klinik, eine Familienberatungsstelle, an die Krankenkasse, eine psychiatrische Praxis oder ähnliches. Wenn Du eine Depression hast, und die Beschreibung und vor allem auch die dauer Deiner Symptome lässt darauf schließen, ist das ein absolut ernster Zustand.
    Auch ich habe diesen unterschätzt. Bei mir war die Situation etwas anders, aber ich denke, es ist dennoch vergleichbar. Ich litt bereits vor und während der Schwangerschaft unter einer Medikamentenabhängigkeit, die ich immer n ur für einige Wochen im Griff hatte. Nach der Geburt hatte ich die berühmten "Heultage" und wollte mich nicht lächerlich machen, indem ich sie überbewertete. Also ließ ich es laufen. Ehe ich mich versah, war aus dem nichtigsten Anlass der nächste Rückfall da, und ich verlor so sehr die Kontrolle, dass ich in meinem eigenen benebelten Kopf meinem Kind von meinen Medikamenten verabreichte. Mein Mann und ich, wir fanden unsere Tochter am nächsten Morgen leblos in ihrem Bett. Sie konnte reanimiert werden und hat offensichtlich keinen bleibenden Schaden zurückbehalten. Aber um ein Haar hätten wir sie für immer verloren.
    Joana kam danach für elf monate in eine Pflegefamilie, während ich meine Sucht in den Griff bekam und meine Depressionen behandeln ließ. Es war ein sehr weiter Weg, und er hat bei uns allen sehr tiefe Wunden hinterlassen. Aber dadurch, dass ich endlich gezwungen war, mir helfen zu lassen, haben wir das unmögliche geschafft und sind heute wieder eine Familie.
    Laß es nicht soweit kommen!!! Geh das Risiko ein, schief angesehen und manchmal nnicht verstanden zu werden. Das ist es allemal mehr wert, als den Weg zu gehen, den wir beschreiten mußten.

    Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute. Wenn Dein Problem noch besteht, dann pack es lieber gestern schon an!!!!

    Liebe Grüße,
    Verena

  3. #13
    Paula_Putzig ist offline enthusiast

    User Info Menu

    Standard Re: Postnatale Depression, "normale" Depression oder einfach nur geschafft?

    Woran erkenne ich den Unterschied zwischen Depression und Erschöpfung? Hatte jetzt zwei Wochen Urlaub und finde, mir geht es gut. Trotz der Tatsache, dass ich nicht weiß, was mich am Montag bei der Arbeit erwartet. Habe im Urlaub kurzfristig entschieden, die Abteilung zu wechseln.

    Gibt keine Heulattacken mehr, aber müde bin ich immer noch tierisch. Und das Essen hab ich auch noch nicht wieder im Griff. Mir ist das immer noch furchtbar peinlich, außerdem hab ich Angst, dass ich meinen neuen Job dadurch vermassele. Falls es wieder kommen sollte...

    ???

Seite 2 von 2 ErsteErste 12

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •