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Thema: MuKi-Kur

  1. #1
    Safrani Gast

    Frage MuKi-Kur

    das thema gab's schon öfter aber bisher hab ich nie wirklich mitgelesen

    wie sind eure erfahrungen damit? hat es euch was gebracht oder war es eher anstrengend?

    unser "erster" kinderarzt meinte immer "damit tun sie sich keinen gefallen. unter umständen sitzen sie 3 wochen mit kranken kindern auf dem zimmer".

    nun merke ich aber das ich zur zeit ganz schlecht mit den infekten der jungs umgehen kann. H. hat in den letzten beiden monaten nun den dritten heftigen infekt (schon wieder bronchitis und 39,8 °C fieber, muss nachher erst mal beim vertretungs-kia anrufen). R. hustet ebenfalls und ist schlapp. der winter fängt ja erst an sie bekommen eine dauermedikation, wir sind regelmässig beim kinderlungenarzt, ich weiss gar nicht was wir sonst noch machen könnten.
    ich selber gehe ja seit einem jahr zur manuellen therapie und zwecks infektasthma der kinder müsste eine genehmigung der kur sicher möglich sein.
    R. wird ja erst nächstes jahr eingeschult, also wäre es jetzt noch "besser".
    aber schaffe ich das alleine? mein mann kommt abends ja schon auch spät und sieht die jungs nur 1,5-2 stunden vor dem schlafen gehen. aber mir hilft das schon immer enorm viel. H. ist ein absolutes papa-kind. wenn mein mann abends mal noch nen termin hat oder gar 2 tage skifahren geht, haben wir hier ein kind das immer wieder in tränen ausbricht und sagt "ich bin so traurig weil papa nicht da ist". wie soll das dann werden wenn papa 3 wochen nicht da ist?

    ich freue mich auf eure erfahrungsberichte!


  2. #2
    Avatar von bizzie
    bizzie ist offline Pooh-Bah

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    Standard Re: MuKi-Kur

    Ich würde mir in deinem Fall ein kleineres Mutter-Kind-Haus aussuchen, in dem ausreichend Betreuer da sind, die deine Kinder aus der Betreuung zu ihren Therapien und zurück bringen, damit du dich in der Betreuungszeit ganz um dich kümmern kannst.

  3. #3
    Safrani Gast

    Standard Re: MuKi-Kur

    Zitat Zitat von bizzie Beitrag anzeigen
    Ich würde mir in deinem Fall ein kleineres Mutter-Kind-Haus aussuchen, in dem ausreichend Betreuer da sind, die deine Kinder aus der Betreuung zu ihren Therapien und zurück bringen, damit du dich in der Betreuungszeit ganz um dich kümmern kannst.
    vielen dank für den tipp! meine sorge ist nämlich auch, dass ich nach dem aufenthalt total gestresst sein könnte (und das ist ja nicht der sinn der sache )

  4. #4
    Avatar von Britt
    Britt ist offline Legende

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    Standard Re: MuKi-Kur

    Zitat Zitat von Safrani Beitrag anzeigen
    das thema gab's schon öfter aber bisher hab ich nie wirklich mitgelesen

    wie sind eure erfahrungen damit? hat es euch was gebracht oder war es eher anstrengend?

    unser "erster" kinderarzt meinte immer "damit tun sie sich keinen gefallen. unter umständen sitzen sie 3 wochen mit kranken kindern auf dem zimmer".

    nun merke ich aber das ich zur zeit ganz schlecht mit den infekten der jungs umgehen kann. H. hat in den letzten beiden monaten nun den dritten heftigen infekt (schon wieder bronchitis und 39,8 °C fieber, muss nachher erst mal beim vertretungs-kia anrufen). R. hustet ebenfalls und ist schlapp. der winter fängt ja erst an sie bekommen eine dauermedikation, wir sind regelmässig beim kinderlungenarzt, ich weiss gar nicht was wir sonst noch machen könnten.
    ich selber gehe ja seit einem jahr zur manuellen therapie und zwecks infektasthma der kinder müsste eine genehmigung der kur sicher möglich sein.
    R. wird ja erst nächstes jahr eingeschult, also wäre es jetzt noch "besser".
    aber schaffe ich das alleine? mein mann kommt abends ja schon auch spät und sieht die jungs nur 1,5-2 stunden vor dem schlafen gehen. aber mir hilft das schon immer enorm viel. H. ist ein absolutes papa-kind. wenn mein mann abends mal noch nen termin hat oder gar 2 tage skifahren geht, haben wir hier ein kind das immer wieder in tränen ausbricht und sagt "ich bin so traurig weil papa nicht da ist". wie soll das dann werden wenn papa 3 wochen nicht da ist?

    ich freue mich auf eure erfahrungsberichte!

    Oh, was genau willst Du wissen? Ich bin ja quasi Expertin, nach drei Mutter-Kind-Kuren, oder?!

    Ich war einmal mit den Großen, als sie sechs und drei Jahre alt waren. Wir waren an der Ostsee, im Sommer vor der Einschulung des Großen.
    Dann war ich mit den Großen und der Kleinen (im Bauch) zu Ostern 2007 noch mal an der Ostsee (aber in einer anderen Klinik). Die Kinder waren damals in der 4. und der 1. Klasse.
    Und vor zwei Jahren war ich in den Sommerferien mit der Mittleren und der Kleinen an der Nordsee.

    Mir haben alle drei Kuren gut getan.

    Eine Kur ist kein Urlaub. Du hast feste Termine, einen strukturierten Tagesablauf, aber dennoch hatte ich viel Zeit für mich. Da Deine Jungs ja auch beide behandlungsbedürftig sind (bei mir war immer der Große das behandlungsbedürftige Kind, die Kleine hat in der letzten Kur auch Anwendungen bekommen (Inhalationen und Öl-Bäder wegen der Haut), die Mittlere war immer Begleitkind (Trennung von der Mutter unzumutbar bzw. kann zu Hause nicht adäquat betreut werden)), würden sie auch Anwendungen verschrieben bekommen, d.h. sie würden neben der Betreuung durch den Kindergarten vor Ort auch medizinisch versorgt werden.

    Im Prinzip ist es so, dass Du in einem Appartement untergebracht bist (normalerweise hast Du zwei Schlafräume zur Verfügung, einen für Dich, einen für die Jungs), bei einer Kur hatte ich sogar eine Kochmöglichkeit im Appartement und auch einen Kühlschrank, normalerweise hat man aber eine Teeküche auf dem Flur. In einer Kur hatten wir einen Fernseher auf dem Zimmer, zweimal nicht (was ich sehr angenehm fand!!), da gab es dann einen Gemeinschaftsraum, wo die Kinder abends zusammen KiKa gucken konnten. Wir Mütter haben nie geguckt, wir haben immer gequatscht, das war so viel schöner!! Abends sind wir - je nach Witterung - raus gegangen oder in die Sauna (in allen Häusern gab es Babysitterservice, man konnte da so einen Hebel runterdrücken und die Dame an der Rezeption konnte dann hören, ob ein Kind wach wurde...außerdem sind Deine Jungs auch nicht mehr sooo klein...

    Ich persönlich fand es allein schon herrlich, drei Wochen lang nicht kochen und putzen zu müssen!!

    Außerdem war mir der Austausch mit den anderen Müttern sehr wichtig; ich hab bis heute noch guten Kontakt zu mehreren Frauen. Man ist sich in dieser Zeit sehr, sehr nah, man öffnet sich in den Gesprächsgruppen und auch privat. Mir hat das sehr gut getan.

    Ich war auch mit dem Essen immer halbwegs zufrieden - klar, das ist kein Hotel, aber es war immer in Ordnung. Und wenn das Mittagessen mal nicht sooo toll war, dann konnte man halt beim Abendessen wieder zuschlagen (morgens und abends gab es in allen Häusern immer Buffet).

    Die Kinderbetreuung ist meist strikt nach Alter aufgeteilt. Also wären R. und H. höchstwahrscheinlich NICHT in derselben Gruppe - darauf musst Du Dich einstellen. Da die Kinder ja wöchentlich wechseln, ist das Ganze oft recht unruhig, viel Geweine... Ich hatte bei meinen Kindern Glück, die haben sich da nie sehr schwer getan. Sie haben z.T. auch mittags in der Gruppe gegessen, in der letzten Kur wollte ich das aber nicht, weil ich gern mit den Mädels zusammen essen wollte (in der ersten Kur war die miese Esserei meines Sohnes ja mit ein Grund für meine Erschöpfung, da war ich total froh, nicht mit ihm essen zu müssen!).

    Alle Kurkliniken bieten "Programm" an - je nach Region. Da ich an der See war, wurde eigentlich immer so was wie Bernsteinschleifen angeboten...dazu dann Mutter-Kind-Yoga, Bastelabende und natürlich Ausflüge an der Wochenenden (die man aber zusätzlich bezahlen muss). Immer gab es einen "Shuttle-Bus" in die nächstgrößere Stadt und zum Strand.

    Du hast zu Beginn ein Gespräch, in dessen Verlauf die Anwendungen für Dich und die Kinder festgelegt werden. Dann bekommst Du am zweiten oder dritten Tag Deinen Kurplan, den "arbeitest" Du dann täglich ab. Du kannst jederzeit etwas verändern (ich hab z.B. mal einen Entspannungskurs nach der ersten Stunde "gekippt", ich musste da nur lachen und konnte kein Stück entspannen...).

    Ich persönlich fand die Kuren alle toll, ich werde in jedem Fall in zwei Jahren wieder fahren und hoffe, dass ich das "durchkriege". Ich hab dreimal zunächst eine Ablehnung bekommen und nachdem ich Einspruch eingelegt hatte, wurde der Antrag dann doch genehmigt.

    Zum Thema Krankheit:
    Es ist wohl schon so, dass Reizklima bei Kindern, die sowieso infektanfällig sind, zunächst eine Verschlechterung hervorrufen KANN. Bei uns war das aber nicht der Fall. Wir hatten in der ersten Kur einmal Fieber beim Mittelkind (vermutlich vor Heimweh nach dem Papa) und in der letzten Kur hatte das Mittelkind einen 24-Stunden-Magen-Darm-Infekt (heftig!!), was aber schnell vergessen war.

    Ich würde es auf jeden Fall versuchen!

    Ich hab immer mit einer Kurberaterin zusammengearbeitet, das hat das Antragstellen sehr erleichtert.

    Wenn Du noch Fragen hast: nur zu!
    Zickeline gefällt dies
    Ein Kind braucht deine Liebe am meisten, wenn es sie am wenigsten verdient.
    (Erma Bombeck)

  5. #5
    Avatar von Britt
    Britt ist offline Legende

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    Standard Re: MuKi-Kur

    Zitat Zitat von Safrani Beitrag anzeigen
    vielen dank für den tipp! meine sorge ist nämlich auch, dass ich nach dem aufenthalt total gestresst sein könnte (und das ist ja nicht der sinn der sache )
    Ich war nicht gestresst. Kein einziges Mal. Und ich hatte immer Kinder verschiedener Altersstufen dabei.
    Wir hatten auch immer innerhalb unserer "Mutter-Clique" so ein gutes Verhältnis, dass wir uns gegenseitig auch die Kinder "abgenommen" haben. Das hat immer ganz wunderbar geklappt!
    Ein Kind braucht deine Liebe am meisten, wenn es sie am wenigsten verdient.
    (Erma Bombeck)

  6. #6
    Alina73 ist offline Legende

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    Standard Re: MuKi-Kur

    ich war einmal, da waren meine Kinder wirklich noch sehr klein- und ich würde sofort wieder fahren. Ich hatte echt das Gefühl, dass ich endlich mal wieder eine Ahnung davon bekam, wer ich eigentlich bin. Ich stimme Britt eigentlich in allen Punkten zu. Aber und auch hier sehe ich es wie Britt- es ist kein Urlaub, aber für mich war es eine riesen Entlastung. Meine Kinder waren auch mal kurz kränklich, aber das gab sich immer schnell- war nicht mehr oder weniger als zu Hause. Ich habe auch mit einer Kurberaterin zusammengearbeitet.


    Zitat Zitat von Safrani Beitrag anzeigen
    das thema gab's schon öfter aber bisher hab ich nie wirklich mitgelesen

    wie sind eure erfahrungen damit? hat es euch was gebracht oder war es eher anstrengend?

    unser "erster" kinderarzt meinte immer "damit tun sie sich keinen gefallen. unter umständen sitzen sie 3 wochen mit kranken kindern auf dem zimmer".

    nun merke ich aber das ich zur zeit ganz schlecht mit den infekten der jungs umgehen kann. H. hat in den letzten beiden monaten nun den dritten heftigen infekt (schon wieder bronchitis und 39,8 °C fieber, muss nachher erst mal beim vertretungs-kia anrufen). R. hustet ebenfalls und ist schlapp. der winter fängt ja erst an sie bekommen eine dauermedikation, wir sind regelmässig beim kinderlungenarzt, ich weiss gar nicht was wir sonst noch machen könnten.
    ich selber gehe ja seit einem jahr zur manuellen therapie und zwecks infektasthma der kinder müsste eine genehmigung der kur sicher möglich sein.
    R. wird ja erst nächstes jahr eingeschult, also wäre es jetzt noch "besser".
    aber schaffe ich das alleine? mein mann kommt abends ja schon auch spät und sieht die jungs nur 1,5-2 stunden vor dem schlafen gehen. aber mir hilft das schon immer enorm viel. H. ist ein absolutes papa-kind. wenn mein mann abends mal noch nen termin hat oder gar 2 tage skifahren geht, haben wir hier ein kind das immer wieder in tränen ausbricht und sagt "ich bin so traurig weil papa nicht da ist". wie soll das dann werden wenn papa 3 wochen nicht da ist?

    ich freue mich auf eure erfahrungsberichte!


  7. #7
    Zickeline ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: MuKi-Kur

    Zitat Zitat von Britt Beitrag anzeigen
    Oh, was genau willst Du wissen? Ich bin ja quasi Expertin, nach drei Mutter-Kind-Kuren, oder?!

    Ich war einmal mit den Großen, als sie sechs und drei Jahre alt waren. Wir waren an der Ostsee, im Sommer vor der Einschulung des Großen.
    Dann war ich mit den Großen und der Kleinen (im Bauch) zu Ostern 2007 noch mal an der Ostsee (aber in einer anderen Klinik). Die Kinder waren damals in der 4. und der 1. Klasse.
    Und vor zwei Jahren war ich in den Sommerferien mit der Mittleren und der Kleinen an der Nordsee.

    Mir haben alle drei Kuren gut getan.

    Eine Kur ist kein Urlaub. Du hast feste Termine, einen strukturierten Tagesablauf, aber dennoch hatte ich viel Zeit für mich. Da Deine Jungs ja auch beide behandlungsbedürftig sind (bei mir war immer der Große das behandlungsbedürftige Kind, die Kleine hat in der letzten Kur auch Anwendungen bekommen (Inhalationen und Öl-Bäder wegen der Haut), die Mittlere war immer Begleitkind (Trennung von der Mutter unzumutbar bzw. kann zu Hause nicht adäquat betreut werden)), würden sie auch Anwendungen verschrieben bekommen, d.h. sie würden neben der Betreuung durch den Kindergarten vor Ort auch medizinisch versorgt werden.

    Im Prinzip ist es so, dass Du in einem Appartement untergebracht bist (normalerweise hast Du zwei Schlafräume zur Verfügung, einen für Dich, einen für die Jungs), bei einer Kur hatte ich sogar eine Kochmöglichkeit im Appartement und auch einen Kühlschrank, normalerweise hat man aber eine Teeküche auf dem Flur. In einer Kur hatten wir einen Fernseher auf dem Zimmer, zweimal nicht (was ich sehr angenehm fand!!), da gab es dann einen Gemeinschaftsraum, wo die Kinder abends zusammen KiKa gucken konnten. Wir Mütter haben nie geguckt, wir haben immer gequatscht, das war so viel schöner!! Abends sind wir - je nach Witterung - raus gegangen oder in die Sauna (in allen Häusern gab es Babysitterservice, man konnte da so einen Hebel runterdrücken und die Dame an der Rezeption konnte dann hören, ob ein Kind wach wurde...außerdem sind Deine Jungs auch nicht mehr sooo klein...

    Ich persönlich fand es allein schon herrlich, drei Wochen lang nicht kochen und putzen zu müssen!!

    Außerdem war mir der Austausch mit den anderen Müttern sehr wichtig; ich hab bis heute noch guten Kontakt zu mehreren Frauen. Man ist sich in dieser Zeit sehr, sehr nah, man öffnet sich in den Gesprächsgruppen und auch privat. Mir hat das sehr gut getan.

    Ich war auch mit dem Essen immer halbwegs zufrieden - klar, das ist kein Hotel, aber es war immer in Ordnung. Und wenn das Mittagessen mal nicht sooo toll war, dann konnte man halt beim Abendessen wieder zuschlagen (morgens und abends gab es in allen Häusern immer Buffet).

    Die Kinderbetreuung ist meist strikt nach Alter aufgeteilt. Also wären R. und H. höchstwahrscheinlich NICHT in derselben Gruppe - darauf musst Du Dich einstellen. Da die Kinder ja wöchentlich wechseln, ist das Ganze oft recht unruhig, viel Geweine... Ich hatte bei meinen Kindern Glück, die haben sich da nie sehr schwer getan. Sie haben z.T. auch mittags in der Gruppe gegessen, in der letzten Kur wollte ich das aber nicht, weil ich gern mit den Mädels zusammen essen wollte (in der ersten Kur war die miese Esserei meines Sohnes ja mit ein Grund für meine Erschöpfung, da war ich total froh, nicht mit ihm essen zu müssen!).

    Alle Kurkliniken bieten "Programm" an - je nach Region. Da ich an der See war, wurde eigentlich immer so was wie Bernsteinschleifen angeboten...dazu dann Mutter-Kind-Yoga, Bastelabende und natürlich Ausflüge an der Wochenenden (die man aber zusätzlich bezahlen muss). Immer gab es einen "Shuttle-Bus" in die nächstgrößere Stadt und zum Strand.

    Du hast zu Beginn ein Gespräch, in dessen Verlauf die Anwendungen für Dich und die Kinder festgelegt werden. Dann bekommst Du am zweiten oder dritten Tag Deinen Kurplan, den "arbeitest" Du dann täglich ab. Du kannst jederzeit etwas verändern (ich hab z.B. mal einen Entspannungskurs nach der ersten Stunde "gekippt", ich musste da nur lachen und konnte kein Stück entspannen...).

    Ich persönlich fand die Kuren alle toll, ich werde in jedem Fall in zwei Jahren wieder fahren und hoffe, dass ich das "durchkriege". Ich hab dreimal zunächst eine Ablehnung bekommen und nachdem ich Einspruch eingelegt hatte, wurde der Antrag dann doch genehmigt.

    Zum Thema Krankheit:
    Es ist wohl schon so, dass Reizklima bei Kindern, die sowieso infektanfällig sind, zunächst eine Verschlechterung hervorrufen KANN. Bei uns war das aber nicht der Fall. Wir hatten in der ersten Kur einmal Fieber beim Mittelkind (vermutlich vor Heimweh nach dem Papa) und in der letzten Kur hatte das Mittelkind einen 24-Stunden-Magen-Darm-Infekt (heftig!!), was aber schnell vergessen war.

    Ich würde es auf jeden Fall versuchen!

    Ich hab immer mit einer Kurberaterin zusammengearbeitet, das hat das Antragstellen sehr erleichtert.

    Wenn Du noch Fragen hast: nur zu!
    Dem ist nichts hinzu zu fügen.
    Mein Problem war und ist das was man in der Kur problemlos Umsetzen kann (durch Kinderbetreuung--->Zeit für sich,z.B),klappt Zuhause leider nicht.
    Da steht man am Herd,und jeder hat am Tisch irgendwas zu motzen,der eine mag dies nicht,der nächste jenes nicht.
    In der Kur war es mir egal,da hab ich ja nicht am Herd gestanden.Da WAR ES MIR EGAL WENN EIN kIND NUR nUDELN OHNE sOSSE7fLEISCH WOLLTE:

    Am Ende kommt es gar nicht so sehr darauf an,wie weit wir es gebracht haben,sondern darauf ,ob wir unseren eigenen Weg gegangen sind.(M.Mariss)

  8. #8
    Safrani Gast

    Standard Re: MuKi-Kur

    Zitat Zitat von Britt Beitrag anzeigen
    Oh, was genau willst Du wissen? Ich bin ja quasi Expertin, nach drei Mutter-Kind-Kuren, oder?!

    Ich war einmal mit den Großen, als sie sechs und drei Jahre alt waren. Wir waren an der Ostsee, im Sommer vor der Einschulung des Großen.
    Dann war ich mit den Großen und der Kleinen (im Bauch) zu Ostern 2007 noch mal an der Ostsee (aber in einer anderen Klinik). Die Kinder waren damals in der 4. und der 1. Klasse.
    Und vor zwei Jahren war ich in den Sommerferien mit der Mittleren und der Kleinen an der Nordsee.

    Mir haben alle drei Kuren gut getan.

    Eine Kur ist kein Urlaub. Du hast feste Termine, einen strukturierten Tagesablauf, aber dennoch hatte ich viel Zeit für mich. Da Deine Jungs ja auch beide behandlungsbedürftig sind (bei mir war immer der Große das behandlungsbedürftige Kind, die Kleine hat in der letzten Kur auch Anwendungen bekommen (Inhalationen und Öl-Bäder wegen der Haut), die Mittlere war immer Begleitkind (Trennung von der Mutter unzumutbar bzw. kann zu Hause nicht adäquat betreut werden)), würden sie auch Anwendungen verschrieben bekommen, d.h. sie würden neben der Betreuung durch den Kindergarten vor Ort auch medizinisch versorgt werden.

    Im Prinzip ist es so, dass Du in einem Appartement untergebracht bist (normalerweise hast Du zwei Schlafräume zur Verfügung, einen für Dich, einen für die Jungs), bei einer Kur hatte ich sogar eine Kochmöglichkeit im Appartement und auch einen Kühlschrank, normalerweise hat man aber eine Teeküche auf dem Flur. In einer Kur hatten wir einen Fernseher auf dem Zimmer, zweimal nicht (was ich sehr angenehm fand!!), da gab es dann einen Gemeinschaftsraum, wo die Kinder abends zusammen KiKa gucken konnten. Wir Mütter haben nie geguckt, wir haben immer gequatscht, das war so viel schöner!! Abends sind wir - je nach Witterung - raus gegangen oder in die Sauna (in allen Häusern gab es Babysitterservice, man konnte da so einen Hebel runterdrücken und die Dame an der Rezeption konnte dann hören, ob ein Kind wach wurde...außerdem sind Deine Jungs auch nicht mehr sooo klein...

    Ich persönlich fand es allein schon herrlich, drei Wochen lang nicht kochen und putzen zu müssen!!

    Außerdem war mir der Austausch mit den anderen Müttern sehr wichtig; ich hab bis heute noch guten Kontakt zu mehreren Frauen. Man ist sich in dieser Zeit sehr, sehr nah, man öffnet sich in den Gesprächsgruppen und auch privat. Mir hat das sehr gut getan.

    Ich war auch mit dem Essen immer halbwegs zufrieden - klar, das ist kein Hotel, aber es war immer in Ordnung. Und wenn das Mittagessen mal nicht sooo toll war, dann konnte man halt beim Abendessen wieder zuschlagen (morgens und abends gab es in allen Häusern immer Buffet).

    Die Kinderbetreuung ist meist strikt nach Alter aufgeteilt. Also wären R. und H. höchstwahrscheinlich NICHT in derselben Gruppe - darauf musst Du Dich einstellen. Da die Kinder ja wöchentlich wechseln, ist das Ganze oft recht unruhig, viel Geweine... Ich hatte bei meinen Kindern Glück, die haben sich da nie sehr schwer getan. Sie haben z.T. auch mittags in der Gruppe gegessen, in der letzten Kur wollte ich das aber nicht, weil ich gern mit den Mädels zusammen essen wollte (in der ersten Kur war die miese Esserei meines Sohnes ja mit ein Grund für meine Erschöpfung, da war ich total froh, nicht mit ihm essen zu müssen!).

    Alle Kurkliniken bieten "Programm" an - je nach Region. Da ich an der See war, wurde eigentlich immer so was wie Bernsteinschleifen angeboten...dazu dann Mutter-Kind-Yoga, Bastelabende und natürlich Ausflüge an der Wochenenden (die man aber zusätzlich bezahlen muss). Immer gab es einen "Shuttle-Bus" in die nächstgrößere Stadt und zum Strand.

    Du hast zu Beginn ein Gespräch, in dessen Verlauf die Anwendungen für Dich und die Kinder festgelegt werden. Dann bekommst Du am zweiten oder dritten Tag Deinen Kurplan, den "arbeitest" Du dann täglich ab. Du kannst jederzeit etwas verändern (ich hab z.B. mal einen Entspannungskurs nach der ersten Stunde "gekippt", ich musste da nur lachen und konnte kein Stück entspannen...).

    Ich persönlich fand die Kuren alle toll, ich werde in jedem Fall in zwei Jahren wieder fahren und hoffe, dass ich das "durchkriege". Ich hab dreimal zunächst eine Ablehnung bekommen und nachdem ich Einspruch eingelegt hatte, wurde der Antrag dann doch genehmigt.

    Zum Thema Krankheit:
    Es ist wohl schon so, dass Reizklima bei Kindern, die sowieso infektanfällig sind, zunächst eine Verschlechterung hervorrufen KANN. Bei uns war das aber nicht der Fall. Wir hatten in der ersten Kur einmal Fieber beim Mittelkind (vermutlich vor Heimweh nach dem Papa) und in der letzten Kur hatte das Mittelkind einen 24-Stunden-Magen-Darm-Infekt (heftig!!), was aber schnell vergessen war.

    Ich würde es auf jeden Fall versuchen!

    Ich hab immer mit einer Kurberaterin zusammengearbeitet, das hat das Antragstellen sehr erleichtert.

    Wenn Du noch Fragen hast: nur zu!
    vielen dank für deinen ausführlichen bericht!

    ja, bei uns sind ja beide kinder behandlungsbedürftig wir waren gestern noch beim vertretungsarzt. H. hat ne schwere bronchitis (bei verschlechterung wiedervorstellung zwecks lungenentzündung, er fiebert immer noch) und R. hat pseudkrupp. bei uns beginnt das so oft tagsüber. das ist echt komisch. gestern früh wacht er hustend auf, 2 stunden später dann bellender husten und die stimme fast komplett weg.

    sollten beide bei der betreuung getrennt werden, wäre es für H. sicher noch schwerer es ist für ihn gerade so schwer im kiga weil R. ja oft in der vorschule, englisch-unterricht und sonstigen projekten ist oder bei ausflügen. das macht ihm sehr zu schaffen. beide haben die gleichen freunde und H. hängt da jetzt ein bisschen in der luft weil er keine freundschaften mit gleichaltrigen hat

    neulich war ich mal 4 tage bei einem aktiv-wochenende. es war anstrengend (sehr straffer zeitplan) aber es hat auch gut getan einfach mal was für sich zu machen.

    mein mann scheint von der idee nicht so begeistert zu sein. wir konnten aber noch nicht in ruhe drüber reden. dabei hätte er doch dann wirklich auch 3 wochen absolute ruhe

  9. #9
    Avatar von Britt
    Britt ist offline Legende

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    Standard Re: MuKi-Kur

    Zitat Zitat von Safrani Beitrag anzeigen
    vielen dank für deinen ausführlichen bericht!

    ja, bei uns sind ja beide kinder behandlungsbedürftig wir waren gestern noch beim vertretungsarzt. H. hat ne schwere bronchitis (bei verschlechterung wiedervorstellung zwecks lungenentzündung, er fiebert immer noch) und R. hat pseudkrupp. bei uns beginnt das so oft tagsüber. das ist echt komisch. gestern früh wacht er hustend auf, 2 stunden später dann bellender husten und die stimme fast komplett weg.

    sollten beide bei der betreuung getrennt werden, wäre es für H. sicher noch schwerer es ist für ihn gerade so schwer im kiga weil R. ja oft in der vorschule, englisch-unterricht und sonstigen projekten ist oder bei ausflügen. das macht ihm sehr zu schaffen. beide haben die gleichen freunde und H. hängt da jetzt ein bisschen in der luft weil er keine freundschaften mit gleichaltrigen hat

    neulich war ich mal 4 tage bei einem aktiv-wochenende. es war anstrengend (sehr straffer zeitplan) aber es hat auch gut getan einfach mal was für sich zu machen.

    mein mann scheint von der idee nicht so begeistert zu sein. wir konnten aber noch nicht in ruhe drüber reden. dabei hätte er doch dann wirklich auch 3 wochen absolute ruhe
    Warum ist Dein Mann nicht begeistert?
    Meiner fand es immer gut, dass ich das gemacht habe. Sicher auch, weil er dann mal etwas mehr Zeit für sich hatte, aber doch in erster Linie, weil es mir und den Kindern gut getan hat...
    Ein Kind braucht deine Liebe am meisten, wenn es sie am wenigsten verdient.
    (Erma Bombeck)

  10. #10
    Safrani Gast

    Standard Re: MuKi-Kur

    Zitat Zitat von Britt Beitrag anzeigen
    Warum ist Dein Mann nicht begeistert?
    Meiner fand es immer gut, dass ich das gemacht habe. Sicher auch, weil er dann mal etwas mehr Zeit für sich hatte, aber doch in erster Linie, weil es mir und den Kindern gut getan hat...
    ich hab ihn mit der idee überfallen und wir müssen da halt erstmal in ruhe drüber reden.
    aber er hat halt auch bedenken das es für H. schwierig wird und vor allem für mich 3 wochen "alleine" mit den jungs.

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