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Thema: Zahnlückenpubertät

  1. #11
    Aeessa ist offline Veteran

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    Standard Re: Zahnlückenpubertät

    Zitat Zitat von FrauW Beitrag anzeigen
    ist normal und gewöhn dich daran, dass es nicht mehr aufhört.
    natürlich gibt es dazwischen auch mal entspannte Phasen.... doch die Phasen, die nicht entspannt sind, die werden irgendwie heftiger, knackiger....
    Au weia ;-) Aber ja, ich versuche mich zu wappnen so gut es geht. Es tut nur eben gut zu lesen dass es auch anderen so geht.

    Meine Schwester (die vier mittlerweile erwachsene Söhne hat) hat mir allerdings die Hoffnung gemacht, dass es da schon eine Phase gibt die wenigstens etwas weniger heftig ist - zwischen Zahnlücken- und Vorpubertät. Nur dass da ja mittlerweile fast kein Platz mehr ist weil die Kinder so früh in die Pubertät kommen.
    Bei der Erziehung muss man etwas aus dem Menschen herausbringen und nicht in ihn hinein.

    Friedrich Fröbel

  2. #12
    FrauW ist offline Neu?!Niemals!!

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    Standard Re: Zahnlückenpubertät

    natürlich KANN das auch ein Auslöser sein. langeweile.
    doch aus Erfahrung drehen alle kinder, die vor der Einschulung stehen ein wenig am rad.
    ist ja auch irgendwie verständlich. auf der einen seite heißt es, dass sie groß sind und dann gibt es wieder dinge da heißt es "dafür bist du noch zu klein"
    wenn sie selbst nicht wissen, wo ihr platz ist....

    ich finde es halt immer wieder lustig, dass sich kindergärten den schuh nicht anziehen wollen, dass sie für die langweile verantwortlich sind.
    Zitat Zitat von Aeessa Beitrag anzeigen
    Ich glaube manchmal, dass mein Sohn eventuell viel ausgeglichener wäre, wenn er eben schon in der Schule wäre - und nicht im Kindergarten zwischen lauter fast- nur - Zweijährigen säße und da eben auf sehr seltsame Ideen kommt. So zwischen Höhenflug a la "ich bin ja eigentlich schon fast erwachsen und einer der Erzieher" und "ich bin eigentlich doch noch soooo klein und möchte behandelt werden wie ein Zweijähriger".

    Und Ähnliches haben mir auch die Erzieher schon angedeutet - eine hat mir mal ganz klar gesagt, dass sie glaubt das er sich unheimlich an seiner Umgebung orientiert und es für ihn gut wäre wenn er eben mal Leute um sich hätte die einfach mal weiter sind als er. Und nicht fast nur Kleine.

    Das fällt nämlich auf: wenn er irgendwie beschäftigt ist - also wirklich beschäftigt, mit Nachdenken usw. - dann ist er nie schwierig.

    Ich glaube, darin liegt ein Teil der Lösung des Problems ;-)
    Die FrauW

  3. #13
    FrauW ist offline Neu?!Niemals!!

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    Standard Re: Zahnlückenpubertät

    Zitat Zitat von Aeessa Beitrag anzeigen
    Au weia ;-) Aber ja, ich versuche mich zu wappnen so gut es geht. Es tut nur eben gut zu lesen dass es auch anderen so geht.

    Meine Schwester (die vier mittlerweile erwachsene Söhne hat) hat mir allerdings die Hoffnung gemacht, dass es da schon eine Phase gibt die wenigstens etwas weniger heftig ist - zwischen Zahnlücken- und Vorpubertät. Nur dass da ja mittlerweile fast kein Platz mehr ist weil die Kinder so früh in die Pubertät kommen.
    ich finde es so krass, wie sie sich ausdrücken und dann noch die ausdauer, die dahinter steckt.
    das ist was ganz anderes als bei nem 2 jährigen
    mein großer ist knapp 9,5 da geht's echt rund gerade
    Die FrauW

  4. #14
    Aeessa ist offline Veteran

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    Standard Re: Zahnlückenpubertät

    Zitat Zitat von FrauW Beitrag anzeigen
    natürlich KANN das auch ein Auslöser sein. langeweile.
    doch aus Erfahrung drehen alle kinder, die vor der Einschulung stehen ein wenig am rad.
    ist ja auch irgendwie verständlich. auf der einen seite heißt es, dass sie groß sind und dann gibt es wieder dinge da heißt es "dafür bist du noch zu klein"
    wenn sie selbst nicht wissen, wo ihr platz ist....

    ich finde es halt immer wieder lustig, dass sich kindergärten den schuh nicht anziehen wollen, dass sie für die langweile verantwortlich sind.
    Ja, ich denke auch dass das zumindest mit reinspielt. Und ja, ich finde es auch eher seltsam, dass die Kindergärten manchmal wirklich nicht bewusst sind, dass manchmal einfach auch nicht die Kinder per se das größte Problem sind, sondern manchmal auch einfach ein strukturelles Problem besteht.

    So nett bei uns die Erzieher auch sind - mir fällt schon auf, dass jetzt, urplötzlich, auf einmal scheinbar alle "großen Kinder" zu Problemfällen werden ;-) Das ist zumindest mein Eindruck: Die Erwartungen sind eben dann dahingehend, dass die Kinder funktionieren auch weil eben so viele Winzlinge da sind (viele noch nicht mal -oder gerade erst Zweijährige)
    Bei der Erziehung muss man etwas aus dem Menschen herausbringen und nicht in ihn hinein.

    Friedrich Fröbel

  5. #15
    FrauW ist offline Neu?!Niemals!!

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    Standard Re: Zahnlückenpubertät

    ich nehme mich da nicht aus.. denn mir geht es auch so, wenn die neuen keinen kommen, dann "erwarte" ich von den großen dass sie funktionieren. das geht auch für 2,3 Wochen. denn sie genießen es, dann eben auch mal "unbeobachtet" zu sein. doch dei großen müssen sich in der rolle "ich bin nun der große in der Kita" zurechtfinden... und wenn sie in der rolle angekommen sind,dann muss man dran bleiben und ihnen immer neues geben. und sei es,dass sie einfach paar aufgaben bereiche oder sonst was haben. man findet was um auch mit ihnen eine "angenehme" zeit zu haben

    allerdings begegnen mir auch oft erzieher die ein Problem mit den lauten, wilden jungs haben....
    Zitat Zitat von Aeessa Beitrag anzeigen
    Ja, ich denke auch dass das zumindest mit reinspielt. Und ja, ich finde es auch eher seltsam, dass die Kindergärten manchmal wirklich nicht bewusst sind, dass manchmal einfach auch nicht die Kinder per se das größte Problem sind, sondern manchmal auch einfach ein strukturelles Problem besteht.

    So nett bei uns die Erzieher auch sind - mir fällt schon auf, dass jetzt, urplötzlich, auf einmal scheinbar alle "großen Kinder" zu Problemfällen werden ;-) Das ist zumindest mein Eindruck: Die Erwartungen sind eben dann dahingehend, dass die Kinder funktionieren auch weil eben so viele Winzlinge da sind (viele noch nicht mal -oder gerade erst Zweijährige)
    Die FrauW

  6. #16
    Aeessa ist offline Veteran

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    Standard Re: Zahnlückenpubertät

    ich nehme mich da nicht aus.. denn mir geht es auch so, wenn die neuen keinen kommen, dann "erwarte" ich von den großen dass sie funktionieren. das geht auch für 2,3 Wochen. denn sie genießen es, dann eben auch mal "unbeobachtet" zu sein. doch dei großen müssen sich in der rolle "ich bin nun der große in der Kita" zurechtfinden... und wenn sie in der rolle angekommen sind,dann muss man dran bleiben und ihnen immer neues geben. und sei es,dass sie einfach paar aufgaben bereiche oder sonst was haben. man findet was um auch mit ihnen eine "angenehme" zeit zu haben
    Ja, ich kann mir auch vorstellen, dass das ein Spagat ist, gerade jetzt wo die Kleinen *so* klein sind und nicht mehr drei sondern mit zwei in die Gruppen kommen. Ich denke, Du hast das Dilemma sehr gut in Worte gefasst und ich befürchte dass es leider oft so ist, dass die "Großen" dann schnell unausgelastet sind und anfangen Höhenflüge zu bekommen (eine Bekannte mit Fünfjährigem Sohn hat mir erzählt dass ihr Sohn im Kindergarten neuerdings der dritte Erzieher genannt wird. Weil er sich offensichtlich als einer sieht. Und mein Sohn verhält sich manchmal auch so - ich habe oft das Gefühl, dass er gar nicht genau weiß, was er jetzt ist, wem er sich jetzt zuzurechnen hat in der Kita)

    Ich kenne privat einige Erzieher und ja, das mit den lauten und wilden Jungs ist auch ein Problem, gerade mit wachsendem Alter (meiner Beobachtung nach). Kein Mensch kann ja aus seiner Haut und ich halte es für menschlich gesehen unmöglich dass man nicht mal ein Kind weniger und eines mehr mag und eben mit der Art des einen besser und mit der Art des anderen Kindes besser umgehen kann. Damit umzugehen sollte man aber lernen, denke ich. (auch wenn es sehr schwierig sein kann) Ich habe nur mal ein Vorpraktikum gemacht und habe damals gemerkt, dass ich zwar mit den lauten, wilden Jungs gut umgehen konnte, aber so meine Probleme mit allzu stillen, mir schlichtweg unsympathischen Kindern hatte. Da habe ich mir dann aber doppelt Mühe gegeben diese Kinder kennenzulernen, sie zu verstehen usw. Aber angesichts der Zeitprobleme die heute einfach mehr denn je da sind, ist das ja kaum möglich.

    Was ich mir manchmal wünschte wäre eine richtige Vorschule. Aber die gibt es hier leider überhaupt nicht. Ich habe das Gefühl, eine Vorschulklasse wäre für meinen Sohn jetzt das Richtige.








    allerdings begegnen mir auch oft erzieher die ein Problem mit den lauten, wilden jungs haben....[/QUOTE]
    Bei der Erziehung muss man etwas aus dem Menschen herausbringen und nicht in ihn hinein.

    Friedrich Fröbel

  7. #17
    M-E-L ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Zahnlückenpubertät

    war hier auch so. Allerdings im Sommer bis jetzt zum Herbst. Und nur zuhause!
    Ich hatte zu der Zeit viele Gespräche mit ihrer Erzieherin, da ich überhaupt nicht mehr klar kam mit ihr.
    Sie schrie aus heiterem Himmel so los, merkte auch, dass mir das total unangenehm war und ließ sich dann
    auch null beruhigen. 2x hatten wir den Fall, dass wegen diesem schlimmen Schreien 2 Nachbarinnen von der
    anderen Straßenseite geklingelt haben .
    Ich war soweit, unseren Urlaub im September zu stornieren, da ich dieses Schreien nicht im Urlaub ertragen
    wollte. Aber die Erzieherin aus dem KiGa hat nochmals lange Gespräche mit E. geführt, ihr erklärt, dass sie
    sich selbst um den Urlaub bringt, um eine schöne Zeit mit Mama und Papa...
    Sie stand teilweise mitten in der Nacht auf und machte 2 Stunden Terror, weil ihr das Motiv vom Schlafanzug
    nicht gefiel, sie wollte sich aber auch nicht umziehen
    Dann wurde sie zum ersten Mal aggressiv gegenüber mir, hat mich geschlagen und getreten. Den Höhepunkt
    hatten wir erreicht, als sie auf der Treppe mir in den Rücken sprang, vor lauter Wut. Sie hat überhaupt nicht
    mehr einschätzen, bzw. kontrollieren können, was sie tut. War völlig außer sich.
    Meist kam sie erst zur Besinnung, weil sie durch dieses Wüten einen Asthmaanfall ausgelöst hat .
    Sie flippte bei absoluten Kleinigkeiten aus. Bei einem Nein von mir, konnte sie einfach so die Fassung verlieren.

    Durch die Gespräche mit der Erzieherin und einem Vortrag von einer Psychologin zu diesem Thema, habe ich viel
    darüber nachgedacht, viel umgestellt, sie "darf" nun mehr, sie ist nun auch hier die Große und seit dem *toitoitoi*
    ist wieder Harmonie eingekehrt.

    Im KiGa war sie ausgeglichen wie immer, bekannt dafür übersozial zu sein, sie hat noch nie ein Kind gehauen,
    getreten, geschubst o.ä.! Auch nicht in jüngerem Alter. Dort war also immerhin alles gleich geblieben.
    Dort war sie eben bereits die Große, hatte ihre Aufgaben zugeteilt bekommen, hat mehrere Patenschaften für
    die Kleinen übernommen und damit viel zu tun. Das sorgt wohl für die Ausgeglichenheit im KiGa. Und die Vorschule
    bringt halt nochmals zus. Spannung.

    Im Gegenzug hatte sie aber auch eine wahnsinnige Entwicklung durch gemacht. Total selbstständig,
    sie ging auf einmal alleine einkaufen, machte auf der Bühne bei Veranstaltungen mit, bei denen wir zufällig
    vorbeikamen, redete mit Fremden, ging alleine zum Spielplatz, kam pünktlich wieder nach Hause usw. usf.
    Alles, was 3 Monate vorher noch unvorstellbar war.
    Und die Entwicklung geht immernoch noch so weiter, es ist spannend, aber wesentlich ruhiger, als noch
    vor einigen Monaten.

    Also es wird. Und lt. E.s Erzieherin drehen die meisten im letzten KiGa-Jahr leicht am Rad. Sie fand E. dafür
    früh dran, meinte aber, dass wir dann bis Weihnachten durch wären (hatte sie scheinbar recht) und sie
    wäre eh immer schon reifer gewesen, von daher könnte der Zeitraum einfach passen. Sie fand auch, dass
    sie extremst am Rad drehte, ich hatte ihr Videos gezeigt, aber auch da fand sie alles noch in einem gewissen
    Rahmen normal . Immerhin bin ich jetzt so im Rückblick froh, dass sie sich für ihr Verhalten ihr eigenes
    Zuhause ausgewählt hat und nur dort hat sie sich gehen lassen.

    Zitat Zitat von Aeessa Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich schreibe das hier, weil ich manchmal wirklich an mir zweifle. Ich merke, dass ich mit meinem Sohn seit einiger Zeit deutlich schwerer "klarkomme" - eigentlich hat das ungefähr dann angefangen, als er sich im Kindergarten als "Großer" wahrgenommen hat. Manchmal frage ich mich wirklich was mit uns/ihm los ist.

    Gibt es so was wie eine "Zahnlückenpubertät" - diesen lustigen Ausdruck habe ich mal irgendwo gelesen. Irgendwie kann ich mir da kaum noch eine Steigerung zu vorstellen.

    Geht es irgendjemandem von Euch genauso???

    LG

    Aeessa
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  8. #18
    Avatar von Britt
    Britt ist offline Legende

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    Standard Re: Zahnlückenpubertät

    Zitat Zitat von Aeessa Beitrag anzeigen
    Ich glaube manchmal, dass mein Sohn eventuell viel ausgeglichener wäre, wenn er eben schon in der Schule wäre - und nicht im Kindergarten zwischen lauter fast- nur - Zweijährigen säße und da eben auf sehr seltsame Ideen kommt. So zwischen Höhenflug a la "ich bin ja eigentlich schon fast erwachsen und einer der Erzieher" und "ich bin eigentlich doch noch soooo klein und möchte behandelt werden wie ein Zweijähriger".

    Und Ähnliches haben mir auch die Erzieher schon angedeutet - eine hat mir mal ganz klar gesagt, dass sie glaubt das er sich unheimlich an seiner Umgebung orientiert und es für ihn gut wäre wenn er eben mal Leute um sich hätte die einfach mal weiter sind als er. Und nicht fast nur Kleine.

    Das fällt nämlich auf: wenn er irgendwie beschäftigt ist - also wirklich beschäftigt, mit Nachdenken usw. - dann ist er nie schwierig.

    Ich glaube, darin liegt ein Teil der Lösung des Problems ;-)
    Ja, das könnte natürlich sein.
    Bei uns war es im Frühjahr/Sommer auch anstrengend. Sie war kaum noch zu motivieren, in den KiGa zu gehen, sie war chronisch unzufrieden, hat schlecht geschlafen...nicht schön, das.
    Mh...was kann man denn da noch machen bei Deinem Sohnemann?! Ich denk, Du förderst/forderst ihn ja schon angemessen...schwierig.
    Ein Kind braucht deine Liebe am meisten, wenn es sie am wenigsten verdient.
    (Erma Bombeck)

  9. #19
    Avatar von Britt
    Britt ist offline Legende

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    Standard Re: Zahnlückenpubertät

    Zitat Zitat von Rachel_78 Beitrag anzeigen
    ist hier gar nicht so

    null ausgeglichen!

    sie ist ein richtiges ekelpaket ...
    Och ne...das tut mir leid.
    Ein Kind braucht deine Liebe am meisten, wenn es sie am wenigsten verdient.
    (Erma Bombeck)

  10. #20
    Frau_Majana ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Zahnlückenpubertät

    Zitat Zitat von Hermine_G Beitrag anzeigen
    Definitiv.
    Bei Waldorfs gibt's auch ein Buch dazu "Wackeln die Zähne, wackelt die Seele". Ich finds sehr spannend, Nike beim Riesenschritte machen zuzuschauen. Und wenn dabei ein bißchen die Seele wackelt....Versuch ich sie zu stützen
    Und besonders die Schneidezähne machen Spaß!

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