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Thema: Kassenpatient vs Privatpatient

  1. #11
    supasiggi ist offline Stranger aus Überzeugung

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    Standard Re: Kassenpatient vs Privatpatient

    Hallo,
    beim ersten KiA, den ich nach Lilly's Geburt kontaktiert hatte werden nur noch Privatpatienten angenommen. Das hat mich anfangs ziemlich schockiert, da ich es krass finde, dass bereits bei Kindern so ein Unterschied gemacht wird.
    Steuert schon alles auf 2-Klassen-Medizin hin, finde ich...

  2. #12
    huehnerstall Gast

    Standard Re: Kassenpatient vs Privatpatient

    Wir sind Kassenpatienten und bekommen es immer mehr zu spüren.

    Durch Zufall hat ein Professor meinen Sohn an den Ohren operiert. Zur Nachsorge sollten wir wieder zu ihm, aber als Kassenpatient unmöglich. Mittlerweile werden wir in der Klinik als Privatpatient geführt, somit kommen wir immer wieder an den Prof. ran.

    Bei der Terminvergabe für Untersuchungen zB. Lungenfacharzt, Orthopädie, Augenarzt usw. bekommt man es ziemlich krass zu spüren. Da muß man mit einer Wartezeit von fast 3 Monaten rechnen, nur weil man am Telefon ehrlich gesagt hat man ist Kassenpatient. Man wird ja mittlerweile schon gefragt.

  3. #13
    Majana Gast

    Standard Re: Kassenpatient vs Privatpatient

    Zitat Zitat von supasiggi Beitrag anzeigen
    Steuert schon alles auf 2-Klassen-Medizin hin, finde ich...
    Seh ich genauso. Wenn ich jetzt noch ein wenig in die Zukunft schiele, wird es sicher auch nicht besser. Das ist ein Grund, weshalb wir unsere Kleine privat versichern ließen. Wir hatten die Wahl, wäre beides gegangen. Das darf man nämlich auch nicht vergessen, nicht jeder ist freiwillig in der PKV!
    Ich finde nämlich auch, dass es ganz schöne Unterschiede gibt. Nicht nur, was die Wartezeiten angeht, sondern auch die Behandlung selber. Erinnere da nur mal an die Schwangerschaft. Ich hatte jedesmal Ultraschall! Dreimal Feindiagnostik! Wie viele haben wirklich nur 3x gucken dürfen...
    Meines Erachtens nach werden Gesetzlich Versicherte in Zukunft stärker zuzahlen müssen, anfangs noch für Sonderbehandlungen, aber bald sicher auch für ganz normale Dinge.
    Ist ein bischen so wie GEZ Zahlt man ja auch für die Öffentlichen- trotzdem muss man auf ARD und ZDF neuerdings Werbung ertragen...

  4. #14
    Ulrike_35 ist offline Legende

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    Standard Re: Kassenpatient vs Privatpatient

    Zitat Zitat von Majana Beitrag anzeigen
    Seh ich genauso. Wenn ich jetzt noch ein wenig in die Zukunft schiele, wird es sicher auch nicht besser. Das ist ein Grund, weshalb wir unsere Kleine privat versichern ließen. Wir hatten die Wahl, wäre beides gegangen.

    Ist bei uns genauso. Paul hätte bei mir Pflichtversichert sein können oder über meinen Baldmann Privat. Wir haben ihn natürlich Privatversichert, weil das nur zum Vorteil sein kann in naher Zukunft.


    09/96 10/07 06/09


    Mein Bino ist Britt ( der beste Bino der Welt):liebe:

  5. #15
    sajo ist offline old hand

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    Standard Re: Kassenpatient vs Privatpatient

    So in der "Alltagspraxis" merke ich den Unterschied nicht.(Bin PV) Aber ich hab schon das Gefühl, dass sich manche Ärzte im Behandlungszimmer länger Zeit nehmen, um mit Dir zu reden.

    Krass finde ich das aber im KH, und da würd ich jedem raten, eine zusatzversicherung abzuschließen. Habt ihr schonmal im KH im 6-Bettzimmer gelegen??? Wie froh bin ich da über das 2-bett, seit ich privat versichert bin. Oder über die Chefarztbehandlung, z.B. auch beim OP. Ich möchte von keinem Chirurgen operiert werden, der schon 20 Stunden oder länger Dienst schiebt!!!
    Also im KH merkt man das total. Einziges Ding ist, dass manchmal die Frage überbleibt, ob das medizinisch wirklich notwendig ist, oder ob nur Geld an mir verdient werden soll...
    Unsere Lütte ist auch privat versichert, aber da war ich bereits froh drüber, als sie wegen des Leistenbruchs operiert werden musste.
    Geändert von sajo (07.04.2008 um 12:35 Uhr)

  6. #16
    chadischa Gast

    Standard Re: Kassenpatient vs Privatpatient

    Also, wir sind alle Pflichtversichert und erst kürzlich hab ichs halt bemerkt, dass wir benachteiligt werden.

    Ich hatte ja mit Flori nen Termin beim neuen Orthopäden gemacht und wir mussten tatsächlich 3 Wochen warten. Der Hammer war, wir hatten erst einen früheren Termin bekommen und weil ich den vergaß aufzuschreiben, rief ich nochmal an und da fragte man uns, ob wir PV oder Pflichtversichert sind. Tja und weil wir nicht PV waren, wurde der nochmal nach hinten verschoben, denn es werden an dem vorhergehenden Termin NUR Privatpatienten drangenommen (das war die korrekte Aussage der Schwester am Tel.).
    Tja, da musste ich kräftig schlucken und wenn ich mir jetzt die Dringlichkeit anseh, mit der Flori behandelt werden muss, krieg ich da echt Aggressionen.

    Bei meinem Hausarzt kommen Privatpatienten direkt dran, die müssen sich nichtmal in den Warteraum setzen, sondern gehen direkt auf den Stuhl vorm Behandlungszimmer - das macht mich schon seit langem wütend.

    Ich finds schon krass, dass da solche Unterschiede gemacht werden. Meinetwegen können sie ja ne längere Versorgung durch den Arzt oder Behandlung im KH durch Chefarzt oder so bekommen. Aber bei der Wartezeit und Terminvergabe find ichs echt gemein und unverantwortlich.

    Damit will ich nix gegen die Privatpatienten sagen, sondern gegen das System.

  7. #17
    Rachel78 Gast

    Standard Re: Kassenpatient vs Privatpatient

    hey alle,

    ich bin privatversichert, da ich als lehrerin ja beamtin bin. ich merke bei mir selbst schon unterschiede. ich bekomme immer einen termin, habe in der Schwangerschaft immer US gehabt etc.
    Aaaaber: es gibt auch nachteile: erstens die vorauszahlungen (in der schwangerschaft und auch bei der geburt jeweils über 1000 euro), dann zahle ich auch in der elterzeit volle beiträge (ca. 250 euro im monat, im moment mit elterngeld geht das ja, aber danach?), dann wurden mir weder Geburtsvorbereitung noch rückbildung noch schwangerschaftsgymnastik gezahlt, die beihilfe (von der ich 60% der kosten erstattet bekomme) zahlt ganz viel nicht ...
    hannah ist bist jetzt über meinen mann gesetzlich versichert, wir wollen wohl noch privat zusatzversichern wegen krankenhausaufenthalten etc.

  8. #18
    kiana ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Kassenpatient vs Privatpatient

    HAllo,

    die Kinder und ich sind auch privat versichert. Bei mir hat die Krankenkasse sowohl die Geburtsvorbereitung als auch die Rückbildung voll bezahlt. In der Schwangerschaft habe ich auch fast jedesmal US gehabt und die beiden Sonderuntersuchungen (ERsttrimester Screening und dann der große OrganUS) wurden auch ohne Probleme komplett bezahlt. Aus diesem Grund bin ich schon ganz froh, dass es so ist. Bei den Ärzten merkt man es häufig bei der Terminvergabe, dass man Privatpatient ist, man kommt einfach schneller dran.

    LG

  9. #19
    Mel0779 Gast

    Standard Re: Kassenpatient vs Privatpatient

    Wir sind beide gesetzlich versichert und die Kleine daher auch! Beim KiA hab ich bisher noch keinen Unterschied feststellen können.

    Arbeite in einem ehemals staatl. Unternehmen mit 75 % Beamten und somit pr. Versicherten und ich bin Angestellt und gesetzl. versichert.
    Bei meinen beamteten Kolleginnen, die den gleichen Arzt aufsuchen merkt man dann schon die Unterschiede. Beispiel beim Orthopäden (meine Beamten-Freundin geht auch zu ihm).
    Ich warte bis zu 6 Wochen auf nen Termin, sie bekommt ihn am gleichen Tag.
    Ich sitze im normalen Wartezimmer auf Stühlen und hab mit Termin ne Wartezeit von 2-3 Stunden.
    Sie sitzt im schönen Wartezimmer mit Ledercouch und hat ne Wartezeit von max. 5 min.
    Ich war letztens nochmals dort, wegen der Beckenverschiebung von der Schwangerschaft. Er hat sich das angeschaut und meinte, daß ich mir einen "Privattermin" geben lassen soll (85 Euro), dann könne er mir erzählen, wie sowas zustande kommt, welche Heilungsmethoden es gibt usw. In der Kassensprechstunde hätte er für sowas keine Zeit.
    Er rät mir zu osteopathischen Sitzungen bei ihm, von denen ich 3-4 bräuchte. Je Sitzung würde mich das um die 100-135 Euro kosten.
    Diese Aufklärung erfolgte aber schon von der Sprechstundenhilfe.

    Ich war über diese "Ehrlichkeit" schon fast entsetzt!!
    Bin nicht mehr hin. Hab mir nen "normalen" Osteopathen gesucht, der mich in 3 Sitzungen für je 15 Euro wieder zusammengeflickt hat.


    Aber ich geb zu, so krass muß es ja nicht überall sein! Aber es gibt solche Ärzte und das macht schon traurig, daß wir bald nur noch behandelt werden, wenn wir zahlen. Und das kann sich nunmal nicht jeder leisten!!

    Natürlich ist auch nicht jeder pr. Versicherte glücklich damit! Aber in naher Zukunft, werden die ihre Vorteile haben.

    LG Mel

  10. #20
    tamilein Gast

    Standard Re: Kassenpatient vs Privatpatient

    Zitat Zitat von Katinka19 Beitrag anzeigen
    Ich wollte mal nachfragen ob ihr das auch schonmal ganz deutlich gespürt hat und wer von euch Privat- und Kassenpatient ist.
    Ja, auf jeden Fall. Ich kenne beides und finde es schade, dass ich jetzt gesetzlich versichert sein muss. Gelegentlich zahle ich auch Arztrechnungen privat, wenn ich 'nen eiligen Termin möchte oder der Arzt keine Kassenzulassung hat.
    Friederike ist privat versichert.

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