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Thema: eine traurige Geschichte

  1. #1
    chadischa Gast

    Unglücklich eine traurige Geschichte

    In unserem Bekanntenkreis war ein Mädel schwanger in der 36. Woche.
    Alles war bis dato gut - sie war regelmäßig bei den Untersuchungen und so.
    Beim CTG im KH stellten sie fest, dass der Junge tot ist. Angeblich hätte er sich an der zu langen (schon mal seltsam) Nabelschnur stranguliert. Sie musste ihn dann 2 Tage später natürlich entbinden und ist ziemlich down.

    Sagt ma, geht sowas? Das Kind sollte angeblich bei Geburt schon über ne Woche tot gewesen sein - allerdings war sie paar Tage vorher noch beim FA.
    Kann man ein Kind echt so lang nicht spüren ohne nervös zu werden? Ist in diesem Schwangerschaftsstadium nicht schon n regelmäßiger CTG fällig? Kann sich ein Kind an einer zu langen Nabelschnur im Mutterleib schon strangulieren?

    Was meint ihr?
    Mich beschäftigt das sehr, weil mein Frauenarzt und auch meine Hebamme mir mal gesagt haben, dass die Nabelschnur wie Gummi nachgibt und ne Strangulation so gut wie unmöglich ist. Nunja, sie warten noch auf den Obduktionsbericht.
    Und ich kanns noch nicht fassen, wie schnell und ohne Vorwarnung sowas gehen kann.

  2. #2
    Avatar von Britt
    Britt ist offline Legende

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    Standard Re: eine traurige Geschichte

    Wie traurig!

    Mir ist es auch schleierhaft, wie sowas sein kann. Ich meine, ich war zwar in der 36. SSW nicht dauernd am CTG, aber wenn mein Baby mal ein paar Stunden ruhig war, bin ich gleich panisch geworden.

    Ob das mit der Nabelschnur stimmt, weiß ich leider auch nicht...
    Ein Kind braucht deine Liebe am meisten, wenn es sie am wenigsten verdient.
    (Erma Bombeck)

  3. #3
    Meimi.B. Gast

    Standard Re: eine traurige Geschichte

    also "strangulieren" kann ja nicht das richtige wort sein. den sauerstoff bekommt das baby ja über die nabelschnur und nicht durch den hals. und es "muss" ja kein fruchtwasser schlucken, das ist ja nur training.

    also würde "nabelschnur abklemmen" schon eher passen. vielleicht kam die nabelschnur zwischen kopf und becken. in der 36. ssw senken sich die babies ja schon ins becken. und mit dem ultraschall ist das bestimmt auch nicht so leicht zu sehen.

    traurig ist es trotzdem. "zu lange nabelschnur" das klingt so sinnlos. es ist sowieso nicht leicht, mit dem tod eines babies so kurz vor der geplanten geburt zurecht zu kommen. aber mit so einem bescheidenen "grund" erst recht.

  4. #4
    chadischa Gast

    Standard Re: eine traurige Geschichte

    Achso, ich vergaß zu erwähnen, dass es eine Steißlage hatte und sie deshalb ja ins KH zur Absprache sollte, weil der FA ihr einen KS anriet.
    Also kann der Kopf die Nabelschnur auch nicht abgeklemmt haben.

    Naja, is schon doof, vor allem, weil so viele Fragezeichen da sind.

  5. #5
    Meimi.B. Gast

    Standard Re: eine traurige Geschichte

    ja, aber das baby kann mit seinem hintern drauf gesessen haben.

    und irgendwie spricht eine steißlage ja eher für eine zu kurze als eine zu lange nabelschnur.

  6. #6
    Avatar von kizette
    kizette ist offline Mutti2007

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    Standard Re: eine traurige Geschichte

    Hi, ich hatte auch eine Steißlage. Meine Kleine lag nur 1 mal richtig rum, dann immer wieder "falsch". Wahrscheinlich hat sich das Kind von deiner Bekannten in die Steißlage gedreht und da kann es leider immer passieren das die Nabelschnur sich "verdreht" etc. Ich denke allerdings "zu lange Nabelschnur" die Aussage ist ungewöhnlich...Naja, traurig...schade nur das sie normal entbinden musste. Aber mit KS liegt man u.U. ca. 4 Tage auf der Entbindungsstation und sieht anderen glücklichen Müttern zu....ein Horror. Es ist sehr traurig und ich hatte auch eine scheiß Angst vor sowas....umso dankbarer bin ich dafür, das alles gut gegangen ist. In der Gesellschaft ist das schon normal, das alles gut läuft.....
    Kizette Fix *10.10.2007
    http://www10.pic-upload.de/thumb/04....y23n7w9yaq.jpg

    Mama: Kizette ich habe dir eine Hose aus deinem Kleiderschrank für heute ausgesucht.
    Kizette: Mama, ich habe einen KLEIDERschrank, keinen HOSENschrank!

  7. #7
    Kati13437 Gast

    Standard Re: eine traurige Geschichte

    Das ist echt traurig.
    Aber ich denke schon, dass das möglich ist. Sowas ähnliches ist bei meiner Geburt passiert. Zum Glück war meine Mutter gerade sowieso im Krankenhaus,als meine Herztöne auf einmal weg waren. Die Nabelschnur war 2mal um meinen Hals und dann wurde ich ganz schnell geholt.

  8. #8
    Avatar von kaete7
    kaete7 ist offline Poweruser

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    Standard Re: eine traurige Geschichte

    hmmm, traurig, abner kannst du dich nimma erinnern? wir ahben doch auch gleich panik geschoben, wenn wir mal ein paar tage nix gespürt haben...
    :( die Arme

  9. #9
    Avatar von Verena_N.
    Verena_N. ist offline Räuberhauptfrau

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    Standard Re: eine traurige Geschichte

    Darum gehts ja. Wenn das Kind schon eine ganze Woche lang tot war, dann müssen ja schon sooo lange keine Bewegungen mehr da gewesen sein.

    Als Johanna nur 24 Stunden lang ruhig war, bin ich bereits im KKH gewesen!

    Das tut mir sehr leid für die Familie :(
    http://www.ennorath.de/sig.jpg



    Bilder und Texte gehören MIR. Keine Verwendung ohne mein ausdrückliches Einverständnis!

  10. #10
    Avatar von AiMi
    AiMi ist offline Vier gewinnt!

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    Standard Re: eine traurige Geschichte

    meiner freundin passierte das in der 27ten ssw. sie merkte es aber sofort. an dem tag hat sich die kleine nicht mehr bewegt - am nachmittag wurde es meiner freundin zu lang ohne bewegung und fuhr ins kh.
    bei der obduktion kam plötzlicher kindstot raus.

    so etwas ist immer schwer zu verkraften. ich wünsche deiner bekannten viel kraft für die zukunft.

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