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Thema: Emmi Pikler

  1. #1
    Rachel78 Gast

    Standard Emmi Pikler

    vor zwei wochen war ich bei einer fortbildung zu emmi pikler. die fortbildung war eigentlich für die erzieherinnen unserer krippe, aber wir eltern konnten an der ersten sitzung teilnehmen. es war super interessant.

    ich mag jetzt nicht ins Detail gehen, das würde zu lange dauern. ich hab mir nur die mühe gemacht, euch die "zehn entlastungen für den umgang mit kindern" von handout abzutippen.

    dazu muss ich sagen, dass ich nicht alles genauso unterschreiben kann, aber es sind tolle denkanstöße, finde ich.

    also voilà:

    1. Du kannst getrost darauf verzichten, Kinder zu erziehen. Wenn du unbedingt jemanden erziehen willst, erzieh dich selbst.

    2. Kinder brauchen Grunderfahrungen. Du brauchst sie ihnen nicht zu ersparen.

    3. Kindern kannst du nichts vormachen. Also kannst du dich geben, wie du bist.

    4. Du brauchst Kinder nicht wie Kinder zu behandeln. Du kannst sie so ernst nehmen wie dich selbst.

    5. Kinder dürfen Fehler machen – genauso viele wie du.

    6. Du kannst Kindern ruhig sagen, was du denkst. Sie sagen dir dann vielleicht auch ihre Meinung.

    7. Mit Kindern kannst du vernünftig reden. Am besten verstehen sie deine Gefühle, deine Freuden, deinen Ärger, deine Verliebtheiten, deine Enttäuschungen.

    8. Du brauchst Kindern nichts beibringen wollen. Sie lernen eh nur, was sie wollen.

    9. Du brauchst Kinder nicht zu beschäftigen und dir tausend „Förderungspgogramme“ auszudenken. Das können sie allein. Sie werden sich schon melden, wenn sie dich brauchen.


    okay, falls sich jemand fragt, wo der zehnte punkt ist - das frage ich mich auch

    so, ob ihr das jetzt nur für euch durchlest, ob ihr es kommentieren wollt oder zerreißen wollt - whatever. fühlt euch frei

    p.s. wo seid ihr alle? guckt ihr das weiberprogramm auf pro7?

  2. #2
    Ulrike_35 ist offline Legende

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    Standard Re: Emmi Pikler

    Zitat Zitat von Rachel78 Beitrag anzeigen
    vor zwei wochen war ich bei einer fortbildung zu emmi pikler. die fortbildung war eigentlich für die erzieherinnen unserer krippe, aber wir eltern konnten an der ersten sitzung teilnehmen. es war super interessant.

    ich mag jetzt nicht ins Detail gehen, das würde zu lange dauern. ich hab mir nur die mühe gemacht, euch die "zehn entlastungen für den umgang mit kindern" von handout abzutippen.

    dazu muss ich sagen, dass ich nicht alles genauso unterschreiben kann, aber es sind tolle denkanstöße, finde ich.

    also voilà:

    1. Du kannst getrost darauf verzichten, Kinder zu erziehen. Wenn du unbedingt jemanden erziehen willst, erzieh dich selbst.

    2. Kinder brauchen Grunderfahrungen. Du brauchst sie ihnen nicht zu ersparen.

    3. Kindern kannst du nichts vormachen. Also kannst du dich geben, wie du bist.

    4. Du brauchst Kinder nicht wie Kinder zu behandeln. Du kannst sie so ernst nehmen wie dich selbst.

    5. Kinder dürfen Fehler machen – genauso viele wie du.

    6. Du kannst Kindern ruhig sagen, was du denkst. Sie sagen dir dann vielleicht auch ihre Meinung.

    7. Mit Kindern kannst du vernünftig reden. Am besten verstehen sie deine Gefühle, deine Freuden, deinen Ärger, deine Verliebtheiten, deine Enttäuschungen.

    8. Du brauchst Kindern nichts beibringen wollen. Sie lernen eh nur, was sie wollen.

    9. Du brauchst Kinder nicht zu beschäftigen und dir tausend „Förderungspgogramme“ auszudenken. Das können sie allein. Sie werden sich schon melden, wenn sie dich brauchen.


    okay, falls sich jemand fragt, wo der zehnte punkt ist - das frage ich mich auch

    so, ob ihr das jetzt nur für euch durchlest, ob ihr es kommentieren wollt oder zerreißen wollt - whatever. fühlt euch frei

    p.s. wo seid ihr alle? guckt ihr das weiberprogramm auf pro7?

    Zu 1: Sehe ich nicht so, ich bin da altmodisch und denke noch, wir haben als Eltern einen Erziehungsauftrag. Wie der aussieht muss jeder für sich entscheiden. Ich persönlich möchte Werte vermieteln und das gehört für mich auch zur Erziehung.

    2: Stimme ich zu

    3: Nehme ich mal so hin, stimme dem aber nicht zu. Es gibt Zeiten da spiele ich meinen Kindern liebe eine "normale" Mutter vor und lasse sie nicht meine traurigkeit spüren.

    4: Yep mein reden

    5: Yep genau mein Reden

    6: Top meine Meinung

    7:Kommt auf das Alter an.

    8: Sehe ich nicht so und du als Lehrerin hoffentlich auch nicht

    9: Nickt,..

    10: Sehe ich genau wie du

    Ich gucke ganz stumpf diesen Schuldenheini wie heißt der gleich?


    09/96 10/07 06/09


    Mein Bino ist Britt ( der beste Bino der Welt):liebe:

  3. #3
    Rachel78 Gast

    Standard Re: Emmi Pikler

    Zitat Zitat von Ulrike_35 Beitrag anzeigen
    Zu 1: Sehe ich nicht so, ich bin da altmodisch und denke noch, wir haben als Eltern einen Erziehungsauftrag. Wie der aussieht muss jeder für sich entscheiden. Ich persönlich möchte Werte vermieteln und das gehört für mich auch zur Erziehung.
    ja, ich glaube, so einfach ist das nicht gemeint. werte vermitteln sollst du auch. aber eben durch vorleben, nicht durch "erziehen". man muss wohl darüber diskutieren, was "erziehen" heißt. ich glaube, es ist eher so gemeint wie der schöne spruch: "gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht." halt eben auf kindererziehung bezogen.

    an anderer stelle steht durchaus was von konsequenz, festigkeit und regeln. ach komm, für dich: "als eltern setzen sie die grenzen. eine regel ist immer eine regel. wenn ein kind das weiß, fühlt es sich sicher. sie können ihrem kind zB sagen, wo es ball spielen darf und wo nicht.
    grenzen setzen und kosequent auf sie achten bedeutet nicht, dass ein kind sie immer einhält. das wichtige ist, dass ihr kind weiß, was man von ihm erwartet. zuverlässige gewohnheiten führen zu einer art disziplin, ohne macht einsetzen zu müssen."

    klar, ist alles etwas arg ideal dargestellt. aber als denkanstoß durchaus wertvoll, finde ich.

    Zitat Zitat von Ulrike_35 Beitrag anzeigen
    8: Sehe ich nicht so und du als Lehrerin hoffentlich auch nicht
    ich glaube, damit ist gemeint, dass ich hannah bei ihrer bilderstraße nicht sagen muss: "guck mal, da ist die eine hälfte der sonne. wo ist denn die andere? ja, und jetzt leg die mal da dran ..." bla bla ... sondern halt hannah mit ihren bilderstraßenteilen alleine lassen soll. irgendwann wird sie schon checken, dass zwei hälften ein ganzes ergeben. klar, jetzt kann sie es nach einem tag, aber was hat sie dabei gelernt? nix ...

    pfui, was bin ich für eine schlechte mutti!

    dass ich meinen schülern trotzdem dinge nahe bringen will und muss, mit denen sie sich nicht von alleine beschäftigen würden, ist doch klar.
    aber auch da soll ich wohl eher eine motivierende lernumgebung schaffen als ihnen krampfhaft etwas "beizubringen".

    wie gesagt, gute denkanstöße, keine goldenen regeln

  4. #4
    Avatar von Hermine_G
    Hermine_G ist offline Poweruser

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    Standard Re: Emmi Pikler

    1. Du kannst getrost darauf verzichten, Kinder zu erziehen. Wenn du unbedingt jemanden erziehen willst, erzieh dich selbst.

    Ha! Das kommt mir von Waldorfs bekannt vor: Erziehung ist Selbsterziehung. Man erzieht nur durch Vorbild etc.

    2. Kinder brauchen Grunderfahrungen. Du brauchst sie ihnen nicht zu ersparen.

    Sehr gut! Gefällt mir richtig gut

    3. Kindern kannst du nichts vormachen. Also kannst du dich geben, wie du bist.

    Jein. Ich hab mich verändert, auch WEIL ich mich bewusst für das Kind verändert hab. Und nicht alles muss mein Kind mit aushalten (manche verzweifelte Minute mach ich lieber mit mir aus, als sie damit zu beladen)

    4. Du brauchst Kinder nicht wie Kinder zu behandeln. Du kannst sie so ernst nehmen wie dich selbst.

    Oh ja! Also schon wie Kinder behandeln. Aber eben gleichwertig (Juul)

    5. Kinder dürfen Fehler machen – genauso viele wie du.

    Lach....eh klar

    6. Du kannst Kindern ruhig sagen, was du denkst. Sie sagen dir dann vielleicht auch ihre Meinung.

    Ähm....ja.

    7. Mit Kindern kannst du vernünftig reden. Am besten verstehen sie deine Gefühle, deine Freuden, deinen Ärger, deine Verliebtheiten, deine Enttäuschungen.

    Ja

    8. Du brauchst Kindern nichts beibringen wollen. Sie lernen eh nur, was sie wollen.

    Ohja. Ich reg mich immer so auf, wenn ich neben so "Beibring-Eltern" im Zoo steh: "Du, Elena-Marie, können Fische schlafen?""Genau, und warum nicht?" Bäh!!! So in der Art machen das so viele. Die armen armen Kinder (finde ich :D)

    9. Du brauchst Kinder nicht zu beschäftigen und dir tausend „Förderungspgogramme“ auszudenken. Das können sie allein. Sie werden sich schon melden, wenn sie dich brauchen.

    Ja. Deswegen wundert es mich auch immer, was da für ein Bohei veranstaltet wird. Kinder kommen so wunderbar ohne spezielles Förderspielzeug aus, ohne Eltern, die mit ihnen jetzt mal was "pädagogisch wertvolles" machen.
    Eltern, die einfach da sind und ihren Haushalt machen, den Garten, was weiß ich, und die Kinder mitmachen lassen, oder in Ruhe lassen und sie nicht stören, sondern einfach da sind und einspringen, wenn man sie braucht, sind mMn ganz wertvoll fürs Kind.

    Danke dafür! Finde ich gut.
    Und: ich frag mich auch, wo alle sind, ich muss schon "fremdlesen" in anderen Foren :D
    Hermine mit Nike (*09/07), Iason (*01/11) und Gaia (*12/12)

  5. #5
    AnnaK Gast

    Standard Re: Emmi Pikler

    Zitat Zitat von Rachel78 Beitrag anzeigen
    p.s. wo seid ihr alle? guckt ihr das weiberprogramm auf pro7?
    Exakt. Und ich hab mich nur eingeloggt, um Dir das zu bestätigen.

  6. #6
    Rhabarberpflanzerl Gast

    Standard Re: Emmi Pikler

    ich leg mal los, bevor ich die anderen Kommentare lese, einfach nur, um ganz ehrlich und aufrichtig zu sein:

    Zitat Zitat von Rachel78 Beitrag anzeigen
    1. Du kannst getrost darauf verzichten, Kinder zu erziehen. Wenn du unbedingt jemanden erziehen willst, erzieh dich selbst.
    Sag ich mir immer und auch dem Boris, wenn unser Kind müde ist und das Essen nicht so klappt. Während sich Boris dann schon regelrecht aufregt, sage ich nur: Lass sein, er ist zu müde zum erziehen. Er soll dann mal besser daran arbeiten, in solchen Situationen trotzdem ruhig und ausgeglichen zu bleiben. Man kann doch auch streng ermahnen ohne schnell und/oder laut zu werden!
    Ich sehe diese Rat nicht als Nonplusultra, sondern als schöne Ausrede, wenn man selbst oder das Kind zu müde ist.


    2. Kinder brauchen Grunderfahrungen. Du brauchst sie ihnen nicht zu ersparen.
    Auch da... wenn ich kann versuche ich schon ihm die Erfahrung zu ersparen, dass man bei einem Sturz vom Hocker schnell mal am Kopf bluten kann. Wenn ich aber gerade nicht weiß, was ich zuerst machen soll, dann rede ich mir gut zu: Wenn er fällt, dann wird er es lernen auf mich zu hören.


    3. Kindern kannst du nichts vormachen. Also kannst du dich geben, wie du bist.
    Meine Mutter hat immer heimlich geweint. Voll beknackt, ich hab es sowieso mitbekommen! Und ich verstecke mich dann nicht. Mein Kind wird da schon mit umgehen können. Er tröstet mich ja auch ganz lieb. Und wenn ich mal genervt bin, dann spreche ich das auch aus. Dann gebe ich zu, dass ich jetzt mal gerade garnichts kann und will!

    4. Du brauchst Kinder nicht wie Kinder zu behandeln. Du kannst sie so ernst nehmen wie dich selbst.
    Ja, klar sollte man Kindern nicht zu Erwachsenen machen, aber garnicht selten werden sie für zu klein und unzurechnungsfähig gehalten, obwohl sie das schon können.
    Ich behandele mein Kind in vielen Fällen schon erstmal so wie jemand ebenbürtigen. Nur wenn ich sehe, es fordert ihn noch zu sehr, dann eile ich eben zur Hilfe oder erkläre... Mein Kind ist dann immer super stolz, wenn er etwas auf anhieb ganz alleine geschafft hat und mich auch auf anhieb richtig verstanden hat.


    5. Kinder dürfen Fehler machen – genauso viele wie du.
    Amen! Das sag ich mir immer! Den unser Schusselchen ist so ein Schusselchen wie ich damals. Oh man... was da alles fällt und fliegt und bricht.
    Aber ist für mich völlig in Ordnung. Sowas passiert und bedarf auch keiner Dokumentation durch mich. Ich habe mich auch immer schon selbst geärgert, auch ohne die Predigten meines Vaters.
    Und wenn man da ruhig bleibt, dann hat man viel viel weniger Arbeit. Mein Kind holt von ganz allein einen Lappen und wischt auf. Wir verlieren keine Zeit mit "Oh jetzt bin ich aber traurig, dass die schöne Tasse kaputt ist." Ich sehe doch in seinen Augen, dass er schon für sich traurig ist (aber eher weil die tolle Milch verschüttet ist ).


    6. Du kannst Kindern ruhig sagen, was du denkst. Sie sagen dir dann vielleicht auch ihre Meinung.
    Ja, aber man sollte dabei auch nicht zu schlecht von Kindern denken. Nur dann ist es nicht erdrückend fürs Kind.

    7. Mit Kindern kannst du vernünftig reden. Am besten verstehen sie deine Gefühle, deine Freuden, deinen Ärger, deine Verliebtheiten, deine Enttäuschungen.
    Passt ja schon zu Punkt 3 und 6.

    8. Du brauchst Kindern nichts beibringen wollen. Sie lernen eh nur, was sie wollen.
    Ja, das nervt mich zum Beispiel an Titus Umfeld. Er fängt an Autos zu zählen und lässt dabei entweder eine Zahl aus oder zählt die Autos doppelt und dreifach, einfach weil er Lust dazu hat. Und was machen Oma, Opa und Papa? Sie korrigieren ihn oder nehmen seinen Finger und zählen die Autos Stück für Stück durch. Ich beiß mich dann immer ganz fest auf die Lippen. Mein Kind hat dann natürlich keine Lust mehr auf sein Spiel und geht zu einem anderen über - bis ihm dann wieder Möchtegernlehrer davon abhalten.

    9. Du brauchst Kinder nicht zu beschäftigen und dir tausend „Förderungspgogramme“ auszudenken. Das können sie allein. Sie werden sich schon melden, wenn sie dich brauchen.
    Es gibt ja sogar Förderspiele für 2jährige! Finde ich schon überflüssig. Wenn man sowas hat, gut. Wenn man es sich leisten kann, auch gut.
    Aber man muss es nicht wirklich haben. Mein Kind spielt seit Tagen schon mit Kastanien und imaginären Tassen/Eistüten/Cremes....
    Und wenn er nicht allein spielen mag, dann heißt es immer "Mama komm bitte spielen!"
    Also ich finde, diese 9 Punkte sind schon ein nettes Mantra.

    Es sind ja allesamt "kann"-Vorschriften. Also übt euer Ermessen gut gewählt aus. :)
    Wenn man kann und die Energie hat, kann man ja auch gerade die Supermutti spielen.
    Aber wenn man müde ist, einem alles weh tut oder das Kindf sowieso gerade kritikresistent ist, dann kann man sich doch schön die Punkte vorholen und sich damit den Abend erleichtern.


    So, und jetzt lese ich mal, was ihr so aus den 9 Punkten gemacht habt.

    Übrigens war ich gestern einfach nur fix und alle und müde und bin das jetzt noch genauso!

  7. #7
    Rhabarberpflanzerl Gast

    Standard Re: Emmi Pikler

    Zitat Zitat von Hermine_G Beitrag anzeigen
    8. Du brauchst Kindern nichts beibringen wollen. Sie lernen eh nur, was sie wollen.

    Ohja. Ich reg mich immer so auf, wenn ich neben so "Beibring-Eltern" im Zoo steh: "Du, Elena-Marie, können Fische schlafen?""Genau, und warum nicht?" Bäh!!! So in der Art machen das so viele. Die armen armen Kinder (finde ich :D)
    *lach*

    Im Tierpark:
    "Hier Titus, da sind die Robben." (Er hatte schon danach gesucht und ein leeres Becken irrtümlich für das Robbenbecken gehalten."
    "Da, Robben!" sagt mein Kind freudestrahlend.

    "Das sind keine Robben, das sind Seehunde" sagt eine Mama dann ganz laut zu ihrem Kind, damit ich es auch ja höre. Nun gut, mein Kind hat ein Buch vom Zoo, die Dinger dadrin habe ich Robben getauft und nun sind das eben auch Robben, sehen halt auch genauso aus. Fertig.

    "Kuck mal Mama, die Robbe versteckt".
    "Ja", sag ich "die ist da unter die Scholle geschwommen, kannst du den Schatten sehen?"

    Die Schlau-Mama geht der weil zum Schild und überzeugt sich und teilt ihrem Kind laut hörbar mit "Das sind Seehunde, hier stehts."

    Ohje... oje...
    Ich beglückwünsche diese Mama und ihr schlaues Kind, das nun weiß, dass Robben keine Seehunde sind und auch nicht hilfsweise so genannt werden dürfen.

    Der Boris hat das übrigens mit angehört und nur den Kopf geschüttelt.

  8. #8

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    Standard Re: Emmi Pikler

    Zitat Zitat von Rhabarberpflanzerl Beitrag anzeigen
    Es gibt ja sogar Förderspiele für 2jährige! Finde ich schon überflüssig. Wenn man sowas hat, gut. Wenn man es sich leisten kann, auch gut.
    Aber man muss es nicht wirklich haben.
    Ja aber auf so einem Steckpuzzle, oder Memorie, sogar auf Holzklötzchen steht drauf das es pädagogischen wertvolles Förderspielzeug ist :)
    Die Heinzlfrau mit Mädelshaushalt 2010; 2013 und einem der fehlt 2007

  9. #9
    AnnaK Gast

    Standard Re: Emmi Pikler

    Hab mich jetzt mal etwa über Emmi belesen. Mh, das passt für mich nicht ganz mit den neun Stichpunkten zusammen.
    Ich dachte, die gute Frau hat Konzepte gegen Hospitalismus ersonnen?
    Jetzt klingt's für mich ziemlich nach "Lasst die Kinder nur machen, dann wird das schon ..."
    und da bin ich immer kritisch, denn die gute Emmi ist ja schon etwas älter und ihre Konzepte waren für eine andere Zeit gedacht.
    Sind diese Punkte direkt von ihr?

    Vielem stimme ich zu, anderes ist eine Sache der Auslegung (zB "Förderungsprogramme" - fördere ich mein Kind, wenn ich mit ihm knete? Ich denke schon ...).
    Die Fortbildung war bestimmt interessant!

  10. #10
    Avatar von IrisS.
    IrisS. ist offline tick tack

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    Standard Re: Emmi Pikler

    Emmi Pikler kenn ich schon seit Niklas ein baby war. Und wir haben viel von ihr gelernt (natürlich nicht persönlich :D) und viel übernommen, z.B. den Wickeltisch, dass Essbänkchen und einen Raum voller Kletter- und Tobemöglichkeiten für die Kinder gebastelt aus Möbeln, Brettern etc.

    Für Niklas ist dieser Punkt

    8. Du brauchst Kindern nichts beibringen wollen. Sie lernen eh nur, was sie wollen.

    am hilfreichsten. :D Wir haben übrigens auch etliche Bücher von ihr hier, z.B. "Laßt mir Zeit."
    Geändert von IrisS. (08.10.2009 um 09:57 Uhr)
    Also hier hast Du aber nicht sehr gründlich geputzt!


    www.k2it.de

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