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Thema: Brüllen, schreien, sich reinsteigern

  1. #11
    Rhabarberpflanzerl Gast

    Standard Re: Brüllen, schreien, sich reinsteigern

    Zitat Zitat von AnnaK Beitrag anzeigen
    Weil's der Mutter zu schwer wird und die beiden eigentlich auf dem Heimweg waren.
    klar... eigentlich hat man viele Pläne und dann kommt da ein Kind und alles ist anders.
    Nee, so ein Abendbrot kann warten. Und ja, jeden Tag eine halbe Stunde in der Öffentlichkeit sitzen... das ist schon eine Umstellung. Aber ich glaube nicht, dass das Kind das Bedürfnis hat, jeden Tag eine halbe Stunde zu weinen, wenn es denn mal zu einer Verständigung zwischen Mutter und Kind kommt.

    Zitat Zitat von AnnaK Beitrag anzeigen
    Naja, sie hat's eben vergeblich mit anderen Lockungen versucht, um die Kleine vom brüllen abzubringen. Frei nach dem Motto: Irgendwie muss ich das Kind doch von seiner Brüllerei ablenken können.
    das sehe ich ja inzwischen auch anders. und wow... hier klappts. Ich lenke nicht mehr ab. Ich gebe meinem Kind zu verstehen, dass es in Ordnung ist zu weinen.
    Und man, manchmal steigert er sich dadurch erst richtig rein und will dann von mir auf dem Arm geschaukelt werden. Nachdem ich mich dann daraif eingelassen habe, finde ich es sogar toll, eine halbe Stunde lang mein Kind zu schaukeln. Wobei ich mir vorher erstmal selber auf die Finger hauen muss, um nicht ständig an die kalt werdenden Bohnen zu denken. *grummel*

    Zitat Zitat von AnnaK Beitrag anzeigen
    Schlagartig war Schicht im Schacht, Tränen getrocknet, alles wieder wunderbar.
    das geht aber auch, wenn man das Kind machen lässt. IRGENDWANN kommt vom Kind der Punkt, da ist dann Schluss.
    Titus hört dann auf mitzuschaukeln und ich frage mal vorsichtig nach, ob er denn jetzt weiteressen möchte.

    Zitat Zitat von AnnaK Beitrag anzeigen
    Irgendwann brennen wohl bei der Mutter die Sicherungen durch und sie kappt jegliche Kommunikation und zieht sich weinend zurück - so jedenfalls kam's bei mir rüber.
    Siehste.... deswegen wäre eine Familientherapeutin garnicht so verkehrt.
    Wenn man jetzt den Juuls hervozieht und aufblättert, dann würde man wieder zur Spiegelung des elterlichen Verhaltens kommen.
    Also es könnte hier tatsächlich so sein, dass durch den schweren Start (Brüllkinder sind doch wirklich eine harte Probe) die Mutter-Kind-Beziehung gestört ist.

    Wie ist es denn mit dem Papa, der Oma, im Kindergarten? Hat sie da auch (schon) solche Anfälle?


    Zitat Zitat von AnnaK Beitrag anzeigen
    Ich hab das einmal mitbekommen - die Kleine ist nur am brüllen wie ein Baby. Hab ich so bei einer knapp 3jährigen noch nie gehört. Da schwingt auch keine Botschaft mit, ich würde sagen, dass ist Frust pur.
    Dann kann es sein, dass die kleine noch in keinster Weise gelernt hat, Frust positiv zu bewältigen. Die Mama kanns ja auch nicht und zieht sich weinend zurück.

    Zitat Zitat von AnnaK Beitrag anzeigen
    Das wäre ja meine stille Hoffnung, dass einfach die Mutter beim brüllen selber so verkrampft, dass sich das Kind auch nicht mehr entspannen kann ...
    es wäre ja nur allzu nachvollziehbar.
    Lass sie mal schon von Anfang an mit brüllendem Kind auf dem Arm allein gewesen sein. Ohne direkte Hilfe oder ohne die Fähigkeit um Hilfe zu bitten...

    Zitat Zitat von AnnaK Beitrag anzeigen
    Mal schauen, vielleicht kann sich meine Freundin ja mal ein Herz nehmen und sagen: "gut, dann brüllt mein Kind jetzt eben wieder. *seufz* Setze ich mich also hin, schalte auf Durchzug, bin aber für sie da, wenn sie mag." Aber so ist sie nicht, sie will der Kleenen dann schon aus der Situation heraushelfen und hat eben auch dauerhaft das Gefühl, dass mit der Kleinen irgendwas schief läuft.
    Ja, da läuft was schief... auf Durchzug schalten wäre jetzt aber blöd, ich glaube, die Kinder riechen sowas auf Meilen. Das Gefühl, immer helfen zu müssen, kenne ich nur zu gut. Ich glaube aber, dass das ein Fehler ist. Die Tochter kann dann ja nie lernen allein aus diesem Frust zu finden.
    Vielleicht spielen hier ja eine Wahrnehmungsstörung des Kindes mit dem Frust der Mutter zusammen und deswegen wiegelt es sich so auf.

    Zitat Zitat von AnnaK Beitrag anzeigen
    Die Mutter ist inzwischen so weit, dass sie selber sagt, sie braucht Hilfe. Und es ist schon richtig: man sollte nicht immer nur das Kind durchchecken lassen und schauen, was evtl. alles beim Kind nicht stimmt. Man muss auch bei sich selber anfangen und mal schauen, ob man sich nicht doch in die falsche Richtung verrennt.
    ja, konnte man ja doch bei mir sehr gut sehen... ich bin ja froh, dass ich dann hier immer im Forum anfragen konnte, wie ihr das seht. Ich verrenne mich ständig!
    Und ich bin sogar der Meinung, man sollte als allererstes auf sich achten und sich prüfen, bevor man einen "Fehler" beim Kind sucht. Allerdings denke ich noch nicht lange so!!!

    Das Problem mit der Hilfe von außen ist ja, dass man sie so schwer kriegt. Es wäre doch toll, wenn deine Freundin einfach mal beim Jugendamt anruft und eine nette Stimme am Telefon sagt dann, "kein Problem, wir kommen noch diese Woche bei Ihnen vorbei." und dann kommt eine ambitionierte Person vom Fach und schaut soch das als Neutrum an und kann dann sagen "Ja, wissen Sie Frau Annafreundin, Sie gehen hier ja schon auf Ihren Nerven... da ist es kein Wunder, dass auch die Nerven Ihres Kindes blank liegen. Wir machen das jetzt mal soundso..." *träum*
    Geändert von Rhabarberpflanzerl (14.05.2010 um 13:45 Uhr)

  2. #12
    AnnaK Gast

    Standard Re: Brüllen, schreien, sich reinsteigern

    Zitat Zitat von Rhabarberpflanzerl Beitrag anzeigen
    Und ja, jeden Tag eine halbe Stunde in der Öffentlichkeit sitzen... das ist schon eine Umstellung. Aber ich glaube nicht, dass das Kind das Bedürfnis hat, jeden Tag eine halbe Stunde zu weinen, wenn es denn mal zu einer Verständigung zwischen Mutter und Kind kommt.
    Naja, eine halbe Stunde in der Öffentlichkeit wär's vielleicht noch. Aber zuhause gibt's das ja auch, also zT mehrmals am Tag. Und ja, auch bei Papa und Oma. Kindergarten ist noch nicht ...
    Zitat Zitat von Rhabarberpflanzerl Beitrag anzeigen
    das sehe ich ja inzwischen auch anders. und wow... hier klappts. Ich lenke nicht mehr ab. Ich gebe meinem Kind zu verstehen, dass es in Ordnung ist zu weinen.
    Und man, manchmal steigert er sich dadurch erst richtig rein und will dann von mir auf dem Arm geschaukelt werden. Nachdem ich mich dann daraif eingelassen habe, finde ich es sogar toll, eine halbe Stunde lang mein Kind zu schaukeln.
    Das ist nochmal ein guter Gedanke. Ich wette, sie will immer, dass die Kleine aufhört zu weinen. Ich könnte mir vorstellen, dieses Frust zulassen hat sie noch nie ausprobiert, weil in ihr immer mitschwingt, es könnten ja doch evtll irgendwelche Verspannungen oder so vorliegen. Und dann will man ja dem Kind helfen und beruhigen. Mmmmhhh ...
    Zitat Zitat von Rhabarberpflanzerl Beitrag anzeigen
    Dann kann es sein, dass die kleine noch in keinster Weise gelernt hat, Frust positiv zu bewältigen. Die Mama kanns ja auch nicht und zieht sich weinend zurück.
    Nee, das würde ich anders sehen. Ja, sie zieht sich weinend zurück. Nach einer halben Stunde vergeblicher Kommunikationsversuche und Angebote ihrerseits. Ich meine, irgendwann darf man auch als Eltern mal die Segel streichen und Schwäche zeigen, oder? Ich habe da eine viel geringere Toleranzschwelle, bin aber wohl emotional ganz anders dabei. Hier reicht es inzwischen Feli zu fragen, ob sie einfach mal ein wenig weinen muss. Das wird dann bejat und ich gehe weiter meiner Dinge und biete ihr Kontakt an, wenn sie mit weinen fertig ist. (Boah klingt das jetzt fies. Aber mei, wenn Feli Böckchen hat, dann muss ich nicht die ganze Zeit dabei sitzen und diesen Böckchen meine ungeteilte Aufmerksamkeit schenken. *find*)
    Zitat Zitat von Rhabarberpflanzerl Beitrag anzeigen
    Ja, da läuft was schief... auf Durchzug schalten wäre jetzt aber blöd, ich glaube, die Kinder riechen sowas auf Meilen. Das Gefühl, immer helfen zu müssen, kenne ich nur zu gut. Ich glaube aber, dass das ein Fehler ist. Die Tochter kann dann ja nie lernen allein aus diesem Frust zu finden.
    Vielleicht spielen hier ja eine Wahrnehmungsstörung des Kindes mit dem Frust der Mutter zusammen und deswegen wiegelt es sich so auf.
    Klingt sehr logisch und passend ...
    Zitat Zitat von Rhabarberpflanzerl Beitrag anzeigen
    ja, konnte man ja doch bei mir sehr gut sehen... ich bin ja froh, dass ich dann hier immer im Forum anfragen konnte, wie ihr das seht. Ich verrenne mich ständig!
    Und ich bin sogar der Meinung, man sollte als allererstes auf sich achten und sich prüfen, bevor man einen "Fehler" beim Kind sucht. Allerdings denke ich noch nicht lange so!!!.
    Ich rufe hier ja auch allerorts nach einem Therapeuten in jeder Situation. Irgendwie ist's eine kritische Phase *find* Die Kinder können jetzt schon soooo viel und dann auch wieder nicht, das finde ich sehr schwierig. Vor allem, weil ich zB jetzt in alte Gewohnheitsmuster zurückfalle, die nicht unbedingt logisch und nachvollziehbar sind für mein Kind. Ich hinterfrage auch immer als erstes mich selbst.
    Und blöd ist auch: jetzt kann man's vor den Kindern nicht mehr so wirklich ausdiskutieren. Die bekommen zuviel mit! :(
    Zitat Zitat von Rhabarberpflanzerl Beitrag anzeigen
    Das Problem mit der Hilfe von außen ist ja, dass man sie so schwer kriegt. Es wäre doch toll, wenn deine Freundin einfach mal beim Jugendamt anruft und eine nette Stimme am Telefon sagt dann, "kein Problem, wir kommen noch diese Woche bei Ihnen vorbei." und dann kommt eine ambitionierte Person vom Fach und schaut soch das als Neutrum an und kann dann sagen "Ja, wissen Sie Frau Annafreundin, Sie gehen hier ja schon auf Ihren Nerven... da ist es kein Wunder, dass auch die Nerven Ihres Kindes blank liegen. Wir machen das jetzt mal soundso..." *träum*
    *seufz* Jajaja, das macht's noch schwieriger sich Hilfe zu holen. Wir hätten hier in Bonn ja auch den Winterhoff

  3. #13
    Rhabarberpflanzerl Gast

    Standard Re: Brüllen, schreien, sich reinsteigern

    Zitat Zitat von AnnaK Beitrag anzeigen
    Nach einer halben Stunde vergeblicher Kommunikationsversuche und Angebote ihrerseits. Ich meine, irgendwann darf man auch als Eltern mal die Segel streichen und Schwäche zeigen, oder?
    na eigentlich soll sie keine Angebote machen... es reicht ja der Tochter einmal zu verstehen zu geben, dass sie versteht und da ist und dann ist schweigen manchmal gold, denn vielleicht bringt die kleine in ihrem Gebrüll nur deswegen keine Botschaft raus, weil sie schlichtweg nicht die Chance hat. Vielleicht donnert die Mutter ja zu schnell mit Lösungen aus sich heraus. (also das vermute ich jetzt nur, weil ich das immer gemacht habe. echt jetzt! ich habe mich über Titus Ungeduld als Baby beklagt, weil er immer so schnell geweint hat... tatsächlich war ich die ungeduldige, weil ich immer wollte, dass er schnell aufhört zu weinen. )

    Zitat Zitat von AnnaK Beitrag anzeigen
    Vor allem, weil ich zB jetzt in alte Gewohnheitsmuster zurückfalle, die nicht unbedingt logisch und nachvollziehbar sind für mein Kind. Ich hinterfrage auch immer als erstes mich selbst.
    War bei mir in der Endphase der Schwangerschaft auch so... ich war richtig fürchterlich. Doch ich habe mich darüber aufgeregt, dass mein Kind mich haut und da ein Thema draus gemacht. Letztendlich war das aber nur das Ergebniss meines Verhaltens. Ich war echt blöde... hab das nicht gesehen. Als der Knoten dann platzte, war schlagen hier nie wieder ein Thema! Und vor ein paar Wochen meinte mein Kind abends zu mir im Bett:
    "Mama ich bin schwanger" "Was? Warum bist du schwanger?" "Dann kann ich immer schreien." 'Schluck'

  4. #14
    Avatar von Louluna
    Louluna ist offline Pooh-Bah

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    Standard Re: Brüllen, schreien, sich reinsteigern

    Zitat Zitat von AnnaK Beitrag anzeigen
    Ich selber würde die Lütte vermutlich auch einfach brüllen lassen, aber das kann sie eben nicht - nach 3 Jahren auch absolut verständlich. Und die Reaktion der anderen Leute ist auch nicht grad nervenstärkend. Wenn sie mit dem brüllenden Kidn durch die Straße schleppt öffnen sich zT Fenster und neugierige Leute schauen heraus. ?
    Was macht sie denn dann? Natürlich ist es eine doofe Situation und die Leute auf der Straße sind sicher auch alles andere als hilfreich, aber wenn sie mit Aufmerksamkeit, Zuwendung oder Ablenkung auf das Gebrüll reagiert, wird die Kleine durch den Erfolg zukünftig nur noch mehr brüllen...
    LG Lou mit

    einer Großen (11/07) und einem Großen (02/09),einem Mittleren (10/10), einem Kleinen (04/12) und meine Sternchen (05/14, 15, 03/16, 17, 17)

  5. #15
    AnnaK Gast

    Standard Re: Brüllen, schreien, sich reinsteigern

    Zitat Zitat von Louluna Beitrag anzeigen
    Was macht sie denn dann? Natürlich ist es eine doofe Situation und die Leute auf der Straße sind sicher auch alles andere als hilfreich, aber wenn sie mit Aufmerksamkeit, Zuwendung oder Ablenkung auf das Gebrüll reagiert, wird die Kleine durch den Erfolg zukünftig nur noch mehr brüllen...
    Na, momentan denke ich einfach, wird es ihr nach drei Jahren einfach zu viel. Sie hat schon so oft versucht Hilfe, bzw. Verständnis für ihre Situation zu bekommen und alle Ärzte haben immer nur abgewiegelt. Inzwischen ist halt der Wurm drin.
    Und ich habe die Kleine brüllen hören und ich find's auch sehr krass! Die brüllt wie ein Baby. Da kann man gar keine Emotionen raushören, dass ist einfach nur schrecklich laut. Und sie gehörte halt auch zu den Kindern (ist inzwischen wieder besser geworden), die beim brüllen blau angelaufen sind. Da ist's für eine Mutter nicht so einfach keine Aufmerksamkeit zu schenken, mh?
    Es ist ja auch nicht so, dass das Mädchen mehr Aufmerksamkeit bekommt, wenn sie brüllt. Die kriegt ja im Prinzip nichts um sich herum mehr mit.

    Ich werde meiner Freundin wohl raten die Sache mit dem Kiss mal abklären zu lassen und ansonsten der Kleinen ihre Brüllphasen einfach zuzugestehen und gar nichts zu machen.
    Und ich finde das gar nicht so einfach! Wie akzeptiert man diese Phasen ohne sich von seinem Kind abzuwenden?

  6. #16
    Alina73 ist offline Legende

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    Standard Re: Brüllen, schreien, sich reinsteigern

    Zitat Zitat von AnnaK Beitrag anzeigen
    Na, momentan denke ich einfach, wird es ihr nach drei Jahren einfach zu viel. Sie hat schon so oft versucht Hilfe, bzw. Verständnis für ihre Situation zu bekommen und alle Ärzte haben immer nur abgewiegelt. Inzwischen ist halt der Wurm drin.
    Und ich habe die Kleine brüllen hören und ich find's auch sehr krass! Die brüllt wie ein Baby. Da kann man gar keine Emotionen raushören, dass ist einfach nur schrecklich laut. Und sie gehörte halt auch zu den Kindern (ist inzwischen wieder besser geworden), die beim brüllen blau angelaufen sind. Da ist's für eine Mutter nicht so einfach keine Aufmerksamkeit zu schenken, mh?
    Es ist ja auch nicht so, dass das Mädchen mehr Aufmerksamkeit bekommt, wenn sie brüllt. Die kriegt ja im Prinzip nichts um sich herum mehr mit.

    Ich werde meiner Freundin wohl raten die Sache mit dem Kiss mal abklären zu lassen und ansonsten der Kleinen ihre Brüllphasen einfach zuzugestehen und gar nichts zu machen.
    Und ich finde das gar nicht so einfach! Wie akzeptiert man diese Phasen ohne sich von seinem Kind abzuwenden?
    Ich hab ja eher ein "ruhigeres Kerlchen" aber ab und an hatten wir hier dann im Verhältinis zum "normalen" Verhalten aus heiterm Himmel mega Geschrei. Ich konnte das Anfangs so gar nicht einordnen und es dauert dann auch gerne mal zwischen 1 und 2 Stunden. Mittlerweile ist mir aufgefallen, dass es oft durch Überforderung entsteht- nicht klar ersichtlich aus ner Situation raus, sondern oft am Tag danach (emotionale Überforderung) wenn Papa weg ist, wenn er Besuch von den Großen hatte, wenn der große Bruder ihn wieder einmal versetzt hat. Die letzten male trat es immer exakt einen Tag nachdem diese Sachen passiert sind die ihn scheinbar emotional so aufwühlen auf. Ich zieh mich in dem Fall mit ihm zusammen zurück, halte es mit ihm zusammen aus (was nicht leicht ist, denn er ist da außer Rand und Band) und sage ihm aber auch immer wieder, dass wir erst wieder zu den anderen gehen, (Wohnzimmer z.B.) wenn es ihm wieder gut geht. Ich hab mittlerweile das Gefühl, er braucht das um diesen Frust abzubauen. Anfangs wollte ich das immer eher nicht zulassen und da war es viel viel schlimmer und oft hielt seine "Stimmung" den ganzen Tag an. Seit ich diese Situation so "geschaffen" habe, dass er den Raum dafür hat geht es viel besser. Ich könnte mir also vorstellen, dass dieses Kind auch "einfach" Probleme mit Situationswechseln hat- bzw. mit Verarbeitung dieser. Vielleicht war immer zu viel Programm, oder ist zu viel Programm. Zu wenig Ruhe, zu viel Lärm,... ich glaube, ich würde echt mal versuchen, alles an möglichen Reizen, was nicht sein muss "abzubauen". Denn diese Kinder können das oft nicht steuern und reagieren dann völlig "unangemessen" aus der Überforderung heraus. Wie das entstanden ist, wäre natürlich auch wichtig abzuklären- bei Beiden. Den mittlerweile ist es denke ich der Mutter nicht mehr möglich, ohne Hilfe einen gesunden Weg für Beide zu finden, damit umzugehen. Schwierig, das so zu beurteilen- das kann so viele Gründe haben. Ich denke auch, dass das mal jemand beobachten sollte. lg von Maria

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