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Thema: Entwicklungsgespräch Krippe

  1. #11
    Avatar von Yule
    Yule ist offline Kinder-Fan

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    Standard Re: Entwicklungsgespräch Krippe

    Ich teile deine Meinung ganz und gar, lass ihn in der Einrichtung fördern, aber ansonsten warte mal ab. Jedes Kind hat definitiv sein eigenes Tempo und für Logopädie ist es definitiv noch zu früh.
    Einen Hörtest zu machen halte ich für sehr sinnvoll, dann bist du da schon mal auf der sicheren Seite.
    3 meiner 4 Kinder sind spät gelaufen, meine 2. Tochter machte mit 23 Monaten ihre ersten freien Schritte. Ich war mir aber immer sicher, dass das einfach IHR Tempo ist, zum Glück teilte unser Kinderarzt diese Meinung, aber ich wurde soooo oft von allen möglichen Menschen angesprochen, jetzt doch mal endlich etwas zu unternehmen!
    Heute läuft und springt sie, ist sehr sportlich und hat keinerlei Defizite.
    Hör auf dein Gefühl, ich glabe als Mutter hat man das meistens sehr gut im Gefühl und wenn du sehr beunruhigt bist, sprich nochmal mit einem Kinderarzt.
    Mein Sohn mit 2,5 Jahren kann übrigens auch noch nicht alleine mit einer Hand schneiden

  2. #12
    topcapi ist offline Stranger

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    Standard Re: Entwicklungsgespräch Krippe

    Hallo, es ist mir absolut unverständlich, dass hier niemand diesem Blödsinn (Entschuldigung!) Einhalt gebietet. Wie kommt eine Erieherin bzw. Pädagogin auf die Idee einem erfreulicherweise viel sprechendem Kind, das altersgemäss undeutlich spricht, dazu, eine "Förderung" überhaupt in Erwägung zu ziehen? Hier wird wieder mal der Begriff Frühförderung von offensichtlichen Laien pervertiert und fahrlässig falsch angewandt. Tu das Deinem Kind nicht an. Es ist weder behindert noch sonstwie benachteiligt. Lass Dich nicht beirren, und "höre" mehr auf Dein eigenes Empfinden, das zu vollkommen zu Recht Vorbehalte geltend gemacht hat.

  3. #13
    Katarina78 Gast

    Standard Re: Entwicklungsgespräch Krippe

    Zitat Zitat von Kati80 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich schreibe hier sehr selten aber ich lese täglich und möchte nun mal eine Frage hier platzieren.

    Kurz zur Erklärung. Wir hatten vergangene Woche unser Entwicklungsgespräch in der Krippe (Sohn ist 31 Monate alt). Alles in allem verlief es ziemlich gut. Unser Krümel ist beliebt, baut Freundschaften auf, kann sich im Grunde allein an- und ausziehen. Erkennt die Farben u.s.w.

    Allerdings hat er wohl erhebliche Defizite in der Sprache. Es ist so, dass er im Grunde den ganzen Tag nur am plappern ist, allerdings verstehen Außenstehende ihn nicht sehr gut. Wir haben uns natürlich in seine "Sprache" reingehört. Er spricht ganze Sätze aber eben undeutlich. In der Krippe gibt es eine Sozialpädagogin, die sich nun seiner annehmen wird und ihn ab und zu im Einzelunterricht fördern will. Nichtsdestotrotz sollen wir uns ans Sozialamt wenden und ihn an entsprechender Stelle vorstellen. Über Logopädie in etwa einem Jahr wurde auch gesprochen.
    Ich bin auch dafür, dass wir unseren Sohn so früh wie möglich fördern, wenn es notwendig ist. Und hier meine Frage. Ist es mit 2,5 Jahren schon zwingend erforderlich, dass wir hier fördernd eingreifen?

    Ein weiterer Kritikpunkt betraf seine Grob- und Feinmotorik. Hier kann ich aber daheim keine Schwachpunkte erkennen. Außer, dass er so gar kein aber wirklich gar kein Interesse am Dreirad fahren lernen hat. Kann es sein, dass er sich in der Krippe anders verhält als daheim?

    Danke fürs Lesen und Denkanstöße geben.

    Gruß Katja
    Zuerst einmal: eine Erzieherin ist bei aller Liebe nicht dazu ausgebildet Defizite festzustellen oder sogar Therapien vorzuschlagen. Sie kann nur im Rahmen der Entwicklungsstandserhebung mitteilen, was sie beobachtet hat. Das ist aber noch bei weitem keine Diagnose und sie überschreitet EINDEUTIG ihren Kompetenzbereich, wenn sie dazu noch die angeblich notwendigen Therapieformen nennt.

    Ob Dein Kind erhebliche Sprachdefizite hat (sollte die Erzieherin wirklich "erhebliche Sprachdefizite" gesagt haben ist das schon alleine von der Gesprächsführung her ziemlich unklug) kann der Kinderarzt oder ein Pädaudiologe feststellen. Der erste Weg geht aber zum Kinderarzt. Danach zum Logopäden, wenn denn überhaupt nötig.

    Und Kinder verhalten sich natürlich im Kindergarten anders als zuhause. Die Erzieherin hätte bei den Punkten, die ihr aufgefallen sind nachfragen müssen ob Dein Kind das denn zuhause kann. Eine neue Fähigkeit zeigt sich oft erst verzögert im Kindergarten.


    Lass Dich nicht verunsichern. Auch wenn Du mit dem Kindergarten und der Arbeit zufrieden bist. Die Erzieherin hat in dem Entwicklungsgespräch eindeutig ihre Kompetenz überschritten. Das passiert gerne mal. Und bei der Einzelförderung würde ich auch noch mal ganz genau nachhaken was die denn da mit Deinem Kind machen. Dein Kind spricht viel, wie Du schreibst. Schau zu, dass die Extraförderung so durchgeführt wird, dass ihm nicht die Freude an der Sprache flöten geht: also kein verbessern a la "Das heisst nicht Tatze, sondern Katze", kein Zwang, Dein Kind sollte nicht das Gefühl vermittelt bekommen, dass mit ihm etwas nicht stimmt!!!

  4. #14
    Katarina78 Gast

    Standard Re: Entwicklungsgespräch Krippe

    Zitat Zitat von Kati80 Beitrag anzeigen
    Ich bin sehr zufrieden mit seiner Erzieherin und dem Konzept der Kinderkrippe. Deswegen war ich nach dem Gespräch auch verunsichert. Aber irgendwie hab ich den verdacht, dass die Erzieherin hier einen Schnellschuss gemacht hat. Ich bin mir sicher nur im besten Sinne gemeint.

    Was die Motorik betrifft, so kann Krümel auch noch nicht mit der Schere schneiden. Wenn wir zu hause üben, dann hab ich aber eher das Gefühl, dass er die Kraft noch nicht hat, um die Schere zu öffnen oder Finger zu klein sind. Auf jeden Fall hacke ich darauf nicht rum. Wenn es nicht geht, geht es eben nicht. :-)

    Danke euch allen für eure Meinung!
    90% der Kinder können bis zum vierten Geburtstag mit der Schere schneiden. Es ist völlig normal, wenn ein Kind das mit 31 Monaten noch nicht kann. Es ist auch nicht unnormal, wenn ein Kind es schon mit 24 Monaten kann. Das Intervall ist einfach sehr breit.

  5. #15
    FlohDompteur ist offline Pooh-Bah

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    Standard Re: Entwicklungsgespräch Krippe

    Zitat Zitat von Kati80 Beitrag anzeigen
    Was die Motorik betrifft, so kann Krümel auch noch nicht mit der Schere schneiden. Wenn wir zu hause üben, dann hab ich aber eher das Gefühl, dass er die Kraft noch nicht hat, um die Schere zu öffnen oder Finger zu klein sind. Auf jeden Fall hacke ich darauf nicht rum. Wenn es nicht geht, geht es eben nicht. :-)
    Wenn du deinen Krümel in der "Arbeit" mit der Schere etwas mehr bestärken möchtest, kannst du ihm ja eine Bastelschere mit Feder besorgen.

    Die sehen zum Beispiel so aus:



    Die Feder drückt die Schere automatisch wieder auf, sodass die Kinder die Schere nur zusammendrücken brauchen. Wenn der Umgang mit der Schere dann sicherer geht, kann man die Feder dann umlegen und die Schere auch ohne Feder ganz normal benutzen.

    Ich sehe ja die Schnippel-Versuche bei meinen Tageskindern ständig, und manch einer hat einfach ein Problem damit, mit seinen kleinen Fingerchen in den großen Griffen die Schere so zu bewegen, wie er es gern möchte. Wenn sie den Dreh dann einmal raus haben, geht das allerdings ganz fix

    Ansonsten würde ich die von der Erzieherin beschriebenen "Defizite" höchstens mal als Ansatz nehmen, um mit dem KiA ein gezieltes Gespräch zu führen. Wenn die Dame Recht hat, wird er besser einschätzen können, welche Therapieformen hilfreich sein können. Und wenn alles im Rahmen ist, wird dich seine Auskunft da ohnehin viel eher beruhigen können :D
    _____________________________________________
    Die mit dem Flo(h) tanzt

    http://www.fotos-hochladen.net/thumb...z6f3_thumb.jpg

    Meine Fotos und Texte gehören nur mir, und dürfen unter gar keinen Umständen kopiert oder anderweitig veröffentlicht werden.

  6. #16
    Jael ist offline schreibt...

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    Standard Re: Entwicklungsgespräch Krippe

    Hmm, ich finde es auf jeden Fall gut, dass die Erzieherinnen ein Auge auf die Kinder haben, aber "erhebliche" Sprachdefizite können sie höchstens als Verdacht äußern, nicht aber als Diagnose. Immerhin spricht Dein Sohn. Meine Große hat in der Kita gar nicht gesprochen, bis sie 3 Jahre alt war hat sie nur mit uns und engen Vertrauten gesprochen. Es stand der Verdacht auf selektiven Mutismus im Raum. Dazu kam, dass auch wir wenig verstanden haben, sie hat nur 2 Konsonanten gesprochen und viele Silben verschluckt. Verständlich hat sie vielleicht 10 Wörter gesagt.
    Kurz vor den 3. Geburtstag haben wir einen Hörtest machen lassen. Sie hat gut gehört. Nach dem 3. Geburtstag hat sie bei der Logopädin angefangen. Das war der Punkt an dem der Knoten geplatzt ist. Sie war in die große Gruppe in der Kita gekommen, ging einmal die Woche zur Logopädin und plötzlich flutschte es mit der Sprachen und sie sprach innerhalb von 2 Monaten fließend.

    Vielleicht wäre der Sprung auch ohne Logopädie gekommen, das weiß ich nicht. Aber geschadet hat es auf keinen Fall, sie ist sehr gerne hingegangen und wir konnten ebenfalls viel entspannter mit der Sache umgehen, weil wir das Gefühl hatten, alles zu tun für sie was möglich war. Ich bin froh, dass wir nicht länger gewartet haben.
    Was kann er denn nicht sprechen, kannst Du das eingrenzen?

    Mit 2 Jahren schon schneiden können ist eher früh, unsere Erzieherinnen haben sich überrascht gezeigt, dass A. das schon lange so sicher kann. Erwarten tun sie das bei uns keinesfalls. Es wird auch nicht "trainiert", in der Kita basteln sie viel und jeder darf es probieren und bekommt auch Hilfestellungen, aber das war's. Die Erzieherinnen gehen davon aus, dass das Interesse der Kinder und der Eigenantrieb groß genug sind, dass sie es dann irgendwann lernen. Hier zuhause liegt die Schere immer auf dem Kinderbasteltisch. Dort bleibt sie aber auch, das ist die Regel. Und es wird nur Papier geschnitten. Klappt prima, aber wir haben ja auch noch eine große Schwester, da wächst die Kleine also ganz natürlich rein. Kein Stress, das kommt schon noch.


    ...und die Sommermädchen (04,07,13)


    http://foto.arcor-online.net/palb/al...3835613439.jpg

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