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Thema: Entwicklungsgespräch Krippe

  1. #1
    Kati80 ist offline Stranger

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    Frage Entwicklungsgespräch Krippe

    Hallo,

    ich schreibe hier sehr selten aber ich lese täglich und möchte nun mal eine Frage hier platzieren.

    Kurz zur Erklärung. Wir hatten vergangene Woche unser Entwicklungsgespräch in der Krippe (Sohn ist 31 Monate alt). Alles in allem verlief es ziemlich gut. Unser Krümel ist beliebt, baut Freundschaften auf, kann sich im Grunde allein an- und ausziehen. Erkennt die Farben u.s.w.

    Allerdings hat er wohl erhebliche Defizite in der Sprache. Es ist so, dass er im Grunde den ganzen Tag nur am plappern ist, allerdings verstehen Außenstehende ihn nicht sehr gut. Wir haben uns natürlich in seine "Sprache" reingehört. Er spricht ganze Sätze aber eben undeutlich. In der Krippe gibt es eine Sozialpädagogin, die sich nun seiner annehmen wird und ihn ab und zu im Einzelunterricht fördern will. Nichtsdestotrotz sollen wir uns ans Sozialamt wenden und ihn an entsprechender Stelle vorstellen. Über Logopädie in etwa einem Jahr wurde auch gesprochen.
    Ich bin auch dafür, dass wir unseren Sohn so früh wie möglich fördern, wenn es notwendig ist. Und hier meine Frage. Ist es mit 2,5 Jahren schon zwingend erforderlich, dass wir hier fördernd eingreifen?

    Ein weiterer Kritikpunkt betraf seine Grob- und Feinmotorik. Hier kann ich aber daheim keine Schwachpunkte erkennen. Außer, dass er so gar kein aber wirklich gar kein Interesse am Dreirad fahren lernen hat. Kann es sein, dass er sich in der Krippe anders verhält als daheim?

    Danke fürs Lesen und Denkanstöße geben.

    Gruß Katja
    Geändert von Kati80 (17.05.2010 um 11:31 Uhr)

  2. #2
    Ulrike_35 ist offline Legende

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    Standard Re: Entwicklungsgespräch Krippe

    Zitat Zitat von Kati80 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich schreibe hier sehr selten aber ich lese täglich und möchte nun mal eine Frage hier platzieren.

    Kurz zur Erklärung. Wir hatten vergangene Woche unser Entwicklungsgespräch in der Krippe (Sohn ist 31 Monate alt). Alles in allem verlief es ziemlich gut. Unser Krümel ist beliebt, baut Freundschaften auf, kann sich im Grunde allein an- und ausziehen. Erkennt die Farben u.s.w.

    Allerdings hat er wohl erhebliche Defizite in der Sprache. Es ist so, dass er im Grunde den ganzen Tag nur am plappern ist, allerdings verstehen Außenstehende ihn nicht sehr gut. Wir haben uns natürlich in seine "Sprache" reingehört. Er spricht ganze Sätze aber eben undeutlich. In der Krippe gibt es eine Sozialpädagogin, die sich nun seiner annehmen wird und ihn ab und zu im Einzelunterricht fördern will. Nichtsdestotrotz sollen wir uns ans Sozialamt wenden und ihn an entsprechender Stelle vorstellen. Über Logopädie in etwa einem Jahr wurde auch gesprochen.
    Ich bin auch dafür, dass wir unseren Sohn so früh wie möglich fördern, wenn es notwendig ist. Und hier meine Frage. Ist es mit 2,5 Jahren schon zwingend erforderlich, dass wir hier fördernd eingreifen?

    Ein weiterer Kritikpunkt betraf seine Grob- und Feinmotorik. Hier kann ich aber daheim keine Schwachpunkte erkennen. Außer, dass er so gar kein aber wirklich gar kein Interesse am Dreirad fahren lernen hat. Kann es sein, dass er sich in der Krippe anders verhält als daheim?

    Danke fürs Lesen und Denkanstöße geben.

    Gruß Katja

    Also erst mal herzlich Willkommen.

    Ich weiß nicht, also ich bin natürlich auch dafür, dass Kinder so früh wie Möglich in ihren Defiziten gestärkt werden, aber manchmal finde ich es sehr schade wenn Mütter viel zu früh verunsichert werden. Der einjährige der noch nicht Krabbelt, der dreijährige der noch nicht sprechen kann wie ein Wasserfall, der 5 Järige der noch nicht Fahrrad fahren kann.
    Irgendwie finde ich diese fühe Einschätzung etwas übertrieben.

    Ich kenne dein Kind nicht, deswegen kann ich mir kein Urteil bilden. Wenn die Sozialtante meint, es wäre nötig ihn in Einzelstunden zu fördern, prima, schaden wird es Ihm nicht. Aber zum Logopäden mit 2,5? Nee, finde ich viel zu früh. Ich würde noch etwas abwarten. Warum muss er mit 2,5 Dreiradfahren?

    Also mein Soh spricht auch wie ein QWasserfall, aber kein Mensch versteht ihn. Ich habe mir auch mal Gedanken gemacht, bis Mein KInderarzt mir versichert hat, dass mein Kind sich entwickeln wird er wird immer mehr klare Wörter und Sätze sprechen und das ist auch so.

    Frag doch mal deinen Kinderarzt. Dann hast du eine 2 Meinung und der muss es doch wissen ;-)


    09/96 10/07 06/09


    Mein Bino ist Britt ( der beste Bino der Welt):liebe:

  3. #3
    Kati80 ist offline Stranger

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    Standard Re: Entwicklungsgespräch Krippe

    Hach, danke für diese Worte. Bin einfach ein wenig hin- und hergerissen, weil ich mir einerseits immer geschworen habe, meinem Kind den besten Start ins Leben zu emöglichen und nicht zu sagen "ach das lernt er schon noch" bis es zu spät ist und ihn aber andererseits auch nicht überfordern will. Bisher habe ich ihm sein eigenes Tempo gelassen und im Grunde genommen sagt mein Herz das auch jetzt noch. Ich werde der Förderung durch die Kinderkrippe zustimmen. Ich finde da kann ich nichts falsch machen, da er in seinem gewohnten Umfeld bleibt und kaum merken wird, dass es eine besondere Situation für ihn ist. Alles andere warten wir erst einmal ab.

    Vielen Dank!

  4. #4
    Ulrike_35 ist offline Legende

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    Standard Re: Entwicklungsgespräch Krippe

    Zitat Zitat von Kati80 Beitrag anzeigen
    Hach, danke für diese Worte. Bin einfach ein wenig hin- und hergerissen, weil ich mir einerseits immer geschworen habe, meinem Kind den besten Start ins Leben zu emöglichen und nicht zu sagen "ach das lernt er schon noch" bis es zu spät ist und ihn aber andererseits auch nicht überfordern will. Bisher habe ich ihm sein eigenes Tempo gelassen und im Grunde genommen sagt mein Herz das auch jetzt noch. Ich werde der Förderung durch die Kinderkrippe zustimmen. Ich finde da kann ich nichts falsch machen, da er in seinem gewohnten Umfeld bleibt und kaum merken wird, dass es eine besondere Situation für ihn ist. Alles andere warten wir erst einmal ab.

    Vielen Dank!

    Würde ich genauso machen. Ich würde bei der U8 speziell auf seine Sprache und seine Motorik achten und dann den Arzt entscheiden lassen. Ich denke mit der Logopädie reicht es, wenn man beginnt wenn die Kinder 4 sind. Ergotherapie würde ich sogar noch später ansetzen.
    Florian mein großer hat die Ergotherapie mit 5, ein Jahr vor der Einschulung bekommen. Er konnte kein Fahrradfahren er konnte nicht balancieren und was ich damals bedenklich fand. Nach der Ergo, die fast 1 Jahr ging war alles Ok.
    Mach dir keinen Kopf und hör auf dein Herz, dass wird dir sagen was richtig ist ;-)


    09/96 10/07 06/09


    Mein Bino ist Britt ( der beste Bino der Welt):liebe:

  5. #5
    AnnaK Gast

    Standard Re: Entwicklungsgespräch Krippe

    Zitat Zitat von Kati80 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich schreibe hier sehr selten aber ich lese täglich und möchte nun mal eine Frage hier platzieren.

    Kurz zur Erklärung. Wir hatten vergangene Woche unser Entwicklungsgespräch in der Krippe (Sohn ist 31 Monate alt). Alles in allem verlief es ziemlich gut. Unser Krümel ist beliebt, baut Freundschaften auf, kann sich im Grunde allein an- und ausziehen. Erkennt die Farben u.s.w.

    Allerdings hat er wohl erhebliche Defizite in der Sprache. Es ist so, dass er im Grunde den ganzen Tag nur am plappern ist, allerdings verstehen Außenstehende ihn nicht sehr gut. Wir haben uns natürlich in seine "Sprache" reingehört. Er spricht ganze Sätze aber eben undeutlich. In der Krippe gibt es eine Sozialpädagogin, die sich nun seiner annehmen wird und ihn ab und zu im Einzelunterricht fördern will. Nichtsdestotrotz sollen wir uns ans Sozialamt wenden und ihn an entsprechender Stelle vorstellen. Über Logopädie in etwa einem Jahr wurde auch gesprochen.
    Ich bin auch dafür, dass wir unseren Sohn so früh wie möglich fördern, wenn es notwendig ist. Und hier meine Frage. Ist es mit 2,5 Jahren schon zwingend erforderlich, dass wir hier fördernd eingreifen?

    Ein weiterer Kritikpunkt betraf seine Grob- und Feinmotorik. Hier kann ich aber daheim keine Schwachpunkte erkennen. Außer, dass er so gar kein aber wirklich gar kein Interesse am Dreirad fahren lernen hat. Kann es sein, dass er sich in der Krippe anders verhält als daheim?

    Danke fürs Lesen und Denkanstöße geben.

    Gruß Katja
    Also, die Logopädie ist ja wohl erst in einem Jahr ernsthaft im Gespräch, richtig? Dann würde ich mir bis dahin erst mal weiter keinen Kopf machen sondern abwarten, aktiv zuhören und vorlesen. Gut, wenn eine im Kindergarten verstärkt auf Deinen Junior eingehen mag: bitte. Das schadet bestimmt nicht. Und dann wird man ja sehen, wie weit er in einem Jahr ist.
    Wieso sollt ihr denn mit ihm zum Jugendamt??? Irgendwie finde ich das übereilt. *find*

    Und das 3-Rad? Ist auch noch kein Manko. Ich kenne Kinder im Alter unser Lütten, die fahren auf den Dingern, als hätten sie nie etwas anderes getan. Und ich kenne 4jährige, die im Leben noch kein 3-Rad gefahren sind. Mei, das können die Kinder doch auch je nach Neigung auslassen, oder? So wie manche Kinder das krabbeln auslassen ...
    Wenn Dir sonst nichts in Grob- und Feinmotorik nichts auffällt, dann würde ich nochmal gezielt nachfragen. Die Kinder sind doch noch eine ganze Weile im Kindergarten und haben noch Zeit sich mit Schere & Co zu üben. Meine Tochter ist zZ in der Rollenspielphase. Dabei lernt sie unheimlich viel, aber wohl eher nicht in Richtung Grob- und Feinmotorik.

  6. #6
    Zickeline ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Entwicklungsgespräch Krippe

    Zitat Zitat von Kati80 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich schreibe hier sehr selten aber ich lese täglich und möchte nun mal eine Frage hier platzieren.

    Kurz zur Erklärung. Wir hatten vergangene Woche unser Entwicklungsgespräch in der Krippe (Sohn ist 31 Monate alt). Alles in allem verlief es ziemlich gut. Unser Krümel ist beliebt, baut Freundschaften auf, kann sich im Grunde allein an- und ausziehen. Erkennt die Farben u.s.w.

    Allerdings hat er wohl erhebliche Defizite in der Sprache. Es ist so, dass er im Grunde den ganzen Tag nur am plappern ist, allerdings verstehen Außenstehende ihn nicht sehr gut. Wir haben uns natürlich in seine "Sprache" reingehört. Er spricht ganze Sätze aber eben undeutlich. In der Krippe gibt es eine Sozialpädagogin, die sich nun seiner annehmen wird und ihn ab und zu im Einzelunterricht fördern will. Nichtsdestotrotz sollen wir uns ans Sozialamt wenden und ihn an entsprechender Stelle vorstellen. Über Logopädie in etwa einem Jahr wurde auch gesprochen.
    Ich bin auch dafür, dass wir unseren Sohn so früh wie möglich fördern, wenn es notwendig ist. Und hier meine Frage. Ist es mit 2,5 Jahren schon zwingend erforderlich, dass wir hier fördernd eingreifen?

    Ein weiterer Kritikpunkt betraf seine Grob- und Feinmotorik. Hier kann ich aber daheim keine Schwachpunkte erkennen. Außer, dass er so gar kein aber wirklich gar kein Interesse am Dreirad fahren lernen hat. Kann es sein, dass er sich in der Krippe anders verhält als daheim?

    Danke fürs Lesen und Denkanstöße geben.

    Gruß Katja
    Jedes Kind hat sein eigenes Tempo.Meine Jungs sind noch Heute in Behandlung (Ergo,Logo).
    Wenn Du verunsichert bist frag den Kia.Einen Hörtest würde ich evtl.machen lassen.
    Ansonsten würde ich mit einer Frühförderstelle Kontakt auf nehmen.Das ist für Kinder die Behindert sind,oder von Behinderung bedroht sind.Schaden kann es nix.Als mein großer (inzwischen 9 Jahre mit 3 Jahren in den Kindergarten kam konnte er nur 3 Worte sagen:Mama,Papa,Baby.)Heute ist er ein Toller zuverlässiger Junge,der reden kann,allerdings auch nicht immer für Aussenstehende Verständlich.Und unsere kleine,im Vergleich zu den Jungs,ist richtig fit.Laut Frühförderung ist Sie Sprachlich leicht zurück.Ansonsten fit.Schaden kann Förderung nicht.Aber mit Ergo/Logo würde ich warten.

    Am Ende kommt es gar nicht so sehr darauf an,wie weit wir es gebracht haben,sondern darauf ,ob wir unseren eigenen Weg gegangen sind.(M.Mariss)

  7. #7
    Kati80 ist offline Stranger

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    Standard Re: Entwicklungsgespräch Krippe

    Einen Termin für einen Hörtest habe ich gemacht, da er manchmal auf Ansprache nicht reagiert. Ich glaube allerdings, dass er es einfach ab und zu nicht hören will, wenn ich schon wieder was von ihm will :-).

    Ich werde ihn die Förderung iin der Krippe mitmachen lassen, denn wie schon gesagt, dass schadet wohl eher nicht.

  8. #8
    Kati80 ist offline Stranger

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    Standard Re: Entwicklungsgespräch Krippe

    Ich bin sehr zufrieden mit seiner Erzieherin und dem Konzept der Kinderkrippe. Deswegen war ich nach dem Gespräch auch verunsichert. Aber irgendwie hab ich den verdacht, dass die Erzieherin hier einen Schnellschuss gemacht hat. Ich bin mir sicher nur im besten Sinne gemeint.

    Was die Motorik betrifft, so kann Krümel auch noch nicht mit der Schere schneiden. Wenn wir zu hause üben, dann hab ich aber eher das Gefühl, dass er die Kraft noch nicht hat, um die Schere zu öffnen oder Finger zu klein sind. Auf jeden Fall hacke ich darauf nicht rum. Wenn es nicht geht, geht es eben nicht. :-)

    Danke euch allen für eure Meinung!

  9. #9
    AnnaK Gast

    Standard Re: Entwicklungsgespräch Krippe

    Zitat Zitat von Kati80 Beitrag anzeigen
    Ich bin sehr zufrieden mit seiner Erzieherin und dem Konzept der Kinderkrippe. Deswegen war ich nach dem Gespräch auch verunsichert. Aber irgendwie hab ich den verdacht, dass die Erzieherin hier einen Schnellschuss gemacht hat. Ich bin mir sicher nur im besten Sinne gemeint.
    Oh, das geht mir ja jetzt erst auf: wird er zum Herbst hin die Einrichtung wechseln? Von der Krippe zum KiGa? Dann könnte ich auch die Erzieherinnen verstehen, die alles ihnen mögliche in die Wege leiten wollen, damit Dein Kind weiterhin einen guten Start ins Leben hat, weil ja ihre Verantwortung danach beendet ist.

    Ist das so?

  10. #10
    Kati80 ist offline Stranger

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    Standard Re: Entwicklungsgespräch Krippe

    Nein in der Einrichtung befinden sich Krippe und Kindergarten. Finde ich ganz toll, denn er wird vom 1. Lebensjahr bis zur Einschulung von ein und dergleichen Erzieherin begleitet.

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