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Thema: Was verändert sich mit der Geburt eines Kindes in einer Partnerschaft?

  1. #11
    Sophia3561 ist offline Stranger
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    Standard Re: Was verändert sich mit der Geburt eines Kindes in einer Partnerschaft?

    Mir ist schon klar, dass jeder seine Kinder liebt. Auch wenn man selbst sagt, dass es stressig ist. Deswegen ist man ja nun eine schlecht Mutter, nur weil man es mal realistisch betrachtet. Die ganzen emotionalen Aspekte, wie toll es ist, sich um das Kind aufopferungsvoll zu kümmern, etc.

    Es geht einfach nur darum, dass es schon irgendwie so ist, dass die vorherige Existenz verloren geht. Und wenn ich höre, dass man sich ein 2 h Abendessen FREISCHAUFELN muss und am Ende noch darüber nachdenken muss, ob es gerade auf Kosten des Kindes passiert, dann ist das schon irgendwie "hart" (jedenfalls für mich als Außenstehende). Und wenn man so darüber nachdenkt: Wäre ich heute absolut nicht zufrieden, wenn ich ein 2h Essen mit meinem Partner als einzige gemeinsame Zeit in der Woche habe. Ich meine, ich habe jetzt schon bloß eine Wochenendbeziehung und da sind mir die 48 h schon viel zu wenig Zeit mit meinem Freund...

  2. #12
    cooberpedy ist offline Veteran
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    Standard Re: Was verändert sich mit der Geburt eines Kindes in einer Partnerschaft?

    Zitat Zitat von Sophia3561 Beitrag anzeigen
    Mir ist schon klar, dass jeder seine Kinder liebt. Auch wenn man selbst sagt, dass es stressig ist. Deswegen ist man ja nun eine schlecht Mutter, nur weil man es mal realistisch betrachtet. Die ganzen emotionalen Aspekte, wie toll es ist, sich um das Kind aufopferungsvoll zu kümmern, etc.

    Es geht einfach nur darum, dass es schon irgendwie so ist, dass die vorherige Existenz verloren geht. Und wenn ich höre, dass man sich ein 2 h Abendessen FREISCHAUFELN muss und am Ende noch darüber nachdenken muss, ob es gerade auf Kosten des Kindes passiert, dann ist das schon irgendwie "hart" (jedenfalls für mich als Außenstehende). Und wenn man so darüber nachdenkt: Wäre ich heute absolut nicht zufrieden, wenn ich ein 2h Essen mit meinem Partner als einzige gemeinsame Zeit in der Woche habe. Ich meine, ich habe jetzt schon bloß eine Wochenendbeziehung und da sind mir die 48 h schon viel zu wenig Zeit mit meinem Freund...
    Kann es sein das Dein Feund ein Kind will, Du aber nicht und jetzt Argumente suchst die dagegen sprechen mit denen Du ihn überzeugen kannst?
    Nur ein Narr ist sich sicher, der Weise denkt weiter nach.

  3. #13
    Sophia3561 ist offline Stranger
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    Standard Re: Was verändert sich mit der Geburt eines Kindes in einer Partnerschaft?

    Ne es ist einfach nur mal ein Gedankengang. Meinen Freund muss ich davon nicht überzeugen. Er WILL Kinder. Ganz einfach. Man kann jemanden nichts ein- oder ausreden, nur weil man Argumente hat. Das ist ja unfug. Ich wollte es einfach nur mal selber von Müttern wissen, was sich verändert. Ich bin einfach gerne ein Mensch, der weiß, was auf einen "zukommt", bzw. einfach gerne wissen will, wie es andere erlebt haben. Die einzige die ich kenne, die Mutter geworden ist, ist meine Schwägerin. Die ist aber eh ein bisschen seltsam. Das Kind wird nur einmal in der Woche gebaden, weil es zu viel AUFWAND macht, sie macht (während es einem Angehörigen sehr schlecht) lieber mit den Familienmitgliedern Termin fürs Babysitten, damit sie TANZEN gehen können, etc. Und werdene Muttis sind doch im regen Austausch nicht anders, nur rätseln sie eben über den idealen Kinderwagen oder das optimale Kinderbett.

  4. #14
    Gast

    Standard Re: Was verändert sich mit der Geburt eines Kindes in einer Partnerschaft?

    Zitat Zitat von Sophia3561 Beitrag anzeigen
    Ne es ist einfach nur mal ein Gedankengang. Meinen Freund muss ich davon nicht überzeugen. Er WILL Kinder. Ganz einfach. Man kann jemanden nichts ein- oder ausreden, nur weil man Argumente hat. Das ist ja unfug. Ich wollte es einfach nur mal selber von Müttern wissen, was sich verändert. Ich bin einfach gerne ein Mensch, der weiß, was auf einen "zukommt", bzw. einfach gerne wissen will, wie es andere erlebt haben. Die einzige die ich kenne, die Mutter geworden ist, ist meine Schwägerin. Die ist aber eh ein bisschen seltsam. Das Kind wird nur einmal in der Woche gebaden, weil es zu viel AUFWAND macht, sie macht (während es einem Angehörigen sehr schlecht) lieber mit den Familienmitgliedern Termin fürs Babysitten, damit sie TANZEN gehen können, etc. Und werdene Muttis sind doch im regen Austausch nicht anders, nur rätseln sie eben über den idealen Kinderwagen oder das optimale Kinderbett.
    Hm, ich kann deine Meinung über deine Schwägerin jetzt nicht nachvollziehen.
    Einmal die Woche baden ist doch ok? Öfter soll man ohnehin nicht... und ja, es ist aufwändig, vor allem, wenn man alleine ist.

    Und das mit dem Babysitten zum Tanzen gehen: Wenn sich jemand dafür findet (sie werden ihn wohl kaum mit vorgehaltener Waffe zwingen), dann ist das doch in Ordnung? Verstehe das Problem nicht...

    Und das Schwadronieren über Babykram: Wenn man den ganzen Tag zu Hause sitzt und von früh bis spät ein Baby bespaßt, ja, rate mal, was man da für Gesprächsstoff hat...

  5. #15
    Sophia3561 ist offline Stranger
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    Standard Re: Was verändert sich mit der Geburt eines Kindes in einer Partnerschaft?

    Es geht doch weder um die Schwägerin noch um den Aufwand des Badens. ES GEHT DARUM WIE ES DIE PARTNERSHCHAFT beeinflusst (da wurde mal wieder die Fragestellung vollkommen außer Acht gelassen!!!) Und wie ich herauslesen kann gibt es also noch einen Veränderungspunkt: und zwar die Gesprächsthemenvielfalt. Ich meine, versteh ich ja, wenn die MAMA nun mal das Kind den ganzen Tag betreut. ABER... Man muss keine Rundmails schrieben, dass sich der erste richtige Popel gebildet hat.

  6. #16
    cooberpedy ist offline Veteran
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    Standard Re: Was verändert sich mit der Geburt eines Kindes in einer Partnerschaft?

    Zitat Zitat von Sophia3561 Beitrag anzeigen
    Es geht doch weder um die Schwägerin noch um den Aufwand des Badens. ES GEHT DARUM WIE ES DIE PARTNERSHCHAFT beeinflusst (da wurde mal wieder die Fragestellung vollkommen außer Acht gelassen!!!) Und wie ich herauslesen kann gibt es also noch einen Veränderungspunkt: und zwar die Gesprächsthemenvielfalt. Ich meine, versteh ich ja, wenn die MAMA nun mal das Kind den ganzen Tag betreut. ABER... Man muss keine Rundmails schrieben, dass sich der erste richtige Popel gebildet hat.
    Da kannst Du jetzt weiter quer durchs Internet und im Freundeskreis rumfragen wie sehr sich alles verändert, Du scheinst ja direkt Panik davor zu haben, es wird immer ganz anders als man sich das vorgestellt hat. Ein Kind ist kein Kinderbett und kein Kinderwagen. Ein Kind schläft in jedem Bett oder Wagen, egal welcher Marke...um mal bei Deinem Beitrag weiter oben zu bleiben.

    Du weißt vorher nicht welches Wesen Eurer Kind haben wird. Ist es womöglich ein Schreikind, schläft es wie meines jahrelang nicht durch und ja, auch das kann passieren... ist es vielleicht nicht gesund. Wie ihr damit dann umgehen werdet, kann Dir niemand sagen und kannst Du selber voher niemals wissen.

    Wichtig ist, das ein Baby gewollt und willkommen ist. Wenn ich Deine Beiträge allerdings so wirken lassen, siehst Du scheinbar in einem Kind eine "Bedrohung" für Deine Partnerschaft und Dein selbstbestimmtes Leben. Wenn Du kein Kind willst, dann lass es bitte, dem Kind zuliebe, vorerst bleiben.
    Geändert von cooberpedy (10.10.2012 um 18:44 Uhr) Grund: Rechtschreibfehler korrigiert :)
    Nur ein Narr ist sich sicher, der Weise denkt weiter nach.

  7. #17
    cooberpedy ist offline Veteran
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    Standard Re: Was verändert sich mit der Geburt eines Kindes in einer Partnerschaft?

    Zitat Zitat von Sophia3561 Beitrag anzeigen
    Es geht doch weder um die Schwägerin noch um den Aufwand des Badens. ES GEHT DARUM WIE ES DIE PARTNERSHCHAFT beeinflusst (da wurde mal wieder die Fragestellung vollkommen außer Acht gelassen!!!) Und wie ich herauslesen kann gibt es also noch einen Veränderungspunkt: und zwar die Gesprächsthemenvielfalt. Ich meine, versteh ich ja, wenn die MAMA nun mal das Kind den ganzen Tag betreut. ABER... Man muss keine Rundmails schrieben, dass sich der erste richtige Popel gebildet hat.
    Vielleicht mäßigst Du Dich mal in Deinem Ton, auch wenn Dir die Antworten hier mal nicht so gefallen sollten.

    Du hast Deine Schwägerin als seltsam im Umgang mit ihrem Kind beschrieben und genau darauf hat Froschn geantwortet... das es eben nicht seltsam ist ein Baby nur 1x die Woche zu baden oder mal einen Babysitter zu organiseren. Ihre Antwort ist also völlig legitim und geht nicht an der Fragestellung vorbei, sondern sie regiert auf Deinen Beitrag.
    Nur ein Narr ist sich sicher, der Weise denkt weiter nach.

  8. #18
    Gast

    Standard Re: Was verändert sich mit der Geburt eines Kindes in einer Partnerschaft?

    Hallo,
    die Beziehung verändert sich, da es keine Zweiergeschichte mehr ist, sondern die Eltern-Kind-Ebene dazukommt.
    Sowohl du als auch der Vater müsst euch in einer neuen Rolle zurechtfinden und lernt dadurch den Partner nochmal anders kennen, nämlich in seiner Eigenschaft als Vater oder Mutter. Das birgt Konfliktpotemzial nach meiner Erfahrung und zwar ist das der Hauptknackpunkt. Wenn der liebevolle Partner auf einmal nicht das Interesse am Kind zeigt, wie die Frau es sich erhofft oder die Mutter nicht immer liebevoll und geduldig ist, sondern einfach genervt und sich dann auch mal entsprechend äussert.
    Wenn Rollenklischees auf einmal zum Tragen kommen, obwohl man bisher eine gleichberechtigte Partnerschaft gelebt hat... auf einmal findet der Mann es doch besser, wenn Frau beim Kind bleibt oder die Frau möchte daheim bleiben und der Partner möchte nicht den Alleinverdiener spielen.. das alles sind Felder , wo Konflikte vorprogrammiert sind. Mein Mann war von mir sehr enttäuscht, da ich nicht die Muttergefühle entwickelt habe, die er sich für seine Kinder erhofft hat, da er selber ohne Mutterliebe großgeworden ist: hohe Ansprüche an den jeweils anderen auf der einen und unrealistische Erwartungen auf der anderen Seite sind Zündstoff pur. Ich bin halt nicht die Mutter, die er in mir gerne gesehen hätte ,aber mittlerweile hat er es akzeptiert.. nach Gesprächen und nochmals Gesprächen. Jeden so zu akzeptieren, mit seine Fehlern und Defiziten in Bezug auf die Eltern-Kind-Beziehung, das ist essentiell.
    Eine Beziehung verändert sich auch ohne Kind, man verbringt nach den ersten Verliebtheitsphasen weniger Zeit zusammen, das sehe ich auch bei meine kinderlosen Freunden.
    Ansonsten machen mein Mann und ich auch noch einiges, was wir früher gerne gemacht haben, etwas seltener,aber früher hatten wir auch nicht unbedingt mehr Zeit zusammen, da wir eine WE- Beziehung hatten und beide stressige Jobs hatten und haben.
    Wir gehen regelmäßig aus, alleine oder mit Freunden,unternehmen Radtouren, wandern, Motorradfahren, gehen ins Kino, ich mache auch viele Sachen alleine , beruflich bedingt, ebenso mein Mann. Wir fahren auch mal eine Woche weg oder haben Kinderfrei-WE. Man kann das organisieren, wenn man dazu bereit ist und sich Betreuungspersonen sucht.
    Wir leben unsere Beziehung in meinen Augen noch ganz gut aus, ich kann nach 3 Kindern nicht sagen, dass die Beziehung dauerhaft gelitten hat.. unsere Kinder haben alle drei immer gut geschlafen, waren selten krank.. das ist natürlich auch Glücksache.. aber nicht nur.. ich hab auch darauf hingearbeitet.
    Geändert von mehrMeer (10.10.2012 um 20:55 Uhr)

  9. #19
    BluesimSchuh ist offline Stranger
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    Standard Re: Was verändert sich mit der Geburt eines Kindes in einer Partnerschaft?

    Hallo Sophia,

    grundsätzlich würde ich mich den vorherigen Statements anschließen: mit einem Kind verändert sich die Beziehung grundlegend, allerdings liegt es an dir und deinem Partner, was ihr draus macht! Da, ich selbst zur Zeit in den Vorbereitungen auf unser zweites Baby stecke, und unsere Partnerschaft nach der Geburt des Ersten ziemlich gelitten hat, habe ich mich in den letzten Wochen online mal versucht schlau zu machen (viel blablah dabei!) und bin heute dann auf ein echt tolles Projekt gestoßen, das sich sehr vielversprechend anhört. Zumindest wird das Thema der Beziehung mal ernsthaft diskutiert.. Podcast | Paartherapie Falkenried
    Schau's dir doch mal an, und sag mir was du denkst...vielleicht auch all die andern, die hier kommentiert haben - da könnten wir noch was lernen :)
    beste Grüße
    Gudrun

  10. #20
    Gast

    Standard Re: Was verändert sich mit der Geburt eines Kindes in einer Partnerschaft?

    Zitat Zitat von Sophia3561 Beitrag anzeigen
    Es geht doch weder um die Schwägerin noch um den Aufwand des Badens. ES GEHT DARUM WIE ES DIE PARTNERSHCHAFT beeinflusst (da wurde mal wieder die Fragestellung vollkommen außer Acht gelassen!!!) Und wie ich herauslesen kann gibt es also noch einen Veränderungspunkt: und zwar die Gesprächsthemenvielfalt. Ich meine, versteh ich ja, wenn die MAMA nun mal das Kind den ganzen Tag betreut. ABER... Man muss keine Rundmails schrieben, dass sich der erste richtige Popel gebildet hat.
    Du bist doch von deiner eigenen Fragestellung abgewichen. Entspann dich mal.

    Und worüber unterhältst du dich denn? Wohl über das, was du den Tag über erlebst und was dich im Zusammenhang damit beschäftigt. Ich kann zur Zeit nunmal nicht über aktuelle Kinofilme oder Bücher reden, weil ich schlicht nicht dazu komme.
    Und ja, auch das hat natürlich Einfluss auf die Partnerschaft, ich bin heilfroh, dass mein Mann sich meine "und heute hat er schon wieder so niedlich gelacht beim Kuckuck-Spielen" geduldig anhört. Ich habe diesen Satz immer gehasst, aber: Bekomm mal selbst ein Kind, dann geht dir vielleicht das eine oder andere Licht auf... (und hier gibt es inklusive mir selbst bestimmt nicht wenige, die sich vorher gesagt haben: "Aber ICH werde NICHT so!")
    Vielleicht magst du die Popel-Rundmail mal veröffentlichen, würde mich ja brennend interessieren...
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