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  1. #21
    Avatar von Anna36
    Anna36 ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Mein Partner und eine Tochter...vorsicht lang

    Zitat Zitat von maya_mel Beitrag anzeigen
    Ich habe mich im Januar von meinem Mann getrennt und bin im April mit meinem neuen Partner und meinen Kindern (9,9,5 J) zusammen gezogen.
    Zitat Zitat von maya_mel Beitrag anzeigen
    1. kennt mich seine Tochter bereits seit 1,5 Jahren als seine Partnerin...
    Seltsame Verhältnisse sind das, in denen Du lebst?! Und Dein Tempo kann einem Angst machen....hast Du womöglich einen Knopf "Beziehung --> An/Aus"?
    Geändert von Anna36 (19.08.2012 um 16:30 Uhr)

  2. #22
    Jiri Gast

    Standard Re: Mein Partner und eine Tochter...vorsicht lang

    Zitat Zitat von maya_mel Beitrag anzeigen
    1. kennt mich seine Tochter bereits seit 1,5 Jahren als seine Partnerin
    2. dass wir aus Sicht. meiner Kinder snofort in eine gemeinsame whg gezogen sind, ist schwierig ja, aber nach Abwägung aller Umstände von uns als in unserer Situation bestmöglichste Lösung gesehen worden. meinen Kindern geht es mit ihm übrigens recht gut. und wir als Familie lachen in den 4 gemeinsamen Monaten soviel wie in den letzten 2-3 Jahren nicht mehr.
    3.es gibt exklusive Papa zeit fur die Tochter meines Partners und auch wochendrituale fur alle, wenn sie da ist.
    4. möchte mein Partner einerseits viel mehr um Alltag seiner Tochter präsent sein, kann sich aber nur schwer aufraffen, die dazu nötigen Konflikte mit seiner ex durchzudtehen.das cocooning scheint ihm einfacheer. ich finde es eben wichtiger dass er/wir zu schulfesten u ministrieren von ihr gehen als auf diese we's beschränkt zu bleiben. auch- aber nicht nur- weil dieser Ablauf unschön fur meine Kinder ist.
    5. möchte ich sie gerne auch einen Tag unter der Woche bei uns haben.dazu wäre aber mithilfe ihrerseits nötig. 20min sbahn fahren. dazu sagt sie aber: nö ist mir zu anstrengend. mach ich nur wenn Papa mich abholt. dass das nicht geht und wir manche Kompromisse eben auch von ihr erwarten (müssen ), solche ansagen macht er ihr nicht, obwohl er (!) der Meinung ist dass das z.b. gerade schulmässig gut fur sie wäre
    Ich finde es nicht unbedingt sinnvoll, wenn ihr (alle?) bei besonderen Terminen der Tochter da seid. Das ist Aufgabe des Vaters, nicht deine!
    Wäre ich eine Ex, würde ich es vielleicht auch nicht mögen, wenn die Neue samt Anhang bei Schulfesten usw. meines Kindes mit dabei sein wollte.
    Ob die Tochter noch einen Tag in der Woche extra kommt, würde ich einer 11-jährigen selber überlassen. Sonst beschwerst du dich doch, sie wäre zu "babyhaft". Ich finde es nachvollziehbar, dass sie dann Besseres vorhat, als Papas neue Familie zu besuchen.
    Vielleicht solltet ihr beide die Tochter einfach mal mehr machen lassen und nicht so krampfhaft in euer neue tolle Familie einverleiben wollen. Dann wird sich das Babyhafte womöglich von selber geben.

    LG
    Geändert von Jiri (19.08.2012 um 17:50 Uhr)

  3. #23
    maya_mel ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Mein Partner und eine Tochter...vorsicht lang

    Jiri,
    nein, wir müssen nicht zwanghaft ALLE bei JEDEM ihrer Termine anwesend sein- das würde ja auch organisatorisch nicht gehen.
    Oft wird der Papa da alleine was machen. Allerdings finde ich es aus 2 gründen sehr wohl wichtig hin und wieder ALLE dabei zu sein.
    1) Gehört sie eben sehr wohl zu unserer Familie- und nicht nur zu ihrem Papa. Da mag meine Sicht, was eine Patchworkfamilie ist, sich vielleicht von der unterscheiden, wie sie die meisten hier haben. ich bin nämlich der Meinung, dass es zwar vorübergehend ein "meine Kinder, deine Kinder" geben muss, um sich aneinander zu gewöhnen, letztlich aber alles "unsere Kinder" sind. Es sind alles Kinder einer modernen Riesen-großfamilie. Die Tochter meines Partners hat uns, hat die neue Familie der Mutter (in der übrigens ihr Stiefvater ihr wichtigster Ansprechpartner ist, nicht ihre Mutter), meine Kinder haben uns und ihren Papa, irgendwann auch seine neue Familie. Dazu kommen noch Omas, Opas, Tanten Onkels, Stiefonkels etc pp. Das heißt ebenso wie ihm meine Kinder nach und nach wichtiger werden, wird mir seine Tochter nach und nach wichtiger.
    2) Hat ja auch ihre Mutter eine neue Familie- wie bereits erwähnt. Und eise taucht selbstverständlich -je nach zeitlichen und organisatorischen Auswüchsen- gemeinsam auf ihren Veranstaltungen aus.
    Weil das hier ja wichtig scheint, da einige hier immer einen "schuldigen" brauchen, der so pöhse war, eine Trennung zu initiieren. Das war SIE, nicht mein Partner. Äußerem ist die Trennung bereits 8 Jahre her und sie hat wie gesagt schon längt eine neue Familie.

    Mit "klarer Ansage" meinte ich nicht: "Kind ich will, dass du ab sofort jeden Mittwoch kommst. Egal ob du willst oder nicht. Diskussion beendet"
    Sondern eher:
    "Hör zu: Mir7Uns wäre es aus folgenden Gründen wichtig, dass du hier hier bist:
    a)
    b)
    c)
    Wie siehst du das denn?"
    Natürlich sind ihre Argumente hier wichtig. Und zwingen würde ich sie keinesfalls. Allerdings ein prinzessinnenhaftes "Zu Anstrengend!" ohne weiteres Gespräch zu akzeptieren, halte ich für falsch. Zumal das Kind so gut wie täglich bis ca 20Uhr alleine zu Hause ist- was meinem Partner ganz und gar nicht gefällt und worüber er sich immer wieder neu ärgert. Ich sehe das wesentlich entspannter. Aber für ihn ist das ein ungutes Gefühl. Und dann erwarte ich eben von ihm, dass er aktiv wird und das klärt. Immerhin herrscht ja gemeinsames Sorgerecht!

    Bei dem Wochenmittenbesuch geht es u a um ein erzieherisches Thema, nämlich Schulbildung. Und ich im Gegensatz zu der hier scheinbar vorherrschenden Meinung, nicht der Auffassung bin, dass ein Papa, nur wegen der Trennung der Eltern nur noch der zahlende und verhätschelnde Wochenendpapa sein darf.
    Ich finde es wichtig, dass Väter weiterhin im Alltag präsent sind. Dazu zählen dann aber neben den vielen Vorteilen auch die unangenehmeren Seiten, nämlich dass man auch erziehen muss, oder mal in Konflikten mit dem/n Kind(ern) oder deren Müttern tritt.
    Die Formulierung "ich hätte sie gerne hier.." habe ich gewählt, weil mir sonst hier unterstellt werden würde, ich wolle dem Kind den Vater nehmen. Deshalb hier das "ich hätte...", nicht weil es um meine Wünsche geht, sondern nur um deutlich zu machen, dass meine Motivation nicht im geringsten ein Trennen von Papa u Kind ist- im Gegenteil.
    Ich bin der Meinung, dass diese symbolische Beziehung schlecht für das Kind ist. Es gibt Situationen, in denen das recht häufig entsteht- z.B. wenn ein Elternteil alleine ist. Das weiß ich, immerhin habe ich eine pädagogische Ausbildung.
    Allerdings ist es trotzdem nicht gut. Und nun gibt es die Chance für meinen Partner, das wieder ein Stückchen zu ändern. Nichts als diese Aktivität erwarte ich von ihm.
    Wie gesagt, ich habe nichts gegen einzelne Papa-Tochter-hilights. Ich finde nur ein Vater hat wichtigere Aufgaben als zu verwöhnen- nämlich im leben seines Kindes präsent zu sein, egal wie der Beziehungsstatus der Eltern ist.

  4. #24
    maya_mel ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Mein Partner und eine Tochter...vorsicht lang

    Zitat Zitat von Anna36 Beitrag anzeigen
    Seltsame Verhältnisse sind das, in denen Du lebst?! Und Dein Tempo kann einem Angst machen....hast Du womöglich einen Knopf "Beziehung --> An/Aus"?

    Kann ich dir erklären- und das wird das letzte sein, was ich zu meinem Beziehungsstauts hier erläutere. Der ist nämlich nicht Thema des Freds. Wer es unbedingt genauer wissen möchte, kann mich ja gerne privat fragen.

    vielleicht hast du ja schonmal gehört, dass Beziehungen oder das Leben allgemein nicht immer geradlinig und in rosarote Wolken gebettet sind.
    Mein Noch-Ehemann und ich kamen sehr früh zusammen (ich war 15). Unsere Beziehung hielt also insgesamt 12 Jahre. In dieser Zeit haben wir Höhen und Tiefen durchgemacht. Insgesamt bin ich mehr dankbar als enttäuscht über diese Zeit. Irgendwann habe ich gemerkt, dass es nicht mehr weitergeht mit uns. Wir haben angefangen über Trennung zu reden. Wir haben eine Paartherapie gemacht- und alles was noch so ansteht, will man eine Beziehung retten. Je klarer für mich wurde, dass es nicht mehr geht, desto mehr hat er geklammert. Irgendwann habe ich mich verliebt- in meinen heutigen Partner.
    Mein Noch-Ehemann wusste recht schnell bescheid, wollte erneut kämpfen. An diesem Punkt habe ich den Fehler gemacht nicht hier schon konsequent gegangen zu sein. Das hatte einige Gründe- u a hatte ich sehr viel Angst um ihn. Wir haben also weitergekämpft, haben versucht eine "alternative Lebensform" zu finden, uns diese gewissen Freiheiten einzuräumen, die er ebenso wie ich genutzt hat, wenn auch auf eine ganz andere Weise und geht die Forumsgemeinde hier nunw wirklich nichts an.
    Das ganze haben wir versucht so gut es geht von den Kindern fernzuhalten. Ganz ist uns das nicht gelungen, aber trotzdem ziemlich gut denke ich.
    Die "Beziehung" zu meinem neuen Partner wurde in dieser Zeit immer fester. Auf seinen Wunsch hin lernte ich auch schon zu diesem Zeitpunkt seine Tochter und seine Mutter u.ä. kennen- er hat immer an uns als Paar geglaubt. Aber er konnte mich seiner Tochter ja nicht als Affaire vorstellen-also eben als Partnerin.
    Irgendwann war die Trennung von meinem Mann dann unausweichlich.

    Ich denke, diesen Aspekt der Beziehung habe ich nun lang genug erläutert. Und damit wars das.

  5. #25
    maya_mel ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Mein Partner und eine Tochter...vorsicht lang

    Zitat Zitat von Pippi27 Beitrag anzeigen
    das Mädchen respektiert dich nicht!


    Sie ist 11 und bekommt schon einiges mit.

    Du bist für sie die Tussie, die sich, obwohl in fester Partnerschaft, mit ihrem Vater eingelassen hast, nach ein paar Wochen schon mit ihm zusammengezogen bist, deine Kinder mit dabei hast und nun auch noch tagsüber ein paar Quickies schieben musst.


    Da du was von seinen bisherigen Freundinen schreibst, bist du nicht die erste, und auch nicht die letzte. Warum sollte sie sich groß auf die einlassen? Deine Geschenke - ok, die nimmt sie, aber sie ist nicht käuftlich.

    Vernünftiges Mädchen.
    1) Wie gesagt, sie kennt mich schon 1,5Jahre als seine Partnerin.
    2) Vor mir gab es in 9Jahren seit der Trennung ZWEI andere Partnerinnen- also nichts mit eine Tussi folgt auf die Nächste. Davon hat er übrigens nur mit einer zusammen gelebt.
    3) wie kommst du darauf, dass man geschlossene Schlafzimmertüren nur zum poppen braucht. Ein Schelm wer böses bei deiner Assoziation denkt.
    Wir ziehen uns dabei hauptsächlich ins Schlafzimmer zurück, weil dies UNSER Raum ist.
    Mal davon a gesehen, dass ich nicht mal ansatzweise wüsste,was denn an Quikies schlimme ein sollte. Eltern sind nämlich keine geschlechtslosen altruistischen Mutter-Theresa Wesen. Die haben durchaus auch noch ein Leben als Paar, als Individuum, als Erwachsene.
    4) Meine "Geschenke" sind keine Geschenke im Sinne von Bestechungen. im Gegenteil: In vielem bin ich strenger als ihr Papa und ihre Mama. Ich finde es nicht gut, wenn man ein kind 20 Caprisonnen an einem Abend kauft (und trinken lässt) nur um das kind zu verwöhnen (in diesem falle war das nicht mein partner). Aber ich möchte eben das sie genau diese "Vorteile" hat die meine Kinder auch haben- wie zum Beispiel Kinderfüßen gerechte Schuhe.
    Das Beispiel mit dem Shoppen diesnte eher der Veranschaulichung dessen, dass wir durchaus auch so "unsere" gemeinsamen Aktivitäten haben. Solchen "Frauenkram" wie Shoppen oder "wie kriegt man seine Haare entkraust ohne die billigste Chemiekeule zu benutzen" erklärt ihr nämlich sonst niemand. Dafür machen ihre Mama und ihr Papa andere tolle Dinge, die ich nicht mache/kann.Das shoppen ist somit letztlich keine Wertung, sondern einfach eine "Nische", die ich mit ihr gefunden habe.
    Geändert von maya_mel (19.08.2012 um 19:14 Uhr)

  6. #26
    Jiri Gast

    Standard Re: Mein Partner und eine Tochter...vorsicht lang

    Zitat Zitat von maya_mel Beitrag anzeigen
    Jiri,
    nein, wir müssen nicht zwanghaft ALLE bei JEDEM ihrer Termine anwesend sein- das würde ja auch organisatorisch nicht gehen.
    Oft wird der Papa da alleine was machen. Allerdings finde ich es aus 2 gründen sehr wohl wichtig hin und wieder ALLE dabei zu sein.
    1) Gehört sie eben sehr wohl zu unserer Familie- und nicht nur zu ihrem Papa. Da mag meine Sicht, was eine Patchworkfamilie ist, sich vielleicht von der unterscheiden, wie sie die meisten hier haben. ich bin nämlich der Meinung, dass es zwar vorübergehend ein "meine Kinder, deine Kinder" geben muss, um sich aneinander zu gewöhnen, letztlich aber alles "unsere Kinder" sind. Es sind alles Kinder einer modernen Riesen-großfamilie. Die Tochter meines Partners hat uns, hat die neue Familie der Mutter (in der übrigens ihr Stiefvater ihr wichtigster Ansprechpartner ist, nicht ihre Mutter), meine Kinder haben uns und ihren Papa, irgendwann auch seine neue Familie. Dazu kommen noch Omas, Opas, Tanten Onkels, Stiefonkels etc pp. Das heißt ebenso wie ihm meine Kinder nach und nach wichtiger werden, wird mir seine Tochter nach und nach wichtiger.
    2) Hat ja auch ihre Mutter eine neue Familie- wie bereits erwähnt. Und eise taucht selbstverständlich -je nach zeitlichen und organisatorischen Auswüchsen- gemeinsam auf ihren Veranstaltungen aus.
    Weil das hier ja wichtig scheint, da einige hier immer einen "schuldigen" brauchen, der so pöhse war, eine Trennung zu initiieren. Das war SIE, nicht mein Partner. Äußerem ist die Trennung bereits 8 Jahre her und sie hat wie gesagt schon längt eine neue Familie.

    Mit "klarer Ansage" meinte ich nicht: "Kind ich will, dass du ab sofort jeden Mittwoch kommst. Egal ob du willst oder nicht. Diskussion beendet"
    Sondern eher:
    "Hör zu: Mir7Uns wäre es aus folgenden Gründen wichtig, dass du hier hier bist:
    a)
    b)
    c)
    Wie siehst du das denn?"
    Natürlich sind ihre Argumente hier wichtig. Und zwingen würde ich sie keinesfalls. Allerdings ein prinzessinnenhaftes "Zu Anstrengend!" ohne weiteres Gespräch zu akzeptieren, halte ich für falsch. Zumal das Kind so gut wie täglich bis ca 20Uhr alleine zu Hause ist- was meinem Partner ganz und gar nicht gefällt und worüber er sich immer wieder neu ärgert. Ich sehe das wesentlich entspannter. Aber für ihn ist das ein ungutes Gefühl. Und dann erwarte ich eben von ihm, dass er aktiv wird und das klärt. Immerhin herrscht ja gemeinsames Sorgerecht!

    Bei dem Wochenmittenbesuch geht es u a um ein erzieherisches Thema, nämlich Schulbildung. Und ich im Gegensatz zu der hier scheinbar vorherrschenden Meinung, nicht der Auffassung bin, dass ein Papa, nur wegen der Trennung der Eltern nur noch der zahlende und verhätschelnde Wochenendpapa sein darf.
    Ich finde es wichtig, dass Väter weiterhin im Alltag präsent sind. Dazu zählen dann aber neben den vielen Vorteilen auch die unangenehmeren Seiten, nämlich dass man auch erziehen muss, oder mal in Konflikten mit dem/n Kind(ern) oder deren Müttern tritt.
    Die Formulierung "ich hätte sie gerne hier.." habe ich gewählt, weil mir sonst hier unterstellt werden würde, ich wolle dem Kind den Vater nehmen. Deshalb hier das "ich hätte...", nicht weil es um meine Wünsche geht, sondern nur um deutlich zu machen, dass meine Motivation nicht im geringsten ein Trennen von Papa u Kind ist- im Gegenteil.
    Ich bin der Meinung, dass diese symbolische Beziehung schlecht für das Kind ist. Es gibt Situationen, in denen das recht häufig entsteht- z.B. wenn ein Elternteil alleine ist. Das weiß ich, immerhin habe ich eine pädagogische Ausbildung.
    Allerdings ist es trotzdem nicht gut. Und nun gibt es die Chance für meinen Partner, das wieder ein Stückchen zu ändern. Nichts als diese Aktivität erwarte ich von ihm.
    Wie gesagt, ich habe nichts gegen einzelne Papa-Tochter-hilights. Ich finde nur ein Vater hat wichtigere Aufgaben als zu verwöhnen- nämlich im leben seines Kindes präsent zu sein, egal wie der Beziehungsstatus der Eltern ist.
    zu 1:

    Das siehst du so. Ob die Kinder auch der Meinung sind steht auf einem anderen Blatt.
    Ich finde es problematisch andere zu einer Familie zu zwingen, die sie nicht wollen.
    Da hätte ich keine Lust drauf.

    zu 2:

    Mit einem Nachmittag in der Woche bei euch, macht ihr dem Kind mehr Stress als alles andere.
    Wie will denn dein Mann die "Schulbildung" seiner Tochter an diesem Tag fördern????


    Ich glaube mir wäre es bei euch auch zu stressig, bin aber auch ein Typ der viel Ruhe braucht!
    Fahr doch mal einen Gang runter und überhaupt lass deinen Mann mal die Sache mit seiner Tochter in die Hand nehmen.

    LG

  7. #27
    -Fionn- Gast

    Standard Re: Mein Partner und eine Tochter...vorsicht lang

    Und vergifteten Kamm und Apfel schon bereit?

    Mann, Deine Kinder haben Dich immer, die Tochter nur alle 14 Tage.

    Aber wer drei Monate nach der Trennung schon mit dem Nächsten zusammenzieht, der nimmt auch keine Rücksicht auf die eigenen Kindern.
    Warum dann auf die des Partners.

    Zitat Zitat von maya_mel Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,
    kurz die Situation:
    Ich habe mich im Januar von meinem Mann getrennt und bin im April mit meinem neuen Partner und meinen Kindern (9,9,5 J) zusammen gezogen. Am Wochenende u in den Ferien ist seine Tochter (11) bei uns.
    Insgesamt kriegen wir das neue Leben eigentlich ganz gut hin.
    Ich bemühe mcih , wie ich finde, sehr um seine Tochter, weil ich selbst mit meiner Stiefmutter eher negative Erfahrungen gemacht habe. D,h, jedes Mal wenn wir was spannendes unternehmen, frage ICH IHN ob er sie nicht dazuholen will, ich gehe mit ihr shoppen (auch teurere Sachen als sie von ihrer Mama bekommt), wir machen alle zusammen viel Quatsch zusammen und bei Streitereien unter den Kindern bin ich tendenziell eher auf ihrer Seite bzw wenn nicht halte ich mich ein wenig zurück mit eingreifen. Er kommt auch ganz gut mit meinen Kindern zurecht- bis auf einzelne Schwierigkeiten, die wir aber im Gespräch ganz gut lösen konnten bisher.
    Sooo lange Vorrede, nun das Problem:
    Seine Tochter, obwohl die älteste, benimmt sich auf eine gewisse Art und Weise manchmal wie ein "baby". Sie hängt ihm Tag (und am liebsten auch nachts) wortwörtlich am Rockzipfel. Ständig wird sie betüttelt. Sie wird von ihm wegen wirklich JEDEM Pups gefragt, z.b. ob sie beim Ausflug nun lieber 2 kleine oder eine große Flasche zu trinken mitnehmen würde (ohne konkreten Anlass, einfach so) etc pp. Sie beschwert sich immer wieder, dass Papa nuj soooo wenig Zeit für sie hat. (sie letzen 5 Jahre war sie mit Papa an den We's mehr oder weniger mit Papa alleine, trotz der ein oder anderen Freundin seinerseits) Und Papa tüttelt was das Zeug hält. Letzte Woche als sie in den Ferien hier war, wollte er eigentlich mal mit mir zur Uni gehen einen halben Tag. Das hat ihns chon länger interessiert. Sie sagt: nein ppa darf niccchhhh deeeehn, vroni dann allleiiinnee (Babysitter und steif-Geschwister sind auch zu hause). Und was macht er: er sagt zu mir: "ich darf ja nicht also bleib ich hier" Da war ich zum ersten mal wirklich sauer auf ihn. Und jetzt an diesem WE klebt sie wirklich ununterbrochen an ihm. Die einzige Situation in der wir alleine waren war heute nacht zum ins Bett gehen und heute nm auf dem Spielplatz. sonst klebt sie seit mehr als 24 std an ihm. und wenn ich klebe sage, meine ich kleben: sie geht mit vor die Klo-türe, auf den Balkon zum rauchen. hält ständig seine Hand oder seinen Hosenbund.
    Und DAS ist mir jetzt wirklich zu viel. Mir platzt gleich der kragen. Ich fühle mich bescheuert. Sonst kuscheln wir sehr viel, ziehen uns auch ganz bewusst mal ne halbe std ins Schlafzimmer zurück- nicht so wenn sein töchterchen da ist. es nervt einfach nur noch, vllt mal zwei drei Worte unter erwachsenen wechseln zu wollen und es geht nicht, denn kaum dreht man sich um, ist sie da.
    Wir haben schon einige male darüber gesprochen, auch die Ursachen, dass sich in der Zeit in der er quasi alleine war, sie sich schon zu einem kleinen Partnerersatz hin entwickelt hat etc. Aber wirklich ändern tut sich gar nichts.
    Was mich am meisten ärgert ist, dass meine Kinder gerade ihren Papa "verloren" (naja nicht richtig aber eben Trennung) haben wegen ihm und einen Umzug in ein anderes Bundesland verkraften müssen. Sie bekommen aber weder von mir noch von ihm auch nur die Hälfte an Getüttel, das seine Tochter bekommt. Denn bekämen sie das, würden wir unseren Alltag gar nicht mehr auf die Reihe kriegen..

    So nun habe sich fertig. Bitte um ein paar aufmunternde Lösungsansätze. Wäre seeehhhrrr lieb von euch :)

  8. #28
    maya_mel ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Mein Partner und eine Tochter...vorsicht lang

    Zitat Zitat von Jiri Beitrag anzeigen
    zu 1:

    Das siehst du so. Ob die Kinder auch der Meinung sind steht auf einem anderen Blatt.
    Ich finde es problematisch andere zu einer Familie zu zwingen, die sie nicht wollen.
    Da hätte ich keine Lust drauf.

    zu 2:

    Mit einem Nachmittag in der Woche bei euch, macht ihr dem Kind mehr Stress als alles andere.
    Wie will denn dein Mann die "Schulbildung" seiner Tochter an diesem Tag fördern????


    Ich glaube mir wäre es bei euch auch zu stressig, bin aber auch ein Typ der viel Ruhe braucht!
    Fahr doch mal einen Gang runter und überhaupt lass deinen Mann mal die Sache mit seiner Tochter in die Hand nehmen.

    LG
    Danke für deine sachlichen Beiträge. Auch wenn ich manches anders sehe, z.B. das mit der Familie, was aber wiederum auch Gründe hat, die in meiner Geschichte liegen (und das kann gut und/oder schlecht sein, ganz ohne Wertung hier angeführt), finde ich deine Beiträge doch sehr überlegt und auch hilfreich.
    Dass ich eventuell zu schnell bin für manche, ja das kann gut sein. Ich bin jemand der sehr viel nachdenkt und alle möglichen Varianten schon im Vorfeld hundertmal durchdacht hat. Deshalb habe ich für fast jede Situation einen Ablauf im Kopf. Das kann durchaus dazu führen, dass ich für meine Umwelt manchmal zu schnell bin und einfach mal einen Gang rausnehmen muss. Da könntest du recht haben.
    Mein Partner ist allerdings selbst der Meinung, dass er im Gegenzug meinen Anschubes und mein Auf-die-Füße-Stehen durchaus benötigt, weil er sonst eher faul und bequem ist.

    Auf jeden Fall dir ein großes Dankeschön für deine verschiedensten Überlegungen.

    Edith: zur Schulbildung: Das Kind ist notenmäßig auf Realschul- eigentlich auf Gymnasial- niveau- dies bestätigt nicht nur die Klassenlehrerin, sondern der Rektor der Schule, der selbst dringend (!) einen Wechsel empfohlen hat. Dies alles versucht die Mutter zu "verheimlichen", das hat mein Partner zunächst nur durch seine Tochter mitbekommen und anschließend durch ein Gespräch mit dem Rektor. Mehrfach, d.h. seit Monaten darauf angesprochen sagt die Mutter nur: Hier kann ihr sowieso niemand helfen. Deshalb geht sie auf die Hauptschule" (Mutter hat Hauptschulabschluss, Stiefvater gar keinen) Sie hat die Schulanmeldung alleine ausgefüllt, keinen einzigen Termin diesbezüglich weitergegeben etc.
    Mein Partner hat Realschulabschluss, ich studiere, habe also Abi. Ihm ist es verständlicherweise wichtig, dass seine Tochter, der das lernen tatsächlich sehr leicht fällt (deutlich leichter als meinem Sohn z.B., ich habe beruflich Erfahrung damit, dies Einzuschätzen. Also zumindest dies könnte man mir zugestehen) und die auch laut Rektor sicherlich keine besondere "Betreuung" bräuchte, die bestmögliche Schuldbildung erhält. Da ja angeblich die einzige Angst mangelnde Hilfe ist zu Hause, könnte ein N/Abend in der Woche mit gemeinsamen Lernen/Helfen theoretisch "diese Angst" der Mutter nehmen. Wenn es der Mutter also wirklich darum geht, ist diese Lösung ja ideal. Das ist EIN Grund für das einmal Wöchentliche. Ein anderer ist ja wie gesagt, dass mein Partner ja das gemeinsame Sorgerecht hat und nicht damit einverstanden ist, das sie 5 Tage die Woche bis abends alleine ist.
    Edith2: Ich schreibe darüber hier so ausführlich, weil ich denke, dass es wichtig ist. Die Dichter sagt zum Schulthema, dass sie auf die HS gehen will, weil da auch das Nachbarskind hingeht. Würde der Papa hier eben nicht nur Besuchspapa sein, sondern auch erziehend wirklich und sagen: Nein, ich möchte das nicht. Dann müssen Amma und ich besprechen wie wir das machen. (natürlich auch das Kind mitreden lassen..wie genau solche Entscheidungen getroffen werde, darüber kann man ja in anderen Forenbereichen wiederum stundenlang diskutieren), dann würde sich, da bin ich sicher, nach und nach eine "natürlichere" Nähe einpendeln zwischen beiden.
    Geändert von maya_mel (19.08.2012 um 21:24 Uhr)

  9. #29
    maya_mel ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Mein Partner und eine Tochter...vorsicht lang

    Zitat Zitat von -Fionn- Beitrag anzeigen
    Und vergifteten Kamm und Apfel schon bereit?

    Mann, Deine Kinder haben Dich immer, die Tochter nur alle 14 Tage.

    Aber wer drei Monate nach der Trennung schon mit dem Nächsten zusammenzieht, der nimmt auch keine Rücksicht auf die eigenen Kindern.
    Warum dann auf die des Partners.
    Jap genau. DU bist sehr sachlich und äußerst hilfreich. Das wäre ja nicht so schlimm. Ich kann es nur nicht leiden, wenn man seinen Senf auf diese Art und Weise dazugeben muss ohne alles Gelesen zu haben.
    Diese Art von unsachlichen Reaktionen sind ein Grund weshalb ich mich vor vielen Jahren hier abgemeldet habe. Ich habe kein Problem mit sachlicher Kritik und Überlegungen, wie z.B. von jiri. Aber dieses Mütter-gekeife von menschen die sich einzig und alleine über ihre Kinder definieren und ihren Stolz nur daraus ziehen, sich besser als andere zu fühlen- puh, das ist mir zu anstrengend. Das habe ich auf der Arbeit schon täglich. Mal sehen wie lange ich das diesmal durchhalte...

  10. #30
    Avatar von Anna36
    Anna36 ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Mein Partner und eine Tochter...vorsicht lang

    Zitat Zitat von maya_mel Beitrag anzeigen
    Ich denke, diesen Aspekt der Beziehung habe ich nun lang genug erläutert. Und damit wars das.
    Für Dich mag das abgehakt sein, für seine Tochter vielleicht aber noch nicht.

    Seine Tochter hat Dich also als neue "Partnerin" kennengelernt... und Eure Kinder (also Deine und seins) haben sich in den ganzen 1,5 Jahren nie ausgetauscht?...oder haben Deine Kinder Deine/ihre "neue Familie" erst nach offizieller Trennung vom Vater kennengelernt?

    Deine Schilderungen werfen nun mal Fragen auf, sorry. Bei soviel Doppelgleisigkeit komme ich nämlich nicht mehr mit...

    Seine Tochter könnte infolge der familiären Entwicklung in den vergangenen Monaten auch "leicht irritiert" sein ...ihre Anhänglichkeit ("Klettentum") dürfte Dich dann eigentlich nicht überraschen.
    Geändert von Anna36 (19.08.2012 um 21:49 Uhr)

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