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Thema: Sehr hohes ß-hcg/Partialmole?

  1. #11
    ulis ist offline Pooh-Bah

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    Standard Re: Sehr hohes ß-hcg/Partialmole?

    Hallo Julia,
    was machst Du Dir nur für Gedanken?
    Bei Dir war doch von Anfang an alles in Ordnung. Und bei diesen Werten hast Du doch nie und nimmer eine Partialmole!
    Mach Dir bitte keine Sorgen, Deinem Kind geht es mit großer Wahrscheinlichkeit allerbestens.
    Alles Gute weiterhin
    Uli

    Zitat Zitat von Estrella25 Beitrag anzeigen
    Hallo ihr Lieben,

    wollte nur mal kurz berichten, da ja am 28.9. jetzt die Nackenfaltenmessung/Biochemie war. Die Werte, die ich erhalten habe, sind super:

    Das adjustierte Risiko für Trisomie 21 liegt bei 1:12007, das für Trisomie 18 bei 1:30931 und das für Trisomie 13 bei 1:96570 (Hintergrundrisiko aufgrund meines Alters (30 J.) wäre T21 1:600, T18 1:1547 und T13 1:4829 gewesen).

    Der freie ß-hCG- Wert lag bei 40,29 IU/l, also 1,6904 MoM
    Das PAPP-A war bei 8,076 IU/l, also 2,6038 MoM.

    Damit falle ich laut Arztbrief in den "Niedrigrisiko-Bereich" und eine "invasive Diagnostik ...ist nicht zwingend erforderlich".

    Eine Partialmole wollen sie weiterhin nicht ausschließen, da immer noch "aufgelockertes Gewebe" im Ultraschall sichtbar war. Deswegen soll ich in der 20. Woche auch noch zur Feindiagnostik.

    Aber wir sind nun erst einmal sehr froh, dass soweit alles gut aussieht. Wir werden wohl keine Fruchtwasserpunktion machen lassen und ich verstehe auch ehrlich gesagt nicht ganz, was einem das in der 16. Woche noch bringen soll - denn wenn etwas wäre, dann ist doch ein Baby in diesem Alter schon so groß, dass man quasi eine Geburt einleiten müsste und es dann unter der Geburt sterben lassen würde, oder?
    (Entschuldigung, falls dies zu grausam klingt oder falsch ist. Ich habe mich das bloß gefragt).

    Das käme für uns niemals in Frage, auch, wenn wir eigentlich entschieden haben, bei zwei so kleinen Kindern wie unseren kein behindertes drittes Kind zu schaffen (nicht, keines zu wollen, es ist für uns keine Frage des Wollens).

    Aber wenn sich nun in der 20. Woche eine Behinderung herausstellen sollte, dann ist es eben so. Lieber würden wir dann noch über eine Freigabe zur Adoption nachdenken als darüber, SO spät abzutreiben!

    Mich beschäftigt das wirklich: Hat man quasi nur die Wahl, "prophylaktisch" abzutreiben, d.h., in den ersten 12 Wochen, in denen man eigentlich noch gar nichts weiß, oder das Kind dann bei einer Spätabtreibung einfach sterben zu lassen, wenn man kein schwerbehindertes (und bei uns ging es ja um schwerste Behinderungen, bei denen Kinder laut Ärztin oft nicht einmal die Schwangerschaft überleben) Kind möchte?

    Es ist ja nun dieser Fall höchstwahrscheinlich nicht eingetreten, Gott sei Dank. Aber die Frage treibt mich um.

    Vielen Dank noch einmal für all eure Hilfe,

    Gute Nacht,
    Julia

  2. #12
    Estrella25 ist offline Pooh-Bah

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    Standard Re: Sehr hohes ß-hcg/Partialmole?

    Zitat Zitat von ulis Beitrag anzeigen
    Hallo Julia,
    was machst Du Dir nur für Gedanken?
    Bei Dir war doch von Anfang an alles in Ordnung. Und bei diesen Werten hast Du doch nie und nimmer eine Partialmole!
    Mach Dir bitte keine Sorgen, Deinem Kind geht es mit großer Wahrscheinlichkeit allerbestens.
    Alles Gute weiterhin
    Uli
    Vielen Dank, Uli!
    Ja, ich mache mir wohl zu viele Gedanken. Aber das ist mir jetzt auch ganz unabhängig von meinem eigenen "Fall" eingefallen...
    Ich freue mich auch sehr über die guten Werte und glaube ebenfalls nicht mehr wirklich an eine Partialmole.

    LG
    Julia

  3. #13
    Estrella25 ist offline Pooh-Bah

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    Standard Re: Sehr hohes ß-hcg/Partialmole?

    Hallo an alle,

    ich wollte mich nur einmal kurz melden, ich bin jetzt ja schon in der 28. Schwangerschaftswoche und hatte heute einen Ultraschall zur Wachstumskontrolle (weil eine uterine Arterie von mir nicht richtig arbeitet, das hatte ich allerdings bei meiner ersten Schwangerschaft auch schon und es hatte keinerlei Auswirkungen, die andere hat die Arbeit einfach übernommen und meine Tochter kam vollkommen normal groß und schwer zur Welt). Ich war wieder bei der gleichen Spezialistin wie zu Anfang der Schwangerschaft.

    Und zum Glück sieht alles weiterhin gut aus! Unsere zweite Tochter (drittes Kind) scheint gesund zu sein und das "aufgelockerte Gewebe" ist im Ultraschall zwar immer noch zu erkennen, befindet sich aber nicht in der Nähe der Plazenta und betrifft das Kind überhaupt nicht.

    Was auch immer es ist, ich werde es erst nach der Schwangerschaft wissen. Das ist für mich zwar auch unbefriedigend, aber wir sind sehr froh, dass es unserem Baby gut geht, es wächst und gedeiht.

    Ich melde mich auf jeden Fall nach der Geburt noch einmal wieder und berichte!
    Vielen Dank für eure Hilfe und das Mut machen,
    LG
    Julia

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