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  1. #1
    Estrella25 ist offline Pooh-Bah
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    Standard Sehr hohes ß-hcg/Partialmole?

    Hallo ihr Lieben,

    ich wende mich nun mit einer Frage an euch, die eigentlich wohl nicht hier her gehört, da ich noch in der Frühschwangerschaft bin (8. /9. Woche) und ich auch noch keine Pränataldiagnostik in dem eigentlichen Sinne hatte.

    Es ist so, dass wohl meine ß-hcg-Werte extrem hoch sind (meine Ärztin sagte am Dienstag 93 000 (welche Einheit, sagte sie nicht), heute, am Donnerstag, wurden 100 000 gemessen) und ich eine Art Bläschenbildung in der Gebärmutter habe, weswegen ich heute wg. Verdacht auf Partialmole beim Spezialisten war.

    Nun wollte ich gerne wissen:

    Die Ärztin heute meinte, dass der Wert zwar sehr hoch sei, aber seit Dienstag nicht über die Maßen gestiegen. Nun muss ich am Montag erneut zur Blutabnahme, um das weiter zu kontrollieren - was wäre denn "normal", insofern man das überhaupt sagen kann, da es ja da wohl enorme Schwankungen gibt? Und "ab wann" würde es denn sicher auf eine Partialmole hindeuten (falls man das sagen kann)?

    Dann sagte die Ärztin heute noch, dass es extrem selten sei, dass eine intakte Schwangerschaft (wie bei mir, also mit zeitgerecht entwickeltem Embryo und schlagendem Herz) mit einer Partialmole zusammen existiert. Heißt das nun, dass das Kind zwangsläufig eine schwere Chromosomenstörung hat und noch abgehen wird oder dass in seltenen Fällen eine Partialmole existieren kann, obwohl das Kind gesund ist?

    Nächste Woche Montag habe ich wie gesagt die Blutabnahme und am Mittwoch ist dann noch ein Ultraschall zur endgültigen Abklärung.
    Aber ich würde gerne wissen, ob ich jetzt auf jeden Fall mit einem schwer kranken Kind rechnen muss oder vielleicht noch eine Chance besteht...

    Die Ärztin heute drückte es so aus:

    Variante 1: Die Partialmole ist eine Art Zwilling, der sich nicht richtig entwickelt hat, und das andere Kind lebt trotzdem weiter und entwickelt sich normal (wohl sehr unwahrscheinlich laut ihr)

    Variante 2: Das Kind hat eine schwere Chromosomenstörung und stirbt ab, entweder bald oder zumindest im Verlauf der Schwangerschaft

    Variante 3: Ich bekomme bald Blutungen und das Kind stirbt auch ab aus den gleichen Gründen (triploider Chromosomensatz).

    Bin irgendwie verunsichert...Ich habe schon 2 gesunde Kinder, aber nach dem letzten Kind (es ist 1 Jahr alt) wurde die Plazenta sehr lange angeschaut und sie sagten, sie sähe sehr "ungewöhnlich" aus - kann das etwas damit zu tun haben? Sie war auch sehr schwer (die Plazenta, meine ich).

    Entschuldigung für die verworrene Ausdrucksweise bzw. meine Unkenntnis bezüglich des Themas - die Ärztin war nett und hat mir alles erklärt, aber richtig verstanden habe ich es in der Aufregung wohl trotzdem nicht.

    Wäre für sämtliche Antworten dankbar.

    Liebe Grüße,
    Julia

  2. #2
    leu
    leu ist offline Legende
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    Standard Re: Sehr hohes ß-hcg/Partialmole?

    Hallo Julia,

    zu den HCG-Werten und Partialmole kann ich nichts sagen. Hat sich die Spezialistin denn geäußert, ob vom US her SICHER eine Partialmole vorliegt oder lediglich der Verdacht darauf?

    Eine Chance auf ein gesundes Kind hast du sicher noch. Bei den Zwillingsschwangerschaften mit Partialmole eines Zwillings gibt es eine Studie laut der ca. 40% der Kinder gesund geboren wurden, wenn sie es ins 2. Trimester geschafft hatten. Dann gibt es noch die Möglichkeit, dass eine Triploidie auf die Plazenta beschränkt ist. Auch dann hättest du eine Chance auf ein gesundes Kind.
    Dennoch nützt es sicherlich nichts, dazum herumzureden, dass bei dem SICHEREN US-Befund einer Partialmole die Wahrscheinlichkeit einer Fehlgeburt in den nächsten Wochen leider ziemlich hoch ist. Auch dass das Kind bisher zeitgerecht entwickelt ist, ist leider kein Gegenbeweis. Aber du wolltest ja wissen, ob du überhaupt noch eine Chance hast - und das kann ich bejahen.

    Solange es keine Aussage gibt, was genau (außer der Größe) an der letzten Plazenta "ungewöhnlich" war, wäre alles darüber reine Spekulation. Einen Zusammenhang mit der aktuellen Schwangerschaft würde ich eher nicht vermuten.

    LG und berichte bitte wieder,
    Barbara

  3. #3
    Estrella25 ist offline Pooh-Bah
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    Standard Re: Sehr hohes ß-hcg/Partialmole?

    Hallo Barbara,

    nein, sie hat nicht gesagt, dass es sicher eine Partialmole ist. Ich war bei ihr zum Ausschluss einer solchen und sie konnte es wohl zum jetzigen Zeitpunkt nicht komplett ausschließen, deswegen soll ich ja nächste Woche wiederkommen. Dann bleibt uns nur, zu warten. Danke für Deine Antwort,
    liebe Grüße,
    Julia

  4. #4
    ulis ist offline Pooh-Bah
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    Standard Re: Sehr hohes ß-hcg/Partialmole?

    Mein Gott, Julia, lass Dich doch da nicht so verunsichern. Wer sagt denn, ob es sich wirklich um eine Extremkonzentration handelt? hCG-Konzentrationen werden üblicherweise in International Units pro Liter (IU/l) oder mIU/ml oder IU/ml, manchmal in ng/ml angegeben.
    Solange das nicht klar ist, kann man überhaupt nichts sagen.
    Da ich ja nun selbst in einem Labor arbeite und sehr häufig hCG messe, kann bei der Angabe Deiner Werte allerdings nur eine Möglichkeit in Frage kommen: die Einheit IU/l. Und das würde bedeuten, dass Deine Werte überhaupt nicht extrem erhöht sind! Sie lägen dann zwar schon in einem höheren Konzentrationsbereich, sind aber längst nicht besorgniserregend und haben mit den Extremwerten bei Blasenmole nun überhaupt nichts zu tun.
    Ich möchte Dir dringend raten, die Konzentrationseinheit Deiner Werte herauszufinden. Das dürfte doch eigentlich nicht so schwer sein. Vielleicht berichtest Du dann wieder?
    Wie gesagt, mach Dir da mal keine so großen Sorgen.
    Viele Grüße und bis bald
    Uli

  5. #5
    Estrella25 ist offline Pooh-Bah
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    Standard Re: Sehr hohes ß-hcg/Partialmole?

    Zitat Zitat von ulis Beitrag anzeigen
    Mein Gott, Julia, lass Dich doch da nicht so verunsichern. Wer sagt denn, ob es sich wirklich um eine Extremkonzentration handelt? hCG-Konzentrationen werden üblicherweise in International Units pro Liter (IU/l) oder mIU/ml oder IU/ml, manchmal in ng/ml angegeben.
    Solange das nicht klar ist, kann man überhaupt nichts sagen.
    Da ich ja nun selbst in einem Labor arbeite und sehr häufig hCG messe, kann bei der Angabe Deiner Werte allerdings nur eine Möglichkeit in Frage kommen: die Einheit IU/l. Und das würde bedeuten, dass Deine Werte überhaupt nicht extrem erhöht sind! Sie lägen dann zwar schon in einem höheren Konzentrationsbereich, sind aber längst nicht besorgniserregend und haben mit den Extremwerten bei Blasenmole nun überhaupt nichts zu tun.
    Ich möchte Dir dringend raten, die Konzentrationseinheit Deiner Werte herauszufinden. Das dürfte doch eigentlich nicht so schwer sein. Vielleicht berichtest Du dann wieder?
    Wie gesagt, mach Dir da mal keine so großen Sorgen.
    Viele Grüße und bis bald
    Uli
    Hallo Ulis,

    vielen Dank auch für Deine Antwort! Und Danke fürs Beruhigen, das ist auch nötig, ich weiß, ich habe etwas kopflos geschrieben. Am Montag muss ich ja noch mal zur Blutabnahme und da werd ich fragen, welche Maßeinheit verwendet wurde. Natürlich ist das nicht schwer zu erfragen, aber ich habe es vor lauter Angst und Aufregung ganz vergessen.

    Ich berichte dann wieder, wenn ich mehr weiß.

    Euch allen einstweilen noch ein schönes Wochenende,
    Julia

  6. #6
    Estrella25 ist offline Pooh-Bah
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    Standard Re: Sehr hohes ß-hcg/Partialmole?

    Hallo an alle,

    wollte mal kurz den "Zwischenstand" berichten:
    1. Die hCG-Werte wurden, wie ulis richtig vermutete, in IU/l gemessen. Ich verstehe es zwar nicht ganz, aber als ich am letzten Mittwoch dann da war, sagte die Ärztin selbst, dass sie "auf keinen Fall besorgniserregend hoch" seien und auch nicht extrem stiegen.

    2. Eine Partialmole wollte sie weiter weder ausschließen noch bestätigen, sagte aber wörtlich "WAHRSCHEINLICH ist es gar nichts". Sie rief auch extra noch einen Kollegen hinzu, der mit ihr einer Meinung war und noch meinte, eine solche Schwangerschaft wie meine wäre so selten, dass sie auch wenig Vergleichsdaten hätten und man wohl einfach abwarten müsse.:(

    Nun habe ich am 28.9. einen Termin zur Nackenfaltenmessung mit Ultraschall, Blutabnahme und evtl Punktion (um Plazentagewebe zu untersuchen). Natürlich fürchte ich mich sehr davor, unter normalen Umständen hätte ich so etwas nie machen lassen. Aber nun sind die Umstände ja leider ganz anders und mir bleibt keine Wahl, denn ich/wir trauen uns auf keinen Fall zwei Kleinstkinder und ein schwer behindertes Kind zu. Das klingt grausam, aber ich weiß, dass ich das niemals schaffen oder wollen würde, da ich ja noch meine zwei anderen Kinder habe und sie mir erst einmal wichtiger sind.

    Deswegen hoffe ich sehr auf ein positives Ergebnis, das Warten ist furchtbar und verhindert, dass ich irgendeine Art Beziehung zu meinem Baby aufbauen kann, aber mir bleibt nichts anderes übrig.

    Die Natur weiß schon, was sie tut, denke ich. Ich habe zwei wundervolle, gesunde Kinder, die mich brauchen - wenn es nicht sein soll, dann ist es eben so, aber dann wäre mir eine frühe Fehlgeburt wesentlich "lieber" gewesen als so eine fürchterliche Entscheidung treffen zu müssen.

    Werde wieder berichten, wenn die Untersuchung war.
    LG
    Julia

  7. #7
    leu
    leu ist offline Legende
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    Standard Re: Sehr hohes ß-hcg/Partialmole?

    Hallo Julia,

    das hört sich doch alles schon viel entspannter an. Zu hohem fßHCG hatten wir hier schonmal einen interessanten Thread: https://www.eltern.de/foren/praenata...-hcg-11-a.html
    Berichte doch dann mal, um wieviel MoM es bei dir eigentlich geht. Solange nur das fßHCG auffällig ist, wäre ich ganz entspannt.

    LG, Barbara

  8. #8
    Estrella25 ist offline Pooh-Bah
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    Standard Re: Sehr hohes ß-hcg/Partialmole?

    Hallo Barbara,

    vielen Dank für diesen aufbauenden Link. Es wäre so schön, wenn es bei uns auch so ausgehen könnte...
    LG
    Julia

  9. #9
    ulis ist offline Pooh-Bah
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    Standard Re: Sehr hohes ß-hcg/Partialmole?

    Hallo Julia,
    auf die Information hatte ich gewartet, IU/l. Es ist wirklich ärgerlich zu hören, wie man Dich hier ohne Grund verunsichert.
    Bitte Deine Ärztin unbedingt darum, jemanden hinzuzuziehen, der sich mit diesen Werten auskennt, also üblicherweise einen Labormediziner.
    Um die Zeit abzukürzen, richte Deinen Blick bitte einmal auf die letzte Tabelle der folgenden Seite (Schwangere 2:), die ich gerade einmal für Dich herausgesucht habe:
    HCG - Referenzbereiche

    Was hattest Du geschrieben? 8./9. Woche! Und wie viel wurde gemessen? 93.000 und 100.000! Na, dann schau mal, welche Werte in dieser Woche erwartet werden:
    11.500 - 289.000 IU/l !!!! Und Deine Werte sollen drastisch erhöht sein? Nein, danach sind sie (sorry) stinknormal. Und dafür nun die ganze Aufregung?
    Bitte erkundige Dich unbedingt, ob das hCG gemessen wurde, das leider immer noch sehr häufig fälschlicherweise "ß-hCG" genannt wird, oder ob vielleicht doch das "freie ß-hCG" gemessen wurde. Aber von freien ß-hCG-Werten in der Größenordnung von 93 bis 100Tausend habe ich noch nie gehört, halte ich auch für unmöglich.
    Also, jetzt ist wirklich eindeutig cool down angesagt. Sorgen jeglicher Art halte ich für überflüssig.
    Alles Gute
    Uli



    Zitat Zitat von Estrella25 Beitrag anzeigen
    Hallo an alle,

    wollte mal kurz den "Zwischenstand" berichten:
    1. Die hCG-Werte wurden, wie ulis richtig vermutete, in IU/l gemessen. Ich verstehe es zwar nicht ganz, aber als ich am letzten Mittwoch dann da war, sagte die Ärztin selbst, dass sie "auf keinen Fall besorgniserregend hoch" seien und auch nicht extrem stiegen.

    2. Eine Partialmole wollte sie weiter weder ausschließen noch bestätigen, sagte aber wörtlich "WAHRSCHEINLICH ist es gar nichts". Sie rief auch extra noch einen Kollegen hinzu, der mit ihr einer Meinung war und noch meinte, eine solche Schwangerschaft wie meine wäre so selten, dass sie auch wenig Vergleichsdaten hätten und man wohl einfach abwarten müsse.:(

    Nun habe ich am 28.9. einen Termin zur Nackenfaltenmessung mit Ultraschall, Blutabnahme und evtl Punktion (um Plazentagewebe zu untersuchen). Natürlich fürchte ich mich sehr davor, unter normalen Umständen hätte ich so etwas nie machen lassen. Aber nun sind die Umstände ja leider ganz anders und mir bleibt keine Wahl, denn ich/wir trauen uns auf keinen Fall zwei Kleinstkinder und ein schwer behindertes Kind zu. Das klingt grausam, aber ich weiß, dass ich das niemals schaffen oder wollen würde, da ich ja noch meine zwei anderen Kinder habe und sie mir erst einmal wichtiger sind.

    Deswegen hoffe ich sehr auf ein positives Ergebnis, das Warten ist furchtbar und verhindert, dass ich irgendeine Art Beziehung zu meinem Baby aufbauen kann, aber mir bleibt nichts anderes übrig.

    Die Natur weiß schon, was sie tut, denke ich. Ich habe zwei wundervolle, gesunde Kinder, die mich brauchen - wenn es nicht sein soll, dann ist es eben so, aber dann wäre mir eine frühe Fehlgeburt wesentlich "lieber" gewesen als so eine fürchterliche Entscheidung treffen zu müssen.

    Werde wieder berichten, wenn die Untersuchung war.
    LG
    Julia

  10. #10
    Estrella25 ist offline Pooh-Bah
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    Standard Re: Sehr hohes ß-hcg/Partialmole?

    Hallo ihr Lieben,

    wollte nur mal kurz berichten, da ja am 28.9. jetzt die Nackenfaltenmessung/Biochemie war. Die Werte, die ich erhalten habe, sind super:

    Das adjustierte Risiko für Trisomie 21 liegt bei 1:12007, das für Trisomie 18 bei 1:30931 und das für Trisomie 13 bei 1:96570 (Hintergrundrisiko aufgrund meines Alters (30 J.) wäre T21 1:600, T18 1:1547 und T13 1:4829 gewesen).

    Der freie ß-hCG- Wert lag bei 40,29 IU/l, also 1,6904 MoM
    Das PAPP-A war bei 8,076 IU/l, also 2,6038 MoM.

    Damit falle ich laut Arztbrief in den "Niedrigrisiko-Bereich" und eine "invasive Diagnostik ...ist nicht zwingend erforderlich".

    Eine Partialmole wollen sie weiterhin nicht ausschließen, da immer noch "aufgelockertes Gewebe" im Ultraschall sichtbar war. Deswegen soll ich in der 20. Woche auch noch zur Feindiagnostik.

    Aber wir sind nun erst einmal sehr froh, dass soweit alles gut aussieht. Wir werden wohl keine Fruchtwasserpunktion machen lassen und ich verstehe auch ehrlich gesagt nicht ganz, was einem das in der 16. Woche noch bringen soll - denn wenn etwas wäre, dann ist doch ein Baby in diesem Alter schon so groß, dass man quasi eine Geburt einleiten müsste und es dann unter der Geburt sterben lassen würde, oder?
    (Entschuldigung, falls dies zu grausam klingt oder falsch ist. Ich habe mich das bloß gefragt).

    Das käme für uns niemals in Frage, auch, wenn wir eigentlich entschieden haben, bei zwei so kleinen Kindern wie unseren kein behindertes drittes Kind zu schaffen (nicht, keines zu wollen, es ist für uns keine Frage des Wollens).

    Aber wenn sich nun in der 20. Woche eine Behinderung herausstellen sollte, dann ist es eben so. Lieber würden wir dann noch über eine Freigabe zur Adoption nachdenken als darüber, SO spät abzutreiben!

    Mich beschäftigt das wirklich: Hat man quasi nur die Wahl, "prophylaktisch" abzutreiben, d.h., in den ersten 12 Wochen, in denen man eigentlich noch gar nichts weiß, oder das Kind dann bei einer Spätabtreibung einfach sterben zu lassen, wenn man kein schwerbehindertes (und bei uns ging es ja um schwerste Behinderungen, bei denen Kinder laut Ärztin oft nicht einmal die Schwangerschaft überleben) Kind möchte?

    Es ist ja nun dieser Fall höchstwahrscheinlich nicht eingetreten, Gott sei Dank. Aber die Frage treibt mich um.

    Vielen Dank noch einmal für all eure Hilfe,

    Gute Nacht,
    Julia

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