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Thema: Trisomie21 Risiko 1:66 wg.extrem hohen ß-Hcg Wert

  1. #1
    zipfel75 ist offline Stranger

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    Standard Trisomie21 Risiko 1:66 wg.extrem hohen ß-Hcg Wert

    Hallo Zusammen,

    Nach der US Untersuchung sagte uns der Arzt alles sieht super aus, selbst wenn das noch ausstehende Blutergebnis "grotten schlecht" ausfallen würde,sollten wir uns nicht verrückt machen...Zwei Tage später kam dann auch tatsächlich das schlechte Blutergebnis:
    Alter37
    Gewicht 58
    13+5 Tage
    SSL 76,9
    NT 1,4
    Nasenbein vorhanden;Trikuspidalklappen Doppler normal
    Freies ß-Hcg 205.70 IU/I 5.203 MoM
    PAPP-A 3,879 IU/I 0.733 MoM
    Hintergrundrisiko 1:150
    Adj.Risiko 1:66

    Im ersten Moment haben wir der Aussage zum US mehr Bedeutung beigemessen,da die Untersuchung auch von einem Spezialisten einer Praenatalpraxis vorgenommen wurde.Doch meine behandelnde Frauenärztin,welche bei dem US sogar dabei waren,sieht das Ergebnisse nun doch sehr kritisch. Auf meinen Einwand hin, dass der hohe Hcg Wert mit der vorangegangenen Hormonbehandlung. wg. ICSI so sehr hoch sein könnte,meinte sie, dass es damit nichts zu tun haben kann.
    Nun überlegen wir den sehr teuren neuen Bluttest zu machen und.nicht gleich eine FU. Was meint Ihr dazu,vorallem zu dem Ausreißer Wert,wo doch sonst alle Parameter gut sind?
    Vielen Dank im voraus für Eure Antworten!

  2. #2
    lina86 ist offline Stranger

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    Standard Re: Trisomie21 Risiko 1:66 wg.extrem hohen ß-Hcg Wert

    Hallo Zipfel,

    also da fragt man sich ernsthaft, warum die dann den Bluttest durchführen, wenn einen das Ergebnis sowieso nur verrückt machen wird?? Man liest hier ständig dass nach ICSI die Werte so grundlos schlecht sind. Barbara und Uli werden dir sicher nochwas dazu schreiben. An deiner Stelle würde ich wahrscheinlich gar nichts außer den weiteren Feinultraschall machen. Mach dich nicht verrückt.. Ich hatte "nur" Blutungen und Hormone deswegen nehmen müssen.. meine Werte waren noch schlechter! Praenatest war unauffällig.

    Liebe Grüße und alles Gute!

  3. #3
    leu
    leu ist offline Legende

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    Standard Re: Trisomie21 Risiko 1:66 wg.extrem hohen ß-Hcg Wert

    Hallo zipfel,

    deine Biochemiewerte könnten mit der ICSI zu tun haben, sie können aber auch "einfach so" in dieser Größenordnung auftreten. Ist Nasenbein und Trikuspidalklappe in die Berechnung eingeflossen? Wenn ja, wundert es mich fast etwas, dass das fßHCG vom Berechnungsprogramm so hoch gewertet wurde.
    Seis drum, da ihr eine gute Chance habt, dass sich dahinter keine Trisomie 21 verbirgt, würde ich den neuen Bluttest der Fruchtwasseruntersuchung auch auf jeden Fall vorziehen - ober eben gar nichts machen, insbesondere wenn der Nachweis einer Trisomie 21 bei einem im US organgesunden Kind ohnehin keine Konsequenzen für euch hätte.

    LG, Barbara

  4. #4
    zipfel75 ist offline Stranger

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    Standard Re: Trisomie21 Risiko 1:66 wg.extrem hohen ß-Hcg Wert

    Hallo Lina,
    Dank für die beruhigenden Worte. Da es unser erstes Kind ist, wird man mit den Risikoanalysen doch sehr verunsichert. Wir haben jetzt für Montag den Praenatest, auch wenn ich den Eindruck habe, dass mangelnde Beratungskompetenz nun dazu führt, dass die med. Institute kräftig an der Verunsicherung der werdenden Eltern mitverdienen. Das die Krankenkasse zwar eine FU bezahlen aber diesen Test nicht, leuchtet mir auch nicht ein.
    Wir hoffen, dass das Ergebnis des Test geauso wie bei Dir unauffällig ist und ich die Schwangerschaft genießen kann.
    Ich werde hoffentlich hier an dieser Stelle dann positive Rückmeldung geben können.
    Dir auch alles Gute!

  5. #5
    zipfel75 ist offline Stranger

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    Standard Re: Trisomie21 Risiko 1:66 wg.extrem hohen ß-Hcg Wert

    Hallo Barbara,
    Danke für die schnelle Antwort.
    Lt. Risikoberechnung des Labors ist Nasenbein und Trikuspidalfluss mit in die statistische Berechnung eingeflossen. Was leider nicht angegeben ist, ist das Risiko nach US sondern nur das "Gesamtergebnis". Unter Anmerkungen ist noch eine Empfehlung zur Diagnostik von Neuralrohrverschlußstörungen mit AFP Bestimmung durch eine Blutuntersuchung ab der 15./16.SSW gegeben. Das erwähnte die behandelnde FÄ bisher auch nicht. Oder gehört dass zu den "Standard-Untersuchungen"?
    Die FÄ hat erstmal nur eine FU empfohlen und das Risiko von Komplikationen mit 1:550 angegeben, was mir doch eher zu gering erscheint. Erst auf mein Nachfragen nach dem neuen Bluttest, hat Sie uns etwas zu dieser Alternative gesagt. Frage mich, ob ich ohne mein Nachfragen und dem Wissenstand (Dank diesem Forum hier!!!) überhaupt davon erfahren hätte. Zu dem sequentiellen Screening meinte Sie übrigens, dass kenne Sie nur aus Engalnd, dort würde man zu bestimmten Zeitpunkten Blutuntersuchungen machen und den Frauen das Gesamtergebniss erst in der 20.SSW mitteilen, was ja viel zu spät ist. Außerdem wäre ich dafür jetzt sowieso zu spät dran (Beratungstermin Gestern 13+5). So richtig gut aufgehoben fühlt man sich bei diesem spärlich Informationsfluss dann irgendwie nicht.
    Dabei fällt mir auf, dass bei der Risikoberechnung auch 13+5 nach SSL zu Grunde gelegt wurde, obwohl ich am Tag der Bluabnahme u.des US bei 13+3 war.
    Im Ergebnis bleibt die Sorge wegen des hohen ß hcg -Wertes, der ja eigentlich auch zu Ende des Zeitraums für Ersttrimester-Screenings niedriger werden sollte.Der PAPP Wert ist wohl in der 14.SW eh nicht mehr so aussagekräftig?!
    Schon mal Vielen Dank für die fleissigen "Schreiber" hier im Forum!
    Zu der Frage des hohen ß hcg,

  6. #6
    zipfel75 ist offline Stranger

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    Standard Re: Trisomie21 Risiko 1:66 wg.extrem hohen ß-Hcg Wert

    Hallo Zusammen,

    nach 10 Tagen in Anspannung kam vorgestern der Anruf aus der Praena-Klinik....der Praenatest bezgl. T 21 war negativ, d.h. zu 95% keine T 21. Nun sind mein Mann und ich endlich in dem Geniesser-Modus angekommen, den wir uns so lang gewünscht haben. Das war und das Geld wert, auch wenn es für uns, die wir nur Dank der modernen Medizin durch ICSI und TCM Unterstützung schwanger wurden, nicht verständlich ist, dass der Test von einigen Verbänden kritisiert wird und derzeit von den KK nicht bezahlt wird.

    Fazit:Schlechte Blutwerte mit daraus resultierenden höherem Risisko auf T 21 als dem Alter entsprechend sind wohl meist unbegründet und verunsichern für eine gewisse Zeitspanne unnötig...nichts desto trotz würden wir jederzeit wieder die NF Messung machen lassen, da der "Blick in den Bauch" nunmal immer einfacher wird und wir uns vorbereiten wollen, unabhängig davon wie unsere Entscheidung bei einem "positiv" ausgefallen wäre...Einfach die Möglichkeit der freien Entscheidung sollte keinem verwehrt bleiben.

    Den Lesern dieses Beitrages alles Gute!

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