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Thema: Fruchtwasseruntersuchung TROTZ unauffälliger Chorionzottenbiopsie?

  1. #11
    Muus ist offline newbie

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    Standard Re: Fruchtwasseruntersuchung TROTZ unauffälliger Chorionzottenbiopsie?

    Hallo Kira

    ich bin diesen Sommer durch einen ganz ähnlichen Albtraum Marathon gegangen. Unser Kind hatte eine NT von 6mm, die ab der 14. Woche verschwunden war. Die folge Untersuchungen waren unauffällig. Da aber bei mir die Plazenta hinter dem Kind lag, war eine CVS nicht möglich und ich habe eine Fruchtwasserpunktion machen lassen. Wie bei Euch folgte ein unauffälliger Array und dann ein sog. klinisches Exom über gut 6000 bekannte monogene Krankheiten. Auch dieses unauffällig. Aber auch bei einer Fruchtwasseruntersuchung bleiben x Vorbehalte und Möglichkeiten, die nicht getestet werden können. Diese Unsicherheit wird Dir auch da bleiben.

    Ich hätte einen Abbruch in Erwägung gezogen, wenn ein Hinweis auf eine schwere Krankheit gefunden worden wäre. Aber wenn das für Euch keine Option mehr ist, dann scheint eine zusätzliche FWU wirklich eher sinnlos... oder?

  2. #12
    Kira-Katharina ist offline Stranger

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    Standard Re: Fruchtwasseruntersuchung TROTZ unauffälliger Chorionzottenbiopsie?

    Hallo zusammen,

    ich war gestern bei der Pränataldiagnostik. Der Arzt hat ziemlich vehement auf eine FU gedrängt, was ich aber nicht wollte. Daraufhin wurde er pampig und meinte, "das Kind hat doch so viele Sachen, und Sie wollen doch eine Antwort, weil hinterher will man doch nicht mit seinem Schicksal hadern..."

    Ich fühlte mich ziemlich unter Druck gesetzt, blieb aber bei meiner Entscheidung. Im Ultraschall waren die Organe und die Werte alle unauffällig und im Bereich zwischen 5. und 95. Perzentile. In seinem Bericht steht aber auch: "Reste eines ehemals sehr ausgeprägten Hydrops fetalis. Gesicht: ausgeprägtes präfrontales Ödem 0,4 mm. Hals: Reste eines ausgeprägten dorso-nuchalen Ödems."
    Ich war nach dem Termin total fertig und bin heulend heimgefahren. Irgendwie wirkt es so, als ob die unauffällige Choriozottenbiopsie jetzt grad überhaupt niemanden interessiert (außer mir, ich klammere mich dran wie an einen Strohhalm!).

    Was dieser Befund nun bedeutet hat man mir nicht erklärt. Kann mir jemand von euch sagen was das nun heißt??

    Danke und Grüße
    Kira-Katharina

  3. #13
    Zickzackkind Gast

    Standard Re: Fruchtwasseruntersuchung TROTZ unauffälliger Chorionzottenbiopsie?

    Zitat Zitat von Kira-Katharina Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    ich war gestern bei der Pränataldiagnostik. Der Arzt hat ziemlich vehement auf eine FU gedrängt, was ich aber nicht wollte. Daraufhin wurde er pampig und meinte, "das Kind hat doch so viele Sachen, und Sie wollen doch eine Antwort, weil hinterher will man doch nicht mit seinem Schicksal hadern..."

    Ich fühlte mich ziemlich unter Druck gesetzt, blieb aber bei meiner Entscheidung. Im Ultraschall waren die Organe und die Werte alle unauffällig und im Bereich zwischen 5. und 95. Perzentile. In seinem Bericht steht aber auch: "Reste eines ehemals sehr ausgeprägten Hydrops fetalis. Gesicht: ausgeprägtes präfrontales Ödem 0,4 mm. Hals: Reste eines ausgeprägten dorso-nuchalen Ödems."
    Ich war nach dem Termin total fertig und bin heulend heimgefahren. Irgendwie wirkt es so, als ob die unauffällige Choriozottenbiopsie jetzt grad überhaupt niemanden interessiert (außer mir, ich klammere mich dran wie an einen Strohhalm!).

    Was dieser Befund nun bedeutet hat man mir nicht erklärt. Kann mir jemand von euch sagen was das nun heißt??

    Danke und Grüße
    Kira-Katharina
    Liebe Kira-Katharina, was für ein uneinfühlsamer Arzt. Für mich als Laie klingt das, als habe Dein Kind eine schwere Krise gut gemeistert, die Ödeme gehen zurück, die Biopsie hat keine Auffälligkeiten gezeigt und Dein Baby gute Chancen gesund zu sein. Das es ein kleiner Kämpfer ist, hat es bewiesen - glaub an Dein Kind. Ich bin zuversichtlich dass es entweder gesund geboren wird, oder zumindest nichts hat, was man nachgeburtlich wesentlich risikoärmer untersuchen könnte. Alles Gute Euch
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  4. #14
    OctoberRain ist offline journey (wo)man

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    Standard Re: Fruchtwasseruntersuchung TROTZ unauffälliger Chorionzottenbiopsie?

    Liebe Kira,

    sei stolz auf dich! Du hast wie eine starke Löwenmama für dein Baby gekämpft und dich nicht unter Druck setzen lassen. Zum Arzt sag ich besser nix... Oder doch 😬 ganz schön einseitige Denkweise, wenn der Arzt nicht im Entferntesten dran denkt, dass man auch mit seinem Schicksal hadern kann, DASS man der FWU zugestimmt hat.

    Für mich klingt es ebenso wie für Zickzackkind: die Ödeme sind zurückgegangen - das ist eine wahnsinnig tolle Nachricht und in Kombination mit der unauffälligen CZB ist das meiner Meinung nach viel mehr wert als erneut das Risiko einer Punktion einzugehen.

    Du hast alles richtig gemacht! Und letztlich ist dein Baby dein Baby!
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  5. #15
    leu
    leu ist offline Legende

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    Standard Re: Fruchtwasseruntersuchung TROTZ unauffälliger Chorionzottenbiopsie?

    Liebe Kira,

    weiß dieser Arzt, dass ein Abbruch für dich nicht in Frage kommt? Wenn ja, habe ich keinerlei Verständnis für sein Verhalten. Aus seiner Formulierung geht ja klar hervor, dass es ihm nicht um eine bessere Versorgung deines Kindes geht. Aber DIR geht es darum und deshalb brauchst du dich um die Punktionsempfehlung nicht zu kümmern.
    Trotzdem ist klar, dass es einem ziemlich nahegeht, wenn die eigene Schwangerschaft so heruntergemacht wird. Aber auch ich vertraue darauf, dass dein Kind gute Chancen hat. Die Ödemreste sind nicht mehr lebensbedrohlich für dein Kind, auch nicht das Stirnödem.

    LG, bitte berichte weiter,
    Barbara

  6. #16
    Kira-Katharina ist offline Stranger

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    Standard Re: Fruchtwasseruntersuchung TROTZ unauffälliger Chorionzottenbiopsie?

    Hallo Barbara,

    Vielen Dank für deine Antwort. Doch, ich hatte mehrfach gesagt, dass ich keine Abtreibung will :(

    Ich hätte noch eine Frage: das präfrontale Ödem lässt mir keine Ruhe. Ich finde online nicht sehr viel, aber wenn dann immer im Kontext von Trisomie 21. Genau das wurde ja eigentlich durch die Chorionzottenbiopsie ausgeschlossen. Ist das ein Softmarker? Oder ein definitiver Hinweis auf Trisomie 21?

    Liebe Grüße
    Kira-Katharina

  7. #17
    leu
    leu ist offline Legende

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    Standard Re: Fruchtwasseruntersuchung TROTZ unauffälliger Chorionzottenbiopsie?

    Hallo Kira,

    das präfrontale Ödem ist genauso unspezifisch wir die Nackentransparenz. Es weist auf nichts zwingend hin.
    Furchtbar, dass manche Ärzte meinen, die Gedanken der Schwangeren erraten zu können ("Sie wollen doch...", "hinterher will man doch nicht...") und dann so sehr daneben liegen.
    Falls du irgendwann nochmal zu diesem Arzt musst, nimm am besten jemanden mit, der ihm das deutlich sagen kann. Als Schwangere ist man ja meist sehr schnell eingeschüchtert.

    LG, Barbara
    silm, viola5 und Gast gefällt dies.

  8. #18
    Kira-Katharina ist offline Stranger

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    Standard Re: Fruchtwasseruntersuchung TROTZ unauffälliger Chorionzottenbiopsie?

    Hallo zusammen,

    Ich brauche leider nochmal eure Hilfe, da ich nach dem heutigen Feinultraschall total verwirrt bin. Mittlerweile bin ich 22 + 5 und war heute beim Pränataldiagnostiker, da nach wie vor nicht feststeht, woher die Nackenfalte von 7,1 kam.

    Der Arzt hat ungelogen über anderthalb Stunden an meiner Tochter rugeschallt und hat nach einem Herzfehler gesucht. Alles wurde zigmal vermessen, er hat sich die Gefäße mehrfach angeschaut - und absolut keinen Fehler gefunden. Er war extrem überrascht und meinte, dass er damit gar nicht gerechnet hätte bei meinem Befund. Ich war erstmal total happy und hatte schon die Hoffnung, dass ich die restliche Schwangerschaft sorgenfrei genießen kann, aber dann hat er mir den nächsten Hammer serviert - anscheinend hat meine Tochter beidseits eine Pyelektasie und ich selber zu viel Fruchtwasser (Polyhydramnion). Sonst ist wohl alles im Rahmen.

    Ich war erstmal geplättet, weil ich damit nun gar nicht gerechnet hatte. So was hat doch nichts mir einer erhöhten NT zu tun, oder doch?? Mir sagt das nichts, aber beim Googeln kommt man natürlich wieder gleich auf irgendwelche heftigen Sachen und ich hab jetzt schon wieder Angst um meine kleine Kämpferin.

    Wisst ihr zufällig, ob die zwei Befunde miteinander in Verbindung stehen? Oder hat das jemand schon mal in der Kombination gehabt? Ist das was schlimmes oder geht das wieder weg??

    Danke und liebe Grüße
    Kira-Katharina

  9. #19
    leu
    leu ist offline Legende

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    Standard Re: Fruchtwasseruntersuchung TROTZ unauffälliger Chorionzottenbiopsie?

    Hallo Kira,

    es kommt in erster Linie auf die Ausprägung der Befunde an. Eine mildes Polyhydramnion hat in der Regel gar nichts zu bedeuten. Wenn es ausgeprägter ist, sollte man einen Schwangerschaftsdiabetes ausschließen. Hat der Spezialist dazu gar nichts gesagt? Eine milde Pyelektasie ist praktisch immer harmlos und geht meist auch wieder weg, oft direkt beim ersten Wasserlassen nach der Geburt. Bei extremen Pyelektasien könnten die Nieren Schaden nehmen, aber das hätte dir der Spezialist dann garantiert nicht erst am Ende des Ultraschalls gesagt.
    Polyhydramnion, Pyelektasie und verbreiterte NT können Softmarker für Trisomie 21 sein, aber die ist ja schon lange durch die Chorionzottenbiopsie so gut wie ausgeschlossen. Für mich hört sich das alles nach Befunden an, die die Lebensfähigkeit deines Kindes nicht in Frage stellen und in der aktuellen Form vermutlich auch nicht geburtsrelevant sind.

    LG, lass dich nicht zu sehr runterziehen,
    Barbara

  10. #20
    Kira-Katharina ist offline Stranger

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    Standard Re: Fruchtwasseruntersuchung TROTZ unauffälliger Chorionzottenbiopsie?

    Hallo ihr Lieben,

    ich wollte mich nochmal melden.... ich bin mittlerweile bei 25+5 und war heute mal wieder zur Feindiagnostik. Die Nierenbeckenerweiterung ist zum Glück weg, die Fruchtwassermenge ist zwar immer noch hoch aber nicht mehr so sehr wie beim letzten Mal. TORCH und OGTT war alles okay. Allerdings hat der Arzt eine dickere Nabelvene festgestellt und meinte auch, dass unsere Tochter mit dem Gewicht an der 3. Perzentile liegt. Letztes Mal war sie noch an der 15.

    Deshalb meine Frage: wie genau ist so eine Gewichtserfassung? Das sind doch Schätzwerte oder? Muss ich mir deswegen Sorgen machen? Und was bedeutet die breitere Nabelvene?

    Einen Herzfehler konnte er wieder nicht feststellen, was ihm irgendwie nicht geheuer ist. Deswegen muss ich am Donnerstag nach Bonn an die Uniklinik, weil da ein Professor mit Degum 3 arbeitet, der wohl eine Koryphäe der Pränataldiagnostik sei und mich nochmal anschauen soll. Das behagt mir ehrlich gesagt nicht so richtig, weil das fast 4 Stunden Fahrt für mich sind und ich mich außerdem frage was ich da eigentlich soll - es wurde ja schließlich kein Herzfehler gefunden...

    Insgesamt war es also ein durchwachsener Termin, der mich mal wieder mit einigen Fragezeichen zurücklässt. Ich wünschte der Arzt würde einfach mal sagen, dass alles gut ist, aber irgendwie findet er jedes mal was neues....

    Mal schauen was der Donnerstag bringt...

    Liebe Grüße
    Kira-Katharina

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