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  • 1 Post By Mumpitz

Thema: Nachhilfe, das richtige Mittel?

  1. #1
    LoewenPapi ist offline Stranger
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    Standard Nachhilfe, das richtige Mittel?

    Hallo zusammen,

    mein Sohn ist mittlerweile 12 Jahre alt, und geht in die 7. Klasse auf ein Gymnasium. In der Grundschule hatte er von Beginn an Spaß und hat regelmäßig gute Leistungen gebracht. Bis auf ein paar Ausrutscher waren seine Noten eigentlich immer gut bis sehr gut.
    Auf dem Gymnasium sieht es seit dem letzten Jahr nun etwas anders aus. Seit der 6.Klasse ist seine Leistung mittlerweile Durchschnitt.
    An sich ist er ein aufgeweckter, interessierter und ruhiger Junge. Er kann sich auch gut mit einer Sache beschäftigen, vorausgesetzt dass diese ihn interessiert. Seit längerem fällt es ihm schwer sich auch mit "trockeneren" Themen auseinander zu setzen, und dementsprechend seine Leistung zu bringen. Diese bringt er dafür umso mehr im Fussballverein, und Fussballspielen steht sowieso immer an erster Stelle. Das ist das Erste an das er denkt, sobald die Hausaufgaben gemacht sind. Eigentlich ist er fleißig, engagiert und ehrgeizig, aber die Ergebnisse in der Schule stimmen momentan einfach nicht.

    Meine Frau meinte, wir sollten ihm einen Nachhilfelehrer organisieren. Meine Vermutung ist jedoch, dass es an seinem Zeitmanagement liegt. Den Kopf für den Stoff hat er definitiv, er plant seine Zeit nur nicht optimal. Ich glaube, wenn er es schafft für Fächer die ihm schwer fallen selbständig etwas mehr Zeit einzuplanen, schafft er es selber wieder aus diesem "Tief".

    Was denkt Ihr? Hat jemand schon Erfahrungen mit einem ähnlichen Fall gemacht?

    Vielen Dank für Eure Antwort! :)

  2. #2
    Mumpitz ist offline Legende
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    Standard Re: Nachhilfe, das richtige Mittel?

    Eine durchschnittliche Leistung wären bei uns Dreien. Wenn mein Kind von selbst überwiegend Dreien in der 6. Klasse nach Hause bringt, würde ich gar nichts machen außer vor den Klassenarbeiten üben wie sonst auch. Alle meine Kinder (jetzt ist gerade das dritte in der 6. Klasse Gym) hatten in der 6. Klasse schriftlich in den Hauptfächern meistens Dreien, selten Zweien oder Vieren. Die Noten dieser Klassen interessieren später überhaupt nicht mehr. Abischnitte meiner Söhne waren übrigens 1,7 und 1,3- also keine Panik.
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  3. #3
    falaffel ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Nachhilfe, das richtige Mittel?

    Seh ich an sich auch so. Es sei denn, er hat Wissenslücken, die ihm im weiteren Verlauf Probleme machen könnten. Fehlt ihm in Mathe irgendein Basiswissen? Hat er irgendwas nicht verstanden und "schwimmt"? Fehlt z.B. Grammatik oder Vokabular in einer Sprache? Hat er Probleme mit dem Leseverstehen? Sowas wären Fälle für NACHhilfe.
    Dass ein Junge in dem Alter eher Fußball als Schule im Kopf hat ist doch nichts Ungewöhnliches (kenn ich, lach). Denk' mal an deine Kindheit: Welchen Stellenwert hatte Schule für dich mit 12 oder 13???
    Ein gutes Zeitmanagement hat in dem Alter wohl kaum jemand.
    Wenn du meinst, dass er da was tun könnte, hilf ihm. Selbständig wird er das kaum tun, das kannst du auch nicht erwarten. Ihr nähert euch der Pubertät oder seid schon drin. Pass einfach auf, dass er schulisch nicht den roten Faden verliert, gib' Hilfestellung oder biete sie zumindest an und erwarte keine Höchstleistungen.

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