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  • 1 Post By Susel74

Thema: Kind brüllt und brüllt und will nachts nicht schlafen

  1. #1
    Avatar von _Lulu_
    _Lulu_ ist offline addict

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    Standard Kind brüllt und brüllt und will nachts nicht schlafen

    Hallo,

    ich hoffe, ihr habt ein paar Ideen für uns. Unser Sohn (2,5 Jahre alt) hat schon immer bei uns im Bett schlafen dürfen. Insgesamt läuft es in der Regel so, dass er um 20:00 Uhr in sein Bett geht und irgendwann um 23:00 / 0:00 Uhr zu uns kommt, wenn er aufwacht und einer von uns ohnehin gerade auf dem Weg ins Bett ist.

    Leider schlief er noch nie von 20:00 Uhr durch, sondern wurde immer mal gegen 22:00/22.30 Uhr wach und wurde dann so lange wieder in sein Bett gelegt, bis einer von uns ins Elternbett gegangen und ihn mitgenommen hat.

    Generell habe ich kein Problem damit, dass unser sehr anhänglicher und liebebedürftiger Sohn nachts bei uns schläft und hier seine Streicheleinheiten abholt. Aber ehrlich gesagt, nervt es doch manchmal, so fremdbestimmt zu sein und ihn so früh schon bei uns zu haben. Übrigens wird er dann auch bei uns hin und wieder wach, vor allem, wenn er seinen Nuckel verliert. Er hat in all der Zeit noch keine einzige Nacht annähernd durchgeschlafen.

    Seit ein paar Tagen allerdings spitzt sich die Situation zu. Er bestimmt nun, wenn er das erste Mal so richtig wach wird, dass wir um 22:00 Uhr etwa in Bett zu gehen hätten. Wenn wir nicht mit ihm ins große Bett gehen, wird gebrüllt bis die Wände wackeln und er heiser ist. Bis jetzt haben wir dann, weil wir ihn nicht schreien lassen wollten, nachgegeben und sind zähneknirschend ins Bett gegangen. Gestern hatten wir Gäste, da konnten wir nicht mal eben ins Bett gehen, so kam er nachts mit runter und fand das natürlich klasse. Super.

    Wenn wir nicht mit ihm ins Bett gehen, brüllt er so lange, bis wir nachgeben - wir haben es allerdings noch nicht über mehrere Stunden versucht, weil es uns einfach so weh tut, dass er sich so aufregt und hinein steigert. Einen Tag haben wir dann angeboten, er könne schon ohne uns ins große Bett gehen. Das war aber auch nicht das selbe und so blieb er dort auch nicht liegen. Wir können nicht mal aus dem Raum gehen, weil er so durchdreht, sich an uns klammert und hinterher robbt.

    Bitte, ich bin wirklich mit meinem Latein am Ende. Es kann doch nicht sein, dass er unser Leben so derart bestimmt. Wir sind selbständig und müssen abends noch arbeiten. Ich kann nicht mal eben so jede Nacht um 22 Uhr ins Bett gehen, nur weil er es gerade will. Hat noch jemand von euch solche Erfahrungen gemacht - vor allem mit soooolche Schreiattacken? Habt ihr Tipps, wie habt ihr das Problem in den Griff bekommen?

    Viele Grüße
    Lulu
    Unser Sonnenschein ist endlich da!

  2. #2
    Avatar von Pippi27
    Pippi27 ist offline Bibbi siemazwanzich

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    Standard Re: Kind brüllt und brüllt und will nachts nicht schlafen

    nur mal so ein Gedanke, vielleicht ist 20 Uhr zu früh? Wie lang schläft er mittags? und wie lange früh?

  3. #3
    Avatar von Susel74
    Susel74 ist offline Veteran

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    Standard Re: Kind brüllt und brüllt und will nachts nicht schlafen

    Macht der Kleine noch Mittagsschlaf? Wenn ja, vielleicht hilft es, diesen zu kürzen oder ganz abzuschaffen. Klingt für mich als wäre er nicht müde genug.

    Wenn ihr wollt, dass er alleine im Zimmer schläft, dann müsst ihr wohl oder übel euren Kleinen jedesmal, wenn er kommt, wieder zurückbringen, ihm erklären, warum er in seinem Bett schlafen soll. Mit 2,5 sollte er das schon verstehen. Wenn er weint, sofort Trösten, auf den Arm nehmen und dann wieder zurücklegen.

    Ich persönlich würde ihn aber gleich ins große Bett schlafen legen, das erspart euch vielleicht den ganzen Stress.
    LuckyBina gefällt dies

  4. #4
    mamabell ist offline Member

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    Standard Re: Kind brüllt und brüllt und will nachts nicht schlafen

    Wir haben ähnliches mit unserem ältesten Sohn (heute 9) erlebt. So mit 2 Jahren fing es an, dass er jede Nacht zu uns ins Bett kam. Da ich damals kurz vor der Geburt seines Bruders war, ließ ich ihn gewähren. Irgendwann kamen dann Einschlafprobleme dazu. Er schlief einfach nicht mehr alleine ein. Es steigerte sich dann soweit, dass mein Mann o. ich ewig lang vor seinem Bett saßen oder lagen, meistens schliefen wir selbst schon ein. Wir hatten keinen Abend mehr für uns. So ging es fast 2 Jahre, auch weil uns die Kraft fehlte, konsequent zu sein (mittlerweile hatten wir ein drittes Kind).

    Aber eines Tages legte sich bei mir von jetzt auf gleich ein Schalter um und ich wusste, ab sofort würde ich das nicht mehr mitmachen. Ich sagte unserem Sohn dies sehr deutlich, dass er von heute an in seinem Bett bleiben müsse und wir uns auch abends nicht mehr zum Einschlafen zu ihm legen würden. Die erste Nacht war schwer, er brüllte fast die ganze Nacht wie wild in seinem Bett, kam aber nicht rüber. Ich blieb ruhig und rief nur immer wieder zu ihm rüber, dass ich da sei, er keine Angst haben brauche, aber ich möchte, dass er in seinem Bett bleibe. Irgendwie war mir vollkommen klar: entweder ich ziehe das jetzt durch, oder es wird ewig so weitergehen. Und tatsächlich war es schon in der zweiten Nacht kein Problem mehr. Er schlief alleine ein und blieb die ganze Nacht in seinem Bett.

    In der Folgezeit durfte er natürlich immer bei uns schlafen, wenn er schlecht geträumt hatte oder wenn er krank war - das übliche eben. Aber es ist nie wieder ausgeufert. Ich denke, sobald du dir 100 %-ig sicher bist und dass auch ausstrahlst, wird es auch bei euch klappen.

  5. #5
    sonnenschnee ist offline Gesperrt

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    Standard Re: Kind brüllt und brüllt und will nachts nicht schlafen

    wir hatten das oroblem mit unserer tochter als sie 3,5 jahre alt war.sie wollte immer das einer a´n ihrem bett sitzt und wartet bis sie eingeschlafen ist.das zog sich manchmal eine stunde hin. einmal mußte ich auf klound habe mich versucht rauszuschleichen,aber sie wurde prompt wieder wach.da ist mein mann rein und hat mit klarere fester stimme (nicht bebrüllt)gesagt das ich auf klo gehe und wir dann nebenan sind und sie aufpassen und das jetzt ruhe zu sein hat. es hat funktioniert.sie ist nun fast 13 und geht allein ins bett.manchmal erst wenn wir schlafen.allerdings nur in den ferien.

  6. #6
    hirngespinst ist offline newbie

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    Standard Re: Kind brüllt und brüllt und will nachts nicht schlafen

    Wenn es dich so nervt "fremdbestimmt" zu sein, dann hättest du keine Kind(er) kriegen dürfen. Kinder bestimmen nun mal fortan den Tagesablauf.

    Unsere Maus schläft auch bei uns im Bett. Na und? Später schläft sie garantiert in ihrem Bett. Sie wird nicht mit 40 in deinem Bett liegen und kuscheln wollen.

    Ansonsten: MIt runter nehmen & wach lassen bis er wieder müde ist.

  7. #7
    Maxie Musterfrau ist offline 100% Originalnick

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    Standard Re: Kind brüllt und brüllt und will nachts nicht schlafen

    Zitat Zitat von _Lulu_ Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich hoffe, ihr habt ein paar Ideen für uns. Unser Sohn (2,5 Jahre alt) hat schon immer bei uns im Bett schlafen dürfen. Insgesamt läuft es in der Regel so, dass er um 20:00 Uhr in sein Bett geht und irgendwann um 23:00 / 0:00 Uhr zu uns kommt, wenn er aufwacht und einer von uns ohnehin gerade auf dem Weg ins Bett ist.

    Leider schlief er noch nie von 20:00 Uhr durch, sondern wurde immer mal gegen 22:00/22.30 Uhr wach und wurde dann so lange wieder in sein Bett gelegt, bis einer von uns ins Elternbett gegangen und ihn mitgenommen hat.
    He, von 22.00h bis morgens ist doch Durchschlafen. Warum müssen Kinder punkt 20h zum Gong der Tagesschau schlafen?

    Generell habe ich kein Problem damit, dass unser sehr anhänglicher und liebebedürftiger Sohn nachts bei uns schläft und hier seine Streicheleinheiten abholt.
    Das ist doch schön.

    Aber ehrlich gesagt, nervt es doch manchmal, so fremdbestimmt zu sein und ihn so früh schon bei uns zu haben. Übrigens wird er dann auch bei uns hin und wieder wach, vor allem, wenn er seinen Nuckel verliert. Er hat in all der Zeit noch keine einzige Nacht annähernd durchgeschlafen.
    Kurzes Aufwachen ist normal, jeder Mensch wacht nachts etliche Male auf. Wie sieht denn bei euch dieses Aufwachen aus? Findet er den Schnuller nicht von selber? Ist er längere Zeit wach?

    Fremdbestimmt ist man mit Kindern immer, das ändert sich erst mit dem Auszug, wenn man Glück hat. Das Kind kann man nicht ändern, nur die eigene Einstellung dazu. In diesem Fall die eigene Schlafsituation, nicht die des Kindes.



    Seit ein paar Tagen allerdings spitzt sich die Situation zu. Er bestimmt nun, wenn er das erste Mal so richtig wach wird, dass wir um 22:00 Uhr etwa in Bett zu gehen hätten. Wenn wir nicht mit ihm ins große Bett gehen, wird gebrüllt bis die Wände wackeln und er heiser ist. Bis jetzt haben wir dann, weil wir ihn nicht schreien lassen wollten, nachgegeben und sind zähneknirschend ins Bett gegangen. Gestern hatten wir Gäste, da konnten wir nicht mal eben ins Bett gehen, so kam er nachts mit runter und fand das natürlich klasse. Super.
    Hört sich fast so an, als wäre er gegen 22h einfach ausgeschlafen, sprich durch 2 Stunden Schlaf erfrischt. Was spricht dagegen, ihn erst später ins Bett zu bringen? Oder ihn dann um 22h eben aufbleiben zu lassen?

    Schlaf lässt sich nicht erzwingen. Und Brüllen lassen ist Zwang. Dann doch lieber dne Abend so umgestalten, dass alle damit leben können.

    Wenn wir nicht mit ihm ins Bett gehen, brüllt er so lange, bis wir nachgeben - wir haben es allerdings noch nicht über mehrere Stunden versucht, weil es uns einfach so weh tut, dass er sich so aufregt und hinein steigert. Einen Tag haben wir dann angeboten, er könne schon ohne uns ins große Bett gehen. Das war aber auch nicht das selbe und so blieb er dort auch nicht liegen. Wir können nicht mal aus dem Raum gehen, weil er so durchdreht, sich an uns klammert und hinterher robbt.
    Du sprichst immer von "wir". Müsst ihr beide dabei bleiben?

    Bitte, ich bin wirklich mit meinem Latein am Ende. Es kann doch nicht sein, dass er unser Leben so derart bestimmt.
    Einer bestimmt bei euch immer. Entweder ihr oder er. Deshalb solltet ihr mal tagsüber mit ihm zusammen überlegen, wie man die Schlafsituation regeln könnte. Probiert mal rum, was Aufstehtzeit und Zubettgehen betrifft. Aber bitte versucht alles mind. 2 Wochen lang, damit der Körper Zeit hat, sich umzustellen.

    Schreien lassen (evtl. sogar, bis sich das Kind erbricht) hilft in manchen Fällen, damit abends Ruhe ist. Ob man das aber dem eigenen Kind antun möchte. Und ob das wirklich die Gründe für die Einschlafprobleme beseitigt, wage ich zu bezweifeln.

    Wir sind selbständig und müssen abends noch arbeiten. Ich kann nicht mal eben so jede Nacht um 22 Uhr ins Bett gehen, nur weil er es gerade will.
    Ist er denn tagsüber viel bei euch? Oder ist er in der Krippe? Gab's in letzter Zeit Veränderungen (neue Kindergartengruppe, neue Freunde, Entwicklungssprung)? Wie trennt er sich denn tagsüber von euch, leicht oder eher schwer?

    Seid ihr momentan recht angespannt wegen irgendwelcher Dinge?

    Hat noch jemand von euch solche Erfahrungen gemacht - vor allem mit soooolche Schreiattacken? Habt ihr Tipps, wie habt ihr das Problem in den Griff bekommen?

    Viele Grüße
    Lulu
    Ich denke mit viel Geduld, Ausdauer und Neuorganisation. Und Überdenken der eigenen Situation.


    LG

    Maxie Musterfrau

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