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Thema: Interview mit Annette Kast-Zahn in der aktuellen Eltern-Zeitschrift:

  1. #21
    stinkiwinki ist offline Stranger

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    Standard Re: Interview mit Annette Kast-Zahn in der aktuellen Eltern-Zeitschrift:

    Da hast du mich falsch verstanden. Wenn Eltern weder bereit sind, mit dem Kind gemeinsam zu schlafen (was zwar artgerecht ist, aber kein MUSS) und aber auch nicht aufstehen möchten, um ihr Kind zu trösten, hätten sie sich die Sache mit dem Kinder kriegen besser nochmal überlegt. Babys brauchen uns nun mal, die einen häufig, die anderen weniger häufig. Die Fürsorgepflicht ist nunmal kein Mantel, den man um 20 ausziehen und an die Garderobe hängen kann.

  2. #22
    Sudami ist offline Stranger

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    Standard Re: Interview mit Annette Kast-Zahn in der aktuellen Eltern-Zeitschrift:

    Hallo zusammen,

    ich muss sagen, dass ich das Interview auch nicht als sehr gut geführt empfunden und mich, wie TinkaT, auch schon ein wenig über die Art und Weise, wie Nora Imlau die Gesprächsführung aufgebaut hat, geärgert habe. Das alles kam bei mir überhaupt nicht gut an und hatte einen negativen Beigeschmack.

    Ich selbst habe das Buch von Annette Kast-Zahn gelesen, weil ich 5 Freundinnen habe, die damit ebenfalls sehr gute Erfahrungen gemacht haben. Ich empfand das Buch als sehr sehr hilfreich.

    Fakt ist doch der:
    Klar macht man als Eltern immer das, was man für richtig hält, was seinem Kind auch gut tut. Manchmal macht man aber Dinge, die man gar nicht als so schlimm erachtet und wundert sich dann irgendwann darüber, warum es evtl. andere Mütter mit ihren Kindern leichter haben mit dem einschlafen und man selbst immer ein Riesentheater hat. Und ich finde es in JEDEM Fall nicht das allerschlechteste, wenn man sich das Buch einmal zu Gemüte führt um zu erfahren, was für Fehler man evtl. machen kann. Nicht jedes Kind ist gleich - bei manchen Kinder kann es zu Einschlafproblemen führen, bei anderen überhaupt nicht.

    Und damit wir Eltern evtl. im Vorfeld wissen, was man evtl. alles falsch machen KÖNNTE mit dem richtigen Einschlafen, ist es doch nicht schlecht, wenn man sich mal darüber infomiert (wir lesen doch im Vorfeld auch alles andere mögliche um Geburt, Kind & Co). Was man letztendlich damit dann macht, bleibt jedem selbst überlassen.

    Meine Freundinnen haben es mit dem Buch geschafft, dass ihre Kinder ohne Probleme einschlafen und auch durchschlafen, ich selbst habe es von anfang an beherzigt (so, wie es für mich und meine Kleine am besten umzusetzen war) und habe dann ab einem gewissen Alter versucht, mögliche Einschlaffehler einfach zu vermeiden. Bei uns hat das Ganze super super gut geklappt. Heute ist unsere Kleine 2,5 Jahre alt und alle Besucher wundern sich, wie problemlos bei uns das Zubett-gehen klappt. Ohne dieses Buch und den kleinen "Leitfaden" hätte ich das wohl alleine nicht so gut hinbekommen.

    Beispiel: Eine Bekannte hat einen Sohn, genauso alt wie meine Tochter. Er hat als Baby immer im Elternbett geschlafen, auch NUR wenn jemand mit dabei lag. Heute ist er eben auch 2.5 Jahre alt und schläft immer noch im Bett der Eltern und auch nur, wenn jemand neben ihm liegt. Selbst wenn er bei Oma zu Besuch ist und Mittagsschlaf macht, muss sich die Oma mit dazu legen, weil er alleine nicht einschläft. Meine persönliche Meinung ist: Das ist für mich ein sehr abschreckendes Beispiel. So würde ich selbst es auf gar keinen Fall haben wollen. Aber es soll ja durchaus Eltern geben, denen das überhaupt nichts ausmacht und die das gerne haben. Ich glaube, mein Mann wäre bei einer solchen Situation auch schon längst ausgezogen

    Also zum Abschluss an alle, die hier so eine schlimme Kritik üben:
    Jede Mama/Papa weiss, was gut für ihr Kind ist. Man kann das Buch als gut empfinden oder als furchtbar. Es gelesen zu haben, wird bestimmt niemandem schaden, man bekommt einen besseren Eindruck von allem. Und es erscheint einem beim lesen auch als durchaus logisch (das wurde ja schon geschrieben). Und was man am Ende für sich selbst herauszieht, das bleibt jedem selbst überlassen. Ich persönlich empfehle es auch allen meinen Freundinnen. Lesen schadet ja nicht und jeder muss einfach seinen eigenen Weg finden. Für mich war das Buch super und ich habe es bis heute nicht bereut.
    TinkaT und Mamaraeubertochter gefällt dies.

  3. #23
    Avatar von Pippi27
    Pippi27 ist offline Bibbi siemazwanzich

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    Standard Re: Interview mit Annette Kast-Zahn in der aktuellen Eltern-Zeitschrift:

    Zitat Zitat von Sudami Beitrag anzeigen
    Jede Mama/Papa weiss, was gut für ihr Kind ist. .
    Nein, nicht jeder Mama oder Papa weiss, was gut für ihr Kind ist! Kinder werden geschlagen, gedemütigt, ausgegrenzt, psychisch und physisch misshandelt, werden missbraucht! Und das alles von ihren Eltern.

  4. #24
    Sudami ist offline Stranger

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    Standard Re: Interview mit Annette Kast-Zahn in der aktuellen Eltern-Zeitschrift:

    Ich denke, du weisst schon wie ich es gemeint habe. Was du schreibst ist richtig, gehört hier jetzt aber nicht zu diesem Thema. Sorry.

  5. #25

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    Standard Re: Interview mit Annette Kast-Zahn in der aktuellen Eltern-Zeitschrift:

    Nabend Zusammen!

    An alle die hier glauben, man hätte sich abgesprochen oder noch schlimmer wird bezahlt, es ist in diesem Land immer noch legitim seine Meinung zu äusern!! Egal wann und wo.

    Wenn Intoleranz hier der große Tenor ist dann hat man gar keine Lust noch mehr zu schreiben. Es gibt bekanntermasen "viele Wege nach Rom" und blos weil es manche gibt die es mit Fr. Zahn`s Metohde probiert und es für alle beteiligten besser wurde, kann man sie beschimpfen und als Rabeneltern abstempeln die womöglich noch schlimmeres machen.

    Gott sei Dank gibt es genug Menschen die uns persönlich kennen und es besser wissen!!! Außerdem möchte ich hier mal meine Eltern lobend erwähnen! Sie haben uns mit viel Liebe und Verständnis erzogen und uns aber auch "Grenzen" gesetzt. Die saßen nicht die halbe Nacht am Bett oder ähnliches, das wäre Ihnen auch nicht in den Sinn gekommen. Mama Papa Ihr seid die Besten!!
    TinkaT gefällt dies

  6. #26
    TinkaT ist offline Stranger

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    Standard Re: Interview mit Annette Kast-Zahn in der aktuellen Eltern-Zeitschrift:

    Zum "Beitrag von Maxie Musterfrau von der ersten Seite: "Als ob Babys und Kleinkinder sich absichtlich wachhalten würden, nur um die Eltern zu beschäftigen..."

    Das hat auch niemand behauptet! Es ist völlig normal, dass Babys und Kleinkinder nachts aufwachen. Die Frage ist, wie sie dann reagieren: entweder sie haben kein Problem damit und schlafen einfach weiter (wie meine Tochter mittlerweile) oder sie schreien, weil sie Mama und Papa brauchen und/oder eine bestimmte Einschlafhilfe, an die sie sich gewöhnt haben. Und es geht einzig und allein darum, ihnen beizubringen, dass sie das nicht brauchen um weiter schlafen zu können. Und dies sollte ihnen saft und einfühlsam, aber auch bestimmt beigebracht werden. Annette Kast-Zahn ist vielleicht teilweise zu hart in ihren Methoden/Ansichten, dennoch ist übertrieben, wenn man ein Riesending daraus macht, ein Kind weinen zu lassen. Man muss sie dabei ja nicht mal allein lassen. Da bin ich sogar dagegen. Aber das muss jeder selbst entscheiden.

    Die Kommentare von Maxie Musterfrau und Pippi 27 finde ich nur polemisch und ihr habt nichts verstanden, deswegen werde ich darauf nicht weiter eingehen.
    Geändert von TinkaT (20.01.2014 um 22:39 Uhr)

  7. #27
    TinkaT ist offline Stranger

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    Standard Re: Interview mit Annette Kast-Zahn in der aktuellen Eltern-Zeitschrift:

    Zum ersten Beitrag von Servanda: Nur boshafte Unterstellungen, nix verstanden... weitere Kommentare erspare ich mir.

    Übrigens: ist es normal, dass ein dreijähriges Kind immer noch nicht durchschläft?? Sollte man sich nicht fragen, ob da vielleicht irgendetwas verbessert/geändert werden sollte??

    Und: wer sich im Familienbett wohlfühlt: Bitte!! Ich will es aber nicht so und deswegen hätte ich mir also kein Kind anschaffen sollen... super!

  8. #28
    Avatar von SofieAmundsen
    SofieAmundsen ist offline Urgestein

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    Standard Re: Interview mit Annette Kast-Zahn in der aktuellen Eltern-Zeitschrift:

    >>>Ich fand an deinem Beitrag nicht so viel missverständlich. Du setzt Eltern, die ihre Kinder ans alleine einschlafen gewöhnen wollen quasi mit schlagenden Eltern gleich und bist der Ansicht, sie hätten besser gar keine Kinder bekommen, wenn sie es lästig finden, zig mal die Nacht geweckt zu werden oder aber mit Kindern das Bett zu teilen.<<<
    Zitat Zitat von stinkiwinki Beitrag anzeigen
    Wenn Eltern es lästig finden, zig mal von ihrem eigenen Kind geweckt zu werden und auch nicht den einfachen weg des gemeinsamen Schlafend gehen wollen, sind sie augenscheinlich nicht bereit, sich über das gesunde und artgerechte Aufwachsen eines Babys Gedanken zu machen. Und ja, diese Eltern hätten tatsächlich besser keine Kinder bekommen, weil es ihnen augenscheinlich nicht nur an Wissen, bzw. Wissenaneignung und Empathie fehlt.
    Es war hier von Einjährigen die Rede und die sind keine Babys mehr.

    Zitat Zitat von stinkiwinki Beitrag anzeigen
    Hundehalter, die es lästig finden, mehrmals täglich ihren Hund auszuführen, hätten sich auch besser keinen Hund angeschafft. Ein warmes. Zuhause, Futter und allenfalls einen Garten zum Pipimachen reicht nämlich beileibe nicht aus, auch wenn ein Hund bei derartiger Behandlung nicht stirbt.
    Für mich verbieten sich ehrlich gesagt Vergleiche zwischen Hundehaltung und "Kinderhaltung".

    Zitat Zitat von stinkiwinki Beitrag anzeigen
    Genau reicht es für ein Baby nicht aus, eine frische Windel und warme Kleidung zu tragen, Nahrung zu erhalten und tagsüber betüdelt zu werden!
    Also meinen Kindern hat es überwiegend gereicht
    Liebe Grüße

    Sofie

  9. #29
    Falbala13 Gast

    Standard Re: Interview mit Annette Kast-Zahn in der aktuellen Eltern-Zeitschrift:

    Zitat Zitat von TinkaT Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich muss sagen, dass ich mich bei dem Interview über die Eltern-Redaktion und die Nora Imlau wirklich geärgert habe.

    Ich unterstütze voll und ganz das Schlaflernprogramm. Ich selber habe es bei meiner Tochter (damals war sie 11 Monate) angewandt, nachdem wir zuvor ein halbes Jahr mit Nachts zwischen 1 und 6 mal aufstehen und rumtragen (!) bis sie wieder einschläft hinter uns hatten.
    Ich bin auch dagegen, die Kinder einfach ins Bett zu legen, allein zu lassen, und zu warten, bis sie vor Erschöpfung einschlafen. Aber genau darum geht es ja nicht! Die Kinder sollen lernen, dass es nicht schlimm ist, allein im Bett einzuschlafen. Was ist denn daran bitte so schrecklich?

    Ich bin die ersten 10 Tage bei meiner Tochter im Zimmer geblieben und habe sie getröstet, sie hat nur die ersten 3 Tage stark geweint, da hab ich sie getröstet und nach 10, max 15 Minuten ist sie eingeschlafen. Nach knapp 2 Wochen hat sie sich ins Bett legen lassen von mir und ist ohne Probleme gleich eingeschlafen oder heutzutage brabblet sie noch etwas vor sich hin bevor sie einschläft. Ich bin absolut nicht der Überzeugung, dass die Kinder nach einer Weile einfach "aufgeben", wie es im Interview kritisiert wurde. Ich halte das für totalen Quatsch!! Natürlich weinen Kinder, wenn sich eine Gewohnheit ändert für sie. Das wird anfangs grds. abgelehnt, und weil sie sich nicht anders ausdrücken können, weinen sie.

    Soll man denn Ihnen deswegen aber alles durchgehen lassen? Soll schon ein kleines Kind oder Baby selbst entscheiden, was mit ihm geschieht, nur weil es weint? Natürlich soll man auf seine Bedürfnisse eingehen, aber es gibt Grenzen.

    Nachdem meine Tochter gelernt hat, selbst abends und mittags einzuschlafen, habe ich ihr erst beigebracht, auch nachts durchzuschlafen. Das war nach nur 4 Nächten und wirklich wenig Widerstand erledigt. Und seitdem schläft sie so gut und viel wie nie zuvor!! Sie wird zwar wach nachts, schläft aber dann eigenständig wieder ein. Das ist kein Problem mehr für sie. Wir fühlen uns wohler, sind ausgeschlafen und vor allem auch sie!

    Ich verstehe die harte Kritik an dem Schlaftraining wirklich nicht. Wie gesagt, man sollte es schon sanft machen und das Kind nicht einfach schreien lassen, sondern entweder anfangs ganz da bleiben oder immer wieder rein gehen und trösten, zeigen das man da ist. Alles andere ist wirklich grausam. Aber zum Teufel nochmal, wenn die Kinder mal weinen, dann ist das nicht immer gleich der Untergang der Welt oder seelische Grausamkeit. Kindern müssen auch Grenzen gesetzt werden und damit umgehen zu können müssen sie auch lernen! Sonst werden sie es später sicher nicht leichter haben. Jeder weiß, dass man nicht immer das haben kann, was man will und dass das immer auch das beste für einen ist.
    Oh...ein JKKSL-Jünger...

  10. #30
    Falbala13 Gast

    Standard Re: Interview mit Annette Kast-Zahn in der aktuellen Eltern-Zeitschrift:

    Zitat Zitat von Mamaraeubertochter Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen!

    Auch wir haben das Schlaflernprogramm mit unserer Tochter durchgeführt, da sie schlecht einschlafen konnte. Ich kann, genau wie TinkaT den "negativ touch" des Intervievs nicht nach voll ziehen.
    Kinder brauchen nicht nur "Grenzen" sonder auch Sicherheit, das können Eltern aber nur vermitteln wenn Sie sicher und bestimmt auftreten und nicht bei jedem weinen ein "o Gott on Gott" Gefühl entsteht. Genau das verleitet aber Kinder dann dazu noch mehr zu weinen und dann finden sie es klasse wenn sie Mama und Papa damit beschäftigen können.
    Wir haben seit wir das ganze gemacht haben ein viel besseres und entspannteres miteinander. Unsere Tochter ist ein fröhliches und lebendiges Kind mit dem wir am Tag viel spielen und uns beschäftigen, also Zeit nehmen. Dafür müssen wir uns keine Nächte mehr um die Ohren schlagen. Der Ausage von LuckyBina "das es traurig sei wenn man nicht die Zeit hat sich abends 2h an Bett zu setzen" kann ich also nicht zu stimmen, die zeit neheme ich mir lieber am Tag!
    Bist du die Schwester des JKKSL-Jüngers...

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