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  1. #1
    Jennifer77 ist offline Stranger
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    Unglücklich Schreikind weil ADHS

    Hallo,
    mein Sohn ist jetzt 9 Monate alt und war schon nach der Geburt im Krankenhaus sehr viel am schreien. Es hieß die Umstellung, Blähungen usw. seien der Grund. Auch Hebamme und Kinderarzt nahmen uns nicht ernst, bis sie Schreianfälle erlebten. Hilfe bekamen wir trotzdem keine, nur Ratlosigkeit. Geholfen hat uns letzendlich das Internet und der Osteopath. Das Schreien wurde durch die Behandlungen weniger, wenn es auch nicht verschwand. Durch die Infos aus dem Internet war es für uns leichter unser Kind zu verstehen. Nun kommt auch jetzt noch immer wieder das Schreikind durch obwohl mein Sohn längst kein Säugling mehr ist. Daher gingen wir erneut zum Osteopathen dem auch die große Bewegungsunruhe unseres Sohnes auffiel. Er meinte das ginge schon in Richtung ADHS und käme unter anderem auch durchs Impfen (!!??). Kann das sein? Ist unser Sohn einfach aktiver als andere? Ich soll jetzt nur noch mit ihm flüstern, jegliche reize (Farben, Lautstärke, Elektrosmog ) vermeiden und das füttern von Obst wegen dem Fruchtzucker vermeiden. Ich halte das alles für übertrieben, oder?

  2. #2
    Avatar von Jennifer2006
    Jennifer2006 ist offline Schnattchen
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    Standard Re: Schreikind weil ADHS

    Das nehme ich mal nicht an. Meine meckert auch von frühs bis abends. Aber wenn ich neben ihr auf dem Fußboden sitze ist sie ruhig. Aber ich kann ja nicht den ganzen Tag bei ihr auf dem Fußboden sitzen, sie muss ja auch lernen alleine zu spielen. Ich bin auch immer in ihrer Nähe.

  3. #3
    Avatar von KatjaM
    KatjaM ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Schreikind weil ADHS

    Klar, ADHS diagnostizieren mit 9 Monaten anhand von Unruhe. Kein Wunder, dass es alleine in Sachsen 1,25 Mio Kinder gibt die diese Diagnose haben! Und warum sollt ihr auf Obst verzichten? hat dein Sohn eine von einem richtigen Arzt festgestellte Unverträglichkeit oder ist das auch wieder nur so eine Vermutung? Ist dein Osteopath auch Heilpraktiker? Die schieben immer gerne alles aufs Impfen, auch wenn da bislang noch nie ein Zusammenhang gefunden wurde.
    Trägst du ihn viel (Tragehilfe, Tuch o.ä.?)? das kann die benötigte Bewegung mit abfangen.

  4. #4
    Avatar von Chinchilla64
    Chinchilla64 ist offline Legende
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    Standard Re: Schreikind weil ADHS

    Zitat Zitat von Jennifer77 Beitrag anzeigen
    Hallo,
    mein Sohn ist jetzt 9 Monate alt und war schon nach der Geburt im Krankenhaus sehr viel am schreien. Es hieß die Umstellung, Blähungen usw. seien der Grund. Auch Hebamme und Kinderarzt nahmen uns nicht ernst, bis sie Schreianfälle erlebten. Hilfe bekamen wir trotzdem keine, nur Ratlosigkeit. Geholfen hat uns letzendlich das Internet und der Osteopath. Das Schreien wurde durch die Behandlungen weniger, wenn es auch nicht verschwand. Durch die Infos aus dem Internet war es für uns leichter unser Kind zu verstehen. Nun kommt auch jetzt noch immer wieder das Schreikind durch obwohl mein Sohn längst kein Säugling mehr ist. Daher gingen wir erneut zum Osteopathen dem auch die große Bewegungsunruhe unseres Sohnes auffiel. Er meinte das ginge schon in Richtung ADHS und käme unter anderem auch durchs Impfen (!!??). Kann das sein? Ist unser Sohn einfach aktiver als andere? Ich soll jetzt nur noch mit ihm flüstern, jegliche reize (Farben, Lautstärke, Elektrosmog ) vermeiden und das füttern von Obst wegen dem Fruchtzucker vermeiden. Ich halte das alles für übertrieben, oder?
    Das ist Unsinn. Ich hab zwei ADHS-Kinder und mindestens eins davon war eher ruhig. Und auch mein Ältester, der extrem hyperaktiv war, hat in dem Alter total ruhig geschlafen. Einen solchen Zusammenhang gibt es nicht.

  5. #5
    Gast

    Standard Re: Schreikind weil ADHS

    Zitat Zitat von Jennifer77 Beitrag anzeigen
    Hallo,
    mein Sohn ist jetzt 9 Monate alt und war schon nach der Geburt im Krankenhaus sehr viel am schreien. Es hieß die Umstellung, Blähungen usw. seien der Grund. Auch Hebamme und Kinderarzt nahmen uns nicht ernst, bis sie Schreianfälle erlebten. Hilfe bekamen wir trotzdem keine, nur Ratlosigkeit. Geholfen hat uns letzendlich das Internet und der Osteopath. Das Schreien wurde durch die Behandlungen weniger, wenn es auch nicht verschwand. Durch die Infos aus dem Internet war es für uns leichter unser Kind zu verstehen. Nun kommt auch jetzt noch immer wieder das Schreikind durch obwohl mein Sohn längst kein Säugling mehr ist. Daher gingen wir erneut zum Osteopathen dem auch die große Bewegungsunruhe unseres Sohnes auffiel. Er meinte das ginge schon in Richtung ADHS und käme unter anderem auch durchs Impfen (!!??). Kann das sein? Ist unser Sohn einfach aktiver als andere? Ich soll jetzt nur noch mit ihm flüstern, jegliche reize (Farben, Lautstärke, Elektrosmog ) vermeiden und das füttern von Obst wegen dem Fruchtzucker vermeiden. Ich halte das alles für übertrieben, oder?
    Wie kann bei einem 9 Monate altem Baby schon ADHS festgestellt werden?

    Soweit ich weiß...sollte das ein Psychiater mit Fachrichtung ADS und Autismus machen. Nur würde der das in dem Alter nicht machen.

    Es IST übertrieben.

    Meine Tochter (Aspergerautistin) war eher ruhig...wenn etwas Trubel um sie herum war. Ihre Schreistunden hatte sie...wenn es ruhig wurde.

  6. #6
    Gast

    Standard Re: Schreikind weil ADHS

    Zitat Zitat von Jennifer2006 Beitrag anzeigen
    Das nehme ich mal nicht an. Meine meckert auch von frühs bis abends. Aber wenn ich neben ihr auf dem Fußboden sitze ist sie ruhig. Aber ich kann ja nicht den ganzen Tag bei ihr auf dem Fußboden sitzen, sie muss ja auch lernen alleine zu spielen. Ich bin auch immer in ihrer Nähe.
    Wieso MUSS sie das lernen

    Lass sie es doch in IHREM Tempo lernen...

  7. #7
    Gast

    Standard Re: Schreikind weil ADHS

    Zitat Zitat von Jennifer77 Beitrag anzeigen
    Hallo,
    mein Sohn ist jetzt 9 Monate alt und war schon nach der Geburt im Krankenhaus sehr viel am schreien. Es hieß die Umstellung, Blähungen usw. seien der Grund. Auch Hebamme und Kinderarzt nahmen uns nicht ernst, bis sie Schreianfälle erlebten. Hilfe bekamen wir trotzdem keine, nur Ratlosigkeit. Geholfen hat uns letzendlich das Internet und der Osteopath. Das Schreien wurde durch die Behandlungen weniger, wenn es auch nicht verschwand. Durch die Infos aus dem Internet war es für uns leichter unser Kind zu verstehen. Nun kommt auch jetzt noch immer wieder das Schreikind durch obwohl mein Sohn längst kein Säugling mehr ist. Daher gingen wir erneut zum Osteopathen dem auch die große Bewegungsunruhe unseres Sohnes auffiel. Er meinte das ginge schon in Richtung ADHS und käme unter anderem auch durchs Impfen (!!??). Kann das sein? Ist unser Sohn einfach aktiver als andere? Ich soll jetzt nur noch mit ihm flüstern, jegliche reize (Farben, Lautstärke, Elektrosmog ) vermeiden und das füttern von Obst wegen dem Fruchtzucker vermeiden. Ich halte das alles für übertrieben, oder?
    Das ist ausgemachter Blödsinn. Kein Fachmann für Verhaltensauffälligkeiten (und ein Osteopath zählt absolut nicht dazu!) würde bei einem Baby oder Kleinkind ADHS diagnostizieren. Diese Diagnose darf man erst ab dem 6. LJ stellen. Dieser Trend, bei jedem aktiven Kind direkt eine Störung zu diagnostizieren ist einfach nur
    Im Übrigen gibt es absolut keinen nachgewiesenen Zusammenhang zwischen Impfen und ADHS (Ich hab aber auch noch keinen Heilpraktiker getroffen, der pro-Impfen gewesen wäre). Es besteht auch absolut kein Zusammenhang zw. Fruchtzucker und ADHS. Es gibt eine Theorie, nach der ADHS durch künstliche Nahrungszusätze & Konservierungsstoffe begünstigt wird (schau mal unter "Feingold-Diät" nach). Diese Entstehungstheorie ist aber - nett gesagt - umstritten. Es gibt keinerlei wissenschaftliche Belege dafür.

    Das gesagt, hier nun meine Erfahrungen: unsere Tochter war ebenfalls ein Schreibaby und war deutlich länger als die angeblichen 3 Monate sehr anstrengend. Das stundenlange Schreien wurde zwar besser, aber bis sie 10 Monate alt war, war jeder Tag super anstrengend. Sie war ständig unzufrieden, quengelig, konnte nicht alleine sein - es war einfach tierisch kraftraubend. Ich habe es abwechseln auf einen Wachstums-/Entwicklungsschub, Zahnen, Schnupfen oder das Wetter geschoben
    Überstanden haben wir die Zeit mit ganz viel Tragen im Tragetuch und viel Geduld.

    Mit 10 Monaten konnte sie dann krabbeln und wurde zunehmend zufriedener. Jetzt ist es grad auch wieder etwas anstrengender, aber wir sind auch umgezogen, sie lernt laufen und zahnt mal wieder (da sind sie also wieder - meine Erklärungen für Tochterkinds Verhalten ).

    Tochter ist übrigens auch extrem aktiv, immer in Bewegung (selbst in den ersten Wochen, als sie sich noch garnicht richtig bewegen konnte - sie lag wirklich NIE still).

    Im übrigen ist dein Sohn mit gerade mal 9 Monaten sehr wohl noch ein Säugling. Das ist er sein gesamtes 1. Lebensjahr lang. Nur, weil du evt. nicht mehr stillst, heißt es nicht, dass er kein Säugling mehr ist. Im 1. LJ ist Milch (in Form von Muttermilch oder eben Pre/1er Formula) immer noch Hauptbestandteil der Ernährung. Kuhmilch sollte noch nicht im 1. Lj die Hauptmilchquelle sein (zu viel Proteine für die noch unreifen Nieren). Nach diesem Exkurs zur Ernährung (man möge mir mein Klugscheißen verzeihen ) hier jetzt mein Rat an dich:

    1) Lass´dir nicht einreden, dein Sohn wäre nicht normal oder nicht gesund. Er ist so, wie er ist, nimm ihn so an.
    2) Bete das Müttermantra: ES IST NUR EINE PHASE - ES GEHT VORBEI! ES IST NUR EINE PHASE - ES GEHT VORBEI! ES IST NUR EINE PHASE - ES GEHT VORBEI!
    3) Suche dir Unterstützung (Familie? Freunde? Partner?), wenn du das Gefühl hast, es nicht mehr zu schaffen. 2 Stunden Auszeit für dich in der Woche wirken wahre Wunder und du hast wieder Zeit, Geduld & Kraft für dein Kind. Vielleicht Kino, Sport, Shopping, Kaffeetrinken mit Freundinnen mal ohne Kind - das tut einfach mal gut. Und kein schlechtes Gewissen - 2 Stunden alleine mit dem Terrorkrümel sollten Oma/Opa/Papa/Babysitter schaffen, wenn du es sonst 24/7 bewältigst.

    UND: Denke daran: die Zeit arbeitet für dich. Dein Kind muss nicht immer extra anstrengend bleiben. Es wird auf jeden Fall besser - versprochen!

  8. #8
    Jennifer77 ist offline Stranger
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    Rotes Gesicht Re: Schreikind weil ADHS

    Vielen Dank für Eure aumunternden Worte! Man sucht ja tatsächlich immer einen Grund für das Schreien wie Marigold ja schon ganz treffend formuliert hat. Und von dem Müttermantra träume ich bereits:) Auch wir hatten die Hoffnung das alles erst besser wird wenn Kai endlich anfängt zu krabbeln, bis gestern. Aber inzwischen sind wir auch so weit zu sagen das der Osteopath gar nicht kompetent genug ist so etwas zu entscheiden und werden uns wohl einen anderen suchen. Aber man lässt sich halt auch schnell verrückt machen aus Sorge etwas falsches zu tun.Also weiterhin gedultig sein und viel tragen ( danke übrigens auch das ihr bestätigt das das gut und richtg ist, wird bei mir viel kritisiert ) Es kann nur besser werden

  9. #9
    Avatar von Portree
    Portree ist offline Pfählerteuffel!
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    Standard Re: Schreikind weil ADHS

    Zitat Zitat von KatjaM Beitrag anzeigen
    Ist dein Osteopath auch Heilpraktiker? Die schieben immer gerne alles aufs Impfen,
    Ähem, da möcht ich aber mal eine Lanze für viele meiner HP-Kollegen brechen: "Die" schieben nicht alles auf's Impfen (und es sind auch nicht alle dagegen)!

    Trotzdem halte ich das auch für eine Verlegenheitsaussage - überhaupt: ADHS mit 9 Monaten diagnostizieren? Fruchtzucker weg lassen ohne richtige Diagnose?

    Meine Herrn.... das kann ich nicht nachvollziehen
    LG von Sabine
    mit Flummi (*9/06) und Flocke (*10/09)


  10. #10
    Avatar von Tieni
    Tieni ist offline addict
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    Standard Re: Schreikind weil ADHS

    Zitat Zitat von Jennifer77 Beitrag anzeigen
    Hallo,
    mein Sohn ist jetzt 9 Monate alt und war schon nach der Geburt im Krankenhaus sehr viel am schreien. Es hieß die Umstellung, Blähungen usw. seien der Grund. Auch Hebamme und Kinderarzt nahmen uns nicht ernst, bis sie Schreianfälle erlebten. Hilfe bekamen wir trotzdem keine, nur Ratlosigkeit. Geholfen hat uns letzendlich das Internet und der Osteopath. Das Schreien wurde durch die Behandlungen weniger, wenn es auch nicht verschwand. Durch die Infos aus dem Internet war es für uns leichter unser Kind zu verstehen. Nun kommt auch jetzt noch immer wieder das Schreikind durch obwohl mein Sohn längst kein Säugling mehr ist. Daher gingen wir erneut zum Osteopathen dem auch die große Bewegungsunruhe unseres Sohnes auffiel. Er meinte das ginge schon in Richtung ADHS und käme unter anderem auch durchs Impfen (!!??). Kann das sein? Ist unser Sohn einfach aktiver als andere? Ich soll jetzt nur noch mit ihm flüstern, jegliche reize (Farben, Lautstärke, Elektrosmog ) vermeiden und das füttern von Obst wegen dem Fruchtzucker vermeiden. Ich halte das alles für übertrieben, oder?
    Oh Gott, dieser Herr hat aber furchtbaren Unsinn verzapft. Nur Flüstern, keine Reize und kein Obst? Klingt ja sehr sinnvoll :kater:
    Unser Großer war auch ein "Schreikind", seeehr unruhig, jede Sekunde in Bewegung, und das etwa ein Jahr lang. Das war furchtbar anstrengend, aber jetzt ist er ein ganz normaler, fröhlicher Vierjähriger (der nur noch gelegentlich hysterische Brüllattacken hat ). Ich habe damals auch die Kinderärztin gefragt, ob man davon sprechen könne, daß er hyperaktiv sei bzw. ADHS habe. Sie hat mich beruhigt und gemeint, ich solle mal abwarten, oft sehe es im Kindergartenalter schon ganz anders aus. Und so war es auch. Wirklich besser wurde es mit dem Gebrüll, als er anfing, verständlich zu sprechen. Also nur Mut, geh davon aus, daß dein Kind ganz normal ist. Viel Tragen und Nerven behalten :)
    mit Sohn 06/2008 und Söhnchen 10/2011

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