Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 11
Like Tree1gefällt dies

Thema: Und er schreit und schreit...

  1. #1
    Mary166 ist offline Stranger
    Registriert seit
    31.08.2012
    Beiträge
    6

    Standard Und er schreit und schreit...

    Hallo ihr lieben...

    auch ich möchte einfach was los werden...
    Mein kleiner ist jetzt 4 Wochen alt. Wir hatten eine nicht so tolle Geburt von 20 Stunden + Komplikationen.
    Die ersten Tage war alles okay, dann folgten die ersten Bauchschmerzen, dann eine Erkältung und jetzt schreit er nur noch.
    Die erste Woche im Wochenbett war ich ziemlich ausgeschaltet und mein Mann hat sich die meiste Zeit um den Kleinen gekümmert. Er war eig nur zum Stillen und kuscheln mal bei mir, weil ich ihn selber nicht lange halten konnte.Mittlerweile glaube ich das mein Kind meinen Mann mehr mag als mich.
    aber nun mal von vorne...

    Ich stille den kleinen, wir machen Bäucherchen, und eine frische Windel, dann sollte er eig schlafen... Dann kuscheln wir und ich wiege und trage ihn bis er hoffentlich einschläft, wenn ich ihn versuche abzulegen schreit er wieder.. er wird richtig hysterisch und schaukelt sich immer mehr hoch... ich schaffe es dann nicht mehr ihn zu beruhigen... (trotz pucken, wiegen, schaukeln, singen ,wärme, massagen,Sab bekommt er auch, ruhig reden, schhhhhhhhhhhhhhhhh geräusche,spazieren, pezziball, fön hilft nur kurz...) Es hilft nichts...
    Das einzige wie er nach ner halben stunde ruhig wird, ist wenn mein Mann da ist und ihn sich auf den Bauch legt, der arbeitet aber.
    Auch mir gehen die ganzen klugen Sprüche der Familie auf die Nerven:" Babys schreien halt mal, der hat hunger, nehmt ihn nicht dauernd raus, nicht dauernd rum tragen"

    Ich bin echt am verzweifeln, liegt es an mir? Er weint bis zu 2-3 Stunden und schläft nicht mal vor Müdigkeit ein.
    Ich stille ihn dann wieder ( er kommt alle 4 Stunden) und dann geht das Spiel wieder los...Wenn er mal schläft dann 15- 30 min.
    Hebamme schließt Bauchweh aus und schickte uns zum Osteopathen ( wegen der langen Geburt und evtl. Blockaden). Dort waren wir dann auch und es hat nichts geholfen, obwohl sie angäblich die Blockaden lösen konnte ?!
    Kinderarzt konnte bei der U auch nichts festellen.

    Sonst war es immer so das er ab 16uhr bis ca 23 Uhr geschrien hat und den Morgen über wenigstens mal geschlafen hat. (Mein Mann hatte Spätschicht)
    Jetzt weint er den ganzen Morgen und Mittag und abends ist er ruhig ( mein Mann hat Frühschicht)
    Mir kommt es so vor als weint er nach der Schicht meines Mannes?

    Ich werd noch irre, ich schaffe es nicht mein eigenes Kind zu beruhigen. Andere Mütter schaffe das doch?! Warum ich nicht? Ich bin dann immer so fertig könnte selber nur noch heulen. Klar merkt der kleine das und ich versuche jeden Tag wieder aufzustehen und gaannnz locker an die schreierei ranzugehen, aber es klappt nicht nach 4 Std Geschrei bin ich einfach nur entnervt.
    Ich hab das Gefühl er ist bei mir unzufrieden. Manchmal bin ich richtig sauer weil er sich nicht beruhigt, obwohl ich weiß das er dafür ja nichts kann.
    Nur ich weiß nicht was ihm fehlt...Und vorallem habe ich Angst, dass unsere Bindung darunter leidet. Ich liebe den kleinen überalles !!!
    Ich war ja schon erleichtert, als ich gelesen habe, dass es anderen auch so geht...Trotzdem bin ich das reinste Nervenbündel. Meinn Mann entlastet mich wo er kann, nur er muss ja arbeiten. Auch meine Eltern helfen mal und nehmen ihn, aber auch da schreit er nur und damit kommen sie auch nicht zurecht.

    Ich weiß einfach nicht mehr weiter und ich lese immer, dass es nach 3 Monaten aufhören soll, aber ich weiß nicht wie ich die 2 Monate noch überleben soll.
    Dazu kommt noch, dass ich beim stillen noch wahnsinnige Schmerzen habe ( trotz Stillhütchen, cremes, und Mitteln von der Hebamme). Trotzdem stille ich den kleinen,damit er bekommt was er braucht.
    Ich habe schon mit dem Gedanken gespielt, abzustillen. Dann hätte ich wenigstens keine Schmerzen mehr und mein Mann könnte mal eine Fütterung übernehmen :(

    Hat jemand ähnliche Erfahrungen? oder noch Tipps?

    Schon mal Danke....

  2. #2
    Avatar von Tigerblume
    Tigerblume ist gerade online Legende
    Registriert seit
    17.07.2008
    Beiträge
    24.544

    Standard Re: Und er schreit und schreit...

    Erstmal: .

    Ich habe eine ziemlich konkrete Idee davon wie es Dir geht und auch wenn meine Erinnerungen ihren Schrecken mittlerweile verloren haben, weiss ich noch sehr genau wie hilflos und verzweifelt ich mich gefühlt habe mit diesem ewig-schreienden Baby von dem ich keine Ahnung hatte was es eigentlich will, obwohl doch immer gesagt wird eine Mutter spüre das. Ich habe es nicht gespürt und mittlerweile glaube ich auch dass selten so viel gelogen und Unsinn erzählt wird wie wenn es um Säuglinge geht.

    Ich finde es emotional völlig nachvollziehbar dass Du Dir Gedanken machst Dein Kind könnte Deinen Mann lieber mögen als Dich. Ich hoffe aber auch, dass Du kognitiv weisst, dass dieser Gedanke nicht den Tatsachen entspricht!!! Vermutlich ist Dein Sohn bei Deinem Mann entspannter, weil Dein Mann ebenso entspannter ist (als Du).

    Wann beginnt Dein Sohn zu schreien? Erst wenn Du versuchst ihn abzulegen? Dann leg ihn nicht ab!

    Hast Du ein Tragetuch? Mir hat das ohne Frage das Leben gerettet. Es war anstrengend und kräfteraubend aber das Geschrei war vorbei und das war Gold wert!

    Vermutlich ist Dein Sohn ein ganz hervorragender Seismograph für Deinen Stress und Dein Unwohlsein. Wie soll er sich bei Dir entspannen, wenn Du selbst nicht entspannt bist? Du wirst ihn nicht überlisten können (auch wenn Du jeden Morgen noch so gute Vorsätze hast) und ich glaube der Knackpunkt liegt nicht bei ihm sondern bei Dir. Zumindest war es damals bei meiner Tochter so (vor Erschöpfung eingeschlafen ist sie nie - zum Brüllen war immer noch Energie vorhanden, stundenlang geschlafen wie andere Babys hat sie auch nie). Ich hätte jedem einen Vogel gezeigt der mir das gesagt hat - heute bin ich davon überzeugt, dass genau hier das Hauptproblem lag.

    Ignoriere die klugen Sprüche Deiner Familie. Sie werden es immer besser wissen, egal was Du tust (oder nicht tust).

    Es ist normal dass Du genervt bist - Du hast auch allen Grund dazu! Aber: Es wird Euch nicht weiterhelfen. Bei meiner Tochter und mir hat sich die Lage entspannt als ich akzeptieren konnte dass sie so ist wie sie ist und nicht andauernd Versuche unternahm, sie zum Schweigen oder zum Schlafen zu bringen. Ich habe mich irgendwann von dem Gedanken verabschiedet, dass sie nunmal nicht das Baby ist, das ich mir erträumt hatte (trinkt zufrieden, liegt dann süß und knuddelig auf einer Decke oder in der Wiege und schläft die meiste Zeit des Tages).

    Vielleicht hast Du die Möglichkeit daran teilzunehmen, wenn Dein Sohn bei Deinem Mann ist so dass Dein Sohn Dich auch in dieser Situation erlebt? Vielleicht wäre ein schrittweiser Übergang von Deinem Mann zu Dir möglich?

    Was das Stillen betrifft würde ich an Deiner Stelle sehr gut abwägen wie gut es Euch tut, wenn Du ausschließlich unter Schmerzen stillst? Auf diesem Weg wird sich nämlich sonst niemals Entspannung bei Euch einstellen können. Muttermilch ist die beste Säuglingsnahrung, keine Frage, aber ich finde ein Baby hat auch das Anrecht auf eine entspannte und glückliche Mutter. Vielleicht findest Du dafür im Stillforum hilfreiche Unterstützung?

  3. #3
    Avatar von Mama19862004
    Mama19862004 ist offline Bazinga!
    Registriert seit
    18.10.2011
    Beiträge
    586

    Standard Re: Und er schreit und schreit...

    ... ich denke wir alle wissen, wie du dich fühlst... und es gibt keinen grund, sich verrückt zu machen...

    hast du evt. jemanden, außer deinen mann, der öfter mal vorbeischauen könnte, um dich ein wenig zu entlasten? und damit meine ich jemanden, der dir den kleinen mal abnimmt und ihn wiegt und schmust? viele frauen, sind ich oft zu stolz, aber ich finde, man darf ruhig freunde, familie etc. in anspruch nehmen, wenn man nicht mehr kann.... das ist kein zeichen von schwäche sondern einfach dafür, das man weiß wo seine grenzen liegen...

    dass du solche schmerzen beim stillen hast, trotz hebamme find ich außergewöhnlich. denn meistens liegt es ja an einer falschen stilltechnik... tun dir alle positionen weh oder nur bestimmte? ich fand es anfangs zb am angenehmsten, wenn er sozusagen verkehrtherum angelegt war. also wenn er an der rechten brust war, mit den füßen rechts herum lag... ansonsten achte konsequent darauf, dass der mund weit genug auf ist, wenn du anlegst... gibt es vll eine stillgruppe oder ähnliches in der nähe?

    wenn das stillen nicht so schmerzhaft wäre, würde ich dazu raten, ihn einfach immer wieder anzulegen, das hat mir sehr geholfen... auch wenn er oft nur nuckelt, beruhigt ihn das meistens und das schont wirklich die nerven,....
    trage oder tragetuch, fand ich zum teil auch hilfreich... bei uns hat es die kombi mit frischer luft getan... ich hab ihn mir vor die brust geschnallt, den hund geschnappt und ab raus... 10 minuten weinen und dann guckte er sich die bäume an... den himmel und schlief ein...

    bezüglich des stillens, würde ich mir vll anderweitig noch hilfe suchen, denn wenns erstmal richig klappt ist es wirklich wunderschön und du wirst dankbar sein, es so "leicht" zu haben... so geht es mir jedenfalls... z.b. wenn der kleine nachts alle 2 stunden wach wird, denke ich immer, ein glück, muss ich nicht aufstehen und etwas zubereiten...

    ansonsten, bevor du wütend wirst, verlasse mal kurz den raum, atme tief durch, dreh vll kurz die musik auf bzw. setz kopfhörer auf, das ist vll besser, dann kannst du ihm nähe geben, ohne dich vom schreien beirren zu lassen... und wenn du dich beruhig hast, geh zurück... denn wenn er spürt, dass du sauer bist und gereizt, wird er sich nur noch mehr hochschaukeln...

    ich wünsche dir viel kraft und jemanden, der dich noch zusätzlich unterstützt.. und ich hoffe es tröstet dich,... es geht vorbei!!! versprochen...
    Geändert von Mama19862004 (24.10.2012 um 13:30 Uhr)
    http://davf.daisypath.com/0IeLp2.png

    http://www.hebamme4u.net/babyTicker/bT_pics/40741.gif

    http://www.hebamme4u.net/babyTicker/bT_pics/59815.gif

    Wenn Sie beschließen, ein Kind zu bekommen,
    dürfen Sie eines nicht vergessen:
    Ihr Herz schlägt fortan außerhalb Ihres eigenen Körpers.

  4. #4
    anhel ist offline journey (wo)man
    Registriert seit
    11.06.2010
    Beiträge
    85

    Standard Re: Und er schreit und schreit...

    Hallo!

    Das erinnert mich alles an meine erste Tochter. Bei mir wars ungefähr genauso. Ich war einfach völlig genervt von diesem Geschrei. Hatte jetzt auch echt Angst, dass das zweite genauso wird - bis jetzt zum Glück nicht...

    Ich würde auf jeden Fall mit der Hebamme reden. Meine sagte immer nur, das Kind nimmt zu, euch gehts gut. Und mir ging es gar nicht gut...
    Bei uns wurde es langsam nach ca. 4 Monaten besser, aber die ersten Monate machen einen fertig und das bleibt lang in Erinnerung. Mir hat auf jeden Fall ne Krabbelgruppe, Delfi, oder was auch immer es bei euch gibt geholfen, wo man sich mit anderen Muttis austauschen kann. Auch wenn man denk mit so nem Schreihals kann man sich nicht in einer solchen Gruppe sehen lassen Bei uns haben sich damals alle schnell damit abgefunden, dass meine Tochter am Ende der Stunde dauerschreit und alle waren sehr gelassen.
    Ich finde auch, dass man sie dann halt tragen sollte, wenn sie die Nähe brauchen. Ich habe meine Tochter fast den ganzen Tag durch die Wohnung getragen außer sie lag im Kinderwagen - dieser musste allerdings geschoben werden...
    Gegen die Schmerzen beim Stillen (die hatte ich anfangs auch) habe ich Paracetamol genommen. Im Krankenhaus sagten die, man soll sich nicht quälen und so den Stillstart vermasseln. Ich habe neun Monate lang gestillt und es war dann sehr schön.

    Meine Tochter ist jetzt fast drei, schläft immer noch eher schlecht,aber gern in ihrem eigenen Bett. Das Tragen hat ihr also definitiv nicht geschadet!

    Die Zeit geht tatsächlich schnell vorbei, aber wie du schon sagtest, die 2-3 Monate, die noch kommen, können anstrengend werden, also versuch wirklich Hilfe zu kriegen.

    Dein Kind sagt es zwar noch nicht, aber Mama ist immer die beste, wird bei euch genauso sein!

    Ich wünsch dir alles Gute!

  5. #5
    Mary166 ist offline Stranger
    Registriert seit
    31.08.2012
    Beiträge
    6

    Standard Re: Und er schreit und schreit...

    Hallo ihr lieben!

    Danke für eure vielen lieben Worte, das baut mich echt auf!
    Ich versuche jetzt mal allgemein zu antworten...

    Der kleine schreit eigentlich fast dierekt nach dem Stillen, erst ein paar Minuten Ruhe und dann geht es los...
    Manchmal schläft er auch, und dann schreit er erst, aber wenn er schreit dann schreit er...
    Meine Mutter hilft mir ab und an und auch eine Freundin, die Zeit ist echt entspannend...und ich genieße sie total
    sonst bin ich viel draußen und fahre mit dem Kinderwage rum, aber er schläft nur kurz, kaum bin ich im Haus - schreit er..
    Ich nehme ihn auch immer raus, wenn er weint, selbst wenn er sich durch meine Nähe nicht beruhigt.

    jaaa das stillen... meine Hebamme und ich sind auch am rätseln, Stillpositionen habe ich alle durch und es tut immer weh, erst dachte ich ja das es nur am Anfang ( Stillstart) weh tun würde aber es wird nicht besser.. Auch die Technik von meinem Sohn ist ok, der Mund weit offen.. das einzige was er nicht schafft, ist das Vakuum lange zu halten, er setzt oft ab. Was mir natürlich auch weh tut.
    Ich arbeite schon mit einer Stillberaterin und Habamme zusammen und wir wissen alle nicht so recht weiter, es wird vermutet das ich einen unterdruck in den Milchdrüsen habe. Paracetamol hilft leider nicht habe ich schon versucht :(

    ISt ja schon mal beruhigend zu wissen das es Krabbelgruppen gibt, die das locker sehen, ich trau mich ja nicht mal zu meinen schwiegereltern -.- die Kommentare und so erspare ich mir gerne...

    Ich reiße mich echt schon zusammen, gehe 3 min auf den Balkon wenn ich merke, dass es wieder zu viel wird, das hilft mir meistens. Leider weiß ich das der kleine die Anspannung von mir merkt ...

    Ich hoffe echt, dass es bald besser wird. Wir besuchen jetzt nochmal eine andere Osteopathin, vielleicht hilft sie uns...
    Ich bewundere euch sehr, dass ihr das alle geschafft habt! Hut ab!!!!!

    Danke für eure Erfahrungen, Tipps und aufbauenden Worte!!!!!!!!

  6. #6
    Avatar von Tigerblume
    Tigerblume ist gerade online Legende
    Registriert seit
    17.07.2008
    Beiträge
    24.544

    Standard Re: Und er schreit und schreit...

    Dass Ihr keinen Soor habt ist aber abgeklärt, oder?
    CarrieCute gefällt dies

  7. #7
    Avatar von CarrieCute
    CarrieCute ist offline Poweruser
    Registriert seit
    13.02.2010
    Beiträge
    8.401

    Standard Re: Und er schreit und schreit...

    Wie schaut es mit den Zungen- und Lippenbändchen aus?
    Carrie

    http://lb3f.lilypie.com/oUTbp2.png

    www.embryotox.de infos über Medikamente in Schwangerschaft und Stillzeit

    www.rabeneltern.de und ja, wir sind Rabeneltern


    http://lmtf.lilypie.com/5xiOp1.png
    mit meiner RLBino Arwen1860

  8. #8
    Lella ist offline Member
    Registriert seit
    21.02.2012
    Beiträge
    155

    Standard Re: Und er schreit und schreit...

    Zitat Zitat von Mary166 Beitrag anzeigen
    ...
    Dazu kommt noch, dass ich beim stillen noch wahnsinnige Schmerzen habe ( trotz Stillhütchen, cremes, und Mitteln von der Hebamme). Trotzdem stille ich den kleinen,damit er bekommt was er braucht.
    Ich habe schon mit dem Gedanken gespielt, abzustillen. Dann hätte ich wenigstens keine Schmerzen mehr und mein Mann könnte mal eine Fütterung übernehmen :(

    Hat jemand ähnliche Erfahrungen? oder noch Tipps?

    Schon mal Danke....
    Ohhh ja das kenne ich nur zu gut. Ich hatte auch einen schwierigen Stillstart, was wunde Brustwarzen betrifft. Ich habe bei jedem Anlegen nur geheult vor Schmerzen und in den Stillpausen schon Panik vor dem nächsten Mal gehabt. Irgendwann hatte ich richtig tiefe Risse, die zum Teil geblutet haben. Meine Hebamme hat mir so viele Tipps gegeben, aber nichts hat wirklich geholfen (Salben, Heilwolle, Zinnhütchen, frische Luft, Milch antrocknen lassen etc.).

    Aber ich wollte unbedingt stillen und habe trotz heftiger Schmerzen durch gehalten. Und siehe da nach ca. 10 Wochen wurde es immer besser und die Wunden sind allmählich abgeheilt. Seither macht das Stillen richtig Spaß und ich hoffe es geht auch noch lange so weiter. Ich bin so froh, dass ich durch gehalten habe.

    Lange Rede kurzer Sinn. Bitte halte noch durch!!! Du schaffst das!!!! Es wird bestimmt bald besser und dann kannst du das Stillen sicher auch genießen.

  9. #9
    Gast

    Standard Re: Und er schreit und schreit...



    Vorneweg...es geht vorüber...auch wenn du das jetzt gar nicht glauben kannst.

    Stillen war hier nie ein (größeres) Problem...aber die Versuche die Ursache fürs Schreien herauszufinden...hab ich nicht geschafft.

    Abstände von 4 Stunden? Ihr Rhythmus? Bis wir den Abstand hatten...verging schon etwas Zeit ins Land.
    Luft schlucken durch Schreien wegen Hunger kann auch Blähungen verursachen.
    Hier waren eher 1,5 bis 2 Stunden (mit Glück) angesagt.

  10. #10
    Mary166 ist offline Stranger
    Registriert seit
    31.08.2012
    Beiträge
    6

    Standard Re: Und er schreit und schreit...

    hallo,

    Soor hat er ( haben wir) nicht. Lippenbändchen/Zungenbändchen wusste ich nichts von, aber ich habe es gleich kontrollieren lassen und auch alles normal.
    Danke fürs Mut zu sprechen...Das mit dem stillen wird und wird nicht besser, der kleine nimmt auch nicht so gut zu dass wir jetzt warscheinlich zufüttern müssen. Die Hebamme sagt, dass mein Milchspendereflex entweder spät oder garnicht funktioniert und der kleene so nicht an die sättigende Milch kommt.

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •