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  1. #1
    reikja79 ist offline Stranger
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    Standard Bin mit den Nerven am Ende

    Hallo, mein Sohn ist jetzt 8 Wochen alt und er schreit nur noch. Mittlerweile bin ich nur noch am heulen. Dabei war er am Anfang ein ganz ruhiges und gelassenes baby. Er kam 5 Wochen zu früh auf die Welt und die Geburt war mit 17 stunden ziemlich anstrengend. Dann musste ich ihn leider 10 Tage auf der Früchenstation lassen und ich war so froh als ich ihn endlich mitnehmen durfte und zuhause die erste zeit ging alles super er hatte ein paar blähungen, habe mir von einer Freundinn die Physiotherapeutin ist die Massage beibringen lassen (hatt er auch jeden Tag wo er auf station lag auch bekommen). Und jetzt seit ca. 4 Wochen schreit er nur noch und meistens dann wenn er kurz vorm einschlafen ist. Ich habe echt alles probiert, rumtragen, einpucken, singen, bei ihm liegen bleiben usw. Mittlerweile heulen wir ihm duo. Die Nachbarn schauen mich schon an als ob ich den kleinen Misshandel und meine Eltern meinen auch das ich übertreibe ( ist ja klar bekommen auch nicht viel mit davon wohnen auch gut 180 km von mir weg) Nun bin ich langsam an den punkt gelangt wo ich nimmer kann. Seit gestern bin ich nur noch am heulen weil ich denke das ich mit ihm nicht mehr zurecht komme und ich ihn echt gerne mal einfach für ein paar stunden weg geben will und das war am anfang einfach undenkbar ich den kleinen jemanden anvertrauen niemals. Und dabei habe ich mich nach 2 fehlgeburten so auf ihn gefreut und jetzt denke ich manchmal es wäre ohne ihn besser. Und schon könnte ich wieder losheulen weil ich mich jetzt fühle wie eine schlechte Mutter( weil man das laut meiner Mutter nicht sagen darf) Ich will am Montag zur schreiambulanz bei uns ins Krankenhaus gehen auch wenn ich keinen Termin habe weil ich denke das ichs nicht mehr lang aushalte. Habt ihr schon erfahrungen damit? Wie habt ihr es geschafft? Wie lange dauert das noch?

  2. #2
    Avatar von Britt
    Britt ist offline Legende
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    Standard Re: Bin mit den Nerven am Ende

    Zitat Zitat von reikja79 Beitrag anzeigen
    Hallo, mein Sohn ist jetzt 8 Wochen alt und er schreit nur noch. Mittlerweile bin ich nur noch am heulen. Dabei war er am Anfang ein ganz ruhiges und gelassenes baby. Er kam 5 Wochen zu früh auf die Welt und die Geburt war mit 17 stunden ziemlich anstrengend. Dann musste ich ihn leider 10 Tage auf der Früchenstation lassen und ich war so froh als ich ihn endlich mitnehmen durfte und zuhause die erste zeit ging alles super er hatte ein paar blähungen, habe mir von einer Freundinn die Physiotherapeutin ist die Massage beibringen lassen (hatt er auch jeden Tag wo er auf station lag auch bekommen). Und jetzt seit ca. 4 Wochen schreit er nur noch und meistens dann wenn er kurz vorm einschlafen ist. Ich habe echt alles probiert, rumtragen, einpucken, singen, bei ihm liegen bleiben usw. Mittlerweile heulen wir ihm duo. Die Nachbarn schauen mich schon an als ob ich den kleinen Misshandel und meine Eltern meinen auch das ich übertreibe ( ist ja klar bekommen auch nicht viel mit davon wohnen auch gut 180 km von mir weg) Nun bin ich langsam an den punkt gelangt wo ich nimmer kann. Seit gestern bin ich nur noch am heulen weil ich denke das ich mit ihm nicht mehr zurecht komme und ich ihn echt gerne mal einfach für ein paar stunden weg geben will und das war am anfang einfach undenkbar ich den kleinen jemanden anvertrauen niemals. Und dabei habe ich mich nach 2 fehlgeburten so auf ihn gefreut und jetzt denke ich manchmal es wäre ohne ihn besser. Und schon könnte ich wieder losheulen weil ich mich jetzt fühle wie eine schlechte Mutter( weil man das laut meiner Mutter nicht sagen darf) Ich will am Montag zur schreiambulanz bei uns ins Krankenhaus gehen auch wenn ich keinen Termin habe weil ich denke das ichs nicht mehr lang aushalte. Habt ihr schon erfahrungen damit? Wie habt ihr es geschafft? Wie lange dauert das noch?
    Hallo,

    ich lese durch Zufall Deine Schilderung hier und muss sagen, dass ich mich um 15 Jahre zurückversetzt fühle. Damals bekam ich mein erstes Kind, ich war erst 22 und vollkommen überfordert. Mein Sohn kam termingerecht zur Welt und war ein hübsches und gesundes Baby. Aber er schrie von Anfang an und es wurde immer mehr und mehr. Es ging mir genau wie Dir: wir heulten im Duett, ich schämte mich, weil ich es nicht schaffte, mein eigenes Kind zu beruhigen, ich war verzweifelt und fühlte mich als komplette Versagerin.

    Als mein Sohn etwas neun Wochen alt war, war ich eines Nachts an einem Punkt, an dem ich ihn fast geschüttelt hätte, so fertig war ich. Ich bekam Schlafstörungen (konnte nicht mehr einschlafen, weil ich immer damit rechnete, dass er wieder aufwacht), es war die schlimmste Zeit in meinem Leben.

    Rückblickend (nach einer gemeinsamen Therapie vor drei Jahren - ja, wir hatten durch das erste schwierige Jahr eine Bindungsstörung, die sich bis in die Pubertät meines Sohnes zog!) kann ich sagen, dass ich wohl an einer postpartalen Depression gelitten habe. Mein Sohn hatte Anpassungsschwierigkeiten und meine eigene Nervosität übertrug sich dann auch noch auf ihn - ein Teufelskreis!

    Meine Eltern wohnten damals auch 110 km von uns entfernt und bis auf meinen Mann hatte ich keine Unterstützung.

    Wenn Du so verzweifelt bist, dass Du nur noch weinen kannst, spricht das dafür, dass wirklich etwas nicht "stimmt". Klar, jeder ist mal überfordert mit so einem schreienden Baby, aber wenn das Weinen gar nicht mehr aufhört, dann solltest Du mit Deinem Frauenarzt und / oder Deiner Hebamme sprechen. Eine Schreiambulanz wäre auch eine Möglichkeit.

    Es wird besser, ganz sicher...bei uns hat es lang gedauert. Und erst als mein zweites Kind geboren wurde und ruhig und friedlich war, konnte ich mich endlich als "gute" Mutter fühlen. Nr.3 war dann wieder so anstrengend wie Nr.1. Aber zu der Zeit konnte ich damit dann ganz anders und viel souveräner umgehen; ich fühlte mich einfach nicht mehr als Mutter dafür verantwortlich, dass mein Kind so viel schrie. Ich hab selbstbewusst weiter gestillt (18 Monate) und ich hab meine Tochter fast das komplette erste Lebensjahr hindurch im Tragetuch mit mir herumgetragen. Dort fühlte sie sich wohl und geborgen und war halbwegs zufrieden.

    Ich wünsche Dir von Herzen, dass sich Deine Situation bald verbessert und Ihr den Teufelskreis früher unterbrechen könnt als es bei uns der Fall war! Alles Gute!

  3. #3
    flying30 ist offline Stranger
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    Standard Re: Bin mit den Nerven am Ende

    Hallo,

    Du bist keine schlechte Mutter - und brauchst Dich auch nicht so zu fühlen.

    Wenn ich Deine Schilderungen so lese, dann muß auch ich daran denken, wie es mir damals ging, als meine Tochter geboren wurde. Auch Sie war am Anfang ganz ruhig und dann plötzlich fing es an. Heute glaube ich zu wissen, woran es gelegen hat. Mein Mann ist ständig auf Montage gewesen und ich (damals 24) war immer allein mit meiner Maus. Alles mußte ich alleine machen, Haus, Garten, Einkauf, Baby. Ich hatte niemanden, der mal mit meiner kleinen spazieren gegangen ist oder sie mir mal für ein paar Stunden abgenommen hat. Ich war damals einfach zu gestreßt von allem und habe meine Aufregung und den Streß auf meine Tochter übertragen, unbewußt natürlich am Anfang, denn die Kleinen merken sofort, wenn etwas mit Mama nicht stimmt. Auch ich habe damals ganze Seen geweint und wußte nicht mehr weiter, Nerven total am Ende und keiner konnte mir helfen. Ständig bin ich zum Kinderarzt, weil ich dachte der Kleinen würde was fehlen, aber nix. Irgendwann dann mit etwa 6 Monaten, als sie sich selbst etwas betuen konnte, ging alles dann ganz schnell vorbei. Nun habe ich noch einen Sohn bekommen, der ist jetzt 6 Monate alt. Ich versuche heute alles gelassener zu nehmen, wenn eben die Wohnung z.B. nicht sauber ist, dann ist sie eben nicht ganz sauber, wenn Laub im Garten liegt, dann soll es doch liegen, mir ist das alles heute total egal. Denn Streß überträgt sich aufs Baby. Und was soll ich sagen, es klappt super.

    Du sagst, dass er meist am Abend schreit, Baby´s verarbeiten am Abend den Tag und kommen so oft schlecht zur Ruhe. Lasse den Tag ganz ganz ruhig ausklingen, fordere ihn am Abend nicht zu sehr, bringe ihn langsam zur Ruhe und versuche feste Rituale (ein Lied, sanftes Wiegen) einzuführen.

    Meiner heutigen Hebamme habe ich von meiner schreiwütigen Tochter erzählt, sie hat mir gesagt, dass es damals auch hätte sein können, dass sich die Kleine bei der Geburt einen Nerv eingeklemmt hat, sowas soll vorkommen und läßt Babys unermüdlich schreien. Sie sprach davon, dass ein Osteopath hier helfen kann. Er würde das Baby gezielt massieren und dann würde alles wieder gut. Vielleicht könnte dies ein Grund sein, warum dein Schatz so bitterlich weint. Frag doch mal deinen Arzt.

    Wenn Du wieder einmal an deine Grenzen stößt und denkst, es geht nicht mehr, dann möchte ich dir einen Rat geben. Vielleicht halten mich jetzt manche für blöd. Verlass einfach mal das Zimmer und zieh dich ein paar Minuten zurück zum Durchatmen, beruhige dich, versuche tief einzuatmen und sammle neue Kraft. Versuche runter zu kommen. Laß Ihn schreien und denke bloß nicht über die Nachbarn nach. Die hatten alle mal kleine Kinder und vielleicht waren die genau so. Ich bin mir sicher, dass Du das schaffst, ich wünsche dir viel Kraft und Deinem Sonnenschein alles alles Gute.

    PS: Denke nicht, dass Du ohne ihn besser dran wärst, das wärst Du nicht. Er ist ein Sonnenschein und bald schon wird alles so, wie Du es Dir gewünscht und erträumt hast.
    Geändert von flying30 (11.11.2012 um 22:40 Uhr)

  4. #4
    Gast

    Standard Re: Bin mit den Nerven am Ende

    meine Töchter waren beide sogenannte Schreikinder. Und wir waren auch in einer Schreiambulanz.

    meines Erachtens ist es fast immer ein Problem des Einschlafens. das Kind möchte so wahnsinnig gern schlafen, ist unendlich müde und kann eben nicht einschlafen.

    beide Kinder haben die ersten Monate tagsüber fast durchgehend bei mir in der MAnduca verbracht. ich habe sie nur zum Wickeln herausgenommen. Und zum Stillen. (Die Kleine sogar oft nicht einmal dann, denn da hatte ich den Bogen raus, wie ich in der Manduca stillen konnte.)

    Die Große schlief in der Manduca meist nach etwa 10 minuten ein. Die Kleine hatte es schwerer. Da dauerte es oft bis zu 30 Min, in denen sie auch weinte.

    beide konnte ich erst ablegen, als sie weit über 12 Monate alt waren. beide schliefen in den ersten monaten immer nur 45 min und waren dann wieder wach. Bei der Großen konnte ich wenigstens im Haus bleiben. Die Kleine schlief nur, wenn ich mit ihr draußen gegangen bin. Und sie schlief nur ein, wenn ich einen ganz bestimmten Schritt hatte und dabei Jingle Bells sang.

    Das klingt jetzt alles kurios - aber so war es.

    Die schlimmste zeit war bei beiden mit etwa 12 Monaten vorbei.

    Ich habe beide übrigens voll gestillt und absolut nach Bedarf. Ich habe Deinen anderen Thread gelesen. ich würde bei der Pre bleiben und absolut nach Bedarf die Flasche geben. Manchmal fehlen nur ein oder zwei Schlückchen bis zu Sättigung. Aber diese Fehlen macht den Schlaf unmöglich.

    Kind ruft. ich versuche, wieder zu kommen


    Zitat Zitat von reikja79 Beitrag anzeigen
    Hallo, mein Sohn ist jetzt 8 Wochen alt und er schreit nur noch. Mittlerweile bin ich nur noch am heulen. Dabei war er am Anfang ein ganz ruhiges und gelassenes baby. Er kam 5 Wochen zu früh auf die Welt und die Geburt war mit 17 stunden ziemlich anstrengend. Dann musste ich ihn leider 10 Tage auf der Früchenstation lassen und ich war so froh als ich ihn endlich mitnehmen durfte und zuhause die erste zeit ging alles super er hatte ein paar blähungen, habe mir von einer Freundinn die Physiotherapeutin ist die Massage beibringen lassen (hatt er auch jeden Tag wo er auf station lag auch bekommen). Und jetzt seit ca. 4 Wochen schreit er nur noch und meistens dann wenn er kurz vorm einschlafen ist. Ich habe echt alles probiert, rumtragen, einpucken, singen, bei ihm liegen bleiben usw. Mittlerweile heulen wir ihm duo. Die Nachbarn schauen mich schon an als ob ich den kleinen Misshandel und meine Eltern meinen auch das ich übertreibe ( ist ja klar bekommen auch nicht viel mit davon wohnen auch gut 180 km von mir weg) Nun bin ich langsam an den punkt gelangt wo ich nimmer kann. Seit gestern bin ich nur noch am heulen weil ich denke das ich mit ihm nicht mehr zurecht komme und ich ihn echt gerne mal einfach für ein paar stunden weg geben will und das war am anfang einfach undenkbar ich den kleinen jemanden anvertrauen niemals. Und dabei habe ich mich nach 2 fehlgeburten so auf ihn gefreut und jetzt denke ich manchmal es wäre ohne ihn besser. Und schon könnte ich wieder losheulen weil ich mich jetzt fühle wie eine schlechte Mutter( weil man das laut meiner Mutter nicht sagen darf) Ich will am Montag zur schreiambulanz bei uns ins Krankenhaus gehen auch wenn ich keinen Termin habe weil ich denke das ichs nicht mehr lang aushalte. Habt ihr schon erfahrungen damit? Wie habt ihr es geschafft? Wie lange dauert das noch?

  5. #5
    Gast

    Standard Re: Bin mit den Nerven am Ende

    Zitat Zitat von Lioba25 Beitrag anzeigen
    meine Töchter waren beide sogenannte Schreikinder. Und wir waren auch in einer Schreiambulanz.

    meines Erachtens ist es fast immer ein Problem des Einschlafens. das Kind möchte so wahnsinnig gern schlafen, ist unendlich müde und kann eben nicht einschlafen.

    beide Kinder haben die ersten Monate tagsüber fast durchgehend bei mir in der MAnduca verbracht. ich habe sie nur zum Wickeln herausgenommen. Und zum Stillen. (Die Kleine sogar oft nicht einmal dann, denn da hatte ich den Bogen raus, wie ich in der Manduca stillen konnte.)

    Die Große schlief in der Manduca meist nach etwa 10 minuten ein. Die Kleine hatte es schwerer. Da dauerte es oft bis zu 30 Min, in denen sie auch weinte.

    beide konnte ich erst ablegen, als sie weit über 12 Monate alt waren. beide schliefen in den ersten monaten immer nur 45 min und waren dann wieder wach. Bei der Großen konnte ich wenigstens im Haus bleiben. Die Kleine schlief nur, wenn ich mit ihr draußen gegangen bin. Und sie schlief nur ein, wenn ich einen ganz bestimmten Schritt hatte und dabei Jingle Bells sang.

    Das klingt jetzt alles kurios - aber so war es.

    Die schlimmste zeit war bei beiden mit etwa 12 Monaten vorbei.

    Ich habe beide übrigens voll gestillt und absolut nach Bedarf. Ich habe Deinen anderen Thread gelesen. ich würde bei der Pre bleiben und absolut nach Bedarf die Flasche geben. Manchmal fehlen nur ein oder zwei Schlückchen bis zu Sättigung. Aber diese Fehlen macht den Schlaf unmöglich.

    Kind ruft. ich versuche, wieder zu kommen
    So jetzt geht es weiter.
    Die Schreiambulanz war ein Schlag ins Wasser. Daß es ein Problem des Schlafens war, hatte ich mir bereits erarbeitet. Das wurde dort bestätigt und das tat gut. Ansonsten wurde aber empfohlen, das Kind nicht in der Manduca zu haben, weil es für mich zu anstrengend sei. Und es wurd eim Ergebnis dazu geradten, sie schreien zu lassen. Nur dann könne sie lernen, allein einzuschlafen.

    Wir haben diesen rat nicht befolgt. Nicht für 10 sekunden. Und es war richtig. Die Große kann seit langen gut einschlafen und auch die Kleine braucht nicht mehr die Manduca.

    ich habe viel zum Thema gelesen:

    So beruhige ich mein Baby - Tipps aus der Schreiambulanz: Amazon.de: Christine Rankl: Bücher
    Das Buch hat das Problem gut geschildert. Es rät dann allerdings auch zum Schreien lassen, was ich für falsch halte.

    Schlafen statt Schreien: Das liebevolle Einschlafbuch: Das 10-Schritte-Progamm für ruhige Nächte: Amazon.de: Elizabeth Pantley, Kirsten Sonntag: Bücher
    Hier fand ich wertvolle Tips zum Schlafen.

    Das glücklichste Baby der Welt: So beruhigt sich Ihr schreiendes Kind - so schläft es besser: Amazon.de: Harvey Karp, Karin Wirth: Bücher
    Das fand ich auch hilfreich.

    Und insgesamt das Beste und für die Seele am hilfreichsten war und ist das:
    In Liebe wachsen: Liebevolle Erziehung für glückliche Familien: Amazon.de: Carlos González, Elke Zdarsky: Bücher

    Was ich natürlich auch brauchte, war Entlastung. Beide Kinder schliefen auch bei meinem Mann in der manduca. Und so habe ich einige Wochenende im Bett schlafend verbracht und mein Mann brachte mir die Kinder zun Stillen.

    Ja, das war alles eine furchtbar anstrengende Zeit. Und ich hatte mir das auch alles ganz anders vor dem ersten Kind vorgestellt. Rückblickend war es dennoch wunderbar. Es ist dadaurch viel Nähe netstanden, weil wir diese schweren Zeiten gemeinsam durchgestanden haben, ohne daß jemand vernachlässigt wurde. Und weil es mir ganz klar gemacht hat, wo meine Prioritäten sind.

    Das echte Leben mit Kindern ist viel schöner als das, was in Zeitschriften abgebildet wird.

    Alles Gute!

  6. #6
    Gast

    Standard Re: Bin mit den Nerven am Ende

    Ach ja, unbedingt Osteopthen aufsuchen, der/die auf babys spezialisiert ist. Oft gibt es eben Blocken. Ich hatte selbst mal eine. Tut höllisch weh. Und Ostepathie hilft sehr gut dagegen.

    Zitat Zitat von Lioba25 Beitrag anzeigen
    meine Töchter waren beide sogenannte Schreikinder. Und wir waren auch in einer Schreiambulanz.

    meines Erachtens ist es fast immer ein Problem des Einschlafens. das Kind möchte so wahnsinnig gern schlafen, ist unendlich müde und kann eben nicht einschlafen.

    beide Kinder haben die ersten Monate tagsüber fast durchgehend bei mir in der MAnduca verbracht. ich habe sie nur zum Wickeln herausgenommen. Und zum Stillen. (Die Kleine sogar oft nicht einmal dann, denn da hatte ich den Bogen raus, wie ich in der Manduca stillen konnte.)

    Die Große schlief in der Manduca meist nach etwa 10 minuten ein. Die Kleine hatte es schwerer. Da dauerte es oft bis zu 30 Min, in denen sie auch weinte.

    beide konnte ich erst ablegen, als sie weit über 12 Monate alt waren. beide schliefen in den ersten monaten immer nur 45 min und waren dann wieder wach. Bei der Großen konnte ich wenigstens im Haus bleiben. Die Kleine schlief nur, wenn ich mit ihr draußen gegangen bin. Und sie schlief nur ein, wenn ich einen ganz bestimmten Schritt hatte und dabei Jingle Bells sang.

    Das klingt jetzt alles kurios - aber so war es.

    Die schlimmste zeit war bei beiden mit etwa 12 Monaten vorbei.

    Ich habe beide übrigens voll gestillt und absolut nach Bedarf. Ich habe Deinen anderen Thread gelesen. ich würde bei der Pre bleiben und absolut nach Bedarf die Flasche geben. Manchmal fehlen nur ein oder zwei Schlückchen bis zu Sättigung. Aber diese Fehlen macht den Schlaf unmöglich.

    Kind ruft. ich versuche, wieder zu kommen

  7. #7
    Gast

    Standard Re: Bin mit den Nerven am Ende

    Ach ja, unbedingt Osteopthen aufsuchen, der/die auf babys spezialisiert ist. Oft gibt es eben Blocken. Ich hatte selbst mal eine. Tut höllisch weh. Und Ostepathie hilft sehr gut dagegen.

    Zitat Zitat von Lioba25 Beitrag anzeigen
    meine Töchter waren beide sogenannte Schreikinder. Und wir waren auch in einer Schreiambulanz.

    meines Erachtens ist es fast immer ein Problem des Einschlafens. das Kind möchte so wahnsinnig gern schlafen, ist unendlich müde und kann eben nicht einschlafen.

    beide Kinder haben die ersten Monate tagsüber fast durchgehend bei mir in der MAnduca verbracht. ich habe sie nur zum Wickeln herausgenommen. Und zum Stillen. (Die Kleine sogar oft nicht einmal dann, denn da hatte ich den Bogen raus, wie ich in der Manduca stillen konnte.)

    Die Große schlief in der Manduca meist nach etwa 10 minuten ein. Die Kleine hatte es schwerer. Da dauerte es oft bis zu 30 Min, in denen sie auch weinte.

    beide konnte ich erst ablegen, als sie weit über 12 Monate alt waren. beide schliefen in den ersten monaten immer nur 45 min und waren dann wieder wach. Bei der Großen konnte ich wenigstens im Haus bleiben. Die Kleine schlief nur, wenn ich mit ihr draußen gegangen bin. Und sie schlief nur ein, wenn ich einen ganz bestimmten Schritt hatte und dabei Jingle Bells sang.

    Das klingt jetzt alles kurios - aber so war es.

    Die schlimmste zeit war bei beiden mit etwa 12 Monaten vorbei.

    Ich habe beide übrigens voll gestillt und absolut nach Bedarf. Ich habe Deinen anderen Thread gelesen. ich würde bei der Pre bleiben und absolut nach Bedarf die Flasche geben. Manchmal fehlen nur ein oder zwei Schlückchen bis zu Sättigung. Aber diese Fehlen macht den Schlaf unmöglich.

    Kind ruft. ich versuche, wieder zu kommen

  8. #8
    Avatar von Britt
    Britt ist offline Legende
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    Standard Re: Bin mit den Nerven am Ende

    Zitat Zitat von Lioba25 Beitrag anzeigen
    meine Töchter waren beide sogenannte Schreikinder. Und wir waren auch in einer Schreiambulanz.

    meines Erachtens ist es fast immer ein Problem des Einschlafens. das Kind möchte so wahnsinnig gern schlafen, ist unendlich müde und kann eben nicht einschlafen.

    beide Kinder haben die ersten Monate tagsüber fast durchgehend bei mir in der MAnduca verbracht. ich habe sie nur zum Wickeln herausgenommen. Und zum Stillen. (Die Kleine sogar oft nicht einmal dann, denn da hatte ich den Bogen raus, wie ich in der Manduca stillen konnte.)

    Die Große schlief in der Manduca meist nach etwa 10 minuten ein. Die Kleine hatte es schwerer. Da dauerte es oft bis zu 30 Min, in denen sie auch weinte.

    beide konnte ich erst ablegen, als sie weit über 12 Monate alt waren. beide schliefen in den ersten monaten immer nur 45 min und waren dann wieder wach. Bei der Großen konnte ich wenigstens im Haus bleiben. Die Kleine schlief nur, wenn ich mit ihr draußen gegangen bin. Und sie schlief nur ein, wenn ich einen ganz bestimmten Schritt hatte und dabei Jingle Bells sang.

    Das klingt jetzt alles kurios - aber so war es.

    Die schlimmste zeit war bei beiden mit etwa 12 Monaten vorbei.

    Ich habe beide übrigens voll gestillt und absolut nach Bedarf. Ich habe Deinen anderen Thread gelesen. ich würde bei der Pre bleiben und absolut nach Bedarf die Flasche geben. Manchmal fehlen nur ein oder zwei Schlückchen bis zu Sättigung. Aber diese Fehlen macht den Schlaf unmöglich.

    Kind ruft. ich versuche, wieder zu kommen
    Gut geschrieben. Bin absolut Deiner Meinung. Bei uns waren Tragetuch und Manduca auch die Rettung schlechthin.

  9. #9
    reikja79 ist offline Stranger
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    Standard Re: Bin mit den Nerven am Ende

    Hallo ihr lieben, danke für eure tipps und zusprüche. Ich hatte am Freitag einen Termin in der Schreiambulanz die waren echt super. Das einzigste was sie meinten was nicht so gut wäre ist das mein Zwerg bei mir im Bett manchmal mit schläft (nach dem füttern ist kuscheln die beste methode das er wieder ohne viel geschrei einschläft, und ich dann auch bevor ich ihn ins bettchen gelegt habe, was ich aber nicht schlimm finde weil ich das kuscheln mit ihm liebe.) Ansonsten ist alles viel besser geworden weil ich auch mit viel mehr ruhe an die sache gehe. Ich bin bei der Nahrung geblieben das haben die von der Ambulanz auch geraten weil es nur schlafmangel war oder manchmal noch ein wenig ist. Sonst nimmt er ja sehr gut zu was die 5,7 kg beweisen was mich fast umgehaut hätte weil ich meinen Zwerg mit 2,2 kg nach hause bekommen habe. Die von der Ambulanz meinten auch das ich 5 wochen zurück rechnen soll da er ja ein Frühchen war, aber er kommt mir nicht wie ein 6 wochen alter säugling vor, er ist sehr aufmerksam bewegt sich viel brabbelt manchmal ( manchmal kommt auch nichts raus so sehr er's auch versucht) und grinst sehr viel das ist das schönste grinsen und lachen was ich gesehen habe und es gibt mir unendlich kraft. Nun werde ich auch noch ein bischen schlafen und die ruhe geniessen, da mein zwerg auf meinem bauch und brust eingeschlafen ist. Danke euch für die tipps. Bis bald.

  10. #10
    stoepsel_12 ist offline Veteran
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    Standard Re: Bin mit den Nerven am Ende

    Hallo du, bin zufällig über deinen Beitrag gestolpert. Mit etwa 4-5 Wochen fing hier das geschrei auch an. Bei uns hat Osteopathie SUPER geholfen, ich kann dir das wirklich sehr sehr sehr ans Herz legen, mein Sohn hatte starke Blockaden. seitdem habe ich wieder mein ruhiges ausgeglichenes Baby! Und ich dachte er wird zum Schreikind!
    Ob nun was ist oder nicht, ich kann dir nur raten wenigstens abklären zu lassen, ob von der Seite her Probleme sind. Wenn nicht ist gut, aber man versucht ja alles. Und für die Kleinen is das super unangenehm wenn sie sich damit rumquälen!

    Im bett schlafen: blödsinn, wenn es euch gut tut, macht das! ein baby braucht Nähe und wenn die helfen kann und es beruhigt, dann gebt es ihm nach gefühl! Mein Sohn hat ein eigenes Bett und kommt da auch rein. Wenn er aber Mama und Nähe braucht, schläft er auch mal halbe oder ganze Nächte bei mir. Da geh ich nach Gefühl und Mutterinstinkt!

    ansonsten hab ich meinen Kleinen tagsüber viel viel im Tuch getragen und ihm so auch viel Nähe gegeben, er genießt das heute noch (ich weniger, er hat inzwischen 8,5 kg :D geht nur noch stundenweise)

    alles gute weiterhin!
    Geändert von stoepsel_12 (20.11.2012 um 07:59 Uhr)
    Söhnchen im Arm, ET 6.7.2012


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