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  • 1 Post By lona

Thema: Die ersten Probleme ...

  1. #1
    Sabine1992 ist offline newbie
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    Standard Die ersten Probleme ...

    Hallo, erst mal vorab sorry für den langen Text.

    Meine Kleine ist jetzt 4 Wochen. Das Stillen klappt mittlerweile eigentlich auch echt gut, bis auf ein paar Kleinigkeiten:

    Sobald sie Anzeichen macht, lege ich sie an und sie trinkt dann meist auch echt super. Manchmal (vorallem abends) dreht sie aber förmlich durch. Sie nimmt die Brust und saugt kurz, dann drückt sie die Brust wieder raus und weint. Dann nimmt sie sie wieder und saugt weiter. So geht das manchmal ewig. Muss sie dann öfters wieder hoch nehmen und beruhigen. Dann probier ich sie wieder anzulegen. Irgendwann scheint sie sich dann endgültig zu beruhigen und trinkt in Ruhe bis sie fest einschläft. Ich vermute, dass ihr manchmal einfach zu viel Milch entgegenkommt. Es läuft immer Milch daneben und sie verschluckt sich dann auch öfter. Gierig ist sie zudem auch und es kann nicht schnell genug gehen. Aber scheinbar geht es manchmal dann doch ZU schnell.

    Nächstes "Problem" ist, dass sie die meiste Zeit quängelig ist sobald sie wach ist. Nach dem Schlafen guckt sie erst mal in der Gegend rum, aber irgendwann fängt sie an zu weinen und unruhig zu werden, strampelt mit Händen und Füßen.
    Da hilft dann nur rumtragen bis sie irgendwann wieder einschläft.

    Außerdem kann ich sie so gut wie garnicht ablegen. Sobald sie im Bett oder auf dem Sofa neben uns liegt geht das quängeln und strampeln wieder los.
    Nur wenn sie tief und fest schläft bleibt sie dort auch mal eine zeitlang liegen.

    Nachts läuft es komischerweise recht entspannt. Sie hat nur alle 2,5 bis 3 Stunden Hunger und das Stillen klappt da dann auch super.
    Und sie schläft mittlerweile auch ein paar Stunden ganz ruhig zwischen uns.

    Ich weiß, dass das alles wohl normal ist in der Anfangszeit, aber ich zweifle oft an mir selbst. Ob ich ihr nicht gerecht werde oder etwas falsch mache. 😪

    Kann ich irgendwas anders oder besser machen damit alles noch etwas entspannter wird und sie auch ruhiger wenn sie wach ist?

    Ich ärgere mich manchmal einfach über mich selber, dass ich so ungeduldig und dadurch gestresst bin. 😭

  2. #2
    Avatar von Zickzackkind
    Zickzackkind ist gerade online Carpal Tunnel
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    Standard Re: Die ersten Probleme ...

    Erst einmal herzlichen Glückwunsch!

    Wie Du schon schreibst, klingt das alles ganz normal. Dem zu hastigen Trinken könntest Du zum einen entgegenwirken, indem Du sie eventuell schon vorher anlegst, bevor sie unruhig wird, zum anderen könntest Du etwas Milch ausstreichen, bevor Du sie anlegst - dann kommt nicht soviel auf einmal.

    Vielleicht ist es abends auch nicht der Hunger, sondern zuviele Reize, die sie tagsüber verarbeiten muss (sie bekommt ja jetzt mehr mit, wie ganz zu Anfang) - dann kommt der Reiz Brust und viel Milch noch dazu. Dafür spricht auch, dass sie so unruhig ist. Hast Du ein Tragetuch?

    Insgesamt ist es sinnvoll, nicht zuviel Verschiedenes auszuprobieren (verschiedene Tragepositionen, Milch anbieten, durch die Zimmer wandern,...) sondern sich zu besinnen, was ein Baby aus dem Bauch gewöhnt ist: Enge, schaukeln,... Ich habe unsere Kinder abends oft stundenlang auf dem Pezziball mit dem Gesicht zu mir „gehoppelt“ Beim Hinlegen könntest Du versuchen sie zu Pucken (und das darf man natürlich nicht empfehlen, aber meine Kinder haben tagsüber auf dem Bauch geschlafen, da sie da viel schneller zur Ruhe kamen)

    Aber insgesamt klingt alles nach einem normalen Babyalltag, der ist anstrengend. Der Mensch ist ein Tragling, dass heißt Babys fühlen sich einfach am wohlsten in Mamas oder Papas Arm - Ablegen bedeutet für Babys instinktiv Lebensgefahr, das vergisst man oft.


    99/02/07/13

  3. #3
    Sabine1992 ist offline newbie
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    42

    Standard Re: Die ersten Probleme ...

    Danke für deine ausführliche Antwort.

    Tragetuch hab ich. Ich muss aber zugeben dass ich es noch nicht sooo oft benutzt hab. Werd das aber in Zukunft machen, da ihr das wirklich gefällt und sie darin auch lange schläft.

    Pucken hat mir meine Hebamme auch schon empfohlen und gezeigt. Allerdings krieg ich es irgendwie nicht fest genug so dass sie ihre Arme immer wieder rausbekommt. 😕

  4. #4
    Avatar von Zickzackkind
    Zickzackkind ist gerade online Carpal Tunnel
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    17.01.2020
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    Standard Re: Die ersten Probleme ...

    Zitat Zitat von Sabine1992 Beitrag anzeigen
    Danke für deine ausführliche Antwort.

    Tragetuch hab ich. Ich muss aber zugeben dass ich es noch nicht sooo oft benutzt hab. Werd das aber in Zukunft machen, da ihr das wirklich gefällt und sie darin auch lange schläft.

    Pucken hat mir meine Hebamme auch schon empfohlen und gezeigt. Allerdings krieg ich es irgendwie nicht fest genug so dass sie ihre Arme immer wieder rausbekommt. ��
    Das mit dem Pucken ist Übungssache, zur Not lass es Dir noch einmal zeigen :)


    99/02/07/13

  5. #5
    Avatar von Pippi27
    Pippi27 ist gerade online Bibbi siemazwanzich
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    30.06.2002
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    Standard Re: Die ersten Probleme ...

    probier mal pucken, manchen Kinder tut das gut

  6. #6
    lona ist offline journey (wo)man
    Registriert seit
    24.06.2015
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    Standard Re: Die ersten Probleme ...

    Hallo Sabine,
    das abendliche Trinken in kleinen Abschnitten könnte neben den vielen zu verarbeitenden Eindrücken auch das sein, was als "cluster feeding" bezeichnet wird. Die Kinder trinken abends besonders häufig, oft alle paar Minuten. Bei uns haben das beide Kinder gemacht.
    Auch das Quengeln ist leider normal. Die Kleinen brauchen noch sehr viel Schlaf, sind schnell überreizt (und "Reiz" kann auch nur heißen, dass sie ihre Umgebung betrachten). Und dann quengeln sie, bis sie wieder in den Schlaf finden.
    Von dem, was du schreibst, machst du doch alles super. Am Anfang ist alles ungewohnt und neu, aber das wird schon. Man sollte, wie schon geschrieben, nicht allzu viel ständig herumprobieren, sondern einfach bei dem bleiben, was sich bewährt hat. Also tragen, kuscheln und auch sonst ganz viel Nähe. Diese Phasen kommen immer wieder, weil sich gerade im ersten Jahr so wahnsinnig viel bei den Kleinen tut.
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