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  1. #71
    Molekuel ist offline newbie
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    Standard Re: Wie haben sich eure Schreibabys entwickelt?

    Toller Spruch mit dem Eichhörnchen


    Hab hier auch so einen Kandidaten Zuhause (er schläft eben tief und fest - mit FÖN!)
    Er ist 16 Wochen alt und schreit mittlerweile NURNOCH bei müdigkeit. Und eben Hunger Aber damit kann ich Leben.

    Aber das Einschlafen ist bei uns auf gut Deutsch zum kot***! Mittags echt eine prozedur... Er schläft auch 40 min, dann 1 Stunde wach, dann 40min, dann eine Std wach - das geht bis 19 Uhr so! Ab 20-21h geht er endlich richtig ins Bett! Verlangt 3 -4 mal die Flasche (1er Nahrung). und hat morgens ab 5h probleme wieder einzuschlafen.

    Bin oft den Tränen nahe. Flippe regelrecht aus, (naklar, vorher leg ich mein Kind ab und geh raus).

    Meist schläft er dann ein und ich beruhige mich langsam wieder

    Aber: ES WAR MAL SCHLIMMER. Da hat er nuuuur geschrien... seit er 12 Wochen ist wirds stück für stück, mm für mm besser. Aber nun stecken wir noch im 19 Wochen Schub!


    Ich hoffe der Alptraum hat bald ein Ende.

    Babykurse mache ich garnicht mit. Traue mich auch nicht, spazieren gehen wir nur da, wo kaum andere Leute sind. Wenigstens bleiben AUCH unsere Freunde freunde! Da können wir hin auch mit Ihm um Luft zu holen.

    Euch viel Kraft & viel Glück!


    Liebe Grüße Sammy & Ihr geliebter Retter & Helfer Fön Harald

  2. #72
    daeumling ist offline enthusiast
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    Standard Re: Wie haben sich eure Schreibabys entwickelt?

    Milla war die ersten 5 Monate ein Schreibaby.
    Seitdem (sie ist jetzt 9 Monate) stellt sich zunehmend Besserung ein.

    Während sie vorher viel zu wenig geschlafen und viel zu viel geschrien hat, hat es sich jetzt gut eingependelt.

    Wir haben einen sehr festen, durchstrukturierten Tagesablauf erstellt und solange wir diesen einhalten, klappt es sehr gut mit ihr.
    Wenn nicht, verfällt sie in alte Muster und ist sehr schwer umgänglich.

    Unser größtes Problem war, dass ich ab November wieder arbeiten musste.
    Milla musste also in die Betreuung und musste sich an einen neuen Tagesablauf gewöhnen.

    Solange wir uns an ihren Rhythmus halten, ist sie ein ausgeglichenes Baby, das sich, wie ich finde, nicht von anderen Babies unterscheidet.
    Ich finde sie auch nicht anspruchsvoller.
    Ihre liebste Beschäftigung ist es, wenn sie hier rumkrabbeln und alles entdecken kann. Mehr braucht sie oft gar nicht.
    daeumling mit madame *mai 2007 und minimopf *oktober 2008

  3. #73
    Avatar von silm
    silm ist offline Huhn
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    Standard Re: Wie haben sich eure Schreibabys entwickelt?

    Mein Schreibaby ist 16 jahre alt, war ab ca. 5- 6 Monaten Tagsüber rühiger, abends aber noch anstrengend....ist ein sehr ruhiges ausgeglichenes Kind geworden (ruhiger als mein erstes "Schlafbaby"), hatte aber ab 10 Jahre immer wieder mit Migräne zu kämpfen (mittlerweile selten).
    Heute denke ich, dass er damals unter dem Kiss- Syndrom gelitten hat....also wirklich schmerzen hatte... Leider gibt es bis heute nur wenige Kinderärzte, die sich damit auskennen...
    Ich habe noch zwei weitere Kinder (immer mit dem Argument: Mein Schreibaby hab ich schon weg
    Silm

  4. #74
    Avatar von kleinehexe1977
    kleinehexe1977 ist offline enthusiast
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    Standard Re: Wie haben sich eure Schreibabys entwickelt?

    Hallo,

    unser Sohn ist zweieinhalb. Er schreit immer noch extrem im Vergleich zu anderen, wenn ihm etwas nicht passt oder etwas nicht klappt. Aber er hat in seinem Alter auch ein Problem: Er spricht noch nicht. Warum, dass wird derzeit ärztlich überprüft... Ich denke, dass Schreien derzeit seine einzige Möglichkeit ist, sich zu artikulieren...

    lg kleinehexe1977

  5. #75
    Molekuel ist offline newbie
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    Standard Re: Wie haben sich eure Schreibabys entwickelt?

    Ein bisschen schmunzeln musste ich als ich das Datum des Post gesehen habe als es gestartet hat. Der 4.11.2007 war der ET Termin von meinem Sohn.
    Allerdings kam er am 14.11.2007 per Einleitung und nach 18 Stunden Wehen per Not KS zur Welt, er war dann ein "Sternenkucker".

    Ich lese hier soviel negatives, was mir unendlich für euch leid tut, allen!
    Ich möchte dennoch auch eine andere Welt euch erzählen, unsere...

    Mein Sohn Jason hat 23 Stunden am Tag geschrien, 7 Monate lang. Ich war bei vielen Therapeuten, KiÄ, Osteophaten usw. nichts hat geholfen. Durch seinen sehr großen Kopf damals wurden wir auch ins KH eingewiesen als er ca 3 Monate alt war, da Wasser im Kopf vermutet wurde. Dies bestätigte sich glücklicherweiße nicht. Kolligen konnten auch ausgeschlossen werden.

    Heute, bzw morgen wird Jason 9 Jahre alt, besucht die 3te Klasse und ist ein wunderbarer, kluger, gesunder, freundlicher, lustiger Typ. Mathematik, Lesen, Englisch und auch Naturkunde interessieren Ihn brennend, er ist auch vom Wesen her ein zuverlässiger und eher ruhiger Kerl. Klar er ist ein Kind und benimmt sich dementsprechend auch mal, aber das hält völlig die Waage und so beobachte ich das bei seinen Freunden und gleichaltrigen Stiefbruder auch. Auch wenn er was möchte, sei es was süßes, etwas zu spielen, wenn ich sage "Nein", dann sagt er "ok" :-) (natürlich nicht erfreut aber sehr ruhig und gelassen)

    Mit 8 Monaten konnte Jason krabbeln, da hörte es auf, jeden Tag gut -2 Stunden, nach 1-2 Wochen war er ein normales Kind... wie verwandelt.

    Meine Vermutung.... Ich pochte so auf die Geburt... ich wollte Ihn endlich in meinen Armen halten. Als die Einleitung begann lief alles falsch, Jason war nicht bereit! Ich hätte mich ins KH einweisen lassen sollen, und noch abwarten sollen. Ich war gerade 10 Tage über ET, hatte noch Fruchtwasser und Jason war gut versorgt....
    Ich bin mir sicher, dass dies der Grund war.

    Ich wünsche euch allen viel Kraft. Nehmt Hilfe von Freunden an, lasst mal los und atmet durch! Ihr könnt es Ihnen zutrauen. (Ich tats leider nicht).
    Ich denke fest an euch. Ihr schafft das!

  6. #76
    Avatar von Annyeong
    Annyeong ist offline Haferlfützer
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    Standard Re: Wie haben sich eure Schreibabys entwickelt?

    Hier auch mal eine positive Geschichte für Alle, die noch mittendrin stecken:

    Unsere Tochter hat 10 Monate lang täglich mehrere Stunden geschrien. Und wenn sie nicht geschrien hat, war sie unzufrieden, nie lag sie mal alleine zufrieden irgendwo und hat sich beschäftigt. Jedes Schläfchen war ein Kampf, wir waren völlig am Ende. Niemand konnte helfen, wir waren bei KiA, in der Kinderklinik (schließlich musste das Kind ja Schmerzen haben bei dem Dauergebrüll), bei 2 auf Säuglinge spezialisierte Ostepathen und in der Schreiambulanz, haben Babymassage probiert usw. War alles nix.

    Das einzige, was geholfen hat war das Herumtragen im Tragetuch und so hat Tochterkind eben im Tragetuch gewohnt. Ich habe mit ihr im Tuch gekocht, geputzt, war auf Feiern. Manchmal habe ich weinendes Kind im Tuch einfach auf und ab durch die Wohnung getragen und dabei ruhige Musik gehört und vor mich hingefaselt. Es ging die ersten Monate nur darum, alles möglichst gut zu überstehen, ich (über-)lebte von Tag zu Tag.

    Nach 10 Monaten war der Spuk plötzlich vorbei. Quasi über Nacht. Mit 14 Monaten kam das stundenlange Geschrei nochmal zurück, weil wir umgezogen waren. Aber das war nicht schlimm, weil 1. gab es einen Grund (Umgebungswechsel, chaotische Wohnung, Umzugsstress) und 2. wusste ich ja, dass es auch anders geht.

    Nach der super anstrengenden Babyzeit war alles total unkompliziert: Eingewöhnung bei der TaMu, Eingewöhnung im KiGa, Abstillen mit 15 Monaten (ging von alleine), Trockenwerden mit 2,5 Jahren, woanders übernachten, Kind sehr selten krank - alles. Sie ist ein wunderbares (jetzt fast 6-jähriges) Mädchen, aufgeweckt, wissbegierig, intelligent, spielt toll lange alleine, ist sehr empathisch und liebevoll, rundherum toll!

    Also: gebt die Hoffnung nicht auf. Sucht euch Hilfe und nehmt hemmungslos jede Hilfe an, die angeboten wird. Lasst die Hausarbeit Hausarbeit sein, legt euch immer mit hin, wenn das Kind mal schläft. Eine gewissen Schicksalsergebenheit hilft ungemein - die Zeit spielt für Euch!

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