Ergebnis 1 bis 6 von 6
  1. #1
    Paddy77 ist offline Member
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    Standard Unser Sohn hatte ein Kiss-Syndrom (Erfahrungsbericht)

    Bin nicht mehr oft hier im Forum, aber vielleicht hilft mein Bericht einigen verzweifelten Eltern.

    Unser Sohn wurde im April 2007 "normal" geboren, am Ende gab es noch ein wenig Nachhilfe mit der Saugglocke. Es war alles okay, keine Beule am Kopf oä. Als er zehn Tage alt war, ging das Geschrei los - richtiges Gebrüll!! Wir waren sogar am WE beim kiä-Notdienst -Dreimonatskoliken, Lefax und ein paar aufmunternde Worte - super!! Wir haben alles probiert: Kirschkernkissen, abgepumpte Milch, Lefax, Globulis etc.... Nach sechs Wochen war unsere Freundin da (Bobath-Kindertherapeutin), als wir gerade am verzweifeln waren. Sie hat ihn sich angeschaut und gleich gesagt, daß er ein Kiss-Syndrom hat. Wie oft hatte ich zu Malte gesagt: Na, hast Du wieder einen dicken Bauch heute - das immer nur die rechte Seite dick war, war mir nicht aufgefallen!!
    Also haben wir uns vor das Internet gesetzt recherchiert und ich habe am nächsten Tag versucht einen Termin für MAlte zu machen. Bei Dr. Biedermann in Köln haben wir für den folgenden Tag einen bekommen, da gerade jemand abgesagt hatte! Welch` ein Glück.

    Es war für uns alle ein aufregender Tag, aber es hat sich gelohnt!! Malte wurde ruhiger, lag auch zunehmend gerader und gab mehr Laute von sich. Er ist jetzt mit seinen 1,5 Jahren immer noch ein unruhiges Kind, das manchmal schnell die Geduld verliert, aber seine WS ist nicht mehr schief. Wir sollen nochmal vor der Einschulung wiederkommen....mal schauen ob er dann wieder ein wenig blockiert ist....

    Als Ärzte kann ich empfehlen: D. Biedermann in Köln, Dr. Koch in Hamburg (besagte Freundin kommt aus Hamburg) und Dr.Göhmann aus Hannover (dort waren Freunde mit Ihrer Tochter).

    Wer noch fragen hat, kann mir auch gerne eine Mail schicken: p.schnitzler@arcor.de

    LG und Kopf hoch, Petra

  2. #2
    gabi12 ist offline enthusiast
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    Standard Re: Unser Sohn hatte ein Kiss-Syndrom (Erfahrungsbericht)

    erweitere meine empfehlung für Köln :

    Frau Dr. Iljaeva...auch eine Koriphäe auf dem Gebiet KISS.

    Mache auch allen Mut, die ein Schreikind haben...bitte bitte, laßt euch nicht von den Kinderärzten immer einreden, es sei NUR die Dreimonatskolik...mir haben das zwei Kinderärzte gesagt, obwohl sichtbar war, daß sie eine Vorzugsseite hatte (Köpfchen lag meistens rechts herum) und das Köpfchen später nicht ganz drehen konnte...und schrie, schrie, schrie....

    sie hatte massive Blokaden, einen Wirbel ausgerenkt...kein Wunder, da Notkaiserschnitt wegen schlimmem Geburtsvorgang...das hat die Kinderärzte aber nic ht interessiert...ist aber doch wichtig, denn eigentlich logisch...wenn jemand vier Stunden mit dem Kopf gegen eine Wand läuft, muß doch was mit der Wirbelsäule passieren...aber ich war halt nur eine ältere, hysterische Mutter (lol)....

    Bitte also, eurer Kinder zuliebe, lest mal auf www.KISS-Kid. de ob ihr derlei Symptome seht bei Euren Kleinen und dann geht zu einer Osteopathin oder o.g. Ärzten...auf KIIS-Kid gibt es meines Wissens auch eine Referenzliste von Ärzten !!

  3. #3
    26.11.07 ist offline enthusiast
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    Standard Re: Unser Sohn hatte ein Kiss-Syndrom (Erfahrungsbericht)

    hallo gabi,
    habe eine frage an dich, hat dein sohn sich normal entwickelt?
    sinja ,unsere tochter ,ist als frühchen per ks vn geholt worden, lag auch noch bel.
    danach 4 stunden am darm operiert und nach 4 wochen noch einmal. 2 monate nur gelegen und gechlafen durch die ganzen medikamente.
    als wir 2 monate zu hause waren fing sie an nur noch zu schreien und nicht ,mehr zu schlafen.
    waren bei einem osteopahten ,3 monate .er behandelte die spannungen!
    irgendwann war mir das zuviel, keine besserung in sicht. wir wechselten den os und er sah sofort das der 2. halswirbel herausgesprungen war, blockaden im brustwirbelbereich und hüfte .
    es hat echt geknackt, das hatte er noch nie bei einem baby!
    danach war alles besser, jetzt ist alles wunderschön!
    aber klar ist das sinja sich im ersten halben jahr nicht entwickeln konnte! wir hängen mit mit der entwicklung so weit zurück wie es gedauert hatte den halswirbel einzurenken.
    ich habe mich damit abgefunden ,aber trotzdem ist es eine belastung.
    wie hast du diese erfahrungen gemacht ?
    beeinträchtigt das auch ihr wachstum?
    sinja wächst sehr langsam .
    durch die blockade hatte sie auch stark geschield. natürlich kam kein mediziner auf die idee einen os aufzusuchen!
    so ist das halt, man muß sich selber helfen!
    judith mit sinja

  4. #4
    gabi12 ist offline enthusiast
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    Standard Re: Unser Sohn hatte ein Kiss-Syndrom (Erfahrungsbericht)

    hallo. Jana war auch dadurch entwicklungsverzögert. Sie war bei Osteopathin, die konnte die Blokaden größtenteils lösen, stellte aber dann fest, daß eine nicht gelöst werden konnte und riet zu dr. iljaeva zu gehen. taten wir und bei jana mußte auch ein halswirbel eingerenkt werden. da die muskulatur bereits fehlentwickelt war mußte zusätzlich zum einrenken und weiteren osteopathischen behandlungen über krankengymnastik nach bobath die muskulatur korrigiert werden. dauerte ein jahr. jana begann erst mit 11 monaten zu krabbeln und mit 18 monaten zu laufen. dafür sprach sie recht früh. aber die motorik ist nach wie vor die schwächere seite. soviel zum thema der kinderärzte ab geburt:"Das Kind ist völlig gesund". schreiproblematik nahm aber klar nach der ersten osteopathischen behandlung kontinuirlich ab. aber es gibt bei den osteo. auch unterschiede, wie du ja selbst bemerkt hast.

  5. #5
    SurferG64 ist offline Stranger
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    Standard Re: Unser Sohn hatte ein Kiss-Syndrom (Erfahrungsbericht)

    Unser Sohn ist gerade vier geworden und nur auf eigene Faust haben wir jetzt endlich die Diagnose Blockaden ggf Kiss.
    Warten jetzt auf einen Termin bei Frai Iljaeva in Köln. Erschreckend, dass man das selbst in die Hand nehmen muss, da der Kinderarzt nichts gemacht hat und die Osteopathin nach 3 Sitzungen bei ihm im Säuglingsalter, wo es noch ausgeprägter sein musste, nichts gefunden hat.

  6. #6
    Tweety77 ist offline Stranger
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    Standard Re: Unser Sohn hatte ein Kiss-Syndrom (Erfahrungsbericht)

    Hallo,

    ich bin schon in einem anderen Forum unterwegs gewesen wollte hierzu jedoch auch noch meine Erfahrung teilen.
    Unser Sohn hat von Anfang an gerne nach links geschaut, zwischendurch auch mal nach rechts aber das eher selten und ungern. Der KiA hatte hierzu nichts zu sagen und die Osteopathin meinte das mit ihm körperlich alles i.o. ist.
    Nachdem uns jedoch von mehreren Bekannten gesagt wurde das es aussieht als wenn links seine Lieblingsseite ist haben wir uns an Dr. Koch in HH gewandt. Innerhalb von einer Woche hatten wir einen Termin und siehe da, er hatte eine Blockade auf der rechten Seite im Halsbereich. Bereits am Nachmittag nach dem Termin hat er sich auf dem Arm von rechts nach links gewunden und der Mama sogar über die rechte Seite hinterher geguckt. Das hat er vorher gar nicht gemacht!!
    Aufgrund der Blockade konnte er seinen Kopf nicht so gut halten (Schonhaltung), auch das hat sich seitdem um einiges verbessert!

    LG
    Tweety77

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