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  1. #1
    Avatar von Sonnennebel
    Sonnennebel ist offline Legende
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    Standard Buchvorstellungen in der Grundschule

    Haben eure Kinder Buchvorstellungen für die Schule machen müssen?
    Wenn ja, welche Bücher haben sie gewählt und was mussten sie dafür erarbeiten?
    Habt ihr geholfen oder haben die Kinder das ganz allein gemacht?
    Oder wurde die ganze Buchvorstellung in der Schule vorbereitet und ihr habt gar nichts mitbekommen?

    Der Drittklässler hat in der zweiten Klasse das Buch hier vorgestellt:



    Da mussten sie einen Steckbrief zum Buch ausfüllen (Titel, Autor, kurze Inhaltsangabe, Lieblingsstelle aufschreiben, begründen, warum sie das Buch mögen) und das in der Klasse erzählen, sowie ein Stück daraus vorlesen und Bilder zeigen.

    Beliebt waren bei den Klassenkameraden damals "Der kleine Drache Kokosnuss" und "Die ???-Kids", aber auch viele Bilderbücher sowie typische Erstlesebücher.

    In der dritten Klasse hatte er jetzt das Buch:



    Diesmal mussten sie den Autor des Buches vorstellen, eine Inhaltsangabe machen und die Hauptpersonen vorstellen sowie begründen, warum sie das Buch gewählt haben bzw. eine Empfehlung aussprechen, für wen das Buch geeignet ist. Zudem sollten sie ein Plakat gestalten und aus dem Buch ein Stückchen vorlesen.

    Diesmal waren bei den Klassenkameraden die "???-Kids", "???" und "Das magische Baumhaus" beliebt, sowie Kinderbuchklassiker (Sams, 20.000 Meilen unter dem Meer (Kindervariante), Wolfsblut (Original), Emil und die Detektive). Die Bandbreite war in diesem Jahr viel größer als im vergangenen Jahr - also was Anspruch und Länge des Buches betrifft.

    Beide Male haben wir Eltern natürlich daneben gesessen und geholfen. Allein hätte er das nicht geschafft. Gehalten hat er den Vortrag aber souverän und gern.

    Die Tochter (5. Klasse) musste in diesem Schuljahr einen Hefter gestalten mit Deckblatt, Informationen zum Buch und zum Autor, zu den Hauptpersonen und einer Inhaltsangabe zum Buch. Daraus muss sie dann einen Vortrag machen und auch eine spannende Stelle vorlesen. Auch sie muss begründen, warum sie das Buch gewählt hat. Sie macht das aber mittlerweile ziemlich selbständig, brauchte eher Anstöße, um anzufangen.

    Sie stellt das Buch vor:



    Im vergangenen Jahr musste sie das gleiche machen wie der Drittklässler jetzt und es war schon eine ziemliche Herausforderung für sie, weil es die erste Buchvorstellung war und der allererste Vortrag vor der Klasse überhaupt - finde ich in Klasse 4 ganz schön spät.

    Wie ist es bei euren Kindern?

  2. #2
    Avatar von Wunderblume
    Wunderblume ist offline ~niveauflexibel~
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    Standard Re: Buchvorstellungen in der Grundschule

    meine Tochter hat glaube ich nie eine Buchvorstellung gemacht.

    mein Sohn hat in der zweiten Klasse ein Sachbuch zum Thema Autos vorgestellt (was anderes als Sachbücher hat er zu dem Zeitpunkt eh nicht gelesen) da mußten sie aber nur Titel, Autor, Seitenanzahl, und kurz wovon es handelt.

    In der 4. haben sie einen richtigen Steckbrief, auch mit Infos zum Autor usw. gemacht, alles in der Schule. Und auch etwas daraus vorgelesen. Da hatte er "Oberschnüffler Oswald" vorgestellt.

    Wir sehen alle den gleichen Himmel - aber wir haben nicht alle denselben Horizont!

  3. #3
    Avatar von Edainwen
    Edainwen ist offline Member
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    Standard Re: Buchvorstellungen in der Grundschule

    Bei uns werden auch in der 2. Klasse Buchvorstellungen gemacht, und zwar genauso wie bei euch, Sonnennebel, also mit Steckbrief ... also eben ganz genau so wie bei Euch

    Meine Tochter hat damals "Die Olchis werden Fußballmeister" (http://www.olchis.de/buecher-und-meh...ssballmeister/) vorgestellt.

    Mein Sohn hat jetzt - er ist erst in der ersten Klasse, aber es ist eine Kombiklasse, deshalb dürfen auch die Erstklässler vorstellen, wenn sie möchten - "Lindbergh" (Lindbergh - Die abenteuerliche Geschichte einer fliegenden Maus - torben-kuhlmanns Webseite!) vorgestellt.

    Geholfen habe ich bei beiden insofern, als dass ich mir zuhause den Ausschnitt, den sie vorlesen wollten, 2-3 Mal angehört habe, den Rest haben sie selber gemacht.

    Sonnennebel, ich hab' mir jetzt Deins nochmal durchgelesen: habe ich das richtig verstanden? Bei Euch sind die Eltern mit zur Schule gekommen und haben daneben gesessen beim Vorstellen? Also bei uns mussten sie das schon ohne Beistand machen, von daher weiß ich auch nicht, wie gut oder nicht meine beiden das dann gemacht haben.
    Sohn hat nur erzählt, dass sie zur Buchvorstellung im Kreis gesessen sind und er dann ja auch immer die Bilder zeigen musste und - weil in dem Buch wirklich tolle Bilder sind - es dann immer ein ziemliches Gedrängel gab.

    - Sein's war jetzt die 3. Buchvorstellung in dieser Klasse und in diesem Schuljahr. Die erste hat ein Zweitklässler-Mädchen gemacht, wohl ein typisches Erstlesebuch, die zweite das andere Erstklässlerkind (auch Mädchen), das schon lesen kann. Irgendwas mit Hexen oder Feen und auch kleine Schrift wie bei meinem Sohn. Mehr hat er nicht erzählt _ Und Tochter hat damals eh nix erzählt, die ist da recht maulfaul

  4. #4
    Avatar von SofieAmundsen
    SofieAmundsen ist offline Urgestein
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    Standard Re: Buchvorstellungen in der Grundschule

    Mein Sohn hat ab der 1. Klasse Buchvorstellungen gemacht-allerdings nur mündlich:
    Inhaltsangabe, warum ihm das Buch gefällt und eine spannende Stelle vorlesen.

    Die Bücher weiß ich nicht mehr, Drache Kokosnuss war das erste...aber danach?
    Liebe Grüße

    Sofie

  5. #5
    Avatar von Sonnennebel
    Sonnennebel ist offline Legende
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    Standard Re: Buchvorstellungen in der Grundschule

    Zitat Zitat von Edainwen Beitrag anzeigen
    Sonnennebel, ich hab' mir jetzt Deins nochmal durchgelesen: habe ich das richtig verstanden? Bei Euch sind die Eltern mit zur Schule gekommen und haben daneben gesessen beim Vorstellen?
    Nein, den Vortrag haben sie natürlich selbständig gehalten - in Klasse 2 noch im Stuhlkreis, weil die Kinder da ja meist Bücher mit vielen Bildern hatten und jetzt in Klasse 3 vorn an der Tafel, wo das Plakat hängt.

    Aber die Erarbeitung läuft natürlich mit den Eltern zu Hause - in der Schule bekommen sie "nur" die Kriterien für den Buchvortrag und ich habe eine Schülern aus einer älteren Klasse gebeten einen Beispielvortrag in meiner eigenen Klasse zu halten, damit die Kinder sehen können wie so etwas aussieht. In der zweiten Klasse habe ich den Beispielvortrag selbst gehalten ("Das Schulgespenst" von Peter Abraham, weil das in der 2. und 3. Klasse tatsächlich mein Lieblingsbuch war), aber ich finde es realistischer für die Kinder, wenn ein anderes Kind zeigt wie es geht.

    In der Klasse meines Sohnes war es beide Male mein Sohn selbst, der den Beispielvotrag gehalten hat, weil sie wusste, dass es mit ihm klappt.

  6. #6
    sachensucher ist gerade online Legende
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    Standard Re: Buchvorstellungen in der Grundschule

    Meine Tochter musste im 1., 2. und 5. Schuljahr Buchvorstellungen machen. Ich habe mich da komplett rausgehalten, vermutlich waren die Vorträge aber nicht so perfekt wie bei deinen Kindern Vorgestellt hat sie "Millie in Paris" (fand die Lehrerin sowas von total unmöglich, warum wollte die Lehrerin mir aber nicht sagen "das wissen Sie selber". ), "Lola" und die Penderwicks.
    Zitat Zitat von Sonnennebel Beitrag anzeigen
    Haben eure Kinder Buchvorstellungen für die Schule machen müssen?
    Wenn ja, welche Bücher haben sie gewählt und was mussten sie dafür erarbeiten?
    Habt ihr geholfen oder haben die Kinder das ganz allein gemacht?
    Oder wurde die ganze Buchvorstellung in der Schule vorbereitet und ihr habt gar nichts mitbekommen?

    Der Drittklässler hat in der zweiten Klasse das Buch hier vorgestellt:



    Da mussten sie einen Steckbrief zum Buch ausfüllen (Titel, Autor, kurze Inhaltsangabe, Lieblingsstelle aufschreiben, begründen, warum sie das Buch mögen) und das in der Klasse erzählen, sowie ein Stück daraus vorlesen und Bilder zeigen.

    Beliebt waren bei den Klassenkameraden damals "Der kleine Drache Kokosnuss" und "Die ???-Kids", aber auch viele Bilderbücher sowie typische Erstlesebücher.

    In der dritten Klasse hatte er jetzt das Buch:



    Diesmal mussten sie den Autor des Buches vorstellen, eine Inhaltsangabe machen und die Hauptpersonen vorstellen sowie begründen, warum sie das Buch gewählt haben bzw. eine Empfehlung aussprechen, für wen das Buch geeignet ist. Zudem sollten sie ein Plakat gestalten und aus dem Buch ein Stückchen vorlesen.

    Diesmal waren bei den Klassenkameraden die "???-Kids", "???" und "Das magische Baumhaus" beliebt, sowie Kinderbuchklassiker (Sams, 20.000 Meilen unter dem Meer (Kindervariante), Wolfsblut (Original), Emil und die Detektive). Die Bandbreite war in diesem Jahr viel größer als im vergangenen Jahr - also was Anspruch und Länge des Buches betrifft.

    Beide Male haben wir Eltern natürlich daneben gesessen und geholfen. Allein hätte er das nicht geschafft. Gehalten hat er den Vortrag aber souverän und gern.

    Die Tochter (5. Klasse) musste in diesem Schuljahr einen Hefter gestalten mit Deckblatt, Informationen zum Buch und zum Autor, zu den Hauptpersonen und einer Inhaltsangabe zum Buch. Daraus muss sie dann einen Vortrag machen und auch eine spannende Stelle vorlesen. Auch sie muss begründen, warum sie das Buch gewählt hat. Sie macht das aber mittlerweile ziemlich selbständig, brauchte eher Anstöße, um anzufangen.

    Sie stellt das Buch vor:



    Im vergangenen Jahr musste sie das gleiche machen wie der Drittklässler jetzt und es war schon eine ziemliche Herausforderung für sie, weil es die erste Buchvorstellung war und der allererste Vortrag vor der Klasse überhaupt - finde ich in Klasse 4 ganz schön spät.

    Wie ist es bei euren Kindern?

  7. #7
    Gast

    Standard Re: Buchvorstellungen in der Grundschule

    Einer hat, glaube ich, jährlich ein Buch vorgestellt. Sie führten aber in der Freiarbeit ab der dritten Klasse ein Heft, in dem sie gelesene Bücher kurz rezensierten (jeder sein eigenes Heft):
    Titel, Autor, Inhalt, Bewertung.

    Der andere hat, glaube ich, erst später ein Buch vorgestellt.
    Beide ließen sich da von mir nicht in die Karten schauen.

    Ich frage sie nachher, welche Bücher sie vorstellten.
    Sie meinten damals, sie könnten es vorstellen und ich solle mir keine Sorgen machen.

    Bei dem einen war ich misstrauisch und er meinte dann nur: "Mama, so gut wie x,y,z kriege ich das schon hin."

    Ich schlug ihnen dann noch vor, dass bestimmte Textstellen lesen sollten, damit die anderen Kinder einen Eindruck bekommen. Und dass sie sich beim Erzählen des Inhalts nicht verfranzen sollen.

    Welche Bücher es waren, schreibe ich nachher.

  8. #8
    Avatar von Priesemut
    Priesemut ist offline Freund von Nulli
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    Standard Re: Buchvorstellungen in der Grundschule

    Wie ist es bei euren Kindern?
    Unser Großer hatte seine erste Buchvorstellung Ende der zweiten Klasse.
    Er hatte sich für einen Kokosnuss entschieden .
    Aufgabe war ein A4-Plakat mit Bild und einigen Angaben zum Buch.
    In der 3. gab es eine Zeitschriftenvorstellung (ähnlich wie bei eurem die Vorstellung in der 3. Klasse nur eben mit Zeitschrift)
    In der 4. ist ein größeres Buchvorstellungsprojekt mit Bücherkiste und umfangreicheren Aufgaben dran.
    Vorträge aller Art werden hier gerne mit Sachunterricht verknüpft. Hier sind D, Ma und SU auch oft in der Hand eines Lehrers. Da wird oft übergreifend gearbeitet.

    Der Kleine geht in dieselbe Schule und das Programm ist vom Grundgerüst bei allen gleich. Nur die Umsetzung variiert wohl von Lehrer zu Lehrer.

    4. Klasse finde ich tatsächlich etwas spät für den Einstieg in Vorträge. Gab es denn nie Gedichtvorträge o.ä.? Das wären ja für mich die Vorstufen.
    Viele Grüße Schnubbi
    https://www.eltern.de/foren/image.html?type=sigpic&userid=156264&dateline=1506  008002

  9. #9
    Avatar von Sonnennebel
    Sonnennebel ist offline Legende
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    Standard Re: Buchvorstellungen in der Grundschule

    Zitat Zitat von Priesemut Beitrag anzeigen
    4. Klasse finde ich tatsächlich etwas spät für den Einstieg in Vorträge. Gab es denn nie Gedichtvorträge o.ä.? Das wären ja für mich die Vorstufen.
    Doch - Gedichtvoträge gab es.
    Meine Tochter hatte davor jedes Mal Angst.
    Manchmal hatte sie (glaube ich) nicht mal geübt - und sich einfach nicht gemeldet, um dran zu kommen, sondern gewartet, bis der Lehrerin auffällt, dass sie noch nicht dran war.
    Nachdem sie das Gedicht dann 19 Mal gehört hatte, hat sie es gekonnt und aufgesagt.
    Den Trick hat die Lehrerin allerdings nach dem zweiten oder dritten Mal durchschaut.

    Ich fand vierte Klasse halt auch spät - und es war der einzige Vortrag bis Ende der 4. Klasse. Meine Tochter hat große Probleme mit Vorträgen und muss jetzt erst in der 5. Klasse lernen damit umzugehen.

  10. #10
    Avatar von Toffi
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    Standard Re: Buchvorstellungen in der Grundschule

    Es gibt hier jede Menge Situationen, in denen die Kinder etwas vor der Klasse präsentieren müssen.

    Die erste Buchvorstellung war bei meinem Sohn (4. Klasse) in der zweiten Klasse, dann jedes Jahr eine. Zusätzlich hat er zwei oder drei kleine Referate gehalten. Es gibt Morgenkreise, eine Klassenrat jede Woche und Gedichte aufsagen. Privat spielt er alle 6 bis 8 Wochen mit seinem Instrument vor.

    Tochter (8. Klasse) hat in der GS ein ähnliches Programm gehabt. Jetzt im Gymnasium müssen sie jedes Jahr ein Referat zu einem bestimmten Thema ausarbeiten, das nennt sich GFS. Zusätzlich müssen sie regelmäßig Hausaufgaben oder Gruppenergebnisse präsentieren. Die mündlichen Noten zählen in vielen Fächern 50%.
    Privat kommen jede Menge Auftritte dazu, ca. 2 pro Monat, manchmal sogar mehr. Sie spielt bei Vernissagen, Jubiläen, Festakten der Stadtverwaltung, ihr Ensemble wird mittlerweile recht häufig angefragt.

    Ich glaube, die Menge macht es einfach, dass sie mittlerweile so gut wie keine Angst mehr davor hat. Es wird irgendwann zur Gewohnheit und ist dann nichts besonderes mehr.

    Schade, dass Deine Tochter erst so spät mit den Referaten angefangen hat, das ist nicht so optimal. Bei uns war das früher noch schlimmer, meine ersten Referate habe ich in der Oberstufe gehalten (ca 3 oder 4), dann erst wieder an der Uni.

    Wir leben (leider) immer mehr in einer Präsentationskultur, da finde ich es wichtig, dass die Kinder in der Schule darauf vorbereitet werden.

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