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  1. #1
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    Standard befristeter Arbeitsvertrag endet nach Mutterschutz

    Hallo,

    sorry, dass ich so doof frage, aber ich weiß gerade nicht was ich machen soll und wo mir der Kopf steht...

    Ich bin in einem befristeten Arbeitsverhältnis der nach dem Mutterschutz endet.

    Mein Arbeitgeber meinte bei Vertragsunterzeichnung, dass ich mir keine Sorgen machen solle, weil da befristeter Arbeitsvertrag steht, das würde in einen unbefristeten übergehen. Habe in dem Betrieb auch meine Ausbildung gemacht. Nur einen Monat nach Festeinstellung und Vertragsunterzeichnung bin ich schwanger geworden und jetzt bin ich in der 27. SSW.

    Nun mache ich mir Sorgen, ob der befristete Arbeitsvertrag wirklich in einen unbefristeten übergeht... Leider wurde das ja nur mündlich verabredet...

    Jetzt hat meine Ärztin mich für zwei Wochen krank geschrieben, weil ich den Druck gerade nicht ertragen kann, der auf Arbeit ist. Aber nach den zwei Wochen will ich wieder arbeiten gehen, schließlich macht es mir ja auch Spaß zu arbeiten und man sitzt nicht daheim rum.

    Meint ihr, ich könnte trotzdem meinen Chef auf den Vertrag ansprechen?

    Was ist, wenn er den Vertrag nicht zu einen unbefristeten bzw. nicht verlängern will?

    Dann sitz ich doch echt doof da... kein ALG I und Elterngeld ist auch nicht viel, da ich ja keine 12 Monate vor Beginn der Geburt als volle Arbeitskraft gearbeitet habe, sondern vorher ja noch Azubi war...

    Mich macht der Gedanke, arbeitslos zu sein, echt wahnsinnig und könnte nur noch heulen... So habe ich mir das alles nicht vorgestellt...

    Habt ihr Ideen bzw. kann mir vielleicht jemand von einen Tipp geben oder hat vielleicht jemand auch sowas durch?

    Über jede Antwort von euch freue ich mich!!!

    Viele liebe Grüße

  2. #2
    Ingrid3 ist offline Legende
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    Standard Re: befristeter Arbeitsvertrag endet nach Mutterschutz

    Zitat Zitat von Tini-mit-Bauchzwerg Beitrag anzeigen
    Hallo,

    sorry, dass ich so doof frage, aber ich weiß gerade nicht was ich machen soll und wo mir der Kopf steht...

    Ich bin in einem befristeten Arbeitsverhältnis der nach dem Mutterschutz endet.

    Mein Arbeitgeber meinte bei Vertragsunterzeichnung, dass ich mir keine Sorgen machen solle, weil da befristeter Arbeitsvertrag steht, das würde in einen unbefristeten übergehen. Habe in dem Betrieb auch meine Ausbildung gemacht. Nur einen Monat nach Festeinstellung und Vertragsunterzeichnung bin ich schwanger geworden und jetzt bin ich in der 27. SSW.

    Nun mache ich mir Sorgen, ob der befristete Arbeitsvertrag wirklich in einen unbefristeten übergeht... Leider wurde das ja nur mündlich verabredet...

    Jetzt hat meine Ärztin mich für zwei Wochen krank geschrieben, weil ich den Druck gerade nicht ertragen kann, der auf Arbeit ist. Aber nach den zwei Wochen will ich wieder arbeiten gehen, schließlich macht es mir ja auch Spaß zu arbeiten und man sitzt nicht daheim rum.

    Meint ihr, ich könnte trotzdem meinen Chef auf den Vertrag ansprechen?

    Was ist, wenn er den Vertrag nicht zu einen unbefristeten bzw. nicht verlängern will?

    Dann sitz ich doch echt doof da... kein ALG I und Elterngeld ist auch nicht viel, da ich ja keine 12 Monate vor Beginn der Geburt als volle Arbeitskraft gearbeitet habe, sondern vorher ja noch Azubi war...

    Mich macht der Gedanke, arbeitslos zu sein, echt wahnsinnig und könnte nur noch heulen... So habe ich mir das alles nicht vorgestellt...

    Habt ihr Ideen bzw. kann mir vielleicht jemand von einen Tipp geben oder hat vielleicht jemand auch sowas durch?

    Über jede Antwort von euch freue ich mich!!!

    Viele liebe Grüße
    lass dir einen Termin geben bei deinem Chef und rede mit ihm.

    Ich gehe mal davon aus, dass du Elternzeit machst?
    Wanda hat gesagt, ich muss das ändern

  3. #3
    Gast

    Standard Re: befristeter Arbeitsvertrag endet nach Mutterschutz

    Seltsame Aussage von deinem Chef. Ein befristeter Arbeitsvertrag geht normalerweise nicht in einen unbefristeten über. Der Chef kann allerdings nicht befristete Arbeitsverträge mehrmals nacheinander abschließen, dann muss er irgendwann einen unbefristeten ausstellen, aber automatisch funktioniert das nicht, so kenne ich es von mehreren Firmen.

    Ich kann mir vorstellen, dass du nur eine Chance auf einen unbefristeten Vertrag hast jetzt während der Schwangerschaft, wenn dein AG dich wirklich sehr schätzt und ihm viel daran gelegen ist, dich auf jeden Fall zu halten. Ansonsten wird er wahrscheinlich den Vertrag auslaufen lassen und dir anbieten, dich nach der Elternzeit oder Mutterschutz wieder neu zu bewerben.

    Am sinnvollsten wäre es wohl gewesen, wenn du erst schwanger geworden wärst, wenn du den unbefristeten Vertrag in der Tasche gehabt hättest, damit wärst du auf der sicheren Seite. Theoretisch sind auch mündlich Absprachen gültig, aber es ist sicher problematisch diese zu beweisen, wenn man sich uneinig ist.

    Da es aber ja nicht mehr lange bis zum Mutterschutz ist, würde ich schnellstens das Gespräch mit dem Chef suchen, dann weißt du woran du bist. Sicher trägt diese Situation nicht zu einer stressfreien Schwangerschaft bei, wenn du dich schon hast krankschreiben lassen, erst recht nicht.
    Geändert von Mrs-Mia-Wallace (24.08.2012 um 09:31 Uhr)

  4. #4
    cosima ist offline Urgestein
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    Standard Re: befristeter Arbeitsvertrag endet nach Mutterschutz

    Zitat Zitat von Tini-mit-Bauchzwerg Beitrag anzeigen

    Meint ihr, ich könnte trotzdem meinen Chef auf den Vertrag ansprechen?

    Was ist, wenn er den Vertrag nicht zu einen unbefristeten bzw. nicht verlängern will?

    Dann sitz ich doch echt doof da... kein ALG I und Elterngeld ist auch nicht viel, da ich ja keine 12 Monate vor Beginn der Geburt als volle Arbeitskraft gearbeitet habe, sondern vorher ja noch Azubi war...

    Mich macht der Gedanke, arbeitslos zu sein, echt wahnsinnig und könnte nur noch heulen... So habe ich mir das alles nicht vorgestellt...

    Habt ihr Ideen bzw. kann mir vielleicht jemand von einen Tipp geben oder hat vielleicht jemand auch sowas durch?

    Über jede Antwort von euch freue ich mich!!!

    Viele liebe Grüße
    Natürlich solltest Du den Chef auf den Vertrag ansprechen
    Was denn sonst? Auf was willst Du da warten?

    Es war nicht sehr klug das ganze nicht sofort nachdem es besprochen wurde schriftlich zu fixieren, aber das hilft Dir jetzt nicht weiter.

    Was hast Du denn nach der Geburt vor, willst Du dann weiter arbeiten?
    Oder erstmal in Elternzeit, wenn ja wie lange?

    Du wirst kaum damit rechnen können dass Dir Dein Arbeitgeber einen unbefristeten Vertrag gibt, wenn Du dann erstmal planst ein Jahr oder länger auszufallen.
    Warum sollte er das tun, was hätte er davon?

    Mach Dir also einen genauen Plan für das Gespräch mit dem Arbeitgeber, mit einfach nur "ich hätte gern und Sie haben ja mal gesagt..." wirst Du zu nichts kommen

  5. #5
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    7

    Standard Re: befristeter Arbeitsvertrag endet nach Mutterschutz

    Ich danke euch, für eure Antworten!

    Werde dann mit meinem Chef reden, bzw. mit der Person, die für die Personalangelegenheiten verantwortlich ist. Mein "Chef" für den ich zuständig bin, würde mich gern als Sekretärin behalten wollen.

    Sicher ist es jetzt einfach zu sagen, ich hätte mit dem Schwanger werden warten sollen, es ging halt schneller als erwartet. Als ich das meiner Chefin erzählt habe, dass ich schwanger bin, habe ich sie auch gleich darauf angesprochen, was dann mit dem Vertrag ist, weil der ja nur befristet ist. Da meinte sie zu mir "Machen Sie sich darüber mal keine Gedanken, seien Sie erstmal schwanger".

    Da hab ich mit dann erstmal keine weiteren Gedanken gemacht, aber jetzt, wie es grad läuft und wie sie grad drauf ist, von ihrer Laune her, könnte ich mir sowas von in den Po beißen, dass ich mit nicht weiter Gedanken gemacht habe und sie schon längst noch mal darauf angesprochen habe.

    Natürlich würde ich gerne ein Jahr Pause machen.

    Wenn ich nun schon ganz genau wüsste, dass mein Mann in ca. 1,5 Jahren nach seinem Bachelor einen Platz für sein Master in unserer Heimatstadt bekommt, dann würde ich mir jetzt nicht sooo große Gedanken machen, weil ich mich dann in der Elternzeit um einen neuen Job in unserer "Heimat" kümmern würde.

    Naja, ich werde ihr wohl erstmal lieber nichts von meinen "Plänen" erzählen, wie lange ich daheim bleiben möchte, sonst wird das definitiv nichts, so wie hier schon gesagt wurde.

    Ich bin halt nur so verärgert, besonders über mich selbst, dass ich nicht gleich gesagt habe, dass ich nur in der Kanzlei bleibe, wenn der Vertrag unbefristet ist... aber ich war so überrascht bei der Vertragsunterzeichnung, dass da plötzlich "befristet" stand, obwohl davon nie die Rede vorher war, dass ich ihr dann - mal wieder (dummer Fehler) - geglaubt habe, als sie meinte, dass der "in einen unbefristeten" übergeht... bei uns ist das eigentlich so, dass die, die einen befristeten Arbeitsvertrag haben, keinen neuen Vertrag nach Ende der Befristung bekommen, sondern einfach weiter beschäftigt werden, dann ist das automatisch unbefristet...

    Naja, schuld bin ich selbst an der ganzen Sache, da hilft ja nun nichts...

    Aber danke, für eure Antworten.

  6. #6
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    Standard Re: befristeter Arbeitsvertrag endet nach Mutterschutz

    Ich habe mit dem Verantwortlichen (der für das Personalwesen zuständig ist) in unserer Firma gesprochen und einer Beschäftigung nach der Elternzeit würde nichts im Wege stehen, solange ich für mindestens 35h/Woche arbeiten komme.

    Allerdings wurde ich auch gleich gefragt, ob ich wüsste, dass man während der Elternzeit arbeiten gehen darf... Klar ist mir das bewusst und ich hatte das auch schon mal in Erwägung gezogen, aber alle, mit denen ich mich unterhalten hatte, die selbst Eltern sind, haben mir davon abgeraten. So habe ich mich eben dafür entschieden, ein ganzes Jahr daheim zu bleiben. Mein Mann sagt, dass wir das schon schaffen werden und es haben ja auch alle recht, wer gibt mir die Zeit zurück, die ich im ersten Jahr nicht bei meinem Kind sein würde.

    Aber da ist wohl auch jeder anders gestrickt, oder? Naja, jedenfalls waren wir auch bei dieser Beratung für Schwangere und die haben uns auch gesagt, das man sich ein Jahr leisten kann daheim zu bleiben, zumindest laut deren grober Berechnung würden wir das schaffen... Bin nur mal gespannt, ob ich von meiner Arbeit noch einen neuen Vertrag bekomme bevor ich gehe oder die wieder alles mündlich machen wollen. Werd morgen noch mal nachfragen wie es ausschaut und mir auch zugesichert wurde, dass ich bis zu meinem letzten Arbeitstag vor dem Mutterschutzbeginn noch was schriftliches bekomme.

    Sorry, wenn ich verwirrt geschrieben habe.

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