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Thema: Eileiterschwangerschaft-soviele fragen

  1. #1
    krititanja ist offline Stranger

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    Frage Eileiterschwangerschaft-soviele fragen

    Hallo Ihr Lieben!

    Habe so einige Beiträge gelesen und es ist irgendwie gut,dass man nicht allein mit seinen Problemen ist. Ich finde es toll wieviele von Euch nach wirklich schlimmen Erlebnissen mit FG wieder Mut gefasst haben- Ihr seid tapfer!!!

    Ich bin 35 Jahre alt und habe eine Stella von 3 Jahren. Hatte im Februar 07 eine ESS, wobei mir der rechte Eileiter komplett entfernt wurde. Ich wurde 4 Wochen wegen Blinddarmentzündung mit Antibiotika behandelt, ehe ein Arzt herausfand was los war. Es war eine Tortur. Ich wohne in Griechenland und konnte vom Arzt nur wenige Infos über Gründe erfahren.

    Der Arzt sagte mir , dass eine Scheideninfektion vorausgegangen sein muss. War dadurch der Eileiter verklebt? Ein PAP-test im Uterus im Januar ergab , dass ich einen Pilz, CANDIDA, hatte. Der Arzt sagte jedoch, dass der Pilz nicht verantwortlich für die ESS war. Gegen die Pilzinfektion wurden mein Mann und ich mit Tabletten behandelt.

    Möchte nun wieder schwanger werden. Traue mich aber nicht, da ich Angst habe, dass der linke Eileiter auch viell. verklebt ist. Habe seit der OP letzten und den Monat davor eine normale Periode gehabt.Habe heute wieder meine Tage bekommen, die beiden letzten Zyklen waren vorbildmäßig exakt 28 Tage. Möchte nun einen anderen Gynäkologen aufsuchen. Ist es sinnvoll wieder einen PAP-test zu machen und wie kann der Arzt feststellen ob ich noch eine Scheideninfektion habe? Ob Eileiter ok ist kann man nur durch Magenspiegelung feststellen? Welche Untersuchung vom Arzt wäre jetzt sinnvoll? Ich hoffe auf Eure Hilfe, da ich wie gesagt in GR sitze und in meiner Nähe gibts nur 2 Gynäkologen, von denen keiner deutsch spricht!

    Vielen Dank für Eure Antwort!!!
    Eure Tanja

  2. #2
    kathe ist offline newbie

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    Standard Re: Eileiterschwangerschaft-soviele fragen

    Hallo Tanja,

    eigentlich kann man Scheideninfektionen ganz simpel per Abstrich feststellen. Das Ergebnis hast Du in wenigen Tage nach Entnahme. Mit der Eileiterdurchlässigkeit ist es bestimmt etwas komplizierter. Nach meinem Wissen (Buch) kann man die nur mittels Bauchspiegelung (OP mit 3 kleinen Schnitten) oder einer Art Röntgenuntersuchung nach Kontrastmittelgabe in die Eileiter genau feststellen. In meinem besagten Buch steht allerdings auch, das Candida - Infektionen für Eileiterverklebungen und somit ELS verantwortlich sein können, sogar zu einem großen Prozentsatz.

    Wenn es Dich interessiert, schau ich nochmal nach dem genauen Begriff der Kontrastmitteluntersuchung?

    Viel Erfolg

    Kathe

  3. #3
    Avatar von Pony153
    Pony153 ist offline old hand

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    Standard Re: Eileiterschwangerschaft-soviele fragen

    Hi

    Ich kenne das...ich hatte im Oktober eine FG und im Dez eine ELS.
    Mein arzt hatte es aber gleich im Verdacht..auch wenn es noch so selten ist er hat nicht locker gelassen und mich jeden 2 Tag einbestellt und mir Blut abgenommen und mich Untersucht. Über Weihnachten hat er mich zur Kontrolle dann ins KH geschickt, weil er zu hatte.
    Es hat sich dann bestätigt und ich wurde am 27.12 Notfallmäßig operiert Zum Glück konnte bei mir alles erhalten bleiben.
    Ich bin meinem arzt sehr dankbar,das er den Verdacht nicht fallen gelassen hat.
    Wir haben empfohlen bekommen mind. 6 Monate zu pausieren.Ich hatte auch ne Ausschasbung gemacht bekommen.
    Ich hab die gleichen Befürchtungen wie du..was wenn es wieder passiert, denn die Ärztin sagte das durch die vernarbungen die Gefahr 30% wäre das es wieder passiert.
    Wir haben also 6 Monate gewartet und dann hab ich Ende April die Pille abgesetzt.Und bin direkt einen Zyklus später Schwanger geworden.Gestern hab ich postiv getestet.Ich freue mich riesig, aber ich hab trotzdem auch Angst wieder zum Arzt zu gehen und wieder irgend ne Hiobsbotschaft zu erhalten.Allerdings merke ich schon gravierdende Unterschiede zu den letzen beiden malen.Da hatte ich kaum Schwangerschaftsbeschwerden und jetzt hab ich alles was die literatur hergibt.Ich habs schon geahnt als noch nihts festzustellen war ;o)
    Im Moment bin ich erstmal glücklich und hoffe das alles gut wird!
    Was bleibt uns auch anderes übrig? Wenn wir Kinder wollen müssen wir es weiter probieren. Ich war natürlich auch fertig bei den ersten beiden malen....warum passiert das ausgerechnet 2 mal ect...dabei war es ja eigentlich Zufall. das eine hatte ja mit dem anderen nichts zu tun..die ärzte haben gesagt ich soll ein positives daraus ziehen , nämlich die Gewissheit schwanger werden zu können. Das hört sich in dem Moment natürlich an wie Hohn, aber wenn ich überlege ich hätte das Problem auch noch ..oje . Dann wäre das ja noch frustraler.Wir können ja nicht mehr ändern was passiert ist.Und ich habe so viele Bekannte die auf eineml rausgerückt haben das sie ähnliches erlebt haben und die heut alle Kinder haben.Wir müssen einfach nach vorne schauen und hoffen das es irgendwann klappen wird.


    Ich wünsche dir viel Glück !! Und lass ir leiber noch zeit wenn du noch Angst hast! Irgendwann kommt wieder dieser unwiderstehliche Wunsch und dann ist der Richtige Zeitpunkt wieder anzufangen. Ich glaube mein Körper hat diese Auszeit gebraucht und hat sich dann von selber wieder gemeldet...;o)

    LG Pony

  4. #4
    krititanja ist offline Stranger

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    Standard Re: Eileiterschwangerschaft-soviele fragen

    Liebe Kathe!

    Vielen, vielen Dank für diese interessanten Informationen!! Es war richtig hier nochmal nachzufragen. Bin nicht sehr erstaunt, dass der Candida-Pilz doch etwas mit der Els zu tun haben könnte. Das war mein 1. Verdacht.
    Es wäre sehr nett, wenn Du unter Kontrastmitteluntersuchung noch mehr erfahren könntest und es ins Netz stellst. Oder auch sonstiges zum Thema Els. Eine Bauchspiegelung wird in GR-land schwierig werden, da hier die KH und ihre Ärzte nicht alle dementsprechend ausgebildet sind.

    Liebe Grüsse und Danke, Tanja

  5. #5
    krititanja ist offline Stranger

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    Standard Re: Eileiterschwangerschaft-soviele fragen

    Hallo Pony!
    Erstmal danke für den ausführlichen, persönlichen Bericht.

    Das Du die SS-beschwerden erwähnst ist interessant. Ich hatte bei der Els nämlich auch keine einzige wie Geruchsempflindlichkeit und Sonnenempfindlichkeit bei meiner ersten SS. Ich hatte ja sogar in der Zeit 2x meine Periode!!!! Ich hatte null Ahnung schwanger zu sein, da ich grade erst kurze Zeit die Pille abgesetzt hatte. Es ist wohl sofort nach Absetzen der Pille passiert (hatte wohl spontanen Eisprung?)

    Der FA hatte bei einer Ultraschalluntersuchung um die 8./9. SSW nichts von einer SS feststellen können, nachdem ich auch betonte ich könnte gar nicht schwanger sein. Du hast Glück, dass Du einen guten Frauenarzt hast. Hier ist man nur eine Nummer als Kassenpatient. Man wartet Monate auf Termine und Laborergebnisse. Es ist schlimm.

    Wünsche Dir, dass diesmal alles gutgeht und eine schöne Schwangerschafts-Zeit!!!

    Liebe Grüsse Tanja

  6. #6
    Maxie Musterfrau ist gerade online 100% Originalnick

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    Standard Re: Eileiterschwangerschaft-soviele fragen

    Da hast Du ja einiges durchgemacht. Ich hatte im Februar 06 eine ELS. Bei der Op wurde mir der betreffende Eileiter entfernt. Zum Glück, wie ich heute finde. Ich hab eine Freundin, die hatte 2x eine ELS an derselben Stelle. Erst bei der 2. OP wurde der EL dann entfernt. danach ist sie gleich 2x im 1. bzw. ÜZ schwanger geworden.

    Mir hat man nach der OP im Krankenhaus gesagt, dass es viele Gründe für eine ELS gibt: z.B. vorangegangene Infektionen oder Verwachsungen aus ungeklärten Ursachen. Das kann man oft nicht genau sagen. Die Ärztin, die mich operiert hat, meinte aber, der andere EL sähre prima aus. Die Gefahr, dass ich dort nochmal eine ELS haben könnte, wäre recht niedrig. Nur bei "geflickten" Eileitern liegt das Risiko bei ca. 30%.

    Es gäbe die Möglichkeit, die Durchlässigkeit der EL mit Kontrastflüssigkeit zu prüfen. Allerdings lassen sich dabei Verwachsungen nur schlecht feststellen. Dazu empfiehlt sich wohl eher eine Bauchspiegelung.

    Wir haben nach der OP volle 3 Monate abgewartet, bevor's wieder ans Üben ging. Innerhalb von 6 Monaten war ich schwanger, mein Zwergnase kommt in ca. 5 Wochen. Sowohl mein Fa alsuach die Ärzte im KH meinte, dass man auch mit nur einem EL wunderbar schwanger werden kann. Stimmt also.

    Das mit den Schwangerschaftsanzeichen kann ich nicht bestätigen, ich hatte bisher in keiner Schwangerschaft so früh welche, weder bei den "normalen" noch bei der ELS.

    Lass den Kopf also nicht hängen! Nimm Dir die Zeit, die Du brauchst, um mit der OP und dem Verlust klarzukommen und dann wieder ran ans Üben!

    Ich drück Dir die Daumen, dass Du nicht allzulange warten musst.

    LG

  7. #7
    kathe ist offline newbie

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    Standard Re: Eileiterschwangerschaft-soviele fragen

    Also Tanja,

    die Untersuchung heisst HYSTEROSALPINGOGRAPHIE (HSG)
    und im Internet ist hierzu einiges zu finden, auch zu Nachteilen(Narkose, Strahlenbelastung) dieser Methode.

    Ist sicher keine leichte Situation im Ausland. Die Alternative ist Risikobereitschaft.

    Ich wünsche Dir eine gute Entscheidung.

    Kathe

  8. #8
    krititanja ist offline Stranger

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    Standard Re: Eileiterschwangerschaft-soviele fragen

    Hallo Maxie!

    Inzwischen denke ich auch so, daß es viell. besser ist, dass der Eileiter ganz weg ist und ich mir nicht Gedanken machen muss, dass das Risiko einer weiteren Els auf der Seite besteht. Habe auf dieser side von einigen Frauen gelesen, die deshalb jeden Monat vom FA checkenlassen, auf welcher Seite der ES ist. Das muss Stress pur sein!

    Die Möglichkeit mit der Kontrastflüssigkeit werde ich bei dem FA ansprechen. Der operierende Arzt sagt mir ja, ich soll es jetzt einfach mal probieren - der hat Nerven! Ohne dass dieser auch nur Magenspiegelung oder K.flüss.keit-möglichkeit erwähnt hätte.

    Auf jeden Fall macht mir Deine Geschichte wieder Mut. Das brauche ich gerade ;-)

    Und Dir wünsche ich alles Gute zur bevorstehenden Geburt!!!

    Liebe Grüsse Tanja

  9. #9
    krititanja ist offline Stranger

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    Standard Re: Eileiterschwangerschaft-soviele fragen

    Nochmals vielen Dank Kathe für die Recherche! Das wird mir hilfreich sein beim bevorstehenden FA termin.

    Tja, mit der Risikobereitschaft kenne ich mich aus. Mindestens seit ich hier vor 8 Jahren ausgewandert bin!

    Danke und alles Gute!

  10. #10
    Avatar von Sunday
    Sunday ist offline Poweruser

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    Standard Re: Eileiterschwangerschaft-soviele fragen

    Zitat Zitat von krititanja Beitrag anzeigen

    Der Arzt sagte mir , dass eine Scheideninfektion vorausgegangen sein muss. War dadurch der Eileiter verklebt? Ein PAP-test im Uterus im Januar ergab , dass ich einen Pilz, CANDIDA, hatte. Der Arzt sagte jedoch, dass der Pilz nicht verantwortlich für die ESS war. Gegen die Pilzinfektion wurden mein Mann und ich mit Tabletten behandelt.

    Möchte nun wieder schwanger werden. Traue mich aber nicht, da ich Angst habe, dass der linke Eileiter auch viell. verklebt ist. Habe seit der OP letzten und den Monat davor eine normale Periode gehabt.Habe heute wieder meine Tage bekommen, die beiden letzten Zyklen waren vorbildmäßig exakt 28 Tage. Möchte nun einen anderen Gynäkologen aufsuchen. Ist es sinnvoll wieder einen PAP-test zu machen und wie kann der Arzt feststellen ob ich noch eine Scheideninfektion habe? Ob Eileiter ok ist kann man nur durch Magenspiegelung feststellen? Welche Untersuchung vom Arzt wäre jetzt sinnvoll? Ich hoffe auf Eure Hilfe, da ich wie gesagt in GR sitze und in meiner Nähe gibts nur 2 Gynäkologen, von denen keiner deutsch spricht!

    Vielen Dank für Eure Antwort!!!
    Eure Tanja
    Hi Tanja,

    ich hatte 2004 eine EL-SS, wahrscheinlich dadurch, daß das Ei von rechts ein bißchen zu weit "zurück" in den linken Eileiter gewandert war. (Ich war wegen einer seltsamen Regel, negativem SS-Test und Schmerzen zu meiner FÄ gegangen, als ich dann im nächsten "Zyklus" Zwischenblutungen bekam; dabei stellte sie eine Zyste am rechten Eierstock fest; die Eileiter-SS war nachher im linken, die "Zyste" war wohl eine Gelbkörperzyste vom ES her gewesen. Die EL-SS wurde übrigens auch erst 3 Wochen später festgestellt...)
    Eine Infektion hatte ich nie.

    Ein PAP weist übrigens keine Pilze nach; das ist der "Krebsabstrich", der jährlich bei der Vorsorge gemacht wird, zumindest in Deutschland. (Siehe: http://www.krebsgesellschaft.de/re_pap_test,13315.html )

    Candida ist ein relativ harmloser Hautpilz, den man durchaus auch mal im Mund ("Soor") haben kann und der leicht behandelbar ist - der macht aber keine Eileiter-SS.

    Ich bin - ein Jahr nach der Eileiter-SS - wieder spontan schwanger geworden (mein Eileiter war erhalten worden, deshalb habe ich auch 3 Monate pausiert mit dem "üben"). Nach dem Tod unseres Sohnes nach seiner Geburt letztes Jahr wollten wir baldmöglichst wieder schwanger werden - das Ergebnis siehst Du im Ticker, es hat dann doch 9 Monate gedauert nach der Entbindung, wobei die Psyche das größere Problem war als die Vernarbungen, denke ich.

    2005 hatte ich überlegt, ob eine HSG eine Lösung wäre, weil ich ja nicht wußte, ob der rechte Eileiter wirklich durchgängig war (das mit dem "rübergewanderten" Ei ist ja Theorie gewesen!), der linke hätte ja vernarbt sein können nach der OP - und es tat sich ein Jahr lang nichts. Aber ich hatte einfach keine Lust auf noch eine Vollnarkose und habe einfach abgewartet; je länger der Abstand wurde, desto entspannter waren wir bezüglich des Wiederholungsrisikos.
    (Unsere "große" Tochter kam 2003 nach 3 Übungszyklen zustande; da war ein Jahr Wartezeit schon ziemlich lang!)

    Laß' Dich jedenfalls durch das Infektions-Gerede des Arztes nicht verrückt machen; es geht durchaus auch ohne! Und hinterher kann's auch wieder klappen - auch zweimal.

    Sunday

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