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  1. #1
    Avatar von westmount
    westmount ist offline journey (wo)man
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    Frage Uterus subseptus - Wer noch?

    Hallo, ich bin nach einer Fehlgeburt im September letzten Jahres wieder schwanger. Bis zum Ende der 13. Woche lief alles super. Dann kamen Sturzblutungen - ich dachte schon, dass es vorbei sei, aber unserem Kind ging es gut. Lag 14 Tage im Krankenhaus. Dort stellte man dann fest, dass die Blutungen gar nicht hinter der Plazenta lagen, sondern im anderen Horn der Gebärmutter (ich weiß von dieser Fehlbildung seit der letzten Ausschabung). Nach der letzten FG sagte man mir, dass diese Anomalie überhaupt keine Auswirkungen auf weitere Schwangerschaften hätte. Der Pränatalmediziner hat uns aber jetzt richtige Horrormeldungen aufgetischt. Er erklärte, dass bei einem u.s. die Plazenta nur von einer Arterie versorgt wird und somit jederzeit mit einer Unterversorgung des Kindes zu rechnen ist. Wir wissen also nicht, ob unser Schatz es bis zur Überlebensfähigkeit schafft oder nicht. Wem von euch ist es ähnlich ergangen? Bei wem ist es zur Fehlgeburt gekommen. Wessen Kinder sind in welcher Woche auf die Welt gekommen? Bin über jeden Austausch dankbar.
    Vielen Dank

  2. #2
    Avatar von Sunday
    Sunday ist offline Poweruser
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    Standard Re: Uterus subseptus - Wer noch?

    Hi!
    Ich habe eine Kollegin, die zwei Kinder zum Termin (beide per KS) gekriegt hat mit einer ähnlichen Fehlbildung. Bei einem davon hatte sie, soweit ich das weiß, sogar ihre Periode über Monate hinweg weiter.

    Es gab hier schon einige Frauen mit einem Uterus bicornis (mehr oder weniger stark ausgeprägt), die gesunde Kinder zum Termin bekommen haben - laß' Dich nicht allzu sehr ins Bockshorn jagen!

    Klar ist die Versorgung aus einer Arterie riskanter als aus zweien, aber solange die gut funktioniert, ist doch alles in Ordnung! Und wieviele Frauen haben eine ernsthafte Unterversorgung von einer Seite im Doppler? Man wird Dich halt engmaschiger untersuchen, häufiger Doppler machen - aber jetzt sitzt das Kind ja erstmal richtig und wächst, oder?

    Ich halte Dir meine Daumen dafür, daß das die nächsten 20 bis 25 Wochen so weiter geht wie bisher - allerdings ohne Blutungen!

    Sunday

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  3. #3
    Avatar von westmount
    westmount ist offline journey (wo)man
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    Standard Re: Uterus subseptus - Wer noch?

    Hallo Sunday,
    ich danke dir sehr für deine aufmunternden Worte. Klar weiß ich auch, dass man auch unter anderen Umständen eine Unterversorgung bekommen kann. Mich interessierte nur mal, bis in welche SSW man mit dieser Diagnose so kommen kann. Mir wurde immer die 26. Woche als Minimalziel angegeben - der Pränataldiagnostiker sagte, dass er mich vorher nicht sehen möchte, da er vorher ja auch nichts für mich tun kann. Aber beruhigend zu hören, dass es andere auch bis zum normlen Termin geschafft haben. Mittlerweile bin ich ja schon in der 19. Woche angekommen, wenn ich jetzt auch schon die 6. Woche mehr oder minder im Liegen verbringe. Aber für unseren kleinen Schatz mache ich das ja gerne.
    Viele Grüße,
    westmount (und Knirps, 19. SSW)

  4. #4
    Avatar von Sunday
    Sunday ist offline Poweruser
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    Standard Re: Uterus subseptus - Wer noch?

    Hi Westmount,

    im Kindergarten meiner Tochter ist ihr bester Freund Sohn einer Frau mit einem Uterus bicornis (Ausprägung weiß ich nicht, ich weiß nur, daß sie in der 3. Schwangerschaft eine FU hatte, nach der sie das gesunde Kind verloren hat, was mich beim Hören schon sehr entsetzt hat). Sie hat noch zwei ältere Kinder, alle halbwegs zum Termin geboren, eins davon bereits erwachsen. Und sie hatte wohl in keiner Schwangerschaft größere Probleme.

    Ich habe bisher immer nur gehört, daß Frauen mit Uterus-Septen Schwierigkeiten mit dem schwanger werden hatten (weil eben eine Einnistung am Septum nicht hält), habe jetzt mal nachgelesen und gesehen, daß diskutiert wird, daß es zu frühzeitigen Wehen kommen kann, wenn die Uterushälfte stark überdehnt wird oder zu einer Muttermundsschwäche, wenn der Druck zu stark wird, wenn das Septum komplett ist. Ich denke, das ist das, was Deinem Arzt Bedenken macht.

    Wäre denn eine Cerclage eine Lösung für Dich? Oder würde die nur notfallmäßig gemacht? Spricht denn schon irgendetwas für eine Verkürzung des Gebärmutterhalses?

    Sunday

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  5. #5
    Gast

    Standard Re: Uterus subseptus - Wer noch?

    Hallo,

    eine Freundin von mir ist mit Uterus bicornis (ein Horn sehr klein, großes Septum) und nur einem funktionierenden Eierstock zweimal problemlos schwanger geworden. Entbindung beide Male mit Kaiserschnitt aber am Termin mit gesundem Kind.

    Also keine Panik! Warum soll´s bei Dir nicht rund laufen!

    Grüße,
    j

  6. #6
    Avatar von westmount
    westmount ist offline journey (wo)man
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    Standard Re: Uterus subseptus - Wer noch?

    Hallo,
    ich danke euch für eure aufmunternden Worte. Manchmal können einen die Mediziner ja auch unnötig verrückt machen. Wie mir es erklärt wurde, fürchtet man wohl weniger vorzeitige Wehen (daher keine Cerclage) als die Unterversorgung der Plazeta im Allgemeinen (wegen nur EINER Arterie , die die Plazenta versorgt im Gegensatz zu uterus bicornis). Daher habe ich nun wöchentliche Besuche bei meiner FA um das Wachstum unseres Knirpses überwachen zu können (aber mal ehrlich: wenn JETZT was passieren würde, könnte man ja nichts machen...) Mir haben jetzt schon viele Ärzte gesagt, dass sie sich überhaupt wundern, dass ich ss geworden bin , vor allem im Abstand von einem halben Jahr nach der letzten FG. Scheint wohl nicht so einfach zu sein.
    Was die Entbindung angeht, so sagte der Pränataldiagnostiker, dass ich wohl auch (falls ich es in die 37. Woche schaffe) auf vollkommen normalem Weg entbinden könne. Aber erst mal bis dahin kommen...
    Vielen Dank euch beiden und noch einen schönen Sonntag!
    Westmount

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