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Thema: Fehlgeburt in der 19 SSW

  1. #1
    Romy784 ist offline enthusiast

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    Standard Fehlgeburt in der 19 SSW

    Hallo,

    heute habe ich mich hier angemeldet, weil ich hoffe hier auf Frauen zu stoßen die verstehen was in mir vorgeht.
    Vor dreieinhalb Jahren kam mein Sohn zur Welt.
    Die Schwangerschaft war alles andere als leicht.
    In der 27 SSW bekam ich vorzeitige Wehen und war ständig stationär im Krankenhaus und musste wehenhämmende Mittel nehmen bis zum Schluss.
    Es hieß damals mein Gebärmutterhals sei stark verkürzt aber nur aufgrund der Schwangerschaft.
    Gott sei Dank kam mein Sohn nicht zu früh (Woche 40) und gesund auf die Welt.
    Eineinhalb Jahre später beschlossen mein Mann und ich es erneut zu versuchen.
    Es hat sofort geklappt und ich wurde schwanger, wir haben uns riesig gefreut.
    Leider hielt meine Schwangerschaft nur 11 Wochen, als ich morgens zur Routineuntersuchung ging hat das Herz meines Babys aufgehört zu schlagen.
    Der Arzt meinte, dass es wohl schon in der neunten Woche gestorben wäre.
    Für mich war die Vorstellung, zwei Wochen ein totes "Kind" in mir zu tragen und nichts davon bemerkt zu haben sehr sehr schmerzlich.
    Der Arzt sagte mir, es sei völlig normal soetwas würde jeder zweiten Frau passieren.
    Diesen Sommer war es endlich soweit ich war überglücklich im Juni festzustelllen wieder schwanger zu sein.
    Mein Arzt sagte mir, ich wäre nicht Risikoschwanger und wäre auch nicht anders zu behandeln als jede andere Schwangere auch, ich glaubte ihm blind weil ich ihm vertraute.
    Die ersten 12 Wochen waren furchtbar ich hatte große Angst.
    In der 18SSW erfuhr ich dass wir ein Mädchen erwarten.
    Ich kann euch nicht sagen wie glücklich ich war.Ich fühlte mich vom Glück geküsst.
    Erst ein Junge und jetzt ein Mädchen...
    Ich fühlte sie in mir eine ganze Woche spürte ich Ihre feinen Tritte....
    An einem Samstag in der 18 SSW bemerkte ich den Tag über wie mir Wasser abging.
    Abends machte ich mir dann Gedanken und fuhr ins Krankenhaus.
    Die schlossen Fruchtwasser aus und meinten ich könnte mein Wasser einfach nicht mehr halten, das wäre nach einer Geburt etwas normales.
    Montags ging ich nochmal zur Sicherheit zu meinem Frauenarzt der mir das auch bestätigte.
    Ich atmete auf.Abends legte ich meine Hand auf meinen Bauch und versprach meiner Tochter, dass alles in Ordnung ist.
    Freitags als mein Mann nach Hause kam, setzten wir uns hin und aßen zu abens.
    Irgendwann gehe ich nichtsahnend auf die Toilette.
    Aufeinmal merke ich wie sich meine Scheide total öffnet und ich halte meine Fruchtblase in der Hand.
    Vor lauter Schock habe ich mir alles wieder reingesteckt.
    Ich bin zu meinem Mann und hab ihm völlig abwesend erklärt, dass das Baby kommt und wir ins Krankenhaus fahren müssen.
    Mein kleiner Sohn hat das leider mitbekommen und rannte schreiend durch die Wohnung: " Juhu meine Schwester kommt..".

    Als wir im Krankenhaus waren hat sich herausgestellt, dass bereits ein Fuss meiner Tochter geboren war und das die Chancen alles andere als gut stehen.
    Mein Becken wurde über Nacht hoch gelagert.
    Leider bekam ich in dieser Nacht auch Wehen und als ich morgens aufwachte war ich nass und blutete stark.
    Ich sah meinem Mann in die Augen und sagte ihm dass es jetzt vorbei ist.
    Ich war mir sicher, dass die Fruchtblase geplatzt ist.
    Nach einer Untersuchung die dann folgte sagte mir der Arzt dass meine Tochter noch da ist und die Fruchtblase auch nicht geplatzt ist die Lebenschanchen aber trotzdem so gut wie null ist.
    Eine Infektion und somit eine Erklärung wurde ausgeschlossen.
    Die Ärzte meinten dass was sie sehen, hätten sie noch nie gesehen, meine Tochter müsste eigentlich längst tot sein.
    Sie hat sehr gekämpft, das tat noch mehr weh.
    mir wurden die nächste Nacht starke Schmerzmittel gegeben.
    Nächsten Morgen war sie geboren, sie lag quer in meiner Scheide und kämpfte weiter.
    Ich spürte meine Tochter immernoch.
    Die Ärzte ließen mir die Wahl, wann ich in den OP geschoben werden möchte.
    Ich glaube mein Herz ist in diesem Moment vollends gebrochen, weil ich keine Möglichkeit hatte ihr zu helfen...
    Als ich aufwachte, ließen wir sie zu uns bringen und verabschiedeten uns.
    Sie sah Gott sei DAnk sehr friedlich aus.
    Die Beerdigung habe ich noch vor mir.

    Das ganze ist jetzt drei Wochen her und ich fühle mich so leer und tief traurig.
    Ich habe das Gefühl ein großes Loch in meinem Herzen zu tragen.
    Es gibt Momente da habe ich das Gefühl total versagt zu haben.
    Ich habe solche Angst vor der Zukunft und davor vielleicht nie wieder ein gesundes Kind zu bekommen.
    Im Nachhinein hat sich herausgestellt, dass meine Tochter wohl völlig gesund war und dass es wohl an mir liegt.
    Ich habe eine Gebärmutterhalsverkürzung und man hätte mich von vornherein als Risikoschwanger einstufen müssen.
    Vorallem sagte ein Oberarzt dass er nicht versteht warum mir die Ärzte nie ein CTG angelegt haben, d a hätte man die Woche über gesehen dass Wehen da sind und dann hätte mein Muttermund keine 5 Tage gehabt um sich zu öffnen.
    Das ist eigentlich das Schlimmste für mich, zu wissen, dass sie gesund war....

    Gibt es Frauen die auch so eine Verkürzung haben und Kinder bekommen haben?
    Ich hätte so gerne einfach nur neuen Mut, etwas an das ich mich halten kann.



    Romy

  2. #2
    marie2 ist offline addict

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    Standard Re: Fehlgeburt in der 19 SSW

    Liebe Romy,
    ich habe deinen Bericht gelesen und kämpfe mit den Tränen. Es tut mir so unendlich leid, was euch zugestoßen ist. Ich weiß, wie es ist, eine FG zu haben, aber was dir passiert ist, ist, glaube ich, noch mal um einiges schwerer zu ertragen. Ich weiß nicht, wie ich Worte des Trostes finden soll, aber ich denke, dass es sinnvoll wäre, wenn du dir professionelle Hilfe suchst. Ich hatte nach der FG eine Hebamme, die auch Familientherapeutin ist, und das hat mir sehr geholfen.
    Zum Thema GMhalsverkürzung kann ich leider nichts sagen, aber es werden dir sicher noch mehr Frauen hier antworten.
    Ich wünsche dir alles Gute und dass der Schmerz irgendwann weniger wird.
    Wenn du magst, schreib gerne wieder.
    Eva

  3. #3
    lucafrosch ist offline Stranger

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    Standard Re: Fehlgeburt in der 19 SSW

    Zitat Zitat von Romy784 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    heute habe ich mich hier angemeldet, weil ich hoffe hier auf Frauen zu stoßen die verstehen was in mir vorgeht.
    Vor dreieinhalb Jahren kam mein Sohn zur Welt.
    Die Schwangerschaft war alles andere als leicht.
    In der 27 SSW bekam ich vorzeitige Wehen und war ständig stationär im Krankenhaus und musste wehenhämmende Mittel nehmen bis zum Schluss.
    Es hieß damals mein Gebärmutterhals sei stark verkürzt aber nur aufgrund der Schwangerschaft.
    Gott sei Dank kam mein Sohn nicht zu früh (Woche 40) und gesund auf die Welt.
    Eineinhalb Jahre später beschlossen mein Mann und ich es erneut zu versuchen.
    Es hat sofort geklappt und ich wurde schwanger, wir haben uns riesig gefreut.
    Leider hielt meine Schwangerschaft nur 11 Wochen, als ich morgens zur Routineuntersuchung ging hat das Herz meines Babys aufgehört zu schlagen.
    Der Arzt meinte, dass es wohl schon in der neunten Woche gestorben wäre.
    Für mich war die Vorstellung, zwei Wochen ein totes "Kind" in mir zu tragen und nichts davon bemerkt zu haben sehr sehr schmerzlich.
    Der Arzt sagte mir, es sei völlig normal soetwas würde jeder zweiten Frau passieren.
    Diesen Sommer war es endlich soweit ich war überglücklich im Juni festzustelllen wieder schwanger zu sein.
    Mein Arzt sagte mir, ich wäre nicht Risikoschwanger und wäre auch nicht anders zu behandeln als jede andere Schwangere auch, ich glaubte ihm blind weil ich ihm vertraute.
    Die ersten 12 Wochen waren furchtbar ich hatte große Angst.
    In der 18SSW erfuhr ich dass wir ein Mädchen erwarten.
    Ich kann euch nicht sagen wie glücklich ich war.Ich fühlte mich vom Glück geküsst.
    Erst ein Junge und jetzt ein Mädchen...
    Ich fühlte sie in mir eine ganze Woche spürte ich Ihre feinen Tritte....
    An einem Samstag in der 18 SSW bemerkte ich den Tag über wie mir Wasser abging.
    Abends machte ich mir dann Gedanken und fuhr ins Krankenhaus.
    Die schlossen Fruchtwasser aus und meinten ich könnte mein Wasser einfach nicht mehr halten, das wäre nach einer Geburt etwas normales.
    Montags ging ich nochmal zur Sicherheit zu meinem Frauenarzt der mir das auch bestätigte.
    Ich atmete auf.Abends legte ich meine Hand auf meinen Bauch und versprach meiner Tochter, dass alles in Ordnung ist.
    Freitags als mein Mann nach Hause kam, setzten wir uns hin und aßen zu abens.
    Irgendwann gehe ich nichtsahnend auf die Toilette.
    Aufeinmal merke ich wie sich meine Scheide total öffnet und ich halte meine Fruchtblase in der Hand.
    Vor lauter Schock habe ich mir alles wieder reingesteckt.
    Ich bin zu meinem Mann und hab ihm völlig abwesend erklärt, dass das Baby kommt und wir ins Krankenhaus fahren müssen.
    Mein kleiner Sohn hat das leider mitbekommen und rannte schreiend durch die Wohnung: " Juhu meine Schwester kommt..".

    Als wir im Krankenhaus waren hat sich herausgestellt, dass bereits ein Fuss meiner Tochter geboren war und das die Chancen alles andere als gut stehen.
    Mein Becken wurde über Nacht hoch gelagert.
    Leider bekam ich in dieser Nacht auch Wehen und als ich morgens aufwachte war ich nass und blutete stark.
    Ich sah meinem Mann in die Augen und sagte ihm dass es jetzt vorbei ist.
    Ich war mir sicher, dass die Fruchtblase geplatzt ist.
    Nach einer Untersuchung die dann folgte sagte mir der Arzt dass meine Tochter noch da ist und die Fruchtblase auch nicht geplatzt ist die Lebenschanchen aber trotzdem so gut wie null ist.
    Eine Infektion und somit eine Erklärung wurde ausgeschlossen.
    Die Ärzte meinten dass was sie sehen, hätten sie noch nie gesehen, meine Tochter müsste eigentlich längst tot sein.
    Sie hat sehr gekämpft, das tat noch mehr weh.
    mir wurden die nächste Nacht starke Schmerzmittel gegeben.
    Nächsten Morgen war sie geboren, sie lag quer in meiner Scheide und kämpfte weiter.
    Ich spürte meine Tochter immernoch.
    Die Ärzte ließen mir die Wahl, wann ich in den OP geschoben werden möchte.
    Ich glaube mein Herz ist in diesem Moment vollends gebrochen, weil ich keine Möglichkeit hatte ihr zu helfen...
    Als ich aufwachte, ließen wir sie zu uns bringen und verabschiedeten uns.
    Sie sah Gott sei DAnk sehr friedlich aus.
    Die Beerdigung habe ich noch vor mir.

    Das ganze ist jetzt drei Wochen her und ich fühle mich so leer und tief traurig.
    Ich habe das Gefühl ein großes Loch in meinem Herzen zu tragen.
    Es gibt Momente da habe ich das Gefühl total versagt zu haben.
    Ich habe solche Angst vor der Zukunft und davor vielleicht nie wieder ein gesundes Kind zu bekommen.
    Im Nachhinein hat sich herausgestellt, dass meine Tochter wohl völlig gesund war und dass es wohl an mir liegt.
    Ich habe eine Gebärmutterhalsverkürzung und man hätte mich von vornherein als Risikoschwanger einstufen müssen.
    Vorallem sagte ein Oberarzt dass er nicht versteht warum mir die Ärzte nie ein CTG angelegt haben, d a hätte man die Woche über gesehen dass Wehen da sind und dann hätte mein Muttermund keine 5 Tage gehabt um sich zu öffnen.
    Das ist eigentlich das Schlimmste für mich, zu wissen, dass sie gesund war....

    Gibt es Frauen die auch so eine Verkürzung haben und Kinder bekommen haben?
    Ich hätte so gerne einfach nur neuen Mut, etwas an das ich mich halten kann.



    Romy
    Liebe Romy,

    oh je, das ist ja wirklich schrecklich was dir passiert ist.Eigentlich versuch ich immer so was schlimmes gas nicht erst zu lesen, aber es ist halt leider auch mein Thema und ich stoss halt doch immer wieder darauf.
    Ich kann Dir nur gute Bücher empfehlen,das Lesen hat mir sehr geholfen.
    Auch ich hab in der 21.SSW mein geliebtes und gewünschtes Mädchen verloren.Ich kann nur zu gut mitfühlen wie Du Dich fühlst,ich dachte mein Herz hat man bei lebendigem Leib rausgerissen.
    Ich hatte in dieser Schwangerschaft viele psychische Probleme,war oft sehr angespannt, hab mir wenig Ruhe gegönnt,aber man weiss den wahren Grund nicht warum sie gestorben ist, wir haben sie nicht untersuchen lassen.
    ich kann dir nur in dem Sinn Mut machen,dass die Zeit sehr hilft,bei mir gibt es aber fast keine Stunde in der ich nicht an sie denke.Bin jetzt wieder schwanger,in der 17. Woche und hab furchtbar Angst,dass wieder was sein kann.
    Müsste jeden Tag den herzschlag hören, dass es mir gut geht,was leider nicht möglich ist,da ich ja nicht jeden Tag zur Hebamme gehn kann.
    Ich war damals in der 17.ssw noch beim Ultraschall, da war alles OK,hab aber in dieser Schwangerschaft immer ein blödes Gefühl gehabt,war immer sehr besorgt und hab schlecht geschlafen,war dann am 10.3.2010 beim nächsten Ultraschall,da war dann kein Herzschlag mehr da-Horror!!Wir sind dann ins Krankenhaus wo die kleine Maus um 23.45 geboren wurde.Wir hatten sie dann in einem kleinen Weidenkörbchen bei uns liegen und konnten Abschied nehmen,sind dann um 4 uhr wieder heim.
    Ja,das ist meine Geschichte.Liebe Romy, bestimmt findet auch Ihr wieder Kräfte für einen neuen Anfang,Du weißt wenigstens den Grund,man kann dagegen steuern,such Dir einen tollen Arzt!!Ich wünsch Dir von ganzem Herzen alles gute und viel Kraft.
    Lucafroschmama

  4. #4
    Avatar von baby_2011
    baby_2011 ist offline Endlich bist du Da.

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    Standard Re: Fehlgeburt in der 19 SSW

    Ich habe deinen Bericht gelesen und es bricht mir das Herz!

    Dafür gibt es einfach keine Worte!!

    Ich hatte selber 2 Fg allerdings immer vor der 11 Woche. Ich weiß wie es ist ein Kind zu verlieren, aber das was ihr dort erlebt habt ist damit nicht zu vergleichen!!

    Ich kann nicht viel sagen, nur das ich euch viel Kraft und Liebe wünsche und ich hoffe das ihr es gemeinsam schafft! Ich wünsche euch das ihr irgendwann wenn ihr soweit seit noch ein Baby im Arm halten dürft!
    Luisa fest an der Hand Mai.11
    Sternchen fest im Herzen Dez.09
    Sternchen fest im Herzen Juni.10

    Aprilbaby im Bauch ET: 8. April 2013

  5. #5
    ninimaus81 ist offline enthusiast

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    Standard Re: Fehlgeburt in der 19 SSW

    Liebe Romy!
    Ich habe auch gerade Deinen Bericht gelesen und die Tränen laufen und laufen. Obwohl ich selbst beim Gynäkologen arbeite und dort viele viele Arztbriefe von Fehlgeburten gelesen habe und mir auch Patientinnen immer wieder Ihr Schicksal berichten.
    Ich kann Dir nur Mut machen, mit der Geschichte meiner Freundin. Wir haben zusammen in der SS im Krankenhaus gelegen. Sie war in der 18.SSW als ihre Gynäkologin den verkürzten Gebärmutterhals feststellte. Die Ärztin meinte auch nur, das sie es beobachten müssen. Da es meiner Freundin aber zu unsicher war, ist sie am gleichen Abend noch ins Krhs. gefahren. Die haben sie sofort aufgenommen und hat strickte Bettruhe verordnet bekommen und musste auch das Becken hoch lagern. Lediglich zur Toilette durfte sie anfangs. Dem Baby ging es aber immer gut. Bei ihr ist es durch Infektionen gekommen. Die haben sie bis zum Schluss nicht in den Griff bekommen. Es war ein auf und ab und die Ärzte wussten nicht ob sie das Kind bis es lebensfähig ist durch bekommen. Wegen der ganzen Infektionen konnten sie auch keine OP (Cerclage) machen. Dann kam der Tag, an dem die Ärzte auch schon die Fruchtblase gesehen haben. Wir haben so Nun war auch der Gang zur Toilette tabu und sie hat Wehenhemmer und die Lungenreife bekommen. Der Kleinen ging es aber immer noch gut und sie hat die Tritte gespürt. Am Ende gab es ein Happy End........nach 4 1/2 Monaten Krankenhausaufenthalt ohne Bewegung kam die Kleine in der 34+0SSW zur Welt. Kerngesund. Die Ärzte im OP und die ganze Station hatten selbst Tränen in den Augen weil es für sie ein Wunder ist. Jetzt ist sie auch schon 5 Monate alt.
    Ich hoffe es hilft Dir ein wenig. Also auch wenn es eine scheiß SS war, aber es gibt Mittel und
    Wege. Und wenn keine Infektion vorliegt kann man ja wirklich frühzeitig operieren und eine cerclage durchführen (umschlingen des Gebärmutterhalses). Ich wünsche Dir und Deiner Familie alles erdenklich Gute und hol Dir Hilfe um das zu verarbeiten...alleine schafft man das nicht!!!!!!!!!! Vor allem musst Du ja auch noch für Deinen Kleinen stark sein. Der braucht Dich ja auch noch so arg weil er selbst noch so klein ist.
    Ihr schafft das und in der nächsten SS geht alle gut, ganz sicher:daumendrueck: . Dann wissen die Ärzte ja Deine Vorgeschichte.
    ganz liebe Grüße
    http://lb3f.lilypie.com/Ecclp2.png

    Meine Binos sind hase011 mit Tamina und desi_re mit Matilda

  6. #6
    Avatar von kugelmensch
    kugelmensch ist offline old hand

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    Standard Re: Fehlgeburt in der 19 SSW

    .. das tut mir unglaublich leid...

    wenn ich so etwas lese, dann weiß ich, wie "gut" ich es hatte, dass mein baby schon in der 9. ssw entschieden hat, zu den sternen zu gehen.. ich leide da noch drunter... aber ich möchte mir nicht vorstellen, wie sehr ich zerbrochen wäre an so einer erfahrung, wie du sie machen musstest...

    ich wünsche dir viel kraft, viel halt und viel liebe von deiner familie und deinen freunden... und wenn ich könnte, würde ich dich, obwohl ich dich nicht kenne, gern in den arm nehmen...
    20.10.2001 -> Unser Großer wird geboren :)

    2009 1. IVF -> Positiv mit Zwillingen

    ...in der 8. SSW hat sich Noel doch noch umentschieden :(

    10.07.2010 -> Unser Wunderbaby wird geboren :)




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  7. #7
    beklis ist offline Stranger

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    Standard Re: Fehlgeburt in der 19 SSW

    Es tut mir so leid für euch, ihr denk sicher, warum wir? Man möchte doch nur eine Familie haben. Es ist so ungerecht. Ich habe mein Kind durch eine Infektion verloren. Meiner Meinung nach hätte man sie früh genug mit Antibiotika behandeln können. Es ist wirklich schlimm, den Ärzten so unwissend ausgeliefert zu sein. Ich werde mir jetzt einen neuen FA suchen zu dem ich neues Vertrauen aufbauen kann.
    Ich möchte dich drücken und dir was ermutigendes sagen aber alles was mir einfällt ist: warum passieren so schrecklich Sachen??
    Ich hoffe du hast ganz liebe Menschen um dich, die dir Halt geben!!!

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