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Thema: "Uneheliche" Kinder

  1. #1
    Lelo87 ist offline enthusiast

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    Unglücklich "Uneheliche" Kinder

    Hallo ihr Lieben,
    ich bin gerade wirklich am Boden zerstört.
    Mein Freund und ich bekommen unser erstes Kind, sind aber noch nicht verheiratet, das haben wir erst im nächsten Jahr vor.
    Nun besteht er aber darauf, dass das Kind seinen Nachnamen bekommt, mit der Begründung, das wäre hinterher ein zu hoher Auwand, wenn wir heiraten würden.
    Er versteht nicht, dass ich nicht jedem erklären möchte, dass es mein Kind ist, obwohl es einen anderen Nachnamen hat.

    Wir haben uns deswegen tierisch gestritten und generell wirft er mir vor ich wäre gegen alles, was vorgeschlagen wird.
    Aber was ist so schlimm daran, wenn ich mir meine eigenen Gedanken machen möchte und nicht gleich allem zustimme, was seine Mutter oder sonst jemand vorschlägt

  2. #2
    Avatar von Alea2011
    Alea2011 ist offline Glück x 3!

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    Standard Re: "Uneheliche" Kinder

    *reinschnei*
    Erst einmal Glückwunsch zur Schwangerschaft!

    Beim ersten Kind war ich mit meinem heutigen Mann auch noch nicht verheiratet, das haben wir 6 Monate nach der Geburt nachgeholt. Vor der Heirat trug unser Sohn meinen Nachnamen, ab der Heirat trugen wir alle den Nachnamen meines Mannes. Fürs Kind war die Umbenennung von der bürokratischen Seite total unkompliziert und schnell (als Erwachsener hatte die Umbenennung länger gedauert, Führerschein, Perso etc.).
    Aus heutiger Sicht wäre es mir mittlerweile egal, welchen Nachnamen unser Kind als Baby hatte, damals wars mir aber auch lieber, das Kind hieß so wie ich.
    Mein Sohn (mittlerweile knapp 16) findets witzig, dass er für 6 Monate meinen alten Nachnamen hatte - aber aus heutiger Sicht ist es für alle Beteiligten zweitrangig, wer wann wie hieß.

    Ich hoffe, Ihr könnt Euch noch einigen, dein Kind ist jedenfalls immer 100% dein Kind, egal, wie es heißt. :-)
    The best things in life are always free.


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  3. #3
    LadyRhapsody ist offline Member

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    Standard Re: "Uneheliche" Kinder

    Bürokratisch ist es gar kein Problem, solang der Zwerg unter 5 Jahren ist wird in der Geburtsurkunde einfach nur der Nachname geändert. Bei einem Arbeitskollegen, haben die Standesbeamten alles gleich weitergeleitet und am nächsten Tag konnte die neue Geburtsurkunde abgeholt werden.

    Ich kann dich verstehen, mein Freund und ich sind auch noch nicht verheiratet und das Kind kriegt auf jeden Fall erstmal meinen Namen. Mir ist es auch einfach wichtig den Namen meines Kindes zu tragen.
    Der Aufwand ist auch geringer erstmal deinen Namen einzutragen, alles andere ist erstmal aufwändiger.

    Ihr habt ja auch noch viel Zeit, an seiner Stelle wäre mir die Vaterschaftsanerkennung und das Sorgerecht viel wichtiger. Vielleicht kannst du ihn damit ablenken

  4. #4
    Avatar von Pippi27
    Pippi27 ist offline Bibbi siemazwanzich

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    Standard Re: "Uneheliche" Kinder

    willst du denn seinen Namen annehmen? Und wenn ja, warum?

    Soll das Kind den seinen Namen tragen? Was willst du?
    Pimpel und bizzie gefällt dies.

  5. #5
    Baummaedchen ist offline Member

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    Standard Re: "Uneheliche" Kinder

    Ich hatte auch 1 3/4 Jahre den Nachnamen meiner Mutter bis zu deren Hochzeit. Auf meiner Geburtsurkunde steht aber seitdem der Name meines Vater. Da einzige Mal in meinem Leben, wo ich es schwarz auf weiß hatte, dass ich mal anders hieß, war als ich für unsere Hochzeit den Auszug aus dem Geburtenregister bekam.

    Aktuell wird unser Kind aber den Namen meines Mannes tragen, da ich nach der Hochzeit meinen Mädchennamen (erstmal, kann man ja noch ändern) behalten habe, aber glaube, dass es für das Kind einfacher im Leben wird mit dem Nachnamen meines Mannes (ich habe keinen deutschen Namen). Ich weiß ja, dass es mein Kind ist.

    Vielleicht könnt ihr auch überlegen, welcher Nachname besser zum Vornamen passt, ändern ist eh kein Problem.

  6. #6
    Avatar von Alpha_Bee
    Alpha_Bee ist offline Pooh-Bah

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    Standard Re: "Uneheliche" Kinder

    Von mir auch erst mal herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft, ist ja noch ganz frisch

    Mach dich doch nicht verrückt, bzw. lass dich nicht verrückt machen...
    Du bist jetzt grade in der 9. Woche, heisst wenn euer Baby dann da ist, vergeht ja bis zur Hochzeit nicht mehr soo viel Zeit.. dein 'Problem' begrenzt sich also auf wenige Monate.
    Wo und wem muss man denn groß die Nachnamenssituation erklären? Beim Kinderarzt und in der Tagesstätte vielleicht, aber sonst? Und da tut es doch der kurze Satz 'Ach, mein Freund und ich heiraten eh in soundsoviel Monaten, deswegen hat Baby schon seinen Nachnamen bekommen.' Da wird keiner blöd nachfragen oder das für seltsam halten.

    Sieh die Sache mal so: Du hast das große Glück das Wunder in dir zu tragen... du wirst weit vor ihm die ersten Bewegungen spüren... du wirst als Mutter die unglaubliche Nähe des Stillens genießen dürfen... uswusf... lass ihm doch diese kleine Genugtuung, dass das Kleine gleich seinen NN trägt, wenn es den doch kurze Zeit später eh kriegt

    Vielleicht kannst du ja einen Deal aushandeln.. du gibst nach, hast dafür aber das letzte Wort bei der Vornamenswahl DA haben Männer nämlich auch ganz gern sehr abenteuerliche Vorschläge
    Sommer2013 gefällt dies
    LG Andrea ...mit Söhnen 01.2003, 01.2008, 09.2009 an. der Hand und Sternchen 11.2012 im Herzen.



  7. #7
    Avatar von Maumau
    Maumau ist offline *wichtiger Chefwichtel*

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    Standard Re: "Uneheliche" Kinder

    Zitat Zitat von Lelo87 Beitrag anzeigen
    Hallo ihr Lieben,
    ich bin gerade wirklich am Boden zerstört.
    Mein Freund und ich bekommen unser erstes Kind, sind aber noch nicht verheiratet, das haben wir erst im nächsten Jahr vor.
    Nun besteht er aber darauf, dass das Kind seinen Nachnamen bekommt, mit der Begründung, das wäre hinterher ein zu hoher Auwand, wenn wir heiraten würden.
    Er versteht nicht, dass ich nicht jedem erklären möchte, dass es mein Kind ist, obwohl es einen anderen Nachnamen hat.

    Wir haben uns deswegen tierisch gestritten und generell wirft er mir vor ich wäre gegen alles, was vorgeschlagen wird.
    Aber was ist so schlimm daran, wenn ich mir meine eigenen Gedanken machen möchte und nicht gleich allem zustimme, was seine Mutter oder sonst jemand vorschlägt
    Der Aufwand den Namen zu ändern ist bei einem Kleinkind recht gering - da geht es ja nur um die Geburtsurkunde.
    Bei Erwachsenen ist der Aufwand deutlich höher.

    Also das ist kein Argument.

    Aber wieso bist du so gegen diesen Nachnamen? Er ist doch der Vater, warum soll das Kind dann nicht seinen Namen tragen.
    Es ist genauso sein Kind wie es dein Kind ist.
    Und das du die Mutter bist ist ja klar, du wirst das Kind gebären und vermutlich vorrangig zuständig sein.
    Dann sollte dein Partner wenigstens durch den Namen deutlich machen dürfen, dass es auch sein Kind ist.

    Mein ältestes Kind ist inzwischen 23 Jahre alt und obwohl nach kurzer Beziehung zum Vater nicht klar war ob das was wird mit uns als Familie, hat der Kleine den Nachnamen seines Vaters bekommen. Eben weil er der Vater ist und nach außen deutlich machen wollte, dass es auch sein Kind ist.

    Später haben wir dann geheiratet und weitere Kinder bekommen und auch alle einen einheitlichen Familiennamen bekommen.

    Aber in Zeiten von Patchworkfamilien und jeder-behält-seinen-Namen-Ehen, ist ein einheitlicher Name nicht mehr wirklich das Kennzeichen für eine Familie. Familie macht viel mehr aus als nur ein Name. Und daher würde ich das gar nicht so hoch bewerten.

    Einigt euch doch darauf, dass einer den Vornamen und der andere dann den Nachnamen bestimmen darf :-)
    maya_mel gefällt dies

  8. #8
    Wolke87 ist offline addict

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    Standard Re: "Uneheliche" Kinder

    Hallo Lelo,
    ich kann dich gut verstehn. Klar, ist es nur ein Name, aber trotzdem wichtig. Die Frage des Nachnamens stellt sich bei uns nicht, da wir bereits verheiratet sind und einen Familiennamen haben.
    Ich habe aber 2 Bekannte, deren Kinder den Nachnamen der Mutter haben. Mit der Begründung: wenn es mit der Beziehung doch nicht klappen sollte, sind die Kinder dann bei der Mutter und da ist es einfacher, wenn sie gleich so heißen wie die Mutter. Wenn die Kinder in diesem Fall den Namen vom Vater haben ist es wohl ein riesen Akt, den Nachnamen zu ändern.
    Eine der beiden ist inzwischen verheiratet und die ganze Familie hat den Namen des Mannes angenommen. Ohne groß Häck Mäck.
    Wollt ihr denn nur standesamtlich heiraten oder auch kirchlich usw.? Wäre ja vielleicht auch eine Option vorher schonmal standesamtlich zu heiraten (auch wg. Vaterschaft anerkennen usw) und die große Feier dann später nachzuholen.
    Wenn ihr eh heiraten wollt, ist es ja eig. egal, wann ihr das macht. Ob vor oder nach der Geburt....
    1. ICSI 06/07 2013 negativ
    1. Kryo 08/09 2013 negativ
    2. Kryo 10 2013
    TF 11.10.13
    BT 24.10.13 HCG 450
    1. US 4.11. Zwillinge


    Juni 2014 - unsere Sonnenscheine werden geboren

  9. #9
    Lelo87 ist offline enthusiast

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    Standard Re: "Uneheliche" Kinder

    Danke euch für die ganzen Kommentare.
    Wir haben uns jetzt darauf geeinigt, dass das Kind erstmal meinen Nachnamen bekommt und wenn wir dann nächstes Jahr heiraten haben dann eh alle den gleichen Nachnamen.
    Mir ist das wichtig, auch wenn mein Freund sich auch gefreut hätte, wenn das Kind seinen Namen bekommen würde.

  10. #10
    Avatar von lilalollypop
    lilalollypop ist offline Zum zweiten mal...

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    Standard Re: "Uneheliche" Kinder

    ich kann verstehen, wenn dir das wichitg ist. Und schön, dass ihr euch geeinigt habt.

    Ich persönlich (bei uns stellt sich aber die Frage nicht), hätte es wichtig gefunden, dass das Kind meinen Namen hat, wenn es für längere Zeit der Fall gewesen wäre. Sprich, dass Kind in die kita/Kindergarten geht. Denn da müsstest du dann erklären, warum du anders heißt wie das Kind. Vorher sind die Gelegenheiten eher gering. Der Kinderarzt wird es bald wissen und sonst sind nicht mehr viele andere Gelegenheiten.

    Ich wünsch euch jedenfalls alles gute, auch für die Hochzeit

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