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Thema: WIe kann man Grenzen setzen/ sich wehren ohen großen Familienkrach???

  1. #1
    knollenpower ist offline Stranger

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    Idee WIe kann man Grenzen setzen/ sich wehren ohen großen Familienkrach???

    Hallo -

    unser Kind ist nun 5 Monate alt und bis heute habe ich keine Balance mit meiner Schwiermutter gefunden.
    Grundsätzlich ist sie der Überlagerungstyp, der anderen ihre Sichtweise aufdrängen will, etc. Dadurch dass sie sich viele, viele Jahre schon Enkelkinder gewünscht hat, ( dann hat sie endlich mal ein bekommen, welches aber auf Kreta lebt - die Tochter ist schon vor einigen jahren aus dem Dunstfeld von ihr "geflohen") ist sie nun extrem >gierig< nach unserem Kind ( wir wohnen leider nur 10 min weg...) Die Situation ist nun die, dass sie regelmäßig unangemeldet vor der Tür steht, nach "ihrem" Burschen fragt (kein wie geht es dir, das wetter ist schön oder sonstwas) und was ich aber am schlimmsten finde, ist dass sie seit dem zweiten Besuch sich zwischendurch immer mal mein Kind schnappt und damit weggeht ( aus dem Raum raus, ans andere Ende des gartens...)
    - Baby schreit natürlich (wo ist meine MAMA?) - ich will natüprlich sofort mein Kind haben um es zu beruhigen (Hormone und Mitgefühl HALLOHOHO) aber sie gluckt auf dem Baby > will es nicht rausrücken und will es selbst beruhigen , was natürlich nicht klappt (ist ja eine Fremde mehr oder weniger für´s baby) - sowie ich ja extrem angespannt bin.

    Bislang habe ich den Eklat des lieben Friedens Willens vermieden- obwohl ich am liebsten geplatzt wäre. Ich habe einige male mein Baby >eingefordert<, sowie gesagt dasss ich es nicht will, wird aber leider wird es ignoriert. Für mich fühlte es sich emotional jedesmal wie eine ENtführung an, was ich ihr echt krumm nehme- da ist für mich eine Tür zugefallen, die auch nciht mehr aufgehen wird glaube ich. So schadet sie sich aber letzlich selbst,da ich ja keinen Bock auf die habe und sie dementsprechend das Kind weniger zu Gesicht bekommt als meine achtsame Verwandschaft. Wie erwähnt finde ich auch dieses begierige furchtbar, weil eigentlich mein Mann und ich abgemeldet sind, es zählt nur noch das Enkelkind, was sie bei einem Besuch eigentlich ausschließlich auf IHREN Arm haben WILL ( sie wird schon knurrig wenn ich den kleinen mal seinen Opa gebe- wo ich keinerlei Problem mit habe, da er nicht so gierig und komisch ist...)

    Zuden klugen RatSCHLÄGEN versuche ich ja auf Durchzug zu schalten - aber in der Kombi mit oben natürlich schwer auszublenden - und im resultat rege ich mich 2 tage auf wenn sie da war. Natürlich will ich dem Kleinen seine liebende Oma nicht vorenthalten, aber so geht es nicht - geht gar nicht für mich und es muss eine Lösung her. Nur habe ich keine AHnung wie diese Lösung aussehen soll, da wir kein tolles Verhältnis haben wo man mal eben das Thema anscheidet- und ich weiss wenn ich was sage wird sie auf die Tour "du bist aber empfindlich" kommen- erfahrungsgemäß anhand ihrer drei Kinder weiß ich, dass sie nicht in der Lage ist ihr Verhalten selbskritisch zu durchleuchten und es kein Gespräch möglich ist im konstuktiven Sinne-
    Kontakt will ich nicht abschalten aber im MOment habe ich noch keine Idee wie es angenehm gelöst werden könnte-

    haben von euch welche positive Erfahrungsberichte oder Tipps?

    Danke und Lg

  2. #2
    malsi ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: WIe kann man Grenzen setzen/ sich wehren ohen großen Familienkrach???

    Wie war Euer Verhältnis denn vor der Geburt des Kindes?

    Ich kenne das alles sehr gut und kann nur ganz schlecht raten. Ich war da auch oft in einer Zwickmühle - zum Beispiel als sie sich mit meiner sechs Wochen alten Tochter in ihr Schlafzimmer eingeschlossen hat, weil sie sie partout allein beruhigen wollte.

    Da bei uns schon VORHER das Verhältnis schwierig war, kam es bei so etwas gern zum Machtkampf. Oft habe ich was gesagt, manchmal habe ich es mir verkniffen. In o.g. Fall bat ich den Schwiegervater um Hilfe, denn die Kleine musste gestillt werden, sie hatte da einfach auch gar keine Chance, die Kleine zum Schlafen zu bringen. Schließlich hat mein Mann errreicht, dass sie die Tür aufmachte. Sie hat sich sehr gekränkt gefühlt (wie sie meine Stillerei auch nur als Mittel verstand, das Kind an mich zu binden) und sagte, dass das Kind KURZ davor gewesen sei, einzuschlafen, wenn mein Mann nicht gestört hätte. Es habe schon die Fäuste geballt, was das sichere Zeichen sei für entspannten Schlaf....

    Sie wollte aber immer das Beste für das Kind, hat unsere Kinder immer sehr geliebt. Und ich denke, es lief auch alles besser, wenn ich nicht dabei war, der sie immer beweisen wollte, dass sie mehr von Kindern und Babys versteht.

    Kurze Zeit später zogen wir 400 Kilometer weg, was die Sache teilweise entspannte. Aber nur teilweise, denn die wenigen Treffen waren besonders stressig, weil viel Druck herrschte: Frust, Wünsche, Misstrauen, wenig Übung mit einem Baby.... Und dann sind Besuche auch immer mehrere Tage am Stück und man hockt rund um die Uhr aufeinander.

    Ich würde die Grenzen nicht so eng stecken. Großeltern schaden ihren Kindern nicht, sie sind ein Gewinn. Gerade weil sie vieles anders machen als man selbst. Und die Abnabelung vom Kind setzt früh ein, nicht erst, wenn sie flügge werden. Anderen vertrauen und einsehen, dass das Kind nicht Eigentum ist und man trotz Muttersein nicht alles im Alleingang entscheiden sollte, das muss man früh üben. Wenn Du nicht so enge Grenzen steckst und den Großeltern Vertrauen entgegen bringst, wird es auch einfacher sein, bei Dingen, die einem wichtig sind, auch mal 'nein' zu sagen.

    Im Rückblick würde ich sagen, dass ich da manches zu eng gesehen habe. Auch wenn man das Kind selber ggf. schneller beruhigen kann, ist es nicht verkehrt, wenn das mal die Oma macht. Auch wenn das Kind dann länger weint, es ist aufgehoben und hat Nähe. Die Erfahrung, sich auch auf andere Menschen einzulassen und Vertrauen zu haben, muss es machen. Schlimm ist es, wenn Kinder damit erst im Kindergarten anfangen.

    Ich wünsche Dir genügend Gelassenheit und das Geschick, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen.

    Alles Gute
    Malsi
    Wenn immer der Klügere nachgibt, kann nie was Gescheites rauskommen (frei nach M. Rommel).

  3. #3
    cosima ist offline Urgestein

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    Standard Re: WIe kann man Grenzen setzen/ sich wehren ohen großen Familienkrach???

    Zitat Zitat von knollenpower Beitrag anzeigen
    Danke und Lg
    Was sagt denn dein Mann zu dem ganzen?
    Der soll mit ihr reden?

    Ansonsten muss man eben auch mal Klartext reden - und zwar so dass es der andere versteht.
    Dazu muss man mal Streit aushalten, geht nicht anders.
    Komm weg davon so harmoniebedürftig zu sein, dann ist sie halt mal beleidigt.

    Ich würde z.B. SOFORT unterbinden dass sie unangemeldet vor meiner Tür steht.
    Sowas kann ich nicht leiden und da helfen eben nur klare Worte und wenn sie es wieder macht gar nicht erst aufmachen bzw. reinlassen.

    Solange du klein beigibst wird sie dich immer überrollen

  4. #4
    malsi ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: WIe kann man Grenzen setzen/ sich wehren ohen großen Familienkrach???

    Mit dem vorher-Bescheid-sagen kann man gut anfangen. Das würde ich klar sagen und ggf. einfach die Tür nicht aufmachen, mich abwesend stellen, wenn mir gerade Besuch nicht recht ist. Wenn jemand mehrmals vergeblich vor der Tür steht, wird er sich schnell umgewöhnen. Und ans Telefon muss man auch nicht zwingend gehen. Macht meine SM auch oft, wenn sie sieht, dass ich dran bin. Völlig o.k. ;-), ist ihr gutes Recht.

  5. #5

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    Standard Re: WIe kann man Grenzen setzen/ sich wehren ohen großen Familienkrach???

    Wieso schreit das Kind nach Mama wenn es die Oma doch regelmäßig sieht?

    Interpretierst du da nicht ein bißchen viel rein?

    Aber ehe es zu "das haben wir doch schon immer so gemacht" wird, überleg was du willst, was du erträgst.
    Und dann mach der Schwiegermutter (am klügsten gemeinsam mit deinem Mann) eine klare Ansage.

    Z.B. würde ich mir unangemeldete Besuche verbeten! Aber sowas von deutlich!
    Einigt euch auf feste Oma-Termine, Termine zu denen sie das Kind besucht bzw. abholt, für einen Spaziergang und später dann auch für Spielplatzbesuche.
    Das ist prima für Oma und Enkel und du hast auch Luft - z.B. um zum Frisör zu gehen, mal nass durchzuwischen ohne dass da jemand durchkrabbelt........

    Wir haben im Kindergarten einige Kinder die einmal in der Woche von den Großeltern abgeholt werden.
    Diese Kinder haben fast von Anfang an einen Oma-Opa-Nachmittag.
    Den Kindern tut das wirklich gut.
    und wenn mal wirklich was ist - z.B. Eltern krank, dann ist es nicht mehr die besondere Ausnahmesituation, dass sich Oma kümmert.

    Unsere eigenen Kinder haben Oma und Opa leider weit weg, aber sie fanden es toll wenn sie auch mal mit einem Freund zur Oma durften.
    Marcie12 gefällt dies

  6. #6
    Avatar von Jocko
    Jocko ist offline Pooh-Bah

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    Standard Re: WIe kann man Grenzen setzen/ sich wehren ohen großen Familienkrach???

    Zitat Zitat von Weihnachts-Maumau Beitrag anzeigen
    und wenn mal wirklich was ist - z.B. Eltern krank, dann ist es nicht mehr die besondere Ausnahmesituation, dass sich Oma kümmert.

    .
    Ich bin Sohn und Schwiegertochter sehr dankbar, dass wir von Anfang an die Möglichkeit hatten, ohne ihre "Oberaufsicht" mit unserem Enkel umzugehen -eben auch, damit wir im Notfall einspringen können und das Enkelkind in einer Ausnahmesituation (Mama oder Papa krank)nicht auch noch den Stress mit unvertrauten, fast fremden Großeltern hat , sondern dann wenigsten vertraute,liebe Menschen um sich hat.
    Jocko

  7. #7
    Tecumseh 2 ist offline mehrMeer

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    Standard Re: WIe kann man Grenzen setzen/ sich wehren ohen großen Familienkrach???

    Hi,

    Deinen Beitrag finde ich einfach nur schön, weil er viel Vertauen in die Umwelt signalisiert.

    Ich denke es ist für jedes Kind gut, wenn es von mehreren Menschen aufgezogen wird. Deine Gelassenheit dabei finde ich klasse.

    VG

    Tecumseh

    Zitat Zitat von malsi Beitrag anzeigen
    Wie war Euer Verhältnis denn vor der Geburt des Kindes?

    Ich kenne das alles sehr gut und kann nur ganz schlecht raten. Ich war da auch oft in einer Zwickmühle - zum Beispiel als sie sich mit meiner sechs Wochen alten Tochter in ihr Schlafzimmer eingeschlossen hat, weil sie sie partout allein beruhigen wollte.

    Da bei uns schon VORHER das Verhältnis schwierig war, kam es bei so etwas gern zum Machtkampf. Oft habe ich was gesagt, manchmal habe ich es mir verkniffen. In o.g. Fall bat ich den Schwiegervater um Hilfe, denn die Kleine musste gestillt werden, sie hatte da einfach auch gar keine Chance, die Kleine zum Schlafen zu bringen. Schließlich hat mein Mann errreicht, dass sie die Tür aufmachte. Sie hat sich sehr gekränkt gefühlt (wie sie meine Stillerei auch nur als Mittel verstand, das Kind an mich zu binden) und sagte, dass das Kind KURZ davor gewesen sei, einzuschlafen, wenn mein Mann nicht gestört hätte. Es habe schon die Fäuste geballt, was das sichere Zeichen sei für entspannten Schlaf....

    Sie wollte aber immer das Beste für das Kind, hat unsere Kinder immer sehr geliebt. Und ich denke, es lief auch alles besser, wenn ich nicht dabei war, der sie immer beweisen wollte, dass sie mehr von Kindern und Babys versteht.

    Kurze Zeit später zogen wir 400 Kilometer weg, was die Sache teilweise entspannte. Aber nur teilweise, denn die wenigen Treffen waren besonders stressig, weil viel Druck herrschte: Frust, Wünsche, Misstrauen, wenig Übung mit einem Baby.... Und dann sind Besuche auch immer mehrere Tage am Stück und man hockt rund um die Uhr aufeinander.

    Ich würde die Grenzen nicht so eng stecken. Großeltern schaden ihren Kindern nicht, sie sind ein Gewinn. Gerade weil sie vieles anders machen als man selbst. Und die Abnabelung vom Kind setzt früh ein, nicht erst, wenn sie flügge werden. Anderen vertrauen und einsehen, dass das Kind nicht Eigentum ist und man trotz Muttersein nicht alles im Alleingang entscheiden sollte, das muss man früh üben. Wenn Du nicht so enge Grenzen steckst und den Großeltern Vertrauen entgegen bringst, wird es auch einfacher sein, bei Dingen, die einem wichtig sind, auch mal 'nein' zu sagen.

    Im Rückblick würde ich sagen, dass ich da manches zu eng gesehen habe. Auch wenn man das Kind selber ggf. schneller beruhigen kann, ist es nicht verkehrt, wenn das mal die Oma macht. Auch wenn das Kind dann länger weint, es ist aufgehoben und hat Nähe. Die Erfahrung, sich auch auf andere Menschen einzulassen und Vertrauen zu haben, muss es machen. Schlimm ist es, wenn Kinder damit erst im Kindergarten anfangen.

    Ich wünsche Dir genügend Gelassenheit und das Geschick, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen.

    Alles Gute
    Malsi

  8. #8
    Ela2011 ist offline wunschlos glücklich

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    Standard Re: WIe kann man Grenzen setzen/ sich wehren ohen großen Familienkrach???

    @malsi
    sollte sich meine Schwiegermutter oder auch nur sonstwer mit meinem Kind in ein Zimmer einschliessen würde ich komplett ausflippen.Die würde mein Kind nicht wieder anrühren.Bei allem Verständniss für eine Frau die sich von Herzen wünscht Oma zu werden/sein aber das ist ein absolutes No-Go.

    @ knollenpower
    unangemeldete Besuche sind nervig und bringen grosse Unruhe in den Alltag.Einfach mal die Tür nicht aufmachen und sie stehen lassen sonst wirst du darüber nicht Herr.
    Einen Oma-Tag pro Woche einzuführen halte ich für eine sehr gute Idee.
    Wenn sie bei euch zu Besuch sind darf man durchaus von erwachsenen Menschen einigermasen Benehmen erwarten und das Kind an sich zu reißen zeugt nicht davon.Mir würde im Traum nicht einfallen ein Kind einfach bei mir im Arm zu bunkern.Du musst aufpassen,da das richtige Maß und die richtige Grenze zu finden.Wenn du alles so hinnimmst und stumm leidest,wird es vermutlich nur schlimmer werden allerdings ist ein gutes Verhältniss zwischen Enkel und GE genauso wichtig.Wenn du ihr das Kind mal nicht in dem Arm geben willst,sag es ihr kurz und deutlich und besprich es vorher auch mit deinem Mann damit er dann auch zu dir steht.
    Du schreibst,dass Gespräche mit ihr nicht möglich sind,dir ihre Ratschläge auf den Keks gehen und du dich überrollt fühlst.Sprich das mit deinem Mann mal durch und schick ihn zu seinen Eltern,damit er es anspricht oder ruf selbst bei deinem SV mal an.Es ist dein Haus und dein Kind in erster Linie hast du das Sagen.


    Ich hatte mich mit meiner SM auch mal gehabt.Dauernd ihre Besserwisserei,nicht nur wegen dem Kind wegm allem.Ich hab es ihr ganz deutlich gesagt,dass sie gerne ihre eigene Meinung haben darf aber doch bitte warten soll bis ich sie danach frage (zumindest hier bei mir) Ist etwas fies ,ich weiß.
    Ich habe ihr auch gesagt,dass ich alle mediz. Dinge mit einem Kinderarzt bespreche und nicht mit ihr.(Wunderheiler war mal ihre Idee)Eine Zeitlang hat sie immer Essen für uns gekocht und war dann beleidigt ,weil ich ihr gesagt habe,sie soll es sein lassen.Das ich selber in der Küche stand und kochte ignoriert sie dann.Teilweise reichte das Essen eh nur für ihren Sohn.Eines Tage hat sie mich so angenervt damit,dass ich das Essen vor ihren Augen in die Biotonne warf und ihr ganz deutlich gesagt habe,Lass Es Endlich sein.Dann war gut.
    Ihr Problem war halt,dass sie ihren Sohn als Partnerersatz viel zu lange betüdelt hat und nun dachte ich würde mich auch von ihr beglucken lassen.Ich bin aber mit 20 daheim ausgezogen und hab seitdem immer ein sehr selbständiges Leben geführt .Sie hat sich da Dinge raus genommen,die meine Eltern nicht mal tun würden.
    Naja als unsere Tochter geboren war,hatte sie dann auch noch komische Anwandlungen aber nach einigen klaren Worten hat es sich zum Guten gewendet.Ich hatte ihr gesagt,bei mir zu Hause läuft es so und so entweder du kommst damit klar oder bleibst weg.Sie hat sich da gefügt und kommt nun einmal die Woche und verbringt Zeit mit der Kleinen und es klappt wunderbar.Auch unser Verhältniss ist wesentlich besser geworden.Mittlerweile richtig freundschaftlich.Sie musste nun erst lernen,mich nicht wie ein weiteres Kind zu sehen,dann gings.



  9. #9
    malsi ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: WIe kann man Grenzen setzen/ sich wehren ohen großen Familienkrach???

    Zitat Zitat von Ela2011 Beitrag anzeigen
    @malsi
    sollte sich meine Schwiegermutter oder auch nur sonstwer mit meinem Kind in ein Zimmer einschliessen würde ich komplett ausflippen.Die würde mein Kind nicht wieder anrühren.Bei allem Verständniss für eine Frau die sich von Herzen wünscht Oma zu werden/sein aber das ist ein absolutes No-Go.
    Ich hatte nie das Gefühl, dass sie ihr da irgendwas antut. Sonst hätte ich die Tür eingetreten. Sie hat damit etwas signalisiert, und das war nicht, uns AUSZUSCHLIESSEN.

    Es war kurz bevor wir ein paar hundert Kilometer weit weg gezogen sind. Das war für alle ein Ausnahmezustand.

    Wenn man versucht, die Gefühle von jemanden zu verstehen und nicht davon ausgeht, dass derjenige einfach ein fieser Arsch ist, macht es das etwas leichter.

    Wobei es ja auf der Welt fiese Ärsche gibt, ganz klar. Meine SM zähle ich aber trotz einiger unguter Erfahrungen nicht dazu.
    Wenn immer der Klügere nachgibt, kann nie was Gescheites rauskommen (frei nach M. Rommel).

  10. #10
    knollenpower ist offline Stranger

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    Standard Re: WIe kann man Grenzen setzen/ sich wehren ohen großen Familienkrach???

    Hallo- lieben Dank für den Austausch, ja da werde ich wohl nicht drum herum kommen die Spielregeln neu aufzusetzen- nur wegen dem nach wie vor vorherschenden Schlafentzug & stillen alle 1,5-2 h von Anfang an bin ich halt noch nicht ganz so in meiner Kraft dass ich die Konfrontation offen suche...

    Bislang war es halt immer so, ich kriege eine Krampe , verdrehe die Augen und scheuche damit meinen Mann zu seiner Mutter um das Kind aus den "Fängen" zu holen, wenn es zu sehr weint oder sie sich wieder nen Klopper geleistet hat.

    Ich war auch immer der Meinung, dass es seine Familie ist und es seine Aufgabe wäre die Dinge zu klären (so wie es meine Aufgabe ist Dinge mit meiner Familie zu klären) - bislang jedoch ohne nennenswerte Ergebnisse, bzw. nur der Anfang ist gemacht (z.B. hatte meine SM immer "MEIN Kind" zu MEINEM/ UNSEREM Kind gesagt, usw. = da hatte ich sie darauf hingewiesen, dass es ihr Enkelkind ist / sowie meine Mann auch, daraufhin sagt sie jetzt immer ganz laut zu unserem Kind: ja es ist deine Mutter.... ja das ist deine Mutter... da hinten geht deine Mutter lang...) Das Beste war übrigens, dass sie wo der Kleine 4 Wochen alt war sagte, sie würde dann > demnächst> mit dem Kleinen nach Kreta zu meiner Schwägerin und Neffen fliegen - das meinte sie bierernst und war beleidigt, als ich meinte "neiiiiiiiiiiiiiin?!?" - darauf hin hatte sie dann beim nächsten mal gesagt zu unserem Kleinern; " Wenn deine Mutter dich loslassen kann dann fliegen wir nach Kreta" - da sind halt wirklich unterschiedliche Paralleluniversen unterwegs...

    erfahrungsgemäß muss man halt bei ihr sehr aufpassen -als meien Schwägerin das erste mal mit ihrem Baby in Deutschland war (mit 6 Monaten) hatte meine Schwiegermutter einfach angefangen das Kind zuzufüttern ohne meine Schwägerin zu informieren oder das OK abzuholen- einfach weil sie es für richtig befunden hatte- wegen solcher Aktionen / repektlosen Verhaltensmuster sind da einfach alle Radare bei mir immer auf Sendung...

    Meinen Mann hatte ich auch schon alleine zu seinen Eltern mit dem Kleinen geschickt, damit es nicht so krampfig ist (und ich schlafen konnte :) ) aber selbst dann hatte sie wieder irgendwas gemacht, was sogar meinen Mann aufgeregt hatte. Wohl bemerkt - ich glucke nicht nur auf meinem Kind - bislang ist meine SM jedoch die einzige wo bei mir alle Glocken läuten und es so schwierig mit ist, bei allen anderen gehts gut)-

    es ist halt einfach so wie malsi geschrieben hat, dieser Machtkampf von wegen "ich bin hier die Bescheid weiß und mit besseren Mutterqualitäten" - worauf ich weder Bock noch Lust zu habe, und es ziemlich unnötig finde,( soviel zum Thema Selbstwahrnehmung; wer seine Kinder geschlagen und angeschrien hat steht auf meiner Hitliste nicht weit oben was Mutterqualitäten betrifft - aber vielleicht will so wieder was gut machen??) -
    und wie gesagt dieses gierige, macht mich einfach fertig - weil letztlich werden wir nicht besucht sondern es wird erwartet, dass das Enkelchen zur freien Verfügung steht.

    Richtig spaßig wird es wohl Weihnachten...deswegen muss ich bis spätestens dahin eine Lösung finden- sonst wird nicht nur die Weihnachtsgans gestopft

    mit dem Omatag finde ich grundsätzlich eine gute Sache ( mit meiner Mum sofort ) - aber dann muss ich sie ja regelmäßig sehen... ist halt schwierig, wenn man dazu aber gar keine Lust hat/ i=>st halt ne rational Sache. von wegen fürs Kind - das blöde ist ja nur, dass die Zwerge unterschwellig ja alles mitbekommen von daher muss dem Kinde zuliebe wohl einen Weg finden - manipulieren will ich ihn ja nicht, da soll er sich mal schön selber eine Meinung zu bilden ob er Bock auf die hat oder nicht.

    wenn der Kleine alt genug ist sich bei Nichtgefallen selbst in Sicherheit zu bringen/ zu flüchten - finde ich ist es auch eine andere Sache, dann könnte er selbst entscheiden/ aber derzeit ist er den gierigen Armen und dem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom der Oma ( ADS_ Oma finde ich einen netten Ansatz :) ) ja ausgeliefert.

    Sodele alles gute -
    und malsi Respekt vor deiner Souveränität die du trotz "Kammervorfall" aufbringst ich werde mich weiter in klaren Worte üben und die Lernaufgabe annehmen -

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