Seite 6 von 6 ErsteErste ... 456
Ergebnis 51 bis 60 von 60
Like Tree77gefällt dies

Thema: Die Schwiegermutter und das Töpfchen

  1. #51
    Enja44 ist offline old hand

    User Info Menu

    Standard Re: Die Schwiegermutter und das Töpfchen

    Zitat Zitat von cosima Beitrag anzeigen
    eben!
    Ich sehe keinerlei Grund so jemand auch noch zu beherbergen.
    In meinen vier Wänden bestimme immer noch ich was passiert, und wer sich so gar nicht dran halten mag, kann halt nicht mehr kommen, schon dreimal nicht für ein paar Tage, mit Übernachtung.

    Und das würde ich auch glasklar so kommunizieren.
    Hm. Das würdest du glasklar deinem Mann kommunizieren? Dass seine Mutter wegen Uneinigkeit in Erziehungsfragen mit seiner Frau nicht mehr zu Besuch kommen darf?

    Ein Mann, der sich wegen der Töpfchen-Frage von seiner Mutter trennt, weil seine Frau das will, käme mir irgendwie - charakterlos vor.
    Mai8882 gefällt dies

  2. #52
    cosima ist offline Urgestein

    User Info Menu

    Standard Re: Die Schwiegermutter und das Töpfchen

    selbstverständlich würde ich einem Partner / Mann / Frau mitteilen dass niemand tagelang bei uns wohnt, der mich provoziert, nervt, belehrt und die Grundregeln unseres Umgangs mit Absicht mit Füßen tritt.
    Das könnte mein Mann dann natürlich genauso umgekehrt.

    Ich hätte dann nichts gegen Besuche dieser Person, allerdings käme gesichert keine Übernachtung mehr in Frage.
    Ob ich während der Besuche dann anwesend bin oder sich mein Partner dann um seine Mutter kümmert (ist ja dann sein Besuch) würde ich mir noch überlegen.

    Mein Mann müsste sich keinesfalls von seiner Mutter trennen, weder wegen Töpfchen noch sonstwas.
    Es käme nur BEI MIR nicht in Frage dass mich so jemand fortgesetzt nervt.

  3. #53
    Wanda12 Gast

    Standard Re: Die Schwiegermutter und das Töpfchen

    Zitat Zitat von Enja44 Beitrag anzeigen
    Hm. Das würdest du glasklar deinem Mann kommunizieren? Dass seine Mutter wegen Uneinigkeit in Erziehungsfragen mit seiner Frau nicht mehr zu Besuch kommen darf?

    Ein Mann, der sich wegen der Töpfchen-Frage von seiner Mutter trennt, weil seine Frau das will, käme mir irgendwie - charakterlos vor.
    Es geht hier aber nicht nur um Uneinigkeiten, sondern auch um Übergriffigkeiten und Verletzungen. Man muss nicht gleicher Meinung sein, aber man sollte versuchen die Meinung des anderen einfach zu akzeptieren und einen Weg des neutralen Umgangs miteinander gehen. Wobei dies von beiden Seiten auch so kommen muss und nicht wie in dem hier geschilderten Ausgangsbeitrag doch sehr Einseitig ist. Die eine Teilt aus, die andere schluckt und versucht ihre Ohren auf Durchzu zu stellen.

    Letzendlich, wenn du die Beiträge von ihr aufmerksam liest, liegt noch viel mehr im Argen. Das Töpfchenthema ist nur eines von vielen und genau das macht den Unterschied aus.

  4. #54
    Lioba25 Gast

    Standard Re: Die Schwiegermutter und das Töpfchen

    Zitat Zitat von Enja44 Beitrag anzeigen
    Hm. Das würdest du glasklar deinem Mann kommunizieren? Dass seine Mutter wegen Uneinigkeit in Erziehungsfragen mit seiner Frau nicht mehr zu Besuch kommen darf?

    Ein Mann, der sich wegen der Töpfchen-Frage von seiner Mutter trennt, weil seine Frau das will, käme mir irgendwie - charakterlos vor.
    Ich finde es sehr weitreichend, das als Trennung von der Mutter zu bezeichnen.

    Hast Du Schwiegertöchter?
    Carmen_13 gefällt dies

  5. #55
    Enja44 ist offline old hand

    User Info Menu

    Standard Re: Die Schwiegermutter und das Töpfchen

    Zitat Zitat von Lioba25 Beitrag anzeigen
    Ich finde es sehr weitreichend, das als Trennung von der Mutter zu bezeichnen.

    Hast Du Schwiegertöchter?
    Ich habe einen Mann. Und wir haben ein Haus. Darin wohnen wir. Und wenn da einer von uns beiden, dem anderen vorschreiben wolle, wer ihn besuchen darf und wer nicht - würde sich unsere Ehe zumindest stark ändern.

    Wie stellst du dir übrigens die weitere Entwicklung vor? Kinder werden doch irgendwann mal unterhaltspflichtig für ihre Eltern. Soll dein Mann dann kommentarlos das Geld überweisen? Ich möchte damit nur andeuten, dass man sich von Eltern nicht scheiden lassen kann. Die hat man für immer.

  6. #56
    Wanda12 Gast

    Standard Re: Die Schwiegermutter und das Töpfchen

    Zitat Zitat von Enja44 Beitrag anzeigen
    Ich habe einen Mann. Und wir haben ein Haus. Darin wohnen wir. Und wenn da einer von uns beiden, dem anderen vorschreiben wolle, wer ihn besuchen darf und wer nicht - würde sich unsere Ehe zumindest stark ändern.

    Wie stellst du dir übrigens die weitere Entwicklung vor? Kinder werden doch irgendwann mal unterhaltspflichtig für ihre Eltern. Soll dein Mann dann kommentarlos das Geld überweisen? Ich möchte damit nur andeuten, dass man sich von Eltern nicht scheiden lassen kann. Die hat man für immer.
    Und all das rechtfertigt, dass man absolut kommentarlos all die Verhaltensweisen der (Schwieger-) Eltern zu akzeptieren hat? Ich sehe da ganz klar auch die andere Seite, in dem Fall die (Schwieger-)Eltern auch in der Pflicht sich für ein entsprechend neutrales Miteinander/Verhältnis verantworlich zu fühlen. Deine Sichtweise empfinde ich als sehr Einseitig.

    Was die gemeinsame Wohnung betrifft, nicht nur der Mann wohnt dort, sondern auch die Frau. Und da ist die Frage, wer entscheiden darf, ob jemand der einen Verletzt, zu besuch kommen kann/darf oder nicht.
    Hat nur derjenige zu entscheiden, der den Besuch empfangen möchte?
    Derjenige, der mich sehr verletzt und versucht sich über mich zu stellen, denjenigen möchte ich einfach ab einem gewissen Punkt einfach auch nicht mehr in meine vier Wände lassen. Ist dann das REcht auf Besuch seitens meines Mannes über meinen Rechten und Empfindungen?
    SEh ich ein bischen anders.
    Lydi1981 und weisserrabe2001 gefällt dies.

  7. #57
    Lioba25 Gast

    Standard Re: Die Schwiegermutter und das Töpfchen

    Zitat Zitat von Enja44 Beitrag anzeigen
    Ich habe einen Mann. Und wir haben ein Haus. Darin wohnen wir. Und wenn da einer von uns beiden, dem anderen vorschreiben wolle, wer ihn besuchen darf und wer nicht - würde sich unsere Ehe zumindest stark ändern.

    Wie stellst du dir übrigens die weitere Entwicklung vor? Kinder werden doch irgendwann mal unterhaltspflichtig für ihre Eltern. Soll dein Mann dann kommentarlos das Geld überweisen? Ich möchte damit nur andeuten, dass man sich von Eltern nicht scheiden lassen kann. Die hat man für immer.
    Ich glaube, man kann es auch umgekehrt sehen.
    Wenn mein Mann hier Leuten Zugang gewähren würde, die ich nicht hier haben möchte, dann hätten wir auch ein Problem.

    Aber es geht am Thema vorbei. Denn es bedarf einer gemeinsamen Haltung der Eltern. Sow wie es eben auch ein gemeinsames verständnis geben muß, wer ins haus kommt und wer nicht.

    Was die Unterhaltspflichten der Kinder gegenüber den Eltern betrifft, glaube ich nicht, daß es zwingend so ist. Meine Schwiegereltern jedenfalls sind mit Gewißheit gut ausgestattet.
    Und falls es bei uns so sehr eskalieren sollte, daß meine Schwiegermutter unser Haus nicht mehr betreten dürfte solange ich da bin, kann mein Mann den Kontakt ja pflegen, wie er es möchte.
    Ich bin mir sicher, daß wir gemeinsame Grenzen haben, was den Umgang mit unseren Kindern angeht.

    Aber um Deine überspitzte Frage zu beantworten: wenn hier etwas so gravierendes geschehen wäre, daß der Kontakt abgebrochen würde, und die Unterhaltspflicht einträte, ja, dann wird eben überwiesen.

    Sind Mütter eine besondere Spezies, die sich benehmen dürfen wie sie wollen?
    weisserrabe2001 und Wanda12 gefällt dies.

  8. #58
    Enja44 ist offline old hand

    User Info Menu

    Standard Re: Die Schwiegermutter und das Töpfchen

    Zitat Zitat von Lioba25 Beitrag anzeigen

    Sind Mütter eine besondere Spezies, die sich benehmen dürfen wie sie wollen?
    Anscheinend. Und in diesem Fall kollidieren halt zwei davon.

  9. #59
    Ela2011 ist offline wunschlos glücklich

    User Info Menu

    Standard Re: Die Schwiegermutter und das Töpfchen

    Zitat Zitat von Evliya Beitrag anzeigen
    Gleich vorneweg, ich kann meine Schwiegermutter nicht leiden und je länger ich sie kenne, desto schlimmer wird es. Meinem Mann geht es übrigens ähnlich, jedoch fühlt er sich als Sohn ihr gegenüber verpflichtet, insbesondere, da sie verwitwet ist und unsere Kinder ihre einzigen Enkel sind. Auch wegen der Kinder kommt ein Kontaktabbruch (leider) nicht in Frage. GsD wohnt sie 650 km weit weg, ich muss sie also nur ungefähr einmal im Quartal ertragen.

    Nun zum konkreten Problem: die Große (H.) wird im Januar 3 und SM nörgelt mittlerweile seit 2 Jahren rum, weil das Kind immer noch nicht sauber ist (alte DDR-Schule). Sie ist unheimlich penetrant, bringt Töpfchen, Klositze, Töpfchenbücher und Unterwäsche Sets (weil Bodies das Sauberwerden behindern) mit. Wenn sie da ist, fragt sie alle 3 Sekunden, ob H. nicht müsse, ob sie denn nicht mal aufs Klo sitzen wolle, zieht sie aus und setzt sie aufs Klo, nötigt sie, ohne Windel zu bleiben (was immer sehr schnell in nasser Hose resultiert) und so weiter. Zuletzt hat sie sogar behauptet, H. hätte groß ins Klo gemacht, nur gesehn hat es keiner, und bei mir und in der Krippe weigert sie sich bei Nachfragen immer. H. nimmt das Theater ziemlich gleichmütig hin.
    Bei ihrem letzten Besuch haben wir furchtbar gestritten deswegen. Noch nichtmal, wegen ihrem penetranten Generve (das ignoriere ich unter Aufbringung einiger Willenskraft, zumindest solange H. keine Probleme damit zu haben scheint) sondern es krachte erst, als sie ernsthaft behauptete, das Kind sei entwicklungsverzögert und es bestünde Handlungsbedarf. Das geht dann wirklich stundenlang, weil die SM nicht in der Lage ist, das Thema auf sich beruhen zu lassen, egal ob mansie bittet, versucht sachlich mit ihr zu reden (sie war Augenärztin, sie weiß es eh besser), oder auf den Tisch haut (im Wortsinn!) und ihr sagt, sie soll sich raushalten.

    An Weihnachten wird sie wieder hier sein, H. wird immer noch nicht trocken sein und nurbei dem Gedanken daran, dass sie wieder mit dem Thema anfängt, bekomme ich das Kot**n.
    Ich werde die Frau nicht los und ich will auch meinen Kindern den Umgang nicht verbieten, aber ich habe doch auch ein Recht darauf, dass meine Grenzen respektiert werden oder? Und meine Grenzen sind jedesmal weit überschritten, wenn sie mir ihre reaktionären ERziehungsmethoden (schreien lassen etc.) aufdrücken will.

    Weiß jemand einen Rat, was ich machen könnte?
    Lass Dir da nicht reinquatschen.Ich würde SM an deiner Stelle zu Weihnachten nicht einladen und ihr ganz ehrlich sagen,dass du diesbezüglich (schreien lassen,Töpfchen usw.) eben eine andere Einstellung hast und dies nicht weiter zu besprechen wünscht.In eurem Fall ist die miese Stimmung ja fast vorhersehbar und ich verstehe nicht,warum man sich das,als erwachsene Frau, in seinem eigenen Haus bieten lassen soll.Kläre das vorher mit deinem Mann,wie er die Sache sieht.

    Ich würde es wahrscheinlich so machen..SM anrufen und ihr klipp und klar sagen,dass sie sich aus diesen Themen bitte raushalten soll ansonsten war es das letzte gemeinsame Weihnachtsfest mit euch..und ja,ich würde so eine nervige Person auch ruhig den Kontakt zu mir und meinen Kindern erschweren.Denn diese Art von Familienstreitigkeiten sind nicht wirklich schön für die Kinder...Mein Mann kann das dann halten wie er will,er kann seine Mutter ja ruhig besuchen fahren aber ohne mich...

    Meine SM hatte sich vor 3 Jahren frech selber bei uns zu Hlg Abend eingeladen,so nach dem Motto,ich komme dann eben kurz vorbei für ne halbe Stunde...sie kam um 15.00 und ging um kurz vor 18.00 uhr und wir hatten da auch eine kleine "Meinungsverschiedenheit".Meine Tochter wollte damals nicht Raquelette essen(15.00uhr war auch nicht ihre Zeit) und SM meinte dann zu mir,mein Kind würde einen Magenverschluß bekommen.Der Magen nimmt schon nix mehr auf usw.Sie würde ja verhungern...Ich war deswegen total angefressen und hab mich auch nicht mehr groß mit ihr unterhalten.
    Ein Jahr später das gleiche,sie meint,sie könne noch eben kurz vorbei kommen und da habe ich ihr wirklich ganz freundlich gesagt,dass ich nachm. mit der Tochter zur Weihnachtsaufführung gehe und ich das hier,an hlg. Abend auch nicht mehr möchte.Das bringt dann doch viel Unruhe hier herein und mir hätte es so letztes Jahr nicht gefallen.Wir kommen ja auch am 2.WT zu ihr zu Besuch.

    Im Grunde genommen haben wir aber ein sehr gutes Verhältnis miteinander aber daran mussten wir arbeiten.Sie weiß genau,wo die Grenzen sind und respektiert es mittlerweile sehr gut.Ich erwarte aber auch schlicht und ergreifend,dass sie sich,was meine Kinder angeht,an meine Anweisungen hält ansonsten lass ich den Kontakt auch einschlafen.Mein Mann ist eine Zeitlang (wo wir eben noch nicht so gut klar kamen) allein mit der Großen Sonntags zu ihr gefahren aber dann ging sie ihm auch wohl sehr auf die Nerven..Sie liebt unsere Kinder heiß und innig und will natürlich nur ihr bestes und zeigt sich auch einsichtig.Über meine Kinder entscheide ich als Mutter mit meinem Mann zusammen,nicht mit dessen Mutter.Wenn dieser Punkt geklärt ist,läuft es super entspannt.



  10. #60
    Aeessa ist offline Veteran

    User Info Menu

    Standard Re: Die Schwiegermutter und das Töpfchen

    Zitat Zitat von Evliya Beitrag anzeigen
    Gleich vorneweg, ich kann meine Schwiegermutter nicht leiden und je länger ich sie kenne, desto schlimmer wird es. Meinem Mann geht es übrigens ähnlich, jedoch fühlt er sich als Sohn ihr gegenüber verpflichtet, insbesondere, da sie verwitwet ist und unsere Kinder ihre einzigen Enkel sind. Auch wegen der Kinder kommt ein Kontaktabbruch (leider) nicht in Frage. GsD wohnt sie 650 km weit weg, ich muss sie also nur ungefähr einmal im Quartal ertragen.

    Nun zum konkreten Problem: die Große (H.) wird im Januar 3 und SM nörgelt mittlerweile seit 2 Jahren rum, weil das Kind immer noch nicht sauber ist (alte DDR-Schule). Sie ist unheimlich penetrant, bringt Töpfchen, Klositze, Töpfchenbücher und Unterwäsche Sets (weil Bodies das Sauberwerden behindern) mit. Wenn sie da ist, fragt sie alle 3 Sekunden, ob H. nicht müsse, ob sie denn nicht mal aufs Klo sitzen wolle, zieht sie aus und setzt sie aufs Klo, nötigt sie, ohne Windel zu bleiben (was immer sehr schnell in nasser Hose resultiert) und so weiter. Zuletzt hat sie sogar behauptet, H. hätte groß ins Klo gemacht, nur gesehn hat es keiner, und bei mir und in der Krippe weigert sie sich bei Nachfragen immer. H. nimmt das Theater ziemlich gleichmütig hin.
    Bei ihrem letzten Besuch haben wir furchtbar gestritten deswegen. Noch nichtmal, wegen ihrem penetranten Generve (das ignoriere ich unter Aufbringung einiger Willenskraft, zumindest solange H. keine Probleme damit zu haben scheint) sondern es krachte erst, als sie ernsthaft behauptete, das Kind sei entwicklungsverzögert und es bestünde Handlungsbedarf. Das geht dann wirklich stundenlang, weil die SM nicht in der Lage ist, das Thema auf sich beruhen zu lassen, egal ob mansie bittet, versucht sachlich mit ihr zu reden (sie war Augenärztin, sie weiß es eh besser), oder auf den Tisch haut (im Wortsinn!) und ihr sagt, sie soll sich raushalten.

    An Weihnachten wird sie wieder hier sein, H. wird immer noch nicht trocken sein und nurbei dem Gedanken daran, dass sie wieder mit dem Thema anfängt, bekomme ich das Kot**n.
    Ich werde die Frau nicht los und ich will auch meinen Kindern den Umgang nicht verbieten, aber ich habe doch auch ein Recht darauf, dass meine Grenzen respektiert werden oder? Und meine Grenzen sind jedesmal weit überschritten, wenn sie mir ihre reaktionären ERziehungsmethoden (schreien lassen etc.) aufdrücken will.

    Weiß jemand einen Rat, was ich machen könnte?
    Mir scheint, dass Ihr alle beide nicht wirklich Grenzen setzt. Ich weiß, dass das extrem schwierig ist - gerade wenn es sich da um Menschen handelt die es ja mit den Kindern nicht böse meinen, aber dann doch eben in die eigene Erziehung eingreifen oder so etwas Ähnliches.

    Ich konnte das lange Zeit gar nicht, es gab dann ein Schlüsselerlebnis bei dem ich richtig explodiert bin (nicht gegenüber meiner Schwiegermutter, es waren andere Verwandte) - seitdem ist irgendwie klar, dass ich die Grenzen vorgebe.

    Überlegt Euch mal, wo Eure Grenzen wirklich liegen und dann bestehe darauf.

    Und ich würde darauf bestehen, dass sie Töpfen, Sauberkeitstraining etc. kein einziges Mal erwähnt wenn sie kommt - oder sie kann gehen.

    Wenn Du das einfach ignorierst, wird es eher stärker, gerade weil sie ja meint es besser zu wissen. Es nicht böse meint, ganz klar. Aber sich eben wirklich Sorgen macht und meint, Euch da einen "Schubs" in die richtige Richtung geben zu müssen.

    Als Eltern, heißt es immer, muss man gegenüber seinen Kindern konsequent sein. Ich denke, man muss das leider auch gegenüber anderen sein, die einem "beibringen" wollen wie man sein Kind "richtig" erzieht.

    Und wenn sie die Ansage "Du kannst wirklich sehr gerne kommen, aber nur wenn Dich nicht in meine Erziehung einmischst" - nicht akzeptiert, dann ist das so - ihre Wahl. Sie kann ja gerne alles anders sehen, aber das ist dann ihre Sache - Deine Kinder sind Deine Kinder. Und sie muss Dir nicht mehr "beibringen" wie man Kinder erzieht... Wenn etwas kommt, würde ich mit einem kurzen "Das sehe ich anders" abblocken und bei Wiederholung die Tür zeigen.

    Manchmal kann man nicht vermeiden, dass jemand vor den Kopf gestoßen wird. Das ist hart, aber leider wahr.

    Und sie scheint ja an ihren Enkeln wirklich zu hängen - ich könnte mir gut vorstellen, dass, wenn Du ihr sagst - oder eher Dein Mann- dass sie ja wirklich gerne kommen kann, aber eben nur wenn sie sich aus der Erziehung raushält - dass sie sich dann erst furchtbar aufregt aber eben dann doch wegen der Enkel in den sauren Apfel beißt und sich zurückhält.

    Wenn nicht, ist es eben ihre Entscheidung. Sie muss damit leben, dass sie ihre Enkelkinder eben nicht nach ihren Ansichten erziehen kann.
    cosima gefällt dies
    Bei der Erziehung muss man etwas aus dem Menschen herausbringen und nicht in ihn hinein.

    Friedrich Fröbel

Seite 6 von 6 ErsteErste ... 456
>
close