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Thema: Die Schwiegermutter und das Töpfchen

  1. #1
    Evliya ist offline Pooh-Bah

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    Standard Die Schwiegermutter und das Töpfchen

    Gleich vorneweg, ich kann meine Schwiegermutter nicht leiden und je länger ich sie kenne, desto schlimmer wird es. Meinem Mann geht es übrigens ähnlich, jedoch fühlt er sich als Sohn ihr gegenüber verpflichtet, insbesondere, da sie verwitwet ist und unsere Kinder ihre einzigen Enkel sind. Auch wegen der Kinder kommt ein Kontaktabbruch (leider) nicht in Frage. GsD wohnt sie 650 km weit weg, ich muss sie also nur ungefähr einmal im Quartal ertragen.

    Nun zum konkreten Problem: die Große (H.) wird im Januar 3 und SM nörgelt mittlerweile seit 2 Jahren rum, weil das Kind immer noch nicht sauber ist (alte DDR-Schule). Sie ist unheimlich penetrant, bringt Töpfchen, Klositze, Töpfchenbücher und Unterwäsche Sets (weil Bodies das Sauberwerden behindern) mit. Wenn sie da ist, fragt sie alle 3 Sekunden, ob H. nicht müsse, ob sie denn nicht mal aufs Klo sitzen wolle, zieht sie aus und setzt sie aufs Klo, nötigt sie, ohne Windel zu bleiben (was immer sehr schnell in nasser Hose resultiert) und so weiter. Zuletzt hat sie sogar behauptet, H. hätte groß ins Klo gemacht, nur gesehn hat es keiner, und bei mir und in der Krippe weigert sie sich bei Nachfragen immer. H. nimmt das Theater ziemlich gleichmütig hin.
    Bei ihrem letzten Besuch haben wir furchtbar gestritten deswegen. Noch nichtmal, wegen ihrem penetranten Generve (das ignoriere ich unter Aufbringung einiger Willenskraft, zumindest solange H. keine Probleme damit zu haben scheint) sondern es krachte erst, als sie ernsthaft behauptete, das Kind sei entwicklungsverzögert und es bestünde Handlungsbedarf. Das geht dann wirklich stundenlang, weil die SM nicht in der Lage ist, das Thema auf sich beruhen zu lassen, egal ob mansie bittet, versucht sachlich mit ihr zu reden (sie war Augenärztin, sie weiß es eh besser), oder auf den Tisch haut (im Wortsinn!) und ihr sagt, sie soll sich raushalten.

    An Weihnachten wird sie wieder hier sein, H. wird immer noch nicht trocken sein und nurbei dem Gedanken daran, dass sie wieder mit dem Thema anfängt, bekomme ich das Kot**n.
    Ich werde die Frau nicht los und ich will auch meinen Kindern den Umgang nicht verbieten, aber ich habe doch auch ein Recht darauf, dass meine Grenzen respektiert werden oder? Und meine Grenzen sind jedesmal weit überschritten, wenn sie mir ihre reaktionären ERziehungsmethoden (schreien lassen etc.) aufdrücken will.

    Weiß jemand einen Rat, was ich machen könnte?
    Wusel72a und LuckyBina gefällt dies.
    There ARE magic numbers!
    29.01.11 - 49 cm - 3660 gr

    http://www.hebamme4u.net/babyTicker/bT_pics/71698.gif

  2. #2
    Enja44 ist offline old hand

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    Standard Re: Die Schwiegermutter und das Töpfchen

    Vielleicht erledigt sich das Problem bis dahin? Die meisten Kinder im Westen wurden zumindest bis vor einigen Jahren pünktlich zum 3. Geburtstag stubenrein, weil sie sonst keinen Kindergartenplatz bekamen. Die im Osten wohl schon so um den ersten Geburtstag herum, weil sie Krippen besuchten, in denen das Personal möglichst wenige Kinder wickeln wollte. Offensichtlich ging das beides.

    Ach so. Habe gerade nochmal gelesen. Du weißt, dass dein Kind Weihnachten noch nicht trocken sein wird. Wann wird denn das der Fall sein?

  3. #3
    Evliya ist offline Pooh-Bah

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    Standard Re: Die Schwiegermutter und das Töpfchen

    Natürlich könnte es sein, dass meine Tochter innerhalb der nächsten 6 Wochen trocken wird, das wäre schön. Ich gehe aber nicht davon aus, dass es so ist
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  4. #4
    Lioba25 Gast

    Standard Re: Die Schwiegermutter und das Töpfchen

    Zitat Zitat von Evliya Beitrag anzeigen
    Gleich vorneweg, ich kann meine Schwiegermutter nicht leiden und je länger ich sie kenne, desto schlimmer wird es. Meinem Mann geht es übrigens ähnlich, jedoch fühlt er sich als Sohn ihr gegenüber verpflichtet, insbesondere, da sie verwitwet ist und unsere Kinder ihre einzigen Enkel sind. Auch wegen der Kinder kommt ein Kontaktabbruch (leider) nicht in Frage. GsD wohnt sie 650 km weit weg, ich muss sie also nur ungefähr einmal im Quartal ertragen.

    Nun zum konkreten Problem: die Große (H.) wird im Januar 3 und SM nörgelt mittlerweile seit 2 Jahren rum, weil das Kind immer noch nicht sauber ist (alte DDR-Schule). Sie ist unheimlich penetrant, bringt Töpfchen, Klositze, Töpfchenbücher und Unterwäsche Sets (weil Bodies das Sauberwerden behindern) mit. Wenn sie da ist, fragt sie alle 3 Sekunden, ob H. nicht müsse, ob sie denn nicht mal aufs Klo sitzen wolle, zieht sie aus und setzt sie aufs Klo, nötigt sie, ohne Windel zu bleiben (was immer sehr schnell in nasser Hose resultiert) und so weiter. Zuletzt hat sie sogar behauptet, H. hätte groß ins Klo gemacht, nur gesehn hat es keiner, und bei mir und in der Krippe weigert sie sich bei Nachfragen immer. H. nimmt das Theater ziemlich gleichmütig hin.
    Bei ihrem letzten Besuch haben wir furchtbar gestritten deswegen. Noch nichtmal, wegen ihrem penetranten Generve (das ignoriere ich unter Aufbringung einiger Willenskraft, zumindest solange H. keine Probleme damit zu haben scheint) sondern es krachte erst, als sie ernsthaft behauptete, das Kind sei entwicklungsverzögert und es bestünde Handlungsbedarf. Das geht dann wirklich stundenlang, weil die SM nicht in der Lage ist, das Thema auf sich beruhen zu lassen, egal ob mansie bittet, versucht sachlich mit ihr zu reden (sie war Augenärztin, sie weiß es eh besser), oder auf den Tisch haut (im Wortsinn!) und ihr sagt, sie soll sich raushalten.

    An Weihnachten wird sie wieder hier sein, H. wird immer noch nicht trocken sein und nurbei dem Gedanken daran, dass sie wieder mit dem Thema anfängt, bekomme ich das Kot**n.
    Ich werde die Frau nicht los und ich will auch meinen Kindern den Umgang nicht verbieten, aber ich habe doch auch ein Recht darauf, dass meine Grenzen respektiert werden oder? Und meine Grenzen sind jedesmal weit überschritten, wenn sie mir ihre reaktionären ERziehungsmethoden (schreien lassen etc.) aufdrücken will.

    Weiß jemand einen Rat, was ich machen könnte?
    Wow, die ist ja drollig, Deine Schwiegermutter.

    Ich gebe zu, ich hätte das gar nicht so weit kommen lassen. Daß sie mit Deinem Kind diese Dinge tut, ist aus meiner Sicht induskutabel. Auch wenn H das ohne zu Zögern erträgt: jemand macht etwas mit ihr, das Du ersichtlich nicht willst. Ich würde nicht wollen, daß mein Kind das spürt.
    Mein Kind soll unbedingt lernen, selbst über seinen Körper zu bestimmen.
    Und gerade wenn das Kind dann auch merkt, daß Du das nicht möchtest, was die SM tut, fragt sich das Kind vielleicht, warum Du es zuläßt.

    Die verbalen Ausfälle zum Thema Entwicklungsverzögerung würde ich kalt lächelnd zur Kenntnis nehmen.

    Langer Rede kurzer Sinn: ich würde das freundlich und bestimmt, aber sehr deutlich und ohne Kompromisse artikulieren, daß derartige Einmischungen in den Umgang mit dem Kind nicht erwünscht sind und auch nicht mehr geduldet werden.
    Wenn sie das nicht so handhaben kann, würde ich sie schlicht nicht zu Weihnachten einladen bzw. ihr auch klar machen, daß sie bei einem Übergriff gebeten werden wird, zu fahren.

    Aus meiner Sicht hast Du jedes Recht darauf, ohne ihre Ratschläge sein zu dürfen. Und Deine Kinder als deren Opfer erst recht!

    Vor dem Hintergrund - gebe ich zu - würde ich im Zweifel dazu neigen, sie seltener oder gar nicht zu sehen.

    Bei uns ist es ähnlich. Mit dem Ergebnis daß meine SM maximal zwei mal im Jahr kommt und nicht mit den Kindern allein ist. Keine 5 Minuten. Irgendwelche Ansagen an unsere Töchter werden sofort unterbunden. Freundlich, höflich, aber bestimmt.

    (Beispiel: meine SM ist sehr auf ihre schlanke Figur bedacht. Mensche n, die nicht ebenfalls sehr schlank sind verachtet sie gerade zu. Unsere Große ist auf dem Median in Gewicht und Größe. Bei einer Gelegenheit fragte sie sie doch glatt, ob sie die Dickste im Kindergarten sei..
    Ich habe ihr nur gesagt, daß unsere Tochter nicht dick ist, ihr sehr tief in die Augen geschaut und dann war das erledigt.

    Soll heißen: ich würde sehr schnell sehr klare Grenzen ziehen.)

    Viel Kraft!

  5. #5
    Avatar von schokobanane79
    schokobanane79 ist offline Sherlock Banani

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    Standard Re: Die Schwiegermutter und das Töpfchen

    Zitat Zitat von Evliya Beitrag anzeigen
    Gleich vorneweg, ich kann meine Schwiegermutter nicht leiden
    Damit ist ja dann schon alle gesagt. Denn diese Antipathie steht über allem-ich fürchte, egal was Deine Schwiegermutter macht oder nicht macht, sie hat keine Chance, es in Deinen Augen richtig zu machen.

    Zitat Zitat von Evliya Beitrag anzeigen
    Sie bringt Unterwäsche Sets (weil Bodies das Sauberwerden behindern) mit.
    Davon abgesehen, dass Sie Recht hat (Bodies sind nun mal hinderlich für ein Kind, das dabei ist, den Toilettengang zu erlernen) und dass ich persönlich keinem 3-jährigen einen Body anziehen würde-grundsätzlich ist ein Geschenk m.M.n. etwas sehr Nettes und weit weg von einer penetranter Unverschämtheit!
    Ich würd mich freuen und mich bedanken.

    Zitat Zitat von Evliya Beitrag anzeigen
    aber ich habe doch auch ein Recht darauf, dass meine Grenzen respektiert werden oder? Und meine Grenzen sind jedesmal weit überschritten, wenn sie mir ihre reaktionären ERziehungsmethoden (schreien lassen etc.) aufdrücken will.
    Deine Grenzen?
    Möchte sie Dich oder die Kleine auf's Klo schicken?
    Zitat Zitat von Evliya Beitrag anzeigen
    H. nimmt das Theater ziemlich gleichmütig hin.
    Auch damit ist m.E. alles gesagt.
    Die Oma möchte das Kind einmal alle 3 Monate zum Toilettengang bewegen, das Kind schert sich nicht drum-warum also Du?


    Schlussendlich bestätigt Deine Schwiegermutter anhand der Diskussionen das Bild, dass Du ohnehin schon von ihr hast.
    Es wäre ein Leichtes, gar nicht erst auf solcherlei Gespräche einzugehen, allerdings habe ich den Eindruck, dass Du Dich nur zu gerne über sie aufregst.
    Steffi26Johanna6 gefällt dies

  6. #6
    Avatar von schokobanane79
    schokobanane79 ist offline Sherlock Banani

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    Standard Re: Die Schwiegermutter und das Töpfchen

    Zitat Zitat von Lioba25 Beitrag anzeigen
    Wow, die ist ja drollig, Deine Schwiegermutter.

    Ich gebe zu, ich hätte das gar nicht so weit kommen lassen. Daß sie mit Deinem Kind diese Dinge tut, ist aus meiner Sicht induskutabel. Auch wenn H das ohne zu Zögern erträgt: jemand macht etwas mit ihr, das Du ersichtlich nicht willst. Ich würde nicht wollen, daß mein Kind das spürt.
    Mein Kind soll unbedingt lernen, selbst über seinen Körper zu bestimmen.
    Und gerade wenn das Kind dann auch merkt, daß Du das nicht möchtest, was die SM tut, fragt sich das Kind vielleicht, warum Du es zuläßt.

    Die verbalen Ausfälle zum Thema Entwicklungsverzögerung würde ich kalt lächelnd zur Kenntnis nehmen.

    Langer Rede kurzer Sinn: ich würde das freundlich und bestimmt, aber sehr deutlich und ohne Kompromisse artikulieren, daß derartige Einmischungen in den Umgang mit dem Kind nicht erwünscht sind und auch nicht mehr geduldet werden.
    Wenn sie das nicht so handhaben kann, würde ich sie schlicht nicht zu Weihnachten einladen bzw. ihr auch klar machen, daß sie bei einem Übergriff gebeten werden wird, zu fahren.

    Aus meiner Sicht hast Du jedes Recht darauf, ohne ihre Ratschläge sein zu dürfen. Und Deine Kinder als deren Opfer erst recht!

    Vor dem Hintergrund - gebe ich zu - würde ich im Zweifel dazu neigen, sie seltener oder gar nicht zu sehen.

    Bei uns ist es ähnlich. Mit dem Ergebnis daß meine SM maximal zwei mal im Jahr kommt und nicht mit den Kindern allein ist. Keine 5 Minuten. Irgendwelche Ansagen an unsere Töchter werden sofort unterbunden. Freundlich, höflich, aber bestimmt.

    (Beispiel: meine SM ist sehr auf ihre schlanke Figur bedacht. Mensche n, die nicht ebenfalls sehr schlank sind verachtet sie gerade zu. Unsere Große ist auf dem Median in Gewicht und Größe. Bei einer Gelegenheit fragte sie sie doch glatt, ob sie die Dickste im Kindergarten sei..
    Ich habe ihr nur gesagt, daß unsere Tochter nicht dick ist, ihr sehr tief in die Augen geschaut und dann war das erledigt.

    Soll heißen: ich würde sehr schnell sehr klare Grenzen ziehen.)

    Viel Kraft!
    Du würdest sie nicht zu Weihnachten einladen, weil sie häufig das Kind fragt, ob es auf Toilette muss (was viele junge Erstlingsmütter übrigens ähnlich händeln) und weil sie Töpfchen und Unterwäsche mitbringt?
    Das hat was!

    Es gibt kein Recht, das anderen Untersagt, ihre Meinung kundzutun und ungebeten Ratschläge zu verteilen.
    Allerdings hat jeder Mensch 2 Ohren, welche sich optimal einsetzen lassen: links rein, rechts wieder raus.

    Natürlich kann die TE in Erwägung ziehen, den Umgang noch weiter einzuschränken-also von etwa 4 Besuche/Jahr auf 2 Besuche/Jahr.
    Oder aber sie hält den Kindern und ihrem Mann zuliebe (ob dieser seine eigene Mutter immer noch nicht leiden mag, wenn der Kontakt abgebrochen ist, wage ich zu bezweifeln) die Situation einfach mal aus, diskutiert gar nicht groß mit und denkt sich ihren Teil.
    Das müsste doch die wenige Male im Jahr zu schaffen sein.

  7. #7
    Evliya ist offline Pooh-Bah

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    Standard Re: Die Schwiegermutter und das Töpfchen

    Zitat Zitat von schokobanane79 Beitrag anzeigen
    Damit ist ja dann schon alle gesagt. Denn diese Antipathie steht über allem-ich fürchte, egal was Deine Schwiegermutter macht oder nicht macht, sie hat keine Chance, es in Deinen Augen richtig zu machen.


    Davon abgesehen, dass Sie Recht hat (Bodies sind nun mal hinderlich für ein Kind, das dabei ist, den Toilettengang zu erlernen) und dass ich persönlich keinem 3-jährigen einen Body anziehen würde-grundsätzlich ist ein Geschenk m.M.n. etwas sehr Nettes und weit weg von einer penetranter Unverschämtheit!
    Ich würd mich freuen und mich bedanken.


    Deine Grenzen?
    Möchte sie Dich oder die Kleine auf's Klo schicken?

    Auch damit ist m.E. alles gesagt.
    Die Oma möchte das Kind einmal alle 3 Monate zum Toilettengang bewegen, das Kind schert sich nicht drum-warum also Du?


    Schlussendlich bestätigt Deine Schwiegermutter anhand der Diskussionen das Bild, dass Du ohnehin schon von ihr hast.
    Es wäre ein Leichtes, gar nicht erst auf solcherlei Gespräche einzugehen, allerdings habe ich den Eindruck, dass Du Dich nur zu gerne über sie aufregst.
    Meine Tochter hat sowohl Bodies, als auch Unterwäsche und sucht sich zum großen Teil selbst aus, was sie anziehen möchte. Die Unterwäsche von der SM ist kein Geschenk, sondern eine Zaunpfahl: Das Kind muss sauber werden.
    Ich versuche seit 2 Jahren ihre Ratschläge zu ignorieren, aber dann passiet folgendes: Sie beugt sich bis 10 cm vor mein Gesicht, lackt mich an der Schulter und sagt: Das musst Du doch einsehen, dass... Beliebiges Erziehungsthema. Wenn ich weggehe, rennt sie mir hinterher, oder zu meinem Mann und macht das gleiche mit ihm. Und nicht einmal, sondern auch 5 mal. Oder sie sagt zu mir: das kannst Du doch nicht gut finden, was D. (mein Mann) da macht, oder eben andersrum. Sie versucht also uns gegenenander auszuspielen. schafft sie zwar nicht, aber diese manipulativen Spielchen machen mich unheimlich wütend. Und das wird eben immer schlimmer. Früher stritten wir erst sonntags, jetzt könnte ich sie meist schon Freitag abend wieder rauswerfen, weil die Abläufe einfach immer die gleichen sind. Ich sehe das schon immer auf mich zurollen, wie einen Zug im Tunnel und weiß nicht, was ich tun kann.
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  8. #8
    Lioba25 Gast

    Standard Re: Die Schwiegermutter und das Töpfchen

    Zitat Zitat von schokobanane79 Beitrag anzeigen
    Du würdest sie nicht zu Weihnachten einladen, weil sie häufig das Kind fragt, ob es auf Toilette muss (was viele junge Erstlingsmütter übrigens ähnlich händeln) und weil sie Töpfchen und Unterwäsche mitbringt?
    Das hat was!

    Es gibt kein Recht, das anderen Untersagt, ihre Meinung kundzutun und ungebeten Ratschläge zu verteilen.
    Allerdings hat jeder Mensch 2 Ohren, welche sich optimal einsetzen lassen: links rein, rechts wieder raus.

    Natürlich kann die TE in Erwägung ziehen, den Umgang noch weiter einzuschränken-also von etwa 4 Besuche/Jahr auf 2 Besuche/Jahr.
    Oder aber sie hält den Kindern und ihrem Mann zuliebe (ob dieser seine eigene Mutter immer noch nicht leiden mag, wenn der Kontakt abgebrochen ist, wage ich zu bezweifeln) die Situation einfach mal aus, diskutiert gar nicht groß mit und denkt sich ihren Teil.
    Das müsste doch die wenige Male im Jahr zu schaffen sein.
    Ich denke, Du verkürzt meinen Vorschlag und er wird dadurch entstellt.
    Ich würde mit der SM reden, ihr meine Erwarung schildern und sie fragen, ob sie sie einhalten kann. Wenn sie das ablehnt, würde ich in der tat die Einladung zu Weihnachten nicht aussprechen bzw. zurückziehen.

    Die Sache mit dem Töpfchen scheint ja nur ein Thema zu sein.

    Ich kann meine Ohren wunderbar auf Durchzg stellen. Aber hier ist ein Kind dabei. Und was das Kind dann an Konfliktverhalten vorgelebt bekommt, würde ich für meine Kinder nicht haben wollen. Wir pflegen hier eine andere Streitkultur.

    Und ja, man kann sicher mit Schwiegermüttern alle drei Monate auskommen. Aber aus meiner Sicht eben nicht, wenn das Kind in der Art und Weise einbezogen wird.

    Im übrigen stelle ich mir Weihnachten auch harmonischer vor. Aber das ist ein Nebenthema.

    ANdersherum: warum sollte die TE das verhalten der Schwiegermutter insbesondere gegenüber dem Kind dulden?

  9. #9
    Lioba25 Gast

    Standard Re: Die Schwiegermutter und das Töpfchen

    Zitat Zitat von Evliya Beitrag anzeigen
    Meine Tochter hat sowohl Bodies, als auch Unterwäsche und sucht sich zum großen Teil selbst aus, was sie anziehen möchte. Die Unterwäsche von der SM ist kein Geschenk, sondern eine Zaunpfahl: Das Kind muss sauber werden.
    Ich versuche seit 2 Jahren ihre Ratschläge zu ignorieren, aber dann passiet folgendes: Sie beugt sich bis 10 cm vor mein Gesicht, lackt mich an der Schulter und sagt: Das musst Du doch einsehen, dass... Beliebiges Erziehungsthema. Wenn ich weggehe, rennt sie mir hinterher, oder zu meinem Mann und macht das gleiche mit ihm. Und nicht einmal, sondern auch 5 mal. Oder sie sagt zu mir: das kannst Du doch nicht gut finden, was D. (mein Mann) da macht, oder eben andersrum. Sie versucht also uns gegenenander auszuspielen. schafft sie zwar nicht, aber diese manipulativen Spielchen machen mich unheimlich wütend. Und das wird eben immer schlimmer. Früher stritten wir erst sonntags, jetzt könnte ich sie meist schon Freitag abend wieder rauswerfen, weil die Abläufe einfach immer die gleichen sind. Ich sehe das schon immer auf mich zurollen, wie einen Zug im Tunnel und weiß nicht, was ich tun kann.
    Wenn das Verhältnis so zerrüttet ist: wo steht Dein Mann in dem ganzen?

    Und warum pflegt Dein Mann nicht den Kontakt allein?

  10. #10
    Avatar von schokobanane79
    schokobanane79 ist offline Sherlock Banani

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    Standard Re: Die Schwiegermutter und das Töpfchen

    Zitat Zitat von Evliya Beitrag anzeigen
    Meine Tochter hat sowohl Bodies, als auch Unterwäsche und sucht sich zum großen Teil selbst aus, was sie anziehen möchte. Die Unterwäsche von der SM ist kein Geschenk, sondern eine Zaunpfahl: Das Kind muss sauber werden.
    Ich versuche seit 2 Jahren ihre Ratschläge zu ignorieren, aber dann passiet folgendes: Sie beugt sich bis 10 cm vor mein Gesicht, lackt mich an der Schulter und sagt: Das musst Du doch einsehen, dass... Beliebiges Erziehungsthema. Wenn ich weggehe, rennt sie mir hinterher, oder zu meinem Mann und macht das gleiche mit ihm. Und nicht einmal, sondern auch 5 mal. Oder sie sagt zu mir: das kannst Du doch nicht gut finden, was D. (mein Mann) da macht, oder eben andersrum. Sie versucht also uns gegenenander auszuspielen. schafft sie zwar nicht, aber diese manipulativen Spielchen machen mich unheimlich wütend. Und das wird eben immer schlimmer. Früher stritten wir erst sonntags, jetzt könnte ich sie meist schon Freitag abend wieder rauswerfen, weil die Abläufe einfach immer die gleichen sind. Ich sehe das schon immer auf mich zurollen, wie einen Zug im Tunnel und weiß nicht, was ich tun kann.
    Du WERTEST es als Zaunpfahl-es bleibt dennoch "nur" ein Geschenk.
    Möglicherweise meint sie es sogar als Wink-es bleibt dennoch "nur" ein Geschenk.
    Kennst Du "Die Geschichte mit dem Hammer"?
    Anleitung zum Unglücklichsein

    Wenn Du schon im Vorfeld weißt, was genau auf Euch zurollt, weshalb lässt Du es dann soweit kommen?
    Du musst doch nicht jeden Ball auffangen, der Dir zugeworfen wird.
    Übe Dich mal ein bisschen in "Situationen Aushalten"-spätestens in 2 Jahren kommt Dir das dann bezüglich Deiner Kinder zu Gute!

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