Ergebnis 1 bis 6 von 6
  1. #1
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    Standard Lohnt sich das Abpumpen noch für sehr wenig Milch??

    Hallo an alle Mamis :)

    Meine Tochter ist nun bald schon vier Monate alt. Ich konnte sie nie so richtig stillen. Leider hatte ich eine schreckliche Geburt, welches mit einem Kaiserschnitt endete. Der Krankenhausaufenhalt war leider auch alles andere als gut. Teilweise dadurch bedingt kam bei mir der Milcheinschuss leider erst ab drei Wochen. So musste ich zur Pre-Nahrung greifen. Immer wieder legte ich meine Tochter natürlich an, zudem nutzte ich die elektrische Pumpe um Milch zu fördern. Meine Kleine hat sich schnell an die Flasche gewöhnt. War zudem sehr ungedulgig und wollte die Brust immer nicht haben. Ich habe wirklich mit meiner Hebame alles ausprobiert. Nun bin ich seit fast zwei Monaten immer am abpumpen um wenigstens mit der Flasche etwas Muttermilch zu geben. Jedoch kommt nicht wirklich viel. Weniger wie 10 ml und das am ganzen Tag. Es wird auch immer weniger. Meine Hebamme meinte ich solle dann aufhören ( haben alles mögliche ausprobiert). Ich wollte mich nun mal umhören ob einige diesselbe Erfahrung gemacht haben bzw. ob so wenig Muttermilch noch Sinn macht? Ich dachte immer das jeder Tropfen zählt. 😔😔

  2. #2
    Avatar von Zickzackkind
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    Standard Re: Lohnt sich das Abpumpen noch für sehr wenig Milch??

    Zitat Zitat von Septembermama2016 Beitrag anzeigen
    Hallo an alle Mamis :)

    Meine Tochter ist nun bald schon vier Monate alt. Ich konnte sie nie so richtig stillen. Leider hatte ich eine schreckliche Geburt, welches mit einem Kaiserschnitt endete. Der Krankenhausaufenhalt war leider auch alles andere als gut. Teilweise dadurch bedingt kam bei mir der Milcheinschuss leider erst ab drei Wochen. So musste ich zur Pre-Nahrung greifen. Immer wieder legte ich meine Tochter natürlich an, zudem nutzte ich die elektrische Pumpe um Milch zu fördern. Meine Kleine hat sich schnell an die Flasche gewöhnt. War zudem sehr ungedulgig und wollte die Brust immer nicht haben. Ich habe wirklich mit meiner Hebame alles ausprobiert. Nun bin ich seit fast zwei Monaten immer am abpumpen um wenigstens mit der Flasche etwas Muttermilch zu geben. Jedoch kommt nicht wirklich viel. Weniger wie 10 ml und das am ganzen Tag. Es wird auch immer weniger. Meine Hebamme meinte ich solle dann aufhören ( haben alles mögliche ausprobiert). Ich wollte mich nun mal umhören ob einige diesselbe Erfahrung gemacht haben bzw. ob so wenig Muttermilch noch Sinn macht? Ich dachte immer das jeder Tropfen zählt. 
    Die Frage ist, wie sehr es Dich stresst. Denn auch eine entspannte Mutter ist wichtig. Meine Freundin hatte beim dritten Kind zu wenig Milch. Sie hat ihren Sohn vor jeder Mahlzeit angelegt und anschließend Pre gefüttert. Hauptsächlich hat der Kleine seinen Hunger über die Flasche gestillt, aber das Nuckeln haben trotzdem beide genossen. Als er etwas größer war und sie Zugefüttert hat, hat sie die Flasche nachts ganz weggelassen und nur noch gestillt - das hat er problemlos akzeptiert und wollte kurz danach gar nicht mehr trinken ( viel kam wohl nicht mehr).

    Ich ziehe meinen Hut vor Dir, dass Du solange abgepumpt hast und finde gerade am Anfang zählt wirklich jeder Tropfen. Aber wenn es mittlerweile mehr stresst, als es Nutzen bringt, schadet es Deiner Kleinen sicher nicht, wenn Du ganz aufs Fläschchen umsteigst. Ich persönlich würde vermutlich vor den Mahlzeiten anlegen und anschließend Pre geben. Sollte mein Kind aber dann die Brust anbrüllen, wäre es so und ich würde ganz umsteigen.
    99/02/07/13

  3. #3
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    Standard Re: Lohnt sich das Abpumpen noch für sehr wenig Milch??

    Vielen Dank für die Antwort. Zunächst habe ich das auch so getan, doch da nichts kam wollte sie die Brust nicht. Nun vergrabt sie immer ihr Gesicht und weigert sich. Bin nur so enttäuscht da nichts geklappt hat und mit dee Pumpe es auch nicht so richtig funktioniert.😔

  4. #4
    Avatar von Zickzackkind
    Zickzackkind ist offline Poweruser
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    Standard Re: Lohnt sich das Abpumpen noch für sehr wenig Milch??

    Zitat Zitat von Septembermama2016 Beitrag anzeigen
    Vielen Dank für die Antwort. Zunächst habe ich das auch so getan, doch da nichts kam wollte sie die Brust nicht. Nun vergrabt sie immer ihr Gesicht und weigert sich. Bin nur so enttäuscht da nichts geklappt hat und mit dee Pumpe es auch nicht so richtig funktioniert.��
    Das kann ich sehr nachfühlen
    Aber ich fände es schade, wenn Du im Hadern verweilst - denn dann nimmst Du Dir und Deiner Tochter die Gegenwart und das Glück, was so ein kleiner Knirps ja mitsichbringt.
    Hast Du das Gefühl, Deinen Kaiserschnitt richtig aufgearbeitet zu haben? Du erinnerst mich sehr stark an eine Freundin, bei der auch vieles schief lief - das Stillen hat gar nicht geklappt. Als ihre Tochter zwei Jahre war, hat sie therapeutische Hilfe gesucht um das Ganze aufzuarbeiten (es ging nicht lange, ein paar Sitzungen) und sie war seither viel entspannter. Davor wurde sie immer depressiver im Laufe der Zeit.
    Heute geht es ihr sehr gut und vor einem halben Jahr hat sie eine weitere Tochter spontan aus BEL geboren. Die Geburt war lang, auch nicht ganz einfach, aber hat sie mit vielem ausgesöhnt - auch das Stillen klappt problemlos und sie ist sehr glücklich.
    99/02/07/13

  5. #5
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    Standard Re: Lohnt sich das Abpumpen noch für sehr wenig Milch??

    Zitat Zitat von Zickzackkind Beitrag anzeigen
    Das kann ich sehr nachfühlen
    Aber ich fände es schade, wenn Du im Hadern verweilst - denn dann nimmst Du Dir und Deiner Tochter die Gegenwart und das Glück, was so ein kleiner Knirps ja mitsichbringt.
    Hast Du das Gefühl, Deinen Kaiserschnitt richtig aufgearbeitet zu haben? Du erinnerst mich sehr stark an eine Freundin, bei der auch vieles schief lief - das Stillen hat gar nicht geklappt. Als ihre Tochter zwei Jahre war, hat sie therapeutische Hilfe gesucht um das Ganze aufzuarbeiten (es ging nicht lange, ein paar Sitzungen) und sie war seither viel entspannter. Davor wurde sie immer depressiver im Laufe der Zeit.
    Heute geht es ihr sehr gut und vor einem halben Jahr hat sie eine weitere Tochter spontan aus BEL geboren. Die Geburt war lang, auch nicht ganz einfach, aber hat sie mit vielem ausgesöhnt - auch das Stillen klappt problemlos und sie ist sehr glücklich.
    Noch immer beschäftigt mich die Geburt bzw. der Kaiserschnitt sehr. Anfangs war ich nur sehr deprimiert und habe wie oft mit meiner Hebamme darüber gesprochen und rumgeheult. Denke das es auch noch dauern wird es zu verarbeiten. Ich habe noch sehr viel redebedarf über das Thema und bin sehr enttäuscht. Der Bekanntenkreis hat es mir nicht unbedingt einfacher gemacht.
    Während der Geburt wurden mein Mann und ich ziemlich alleine gelassen, da das Krankenhaus überfüllt und die Hebammen überfordert waren. Ich lag stundenlag am CTG angeschlossen, in derselben Position im verdunkelten Kreissaal und der Muttermund hat sich einfach nicht geöffnet. Auch der Wehentropf hat nicht genützt, die Hebammen waren sauer, wenn man sie mal gerufen hat. Ich zitiere: "Wir haben auch was anderes zu tun, können nicht ständig zu euch kommen. Was sollen wir denn machen. Das ist alles normal so." Ich habe über 24 h nicht geschlafen und dachte wirklich ich überlebe es nicht, weil die Wehen so stark waren und regelmäßig hintereinander kamen. Es hat sich aber nichts getan und das hat einem die KRaft noch mehr weggenommen. Ich hatte immer eine größere Angst vor dem Kaiserschnitt als vor einer normalen Geburt (bedingt durch eine vorherige OP) und war so am Ende, dass ich einen Kaiserschnitt wollte. Es hieß aber dann das es nur im Notfall gemacht werden könne und das bei mir nicht vorliege. Eine Stunde später kam dann mal eine Ärztin und meinte, dass es gefährlich werde, es einen Geburtsstillstand gebe und ein Kaiserschnitt gemacht werden müsse. Ich glaube nur dass sie alle keine Lust mehr hatten, die Schicht zu Ende ging und alle nach Hause wollten. In der NAcht kamen 7 Kinder auf die Welt, alle mit Kaiserschnitt. Auch danach war der Krankenhausaufenhalt schrecklich.
    ICh frage mich selbst sehr oft, ob ich nicht hätte etwas anderes machen können, ob ich zu schwach war. Ich hätte mich einfach mehr umhören und eine Alternative zur Uni-Klinik finden sollen. Wobei ich vorher dort gewesen bin und alle ziemlich freundlich waren. Lag halt einfach daran, dass zu meinem Glück 6 weitere Frauen auch in den Wehen lagen

  6. #6
    Avatar von Zickzackkind
    Zickzackkind ist offline Poweruser
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    Standard Re: Lohnt sich das Abpumpen noch für sehr wenig Milch??

    Zitat Zitat von Septembermama2016 Beitrag anzeigen
    Noch immer beschäftigt mich die Geburt bzw. der Kaiserschnitt sehr. Anfangs war ich nur sehr deprimiert und habe wie oft mit meiner Hebamme darüber gesprochen und rumgeheult. Denke das es auch noch dauern wird es zu verarbeiten. Ich habe noch sehr viel redebedarf über das Thema und bin sehr enttäuscht. Der Bekanntenkreis hat es mir nicht unbedingt einfacher gemacht.
    Während der Geburt wurden mein Mann und ich ziemlich alleine gelassen, da das Krankenhaus überfüllt und die Hebammen überfordert waren. Ich lag stundenlag am CTG angeschlossen, in derselben Position im verdunkelten Kreissaal und der Muttermund hat sich einfach nicht geöffnet. Auch der Wehentropf hat nicht genützt, die Hebammen waren sauer, wenn man sie mal gerufen hat. Ich zitiere: "Wir haben auch was anderes zu tun, können nicht ständig zu euch kommen. Was sollen wir denn machen. Das ist alles normal so." Ich habe über 24 h nicht geschlafen und dachte wirklich ich überlebe es nicht, weil die Wehen so stark waren und regelmäßig hintereinander kamen. Es hat sich aber nichts getan und das hat einem die KRaft noch mehr weggenommen. Ich hatte immer eine größere Angst vor dem Kaiserschnitt als vor einer normalen Geburt (bedingt durch eine vorherige OP) und war so am Ende, dass ich einen Kaiserschnitt wollte. Es hieß aber dann das es nur im Notfall gemacht werden könne und das bei mir nicht vorliege. Eine Stunde später kam dann mal eine Ärztin und meinte, dass es gefährlich werde, es einen Geburtsstillstand gebe und ein Kaiserschnitt gemacht werden müsse. Ich glaube nur dass sie alle keine Lust mehr hatten, die Schicht zu Ende ging und alle nach Hause wollten. In der NAcht kamen 7 Kinder auf die Welt, alle mit Kaiserschnitt. Auch danach war der Krankenhausaufenhalt schrecklich.
    ICh frage mich selbst sehr oft, ob ich nicht hätte etwas anderes machen können, ob ich zu schwach war. Ich hätte mich einfach mehr umhören und eine Alternative zur Uni-Klinik finden sollen. Wobei ich vorher dort gewesen bin und alle ziemlich freundlich waren. Lag halt einfach daran, dass zu meinem Glück 6 weitere Frauen auch in den Wehen lagen
    Das tut mir wirklich leid - meine Schwester hat auch an einer Uniklinik entbunden und wurde dort auch emotional völlig allein gelassen. Auch hinterher wurde nichts getan um das Stillen zu fördern - sie hat mir wirklich leid getan. Gerade bei ersten Kind ist man so angewiesen auf das Personal
    99/02/07/13

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