Ergebnis 1 bis 4 von 4
  1. #1
    Avalina ist offline Member
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    187

    Standard Abstillen bei Vollzeitjob-Hilfe gesucht

    Hallo ihr Lieben,
    Mein Sohn ist jetzt 15 Monate alt und ich stille noch zeitig früh, nachmittags und Nachts. Tagsüber ist er bei einer Tagesmutter, da ich seit Februar wieder arbeiten muss. 30h und das auf 5 Tage die Woche. Das klappt bisher alles sehr gut, er hat sich schnell eingewöhnt und hat bei der Tagesmutter keine Ess-Trinkprobleme. Allerdings zuhause will er fast ausschließlich gestillt werden und langsam aber sicher komme ich an meine Grenzen. Ich habe versucht ihn sanft, mit Ablenkung und Ritualen von der Brust wegzulocken, aber dann schreit er sich in Rage. Das ist vorallem Nachts für mich sehr anstrengend, da ich so, wenn ich Pech habe, nicht mehr als 3-4 h Schlaf habe und die auch nicht zusammenhängend...er ist um 5 früh wach, um acht muss ich auf Arbeit sein und bis dann abends alles zuhause erledigt ist, ist es mindestens 22 Uhr. Mein Partner macht da langsam auch Druck, dass ich was ändern muss, aber so richtig mitziehen will er da auch nicht, weil er meint, dort keinen Einfluss zu haben. Also muss ich das irgendwie alleine schaffen...aber ich weiss nicht wie, nur dass ich am Limit laufe...

    Habt ihr Tipps für mich, die mir da helfen können? Wie mache ich es so, dass keiner darunter leiden muss? Wäre ich zuhause, würde mich das weniger stressen, da ich dann tagsüber den Schlaf nachholen könnte, so ist es aber nicht möglich...letzte Woche bin ich sogar auf Arbeit eingeschlafen, so müde bin ich...

  2. #2
    Smartie88 ist offline Poweruser
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    Standard Re: Abstillen bei Vollzeitjob-Hilfe gesucht

    Hallo.
    Ich selber habe noch nicht abgestillt. Denke aber das es schwer wird, ab zu stillen wenn dein Partner dich nicht unterstützt.
    Bin ich da möchte meine Tochter auch vorm schlafen gehen abends gestillt werden, schläft nicht ein ohne. Wenn mein Mann alleine ist, dann kann er sie auch (sogar ohne flasche) hinlegen. Ob er sie auch nachts beruhigen könnte, weiß ich nicht weil er so fest schläft und nie wach wird und bei mir will die kleine nur die Brust. Wenn ich morgens unter der Dusche stehe und mein Mann sie nimmt, dann geht es auch ohne "gute morgen"-stillen.
    Dein Sohn hat ja seine Routine, sie gibt ihm Sicherheit (gerade jetzt wo du nicht mehr immer da bist). Da ist es verständlich das er seinen sicheren Hafen, also dich und die Brust, möchte.
    Ich würde also mit deinem Partner reden das er dir helfen muss.

    Möchtest du den jetzt ganz schnell abstillen oder nach und nach?

    LG, Smartie



    05/14 Hibbestart
    07/15 Sternchen in 8 SSW


    stillend hibbeln aufs 2te Wunder,
    Erste Periode nach Geburt: 26.04..:
    1 ÜZ: 32 Tage
    2 ÜZ: 45 Tage
    3 ÜZ: 37 Tage (kein ES)
    4 ÜZ: 24 Tage (kein ES)
    abgestillt
    5 ÜZ: 30 Tage
    6 ÜZ: 32 Tage
    7 ÜZ: ab 13.11.


    https://www.wunschkinder.net/forum/z.../userid=122941

  3. #3
    Maxie Musterfrau ist offline 100% Originalnick
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    46.755

    Standard Re: Abstillen bei Vollzeitjob-Hilfe gesucht

    Zitat Zitat von Avalina Beitrag anzeigen
    Hallo ihr Lieben,
    Mein Sohn ist jetzt 15 Monate alt und ich stille noch zeitig früh, nachmittags und Nachts. Tagsüber ist er bei einer Tagesmutter, da ich seit Februar wieder arbeiten muss. 30h und das auf 5 Tage die Woche. Das klappt bisher alles sehr gut, er hat sich schnell eingewöhnt und hat bei der Tagesmutter keine Ess-Trinkprobleme. Allerdings zuhause will er fast ausschließlich gestillt werden und langsam aber sicher komme ich an meine Grenzen. Ich habe versucht ihn sanft, mit Ablenkung und Ritualen von der Brust wegzulocken, aber dann schreit er sich in Rage. Das ist vorallem Nachts für mich sehr anstrengend, da ich so, wenn ich Pech habe, nicht mehr als 3-4 h Schlaf habe und die auch nicht zusammenhängend...er ist um 5 früh wach, um acht muss ich auf Arbeit sein und bis dann abends alles zuhause erledigt ist, ist es mindestens 22 Uhr. Mein Partner macht da langsam auch Druck, dass ich was ändern muss, aber so richtig mitziehen will er da auch nicht, weil er meint, dort keinen Einfluss zu haben. Also muss ich das irgendwie alleine schaffen...aber ich weiss nicht wie, nur dass ich am Limit laufe...

    Habt ihr Tipps für mich, die mir da helfen können? Wie mache ich es so, dass keiner darunter leiden muss? Wäre ich zuhause, würde mich das weniger stressen, da ich dann tagsüber den Schlaf nachholen könnte, so ist es aber nicht möglich...letzte Woche bin ich sogar auf Arbeit eingeschlafen, so müde bin ich...
    Wieso musst du alles im Haushalt erledigen und hast nicht auch mal um 20h Feierabend, um Schlaf nachzuholen? Welchen druck macht dein Partner?

  4. #4
    Jana_76 ist gerade online Pooh-Bah
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    Standard Re: Abstillen bei Vollzeitjob-Hilfe gesucht

    Wie Du es anstellst, dass keiner darunter leidet? Gar nicht. Denn jetzt leidest Du.
    Wenn Du eine Änderung möchtest, gibt es 2 Möglichkeiten.

    1. Radikal abstillen. Es gibt nichts mehr. Setzt Dich hin, red mit Deinem Sohn und erklär ihm in einfachen Worten, dass heute der letzte Tag mit Milch ist und ab morgen keine Milch mehr da ist. Das wird sicher für ein paar Tage für Chaos und Unzufriedenheit sorgen, danach wird es aber besser werden.

    2. Nach und nach einzelne Mahlzeiten weglassen. Anfangen würde ich mit dem Nachmittagsstillen. Bei dem schönen Wetter wäre das auch einfach: Nach dem Abholen der Tagesmutter, raus in den Park, zum Spielplatz usw. Nach ein paar Tagen probieren, ob es nachmittags auch zu Hause ohne geht, wenn nicht, wieder raus.
    Vorwarnen würde ich Deinen Sohn, aber auf alle Fälle. Auch hier: ein ruhiges Gespräch vorher, dass ab jetzt nur noch morgens und abends gestillt wird. Schau, wie es läuft. Und dann nimm das Morgenstillen als nächstes.

    Binde Deinen Mann mit ein. Wenn er zu Hause ist, kann er am Nachmittag deinen Sohn ablenken. Wenn es ans Morgen stillen geht, kann er den kleinen morgens ablenken.

    Ohne Meckern Deines Sohnes, wird es nicht gehen. Er kennt es so und für ihn besteht ja kein Anlass das Ganze zu ändern. Er wird also protestieren, wenn Du es tust. Damit musst Du leben, wenn Du etwas ändern möchtest.



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