Hallo,

eine Frage, die sich mir momentan stellt:
Was ist besser (wenn auf Dauer voll stillen nicht möglich ist): Kürzer voll stillen oder lieber längere Zeit Zwiemilch?

Kurz zur Erklärung:

Mein Sohn ist jetzt 16 Wochen alt. Seit seiner Geburt pumpstille ich. (Er wurde nach der Geburt operiert, ich konnte daher nicht direkt bei ihm sein, Milcheinschuss kam etwas verspätet) Daher bekam er ganz zu Beginn Pre und als der Milcheinschuss endlich da war, eben alles, was ich abpumpen konnte. An die Brust haben wir ihn leider nicht mehr bekommen. (Anfangs durften wir nicht, da wir kontrollieren mussten, dass er auch genug trinkt und dann war er schon zu verwöhnt durch die Flasche ) Irgendwann hatte es sich zumindest soweit eingependelt, dass wir nahezu ohne Pre auskamen. Nur manchmal, wenn er so seine Phasen hat und wie ein Weltmeister trinkt, müssen wir manchmal eine Flasche zufüttern, wenn nichts mehr da ist.

Leider möchte ich nun bald abstillen, da ich seit Wochen einen Milchstau nach dem anderen habe. Eine Mastitis inklusive Antibiotikum war auch schon kürzlich dabei. Damit fühle ich mich einfach nicht mehr gut.

Bald möchten wir ja auch die Beikost einführen, wenn er denn schon möchte.

Jetzt wäre die Frage:
Sollte ich ihm einfach beim Abstillen noch alles an Muttermilch füttern, was ich habe? Oder hätte es für ihn auf lange Sicht Vorteile, wenn ich jeden Tag ein paar Portionen Muttermilch einfriere (kann ca. 1000-1200 ml am Tag abpumpen) und ihn langsam auf die Pre umstelle? (dann könnte ich ihm auch nach dem Abstillen jeden Tag für längere Zeit noch eine Mahlzeit Muttermilch am Tag füttern)

Wäre es also besser, längere Zeit wenige Mahlzeiten Muttermilch zu füttern, oder lieber noch ein paar Wochen voll Stillen und danach aber nur noch Pre?

Danke,
lg Kaddi