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  1. #11
    shanae ist offline Eisabhängig

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    Standard Re: Persönliche Entscheidungen/Beweggründe für den Beruf der Tagesmutter

    Bei fing es damit an das ich aus einer Großfamilie komme mit 7 Geschwistern und mehr als 30 Nichten und Neffen habe auf die ich aufpassen durfte.
    Selber habe ich nur ein Kind und mit einem weiteren klappt es nicht. Schon vor meiner SS hatte ich mit dem Gedanken gespielt ein Pflegekind aufzunehmen wenn ich nicht schwanger werden sollte.
    Mit nur einem Kind finde ich es auch sehr langweilig. Mir fehlt der Trubel.
    Es gab mit meinem alten Job nur Stress für meine Tochter und wir fühlten uns alle nicht mehr wohl. So hab ich den Kurs Gemacht und kurz darauf das erste Taki aufgenommen.


  2. #12
    Avatar von Ismida
    Ismida ist offline old hand

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    Standard Re: Persönliche Entscheidungen/Beweggründe für den Beruf der Tagesmutter

    Da ich gerade ein bisschen Zeit habe (die Kinder haben mich wieder weggeschickt) haue ich nun auch mal in die Tasten:

    Von Beruf her bin ich Erzieherin (wie so viele hier) und habe mir das immer vorgestellt, wenn ich eigene Kinder habe, arbeite ich als TaMu von zu Hause aus. Eigentlich war das Ganze nur als Übergangslösung gedacht, bis ich dann wieder arbeiten gehen würde. 2004 war es dann soweit, unsere große Tochter wurde geboren und ich habe mir erstmal ein dreivierteljahr Auszeit von allem genommen.

    Ende 2004 habe ich mich dann aber mit dem Jugendamt in Verbindung gesetzt und so nahm dann alles seinen Lauf. Zu der Zeit brauchten wir noch keine Qualifizierung und Tagespflege war im Ju-Amt irgendein Stiefkind, das von irgendeinem Sachbearbeiter nebenher erledigt wurde. Viele TaMus haben auch "schwarz" gearbeitet und hier bei uns war das Ganze ziemlich verrufen.
    Dennoch fand ich, dass die Betreuung von kleinen Mäusen U2 oder sogar U1 in kleineren, familären Gruppen eine Chance verdient und habe mich darauf eingelassen.
    Durch unsere Krabbelgruppe hatte ich dann ziemlich bald zwei Jungs im Alter meiner Tochter, dann kam noch ein Mädchen dazu, dass ich über Internet vermittelt bekam. So fing alles an.
    Zwischendrin hatte ich 6 (!!) Kinder in der Betreuung und hatte eine Anfrage nach der nächsten.
    Als ich mit unserem zweiten Kind schwanger war, habe ich glücklicherweise auch fast alle in den Kiga geben können, die andere Mutter war zeitgleich schwanger. So konnte ich dann, als mein Sohn ein paar Monate alt war, die Gruppe wieder neu, auch mit Geschwisterkindern auffüllen.

    Aus der Übergangslösung ist eine langzeitige Geschichte geworden, seit 7 Jahren bin ich nun dabei. Ich habe alle Veränderungen mit bekommen, die Nische beim Jugendamt wurde eine eigene Stelle, die "schwarzen Schafe" hörten auf und es es gab die Qualifizierung für TaMus.

    Ich denke, in der familiären Tagesbetreuung steckt sehr viel Potenzial, besonders für die ganz kleinen Mäuse. Deswegen betreibe ich meine Tagespflege auch ganz bewusst zu Hause, in meinen privaten Räumen und mitten in meiner Familie. Ich denke, das war der ursprüngliche Sinn von Tagespflege und trifft ja eigentlich auch den ursprünglichen Sinn von "Großfamilie" wo die alten Tanten auf die Kinder aufpassten.

    Mittlerweile habe ich jedemenge Kinder "durchgeschleust" in den Kindergarten, zwei Kinder sind umgezogen, eine Familie habe ich gekündigt und momentan betreue ich drei kleine Mäuse und ein Kiga-Randkind. Rückblickend kann ich sagen, dass mir der Job sehr viel Spaß macht und ich mit fast allen meinen Kindern noch irgendwie Kontakt habe.
    Witzigerweise hatte ich bei 19 Tageskindern in der ganzen Zeit nur zwei Mädchen und meine eigene Tochter.

    Leider ist im September Schluß, mein Arbeitgeber will mich zurück haben. Klar könnte ich mir jetzt einbilden, weil ich so toll und so gut bin, aber die Stadt Köln hat Erzieherinnennotstand, besonders für U3. Dann müsste ich bei der Stadt kündigen und das will ich auf gar keinen Fall.

    Aber ich würde es jederzeit wieder so machen.
    Hätte Gott gewollt, dass ich mich für andere verbiege, wäre ich als Draht auf die Welt gekommen..
    ____________________________________________

    Bin jetzt eine Sternentante und sehr, sehr traurig!!!

  3. #13
    Molly1981 Gast

    Standard Re: Persönliche Entscheidungen/Beweggründe für den Beruf der Tagesmutter

    Ich habe mich entschieden Tagesmutter zu werden da mein Mann und ich beide Einzelhandelskaufleute sind und beide im Einzelhandel mit den Arbeitszeiten und Kleinkind ist Betreuungstechnisch sehr schlecht machbar. Deshalb habe ich nun den Kurs gemacht und in einigen Jahren möchte ich eine 2. Ausbildung zur Erzieherin machen. Ich wollte eigendlich schon immer mit Kindern arbeiten, habe es mir aber von meinen Eltern damals ausreden lassen.

  4. #14
    Manu_Pappe ist offline Stranger

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    Standard Re: Persönliche Entscheidungen/Beweggründe für den Beruf der Tagesmutter

    Liebe Tagesmütter,

    ich bin auf der Suche nach einer Tagesmutter. Könnt ihr mir Tipps geben, worauf ich achten sollte/ was wichtig ist?

    Danke :-)

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