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  1. #21
    Gast

    Standard Re: Frage nach wissenschaftlichen Studien...

    Zitat Zitat von getachan Beitrag anzeigen
    Gibt es belastbare wissenschaftliche Studien, die die angebliche Schädlichkeit von Babybjörn belegen?
    das die idealhaltung des menschlichen säuglings und traglings die ahs-haltung ist, darueber gibt es etliches an serioesen wissenschaftlichen untersuchungen.
    die von dir praeferierte trage ermoeglicht diese haltung nicht.
    mehr muss man doch garnicht sagen.

  2. #22
    Gast

    Standard Re: Babybjörn-Legende - woher?

    Zitat Zitat von happypurzel Beitrag anzeigen
    Okay, dann schreiben wir zu sowas in Zukunft nur noch "Nein." und gut? Auch geil.

    hihi, mädchen, oder?

    zwischen "nein, punkt" und dem, was hier an virtuellen tritten verteilt wurde, ist noch viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel luft.

  3. #23
    getachan ist offline journey (wo)man
    Registriert seit
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    56

    Standard Re: Frage nach wissenschaftlichen Studien...


  4. #24
    Avatar von weberin1971
    weberin1971 ist offline Legende
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    Standard Re: Babybjörn-Legende - woher?

    Lieber Gerhard, du befindest Dich hier in einem Forum, in dem Erfahrungswissen ausgetauscht wird -- nix anderes bedeutet schließlich Empirie...

    Inwieweit diese Erfahrung nun einer wissenschaftlichen Validitätsprüfung unterzogen werden muß oder eben aus ethischen Gründen nicht, wie christa ja bereits aufgedröselt hat, ist doch im Prinzip egal, oder?!
    Der gesunde Menschenverstand & die tagtägliche Erfahrung von Langzeit- und/oder Vollzeittrageeltern, die ihr Kind Bauch-an-Bauch tragen zeigt: es gibt auch zufriedene, neugierige B-to-B Kids (auch belly to back übrigens...) -- und wenn Euer Kind sich im BB windet wie ein Aal, vielleicht ist es ja unbequem?!

    Und spätestens im Langzeiteinsatz des BB wird zumindest der Elternrücken streiken und die Kinder werden nicht mehr in die Trage gepackt, was eine Langzeitstudie bei BB-NutzerInnen frühzeitig zum Abbruch führen wird -- für eine Validitätsprüfung nicht unbeding förderlich, gelle?!

    Ansonsten: Studis anhauen und eine unabhängige Studie beauftragen, die nicht von BB gesponsert wird, aber das ist eh das Grundproblem der Naturwissenschaften: es gibt kaum noch "freie" Forschung.
    Im übrigen packt das ehemalige Universitätskh der Freien Uni Berlin ihre Kinder in Tragetücher, nicht/nach Möglichkeit nicht in Säcke - ein Schelm, wer Böses dabei denkt.


    Wir waren VIER Jahre lang Reboarder - nu guckt er nach vorn...

  5. #25
    happypurzel ist offline Veteran
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    Cool Re: Frage nach wissenschaftlichen Studien...

    Also,

    Zitat Zitat von getachan Beitrag anzeigen
    als einzige(!) gehst du auf meine Frage ein.
    Deine Fragen waren:

    "Woher kommen eigentlich diese Behauptungen?"

    - Diese Behauptungen kommen aus den vielzitierten Erfahrungen, Menschenverstand, Logik und was wir alles geschrieben haben. Diese Behauptungen basieren also nicht auf Studien, sondern auf den allg. Empfehlungen zu Trageweisen.

    "Gibt es irgendwelche medizinischen Studien, die das ergeben haben?"

    - Nein.

    Soweit okay?

    Natürlich gäbe es die Möglichkeit, solche Studien anzuschieben. Wir können es von hier aus nicht.

    Illusorisch... sagen wir so: retrospektive Studien sind ziemlich ungenau. Aber ich wäre ja schon froh, überhaupt irgendeine Evidenz zur Babybjörn-Legende zu finden. Eine ungenaue Studie würde wenigstens aufzeigen, wo man weiterforschen kann - aber nicht mal die scheint es zu geben.
    Hast Du wenigstens meine Links gelesen?

    Hat sich wirklich noch kein Medizinstudent dieses offenbar heiß umstrittene Thema für seine Doktorarbeit vorgeknöpft?
    Bei www.pubmed.org findet man keine solchen Studien. Mein Freund sucht noch nach einem Thema, studiert aber leider Biochemie.

    Wenn es sie nicht gibt, wie kann man dann solche Behauptungen aufstellen?
    Eben aufgrund der anders lautenden Empfehlungen, s. o. Das erinnert mich an das Kleinkind, dem man sagt, es sei nicht gut, auf die Herdplatte zu fassen. (ja, ich weiß, dieser Vergleich wird jetzt angegriffen werden; Du weißt, was ich meine). Manche Sachen macht man halt nach Gefühl - bei mir ist es das Gefühl, mit dem Tragetuch meine Tochter besser zu tragen als sie in den BB zu hängen.

    Selbst die auf der Internetseite von BB steht z. B. nicht, dass das Kind mit Blick nach vorne getragen werden soll. In erster Linie wird dort von den allgemeinen Vorteilen des Tragens geschwärmt. Und wenn dort von den Hebammen u. a. auf die einfache Handhabung und leichte Verständlichkeit der Bedienungsanleitung abgestellt wird... das haben andere auch, das wirkt auf mich wie "Wir brauchen mehr Text." Es gibt sicherlich auch mindestens genau so viele Hebammen, die das Ding nicht empfehlen würden (meine z. B.).

    Und mit Studien ist es doch immer so: Es gibt solche und solche; der eine sagt hü, der andere hott. Manche Kinderärzte halten die Rotavirenimpfung für dringend notwendig, manche sagen, man kann sie sich sparen. Einer sagt, die Kinder brauchen Flourid und Vitamin D, der andere sagt, Vitamin D reicht. Es gibt Studien über vorbeugende Damm-Massagen, die sagen, sowas hilft, Dammrisse zu vermeiden - und Studien, die das Gegenteil behaupten.

    Also wenn Du für Dein Kind den BB nutzen willst, dann mach es! Du kannst ohnehin bei Zweifelsfragen oft nicht auf Studien warten und mußt auf Dein Gefühl vertrauen.

    LG

    happy purzel

  6. #26
    ImkeS ist offline Member
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    Standard Re: Babybjörn-Legende - woher?

    Nun ja, medizinische Studien hin oder her. Warum sollte jemand sein Kind in eine unnatürliche und orthopädisch schlechte Haltung zwingen, wenn er es besser weiß?

  7. #27
    happypurzel ist offline Veteran
    Registriert seit
    07.12.2007
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    1.271

    Standard Re: Babybjörn-Legende - woher?

    ... weil keine Studie besagt, dass es schlecht ist?

    Nicht jeder vertraut auf sein Gefühl, scheinbar.

    Alles weitere, was ich schreiben würde, wäre sarkastisch

  8. #28
    Gast

    Standard Re: Frage nach wissenschaftlichen Studien...

    Zitat Zitat von getachan Beitrag anzeigen
    solche Studien bringen einige Probleme mit sich. Nur: Sind diese Probleme wirklich unüberwindbar? Irgendwie ist die Menschheit ja an ihr medizinisches Wissen gekommen...
    Naja, dass gar nicht so wenige, heute für uns wichtige Grundlagen sicherstellende medizinischen Studien unter unmenschlichen Bedingungen und nicht mit dem Einverständnis der Betroffenen stattfinden/stattgefunden haben, ist bekannt.
    Vieles geht nach hinten los. (Z.B. Contergan...- ich geh jetzt nicht ins Detail, warum, aber ich weiß leider zu genau, wovon ich rede).
    Soweit ich weiß, werden derzeit über 99% der medizinischen Studien von der Pharmaforschung gesponsert - das schränkt die themen ein und deine BB-Fragen könnten darunter fallen, und ich habe erhebliche Zweifel, ob dieser zustand nicht auch wenigstens zum Teil die Ergebnisse determiniert.
    Und es gibt eine Menge Leute, die heftig gegen Tierversuche wettern. Du schlägst, ich wiederhole, einen Menschenversuch ihne Not vor. Das erscheint mir trotz allem unethisch.

    Zitat Zitat von getachan Beitrag anzeigen
    Ich habe selber schon an solchen Studien mitgearbeitet, ich sehe die Probleme durchaus. Aber unser gesamtes medizinisches Wissen beruht auf empirischen Studien.
    Siehe oben.

    Zitat Zitat von getachan Beitrag anzeigen
    Ich sehe eine ziemliche Diskrepanz zwischen der Vehemenz, mit der die Schädlichkeit von Babybjörn behauptet wird, und der wissenschaftlichen Grundlage.
    Das mag dir so vorkommen. Das mag durchaus so sein. Das könnte mit "männlichem und weiblichem Denken" zusammenhängen MOMENT! - NICHT HAUEN!
    Womit ich meine, dass eher Männer unbedingt was wissenschaftlich Greifbares in Händen halten wollen und ihrem Bauchgefühl, zumal, wenn es um sowas "weibliches" wie Babygesundheit geht, misstrauen, zudem der damit oft verbundenen Emotionalität. Während Frauen mit ihrem Bauchgefühl eher auf gutem Fuß stehen.

    Ich glaub, ich darf das so sagen - und wenn du tatsächlich in der Krebsforschung empirische Studien durchgeführt hast, wirst du mir zustimmen müssen - ich war selber lange in der universitären Forschung tätig, bin allerdings Geistes- und Sozialwissenschaftlerin (Dr. phil.), aber u.a. empirisch geforscht habe ich auch:
    Das Versuchsdesign so anzulegen, dass wirklich etwas herauskommt, ist unglaublich anspruchsvoll. Die gefundenen Ergebnisse, egal, ob sie etwas taugen oder nicht, dann populärwissenschaftlich zu verbraten, ist hingegen relativ leicht. Ich misstraue solchen Darstellungen grundsätzlich, solange ich nicht die gesamten Unterlagen gelesen und mich in die materie eingearbeitet habe.

    Meinem Bauchgefühl hinsichtlich der Gesundheit meiner Kinder vertraue ich da viel mehr.

  9. #29
    getachan ist offline journey (wo)man
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    Standard Re: Frage nach wissenschaftlichen Studien...


  10. #30
    Abbi ist offline Carpal Tunnel
    Registriert seit
    07.09.2008
    Beiträge
    4.578

    Standard Re: Babybjörn-Legende - woher?

    getachan,

    was ich nicht ganz verstehe ist, dass du einerseits vehement auf wissenschaftliche Fakten pochst, dann aber das Bauchgefühl anpreist.

    Ich meine, wenn es keine harten Fakten dagegen gibt, aber doch die positiven Hinweise über eine richtige Trageweise, die dem Kind körperlich entspricht und belegt ist und die schon mit dem bloßen Auge zu sehen beim BB nicht vorhanden ist - was spricht dagegen, dann dem Bauchgefühl für richtig und falsch zu entsprechen und sich besser für eine andere Trage zu entscheiden?

    Ich verstehe deine Zweifel bezüglich der Legenden. Aber nicht alleine eine Studie muss dir zeigen, dass etwas schlechter als das andere ist.

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