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Thema: Bayrischer Wald, was macht ihr wegen der Zecken????

  1. #11
    Avatar von maigloeckchen
    maigloeckchen ist offline Urgestein

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    Standard Re: Bayrischer Wald, was macht ihr wegen der Zecken????

    Zitat Zitat von siebertcarola Beitrag anzeigen
    Ok, dann sieht das wieder anders aus, allerdings habe ich das ja nicht für mich erfunden, sondern ist einfach auch das, was nicht nur Ärzte vereinzelt sagen, sondern mehrfach oder gehäuft. Allerdings ist der Fall des 3 Wochen alten Babys sehr sehr außergewöhnlich und ein Problem. Zumal, auch da berufe ich mich nun auf Aussagen von Ärzten und Kinderärzten, sollte man die Zeckenimpfungen einfach nicht vor dem 2., vollendeten Lebensjahr machen, weil Risiko an Nebenerscheinungen zu hoch ist. Die Studie gibt übrigens nicht an, wie alt die anderen 3 Fälle waren zwischen 0 - 6 Jahre.

    Ich spreche mich ja sogar vehement für Impfungen aus, da ich ja selbst auch schon an Borreliose erkrankt bin, auch wenn es dagegen natürlich keine Impfung gibt. Aber ich musste das Risiko, das Zecken in sich Bergen, ja schon selbst hautnah erleben.

    Häufig ist es auch ein abwägen, welches Risiko geringer ist! Jährlich 3 - 4 Erkrankungen an FSME bei unter 6! Jährigen, bei unter 2 Jährigen wohl noch geringer, oder eben ein weit höheres Risiko an Nebenerscheinungen bei Impfungen von unter 2-jährigen. Dies rate ich schon auch zu bedenken, wenn man schon mit Statistiken argumentiert.

    Aber danke trotzdem dafür, für die Beweisführung, dass auch FSME bei Babys möglich ist, dies fördert ja letztendlich auch die Aufmerksamkeit und Vorsicht.

    lg
    warum glauben die feldwaldundwiesenärzte, sich gegen fachleute und die fachinformation aussprechen zu müssen? die nebenwirkung, die kinder unter 2 jahren nach der fsme-impfung befürchten müssen, ist fieber über 38 grad bei 15 % der impflinge, im gegensatz zu 5 % bei den älteren kindern. das ist alles. und deswegen wird so ein aufriß gemacht?

    meine ganz private interpretation dieser privatempfehlungen: das sind ärzte, die fortbildungsmäßig im vorigen jahrtausend stecken geblieben sind. damals gab es tatsächlich einen impfstoff, der sehr nebenwirkungsreich war und nicht für die gnaz kleinen zugelassen war. aber encepur hat nun mal die zulassung ab dem 1. geburtstag und deshalb die entsprechenden umfangreichen tests bestanden. selbst die stiko macht keine altersentsprechenden einschränkungen, nur den hinweis auf entsprechende risikoabschätzung. und ein kind, das regelmäßig zecken aufsammelt, ist nun mal in bestimmten gegenden einem nicht zu vernachlässigenden risiko ausgesetzt. und ich weiß aus der familie, daß fsme im kindesalter kein sonntagnachmittagsspaziergang ist, auch wenn der fall nicht den weg in die fachpresse gefunden hat. da wäre man froh, mit 38 fieber nach einer impfung bedient gewesen zu sein.
    das schlimme an klugscheißern ist, manchmal haben sie recht.

  2. #12
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    Standard Re: Bayrischer Wald, was macht ihr wegen der Zecken????

    Es gibt Kinder, die die Zecken regelrecht anziehen (das ist wie bei den Mücken, die stechen einige Leute auch lieber als andere, liegt wohl am Geruch) und andere Kinder, die stundenlang im hohen Gras sitzen und nichts abbekommen. Wir haben unseren Kleinen impfen lassen, weil er zur Kategorie 1 gehört. Er hat die FSME-Impfung sehr gut vertragen und unser Kinderarzt meinte, dass er in 20 Jahren noch keine gegenteilige Erfahrung gemacht hat. Wir leben übrigens in einem "Zeckengebiet", das heißt unsere Kinder sind nicht nur im Urlaub der Gefahr ausgesetzt, sondern jeden Tag. Und ich hab bei jedem Zeckenbiss Angstzustände gehabt, bis wir uns für die Impfung entschieden haben. Jetzt müssen wir "nur" noch wegen Borreliose aufpassen und zumindest nicht mehr wegen FSME Angst haben.

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