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Thema: Modenamenpanik

  1. #1
    Jottum ist offline enthusiast
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    Standard Modenamenpanik

    Seit wir überlegen, konkret eine Nummer zwei zu planen, rückt natürlich auch das Namensthema wieder in den Vordergrund. Und, was soll ich sagen: Es ist wie bei No 1. Vor der Schwangerschaft gefielen mir Isadora und Ellinor, Florentine und Alva - und in der Schwangerschaft war gefühlsmäßig ganz schnell klar, dass ein reales Mädchen den allseits beliebten Namen mit F. (Menschen, denen dieser Name gefällt, gefällt auch etwa Greta...) tragen würde. Das berühmte Plöpp. Sitzt, passt, wackelt und passt zum Kind. So sehr ich bei anderen namensvergebenden Eltern innerlich gähne (ach, schon wieder ein Jakob, eine Emma, ein Karl, eine Louisa und hier sogar ein Ben...), so sehr kommt mir jetzt wieder der Prototyps-Modename für die etwas verspäteten Trend-Begreifer in den Sinn. Oskar. Ich liebe diesen Namen. Anders als etwa den Namen Artur,der in meinem Umfeld derzeit gern von der "Bloß-kein-Modename"-Fraktion vergeben wird. Oder Veith. Oder Falk. Oder Gernot.

    Naja, aber ich liebe auch nach wie vor meine Freitag-Umhängetasche, und die trägt kein modebewusster Mensch mehr seit 2008

    Wie haltet ihrs mit der Modenamenpanik? Anstecken lassen oder einfach machen?
    Letztlich sind es ja Namen, die ein Kind sein Leben lang trägt, und keine passenden Accessoires zum
    Smafolk-Strampler (ist DAS eigentlich noch in, oder hinke ich da ebenfalls hinterher??)

  2. #2
    Gast

    Standard Re: Modenamenpanik

    Oskar passt zu F., die Kombi gibt es sicher oft ...
    Schöne Namen, klar, aber das werden halt auch später mal die typischen Vornamen dieses Jahrzehnts sein, so wie in unserer Generation Matthias, Kathrin usw. Wenn Dir das egal ist, ist doch gut. Mir persönlich wäre es zu modisch.

    (Aber eine Freitag-Tasche hab ich auch noch in Gebrauch )

  3. #3
    florasoft ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Modenamenpanik

    Ich bin anscheinend in Sachen Accessoires komplett out, weil ich weder Freitags-Taschen noch Smafolk Strampler kenne - waaaa - aber die Modenamen-Panik kann ich dennoch gut verstehen .

    Ich finde, es ist so: Wenn ein Name sitzt, plöppt und passt, dann ist das halt so. Die Eltern und vor allem das Kind sollen ein Leben lang damit glücklich sein. Wenn dabei ein Name rauskommt, der aktuell grad als "Trendname" gilt, dann kann man da auch drüber stehen. Bzw. man soll sich selber einfach treu bleiben.

    Teilweise ist es ja auch so, dass man bereits seit Jahren einen bestimmten Namen im Sinn hat und plötzlich, wenn das entsprechende Kind dazu unterwegs ist, stellt sich heraus, dass ausgerechnet dieser Name grad total "in" ist. Pech gehabt? Neuen Namen suchen? Oder bei seinem Plöpp bleiben? Muss man dann für sich selber entscheiden, wie sehr man diesen einen Namen liebt (und wie wenig man sich einen anderen Namen vorstellen kann). Oder ob man den Namen dann einfach nicht mehr hören kann / oder zu sehr befürchtet, mit dem Namen in einer bestimmten Ecke zu landen.

    In eurem Fall finde ich Oskar jetzt nicht soooooo krass, da der Name bei uns (kleinere südliche Großstadt) zB sehr selten zu hören ist. Würde ich in Berlin Prenzlberg wohnen, würde ich wahrscheinlich anders denken... kommt also auch ein bisschen drauf an, in welchem Umfeld ihr lebt.

    So oder so passt Oskar gut zur F. Und ich mag den Namen auch (F. ebenfalls ).

    PS: Isadora stand von der Idee her bei mir auch immer auf der Liste, aber in der Realität fand ich den Namen dann doch etwas "extrem"
    Geändert von florasoft (26.11.2012 um 13:40 Uhr)

  4. #4
    Jottum ist offline enthusiast
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    Standard Re: Modenamenpanik


  5. #5
    Juliane1 ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Modenamenpanik

    Immer den Namen vergeben, der einem am Herzen liegt! Und wenn das nun mal Oskar ist, dann ist das eben Oskar. Ein künftiger Oskar kann sicherlich gut damit leben. Oder will man seinem Kind später erzählen: "Ich fand deinen Namen gar nicht so toll, er war nur der einzige, der nicht auf der Modenamen-Liste stand."

    Die Modenamenpanik finde ich völlig übertrieben. Besser nicht der einzige Oskar sein, als ein "exklusiver" Nepomuk (nur als Beispiel). Da hört man ja auch geradezu, wie sehr die Eltern gegen den Trend schwimmen wollten. Das klingt dann einfach nur verkrampft. Und ein Kind wird nicht einzigartiger durch einen Namen, der in keiner Liste zu finden ist.
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  6. #6
    Ela2011 ist offline wunschlos glücklich
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    Standard Re: Modenamenpanik

    Naja,ich finde diese Modenamen ja nicht hässlich aber mich würde es schon nerven,wenn jeder 3.so heißt.Bei der Arbeit hatten zum Beispiel alle eine Nicole, eine Andrea und eine Claudia im Bekannten/familienkreis.Schön finde ich es nicht.Allerdings klingt ein sehr ausgefallener Vorname auch blöd zu einem langweiligen Nachnamen wie Meyer,Müller,Schulze,Nee......der name Oskar ist bei uns im Kindergarten auch schon öfters da aber längst nicht so häufig wie Tim,Tom,Fynn,Luka,Lukas usw.
    Einige geben ihren Kindern auch Namen wie ...*hüstel* Shakira,Shania,Chantal...grausam...dann lieber Oskar..

    Den Namen F kenne ich so für ein Mädchen nicht*lach* könnte eine Finja sein und gut zu Oskar passen.
    Im Endeffekt mußt Du und dein Mann den Namen schön und passend finden.Wenn Oskar bereits bereits bei dir geploppt hat ist eh schwer sich mit was anderem anzufreunden.Vielleicht kommt dir noch was anderes in den Sinn und wenn nicht, ist Oskar trotzdem eine gute Wahl.



  7. #7
    tanja73 ist offline Urgestein
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    Standard Re: Modenamenpanik

    Zitat Zitat von Jottum Beitrag anzeigen
    Seit wir überlegen, konkret eine Nummer zwei zu planen, rückt natürlich auch das Namensthema wieder in den Vordergrund. Und, was soll ich sagen: Es ist wie bei No 1. Vor der Schwangerschaft gefielen mir Isadora und Ellinor, Florentine und Alva - und in der Schwangerschaft war gefühlsmäßig ganz schnell klar, dass ein reales Mädchen den allseits beliebten Namen mit F. (Menschen, denen dieser Name gefällt, gefällt auch etwa Greta...) tragen würde. Das berühmte Plöpp. Sitzt, passt, wackelt und passt zum Kind. So sehr ich bei anderen namensvergebenden Eltern innerlich gähne (ach, schon wieder ein Jakob, eine Emma, ein Karl, eine Louisa und hier sogar ein Ben...), so sehr kommt mir jetzt wieder der Prototyps-Modename für die etwas verspäteten Trend-Begreifer in den Sinn. Oskar. Ich liebe diesen Namen. Anders als etwa den Namen Artur,der in meinem Umfeld derzeit gern von der "Bloß-kein-Modename"-Fraktion vergeben wird. Oder Veith. Oder Falk. Oder Gernot.

    Naja, aber ich liebe auch nach wie vor meine Freitag-Umhängetasche, und die trägt kein modebewusster Mensch mehr seit 2008

    Wie haltet ihrs mit der Modenamenpanik? Anstecken lassen oder einfach machen?
    Letztlich sind es ja Namen, die ein Kind sein Leben lang trägt, und keine passenden Accessoires zum
    Smafolk-Strampler (ist DAS eigentlich noch in, oder hinke ich da ebenfalls hinterher??)
    Wir hatten etwas mehr Glück und es lief andersherum.
    Tochters Name erlebte seinen Aufschwung (Top 10, inkl. einmal Platz 1, mehrfach unter den Top 3) erst einige Jahre nach ihrer Geburt.

    Wir können uns also einreden "Trendsetter" zu sein .

    Ernsthaft: Wenn es plöppt, würde ich den Namen vergeben.
    Tanja
    http://foto.arcor-online.net/palb/alben/47/792647/120_6165633137633961.jpg

  8. #8
    Gast

    Standard Re: Modenamenpanik

    Zitat Zitat von Jottum Beitrag anzeigen
    Ja klar ist es eine Modekombi, das ist ja gerade das Dilemma.
    Bloß irgendwie kann ich nicht so rational an die Suche rangehen (ich bin ja noch nicht mal schwanger, wie soll das erst dann werden...Ohje). Ich kann Namenshitlisten seit 1977 nachts um drei herunterbeten, aber deshalb einen Nepomuk, Korbinian oder Hugo vergeben, obwohl nichts plöppt? Aber freimachen kann ich mich davon auch nicht.
    Naja, erst mal schwanger werden (und vielleicht im Internet nach einer "Liebeskind Berlin"-Tasche Ausschau halten, die dann aber wiederum nicht zum Oskar passt. Sondern mindestens einen Levi verlangt. Schwierige Zeiten sind das)
    Na, wenn Oskar der Plöppname ist, dann würde ich den auch vergeben! Bei mir ist es nur oft so, dass ich gerade diese Modenamen eigentlich ganz schön finde, sie aber gleichzeitig auch nicht mehr hören kann und deswegen nicht vergeben würde. Wäre aber einer dabei, der plöppt, wäre die Mode zweitrangig.

    Und was die Tasche angeht, da könntest Du doch einfach auf den momentanen DIY-Trend aufspringen und Dir eine Tasche passend zu Oskar klöppeln

  9. #9
    Azeezah ist offline 5-Töchter-Clanmutter
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    Standard Re: Modenamenpanik

    Zitat Zitat von Juliane1 Beitrag anzeigen
    Immer den Namen vergeben, der einem am Herzen liegt!


    Außer es handelt sich dabei um einen Namen, das dem Kind voraussehbar lebenslang in irgendeiner Form Scherereien machen wird.
    Sowas gilt aber viel eher für Namen wie Ernesto-Pascal oder Cheyenne-Shanaia als für nen Oska.r oder eine F.rida.
    Die gibts allenfalls ein bisschen häufiger als andere Namen; aber damit leben lässt sich doch gewiss - jeder weiß, wie man sie schreibt, wenn man sie liest, kann man sie aussprechen: was will man mehr? Vor allem, wenn es eh DER Name für Dich ist.
    Ich würd an Deiner Stelle die Hip-Namen Hip-Namen sein lassen, mit Freude weiter meine Freitag-Tasche spazierentragen und demnächst stolz nen Os.kar-Bauch präsentieren.

    Arthur, Veith, Falk und Gernot find ich übrigens auch grauenhaft. Wenn das die Alternativen zu O.skar und Fr.ida sind, dann hast Du ganz klar deutlich mehr Geschmack.
    Geändert von Azeezah (26.11.2012 um 16:22 Uhr)

  10. #10
    dudatonka ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Modenamenpanik

    Zitat Zitat von Jottum Beitrag anzeigen
    Seit wir überlegen, konkret eine Nummer zwei zu planen, rückt natürlich auch das Namensthema wieder in den Vordergrund. Und, was soll ich sagen: Es ist wie bei No 1. Vor der Schwangerschaft gefielen mir Isadora und Ellinor, Florentine und Alva - und in der Schwangerschaft war gefühlsmäßig ganz schnell klar, dass ein reales Mädchen den allseits beliebten Namen mit F. (Menschen, denen dieser Name gefällt, gefällt auch etwa Greta...) tragen würde. Das berühmte Plöpp. Sitzt, passt, wackelt und passt zum Kind. So sehr ich bei anderen namensvergebenden Eltern innerlich gähne (ach, schon wieder ein Jakob, eine Emma, ein Karl, eine Louisa und hier sogar ein Ben...), so sehr kommt mir jetzt wieder der Prototyps-Modename für die etwas verspäteten Trend-Begreifer in den Sinn. Oskar. Ich liebe diesen Namen. Anders als etwa den Namen Artur,der in meinem Umfeld derzeit gern von der "Bloß-kein-Modename"-Fraktion vergeben wird. Oder Veith. Oder Falk. Oder Gernot.

    Naja, aber ich liebe auch nach wie vor meine Freitag-Umhängetasche, und die trägt kein modebewusster Mensch mehr seit 2008

    Wie haltet ihrs mit der Modenamenpanik? Anstecken lassen oder einfach machen?
    Letztlich sind es ja Namen, die ein Kind sein Leben lang trägt, und keine passenden Accessoires zum
    Smafolk-Strampler (ist DAS eigentlich noch in, oder hinke ich da ebenfalls hinterher??)
    Mir geht's ähnlich. Tochters Name stand schon viele viele Jahre vor ihrer Geburt fest, damals galt er als unvergebbar altbacken. Heute ist er ein typischer Modename (Ma.tilda). Mich stört es schon, dass er jetzt so häufig wird, aber wunderschön und einzig passend für meine Tochter ist er trotzdem.
    Sohnemann hat einen Gott sei Dank sehr selten vergebenen Namen, das finde ich viel besser.
    Aber: für eine Nr. 3 gefällt mir einfach nur Emil. Und nix anderes. Ich versuch seit Monaten, mich von was anderem zu überzeugen, aber ich komm immer wieder auf den "langweiligen" Emil zurück, den ich mir als einzigen Namen für einen weiteren Sohn vorstellen kann. Der ist sogar noch häufiger als Ma.tilda....
    ...aber, falls es tatsächlich ein Junge werden sollte, dann wird's wohl ein Emil. Ich werd sicher keinen anderen Namen vergeben, nur weil er weniger "in" ist.

    Also umbedingt Oskar nehmen. Das ist ein toller Name und passt zur Schwester. Und ist Dein Ploepp...was willst Du mehr?!

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