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    Kaktusfeige Gast

    Standard Re: Tod eienes älteren Kindes

    Zitat Zitat von zuckerfee72 Beitrag anzeigen
    Hallo,
    ich denke hier bin ich nun endlich richtig. Mein Freund hat letztes Jahr durch tragische Umstände seinen über alles geliebten , damals 14 jährigen Sohn verloren. Es war ein Ärztefehler, näher kann ich mich hier nicht auslassen, da das Verfahren noch läuft. Um das geht es mir hier auch garnicht , vielmehr das ich ihm helfen will und nicht kann. Die Ärzte pumpen ihn nur noch mit Medikamenten voll. manchmal komm ich an ihn ran dann wieder garnicht. Wenn er aber grad mal am Leben teilnimmt, dann äußert er immer den Wunsch noch ein Baby mit mir zu kriegen. Nur hab ich eben die Befürchtung das er ggf. garnicht die Liebe aufbringen kann für das Kleine ohne die Trauer einigermassen bewältigt zu haben. Tabletten unterdrücken doch nur. Ich hab ihn nun soweit das er evtl. eine Kurmassnahme machen würde. So mit Tabletten absetzen und dann eben Therapie um ihn aufzufangen . Hat jemand damit Erfahrung oder kann mir da Adressen nennen ich war im Internet unterwegs konnte aber nur Mutter Kind Kuren finden , dann aber schon mit Trauerbewältigung im Angebot, nur denke ich tut es ihm nicht gut andere Eltern mit ihren Kindern zu sehen und die sind glücklich und er vermisst seinen Sohn so unendlich .

    Würde mich sehr über zahlreiche Antworten freuen.
    Manuela
    Hallo Manuela,
    versuchs mal bei den Trauernden Eltern/Verwaisten Eltern (im Internet, genaue Adresse hab ich nicht mehr oder google), die können da bestimmt weiterhelfen mit Kliniken oder spezialisierten Psychologen/Neurologen.
    Zu viele Tabletten machen alles nur noch schlimmer, denn sie heilen nicht, sondern unterdrücken nur den Schmerz, ähnlich wie Schmerzmittel, die bekämpfen ja auch nur den Schmerz, aber nicht die Ursache.
    LG Claudia

  2. #12
    Mutter3 ist offline Stranger

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    Standard Re: Tod eienes älteren Kindes

    Hallo,
    deine Geschichte erinnert mich sehr an meine Erlebnisse.
    Mein Sohn Patrick ist genau 1 Jahr nach deinem Maximilian gestorben.Er war 11 jahre alt und ist aufgrund einer Herzerkrankung gestorben.Diese Erkrankung bekam er mit 8 Jahren,da war er auch in der 2 Klasse.Nur weil wir aufgrund seines Gesundheitszustandes auf einen Arzttermin bestanden haben wurde die Erkrankung entdeckt.Wir wußten erst nicht ob er überhaupt die nächsten Tage überlebt.
    Er hat dann 3 Jahre gekämpft und gehofft und ist dann einfach umgefallen und gestorben.

    Ich habe noch eine Tochter die jetzt 17 Jahre ist.Und im Januar o8 habe ich nochmal eine Tochter bekommen.Sicher erzetzt die Kleine nicht ihren Bruder doch sie gibt mir ein Stück weit halt.Doch ich habe auch eine riesen Angst das ihr was passieren könnte.

    Ich denke diesen Verlust wird man niemals richtig verarbeiten können.Es wird manchmal erträglicher und manchmal ist der Schmerz so groß wie am ersten Tag.
    Vielleicht hast du mal Lust dich bei mir zu melden.

    Ich grüße dich ganz lieb
    Anja

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